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  #11  
Alt 04.07.2017, 20:00
goodnews goodnews ist offline
 
Registriert seit: 05.04.2017
Beiträge: 814
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Solidcore

zu Bild 2 - wie rippst du dann sowas ?

https://www.highresaudio.com/de

wenn du nur sowas wie in Bild 3 als Einstellmaske zur Verfügung steht

Geändert von goodnews (04.07.2017 um 20:08 Uhr).
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  #12  
Alt 05.07.2017, 08:56
KSTR KSTR ist offline
 
Registriert seit: 02.12.2007
Beiträge: 1.671
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Zitat:
Zitat von Wahrhörer Beitrag anzeigen
Die CRC-Prüfsummen waren, soweit ich mich erinnern kann, stets identisch.
Das würde auf identische Rips hindeuten, aber genaues weiß man erst wenn die Files als solche genauer anschaut. Aber gehen wir mal von echter Bitidentität aus, d.h. wirklich 100% identischen Inhalten im Datenteil der .WAV-Files.
Dann haben wir ein Paradoxon : Woher "weiß" eine Datei dass sie beim Abspielen anders klingen soll wie eine zweite gleiche? Es liegen ja keine Information mehr vor woher die Daten kamen, d.h. die zweite gleiche kann eben a) aus einem anderen Rip stammen oder könnte b) auch einfach bloß von der ersten kopiert worden sein (also nach dem Rippen). Von letzterer würde man annehmen dass sie beim Abspielen nicht anders klingt, warum sollte dann eine, die von dieser durch nichts zu unterscheiden ist, plötzlich anders klingen nur weil sie durch einen anderen Vorgang auf die Festplatte gelangte?

Du bist noch nicht so lange im Forum, aber es gab hier mal eine Diskussion zu einem ähnlichen, noch krasseren Szenario : Rippen der CD 2x unter absolut gleichen Umständen (gleiche Hardware, gleiche Software), bis auf einen : Bei Rip 1 lief das Notebook normal im Netzbetrieb, bei Rip 2 im Akkubetrieb, beide Rips waren naturgemäß 100% identisch nicht nur im Audio-Dateninhalt sondern auch das File an sich (gleicher Header, gleiche etwaige Metadaten usw usw), also noch mehr gesicherte Identität als in deinem Fall.
Es wurde behauptet, dass die Akku-Rips systematisch besser klängen. Abgespielt wurden sie auf einem externen Player, d.h. sie wurden vorher nach da überspielt. Zudem wurde behauptet, dass die Klangeigenschaft auch nach erneuten Umkopieren der Files in weitere Instanzen (d.h. unter neuem Namen) noch vorhanden war oder wenn man sie per Email einmal um die Welt schickt.

Der "Nobelpreis der Informatik", der Turing-Award, wäre dem Entdecker eines derart metaphysischen Mechanismus' von der dunklen Seite der Macht sicher. Und die Welt würde aus den Fugen geraten, wenn die Grundfesten der Informatik und der Physik so dermaßen erschüttert würden...
__________________
Lest mehr Henry W. Ott, Douglas C. Smith und Ralph Morrison!
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  #13  
Alt 05.07.2017, 12:44
AM5 AM5 ist offline
 
Registriert seit: 13.11.2016
Beiträge: 183
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Ich kenne nur den Lageklang,
d.h. das eine bitidentische Datei anders klingt, je nachdem wie und wo diese gespeichert ist. Es gibt auch ein Tool fr Linux, die angeblich diesen Effekt reproduzierbar herstellbar bzw. berbesserbar macht.
Mangels passendem Systems kann ich das nicht testen.
Das eine bitidentische Datei nach dem Umkopieren noch gleich klingt, habe ich noch nicht gehrt, eher wurde das Gegenteil berichtet, dass nmlich der klangliche Unterschied nach dem Umkopieren weg war.
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  #14  
Alt 05.07.2017, 13:27
KSTR KSTR ist offline
 
Registriert seit: 02.12.2007
Beiträge: 1.671
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Ja, so wird ein Schuh daraus.
"Lageklang", als Phänomen des Abspielens, ist möglich, d.h. ein Wirkmechanismus ist prinzipiell vorhanden. Ist halt ein Dreckeffekt der Hardware, die je nach Auslastung usw mehr oder weniger Jitter oder HF-Störungen auf der digitalen Audioschnittstelle (USB, SPDIF, etc) erzeugen mag. Abspielen aus einer RAM-Disk vs. einer total fragmentierten externen USB-Festplatte wird sich entsprechend im Jitter und im Störsprektrum äussern.

Aber die postulierte Korrelation zum Entstehungsprozess der Datei ist halt ungültig, weil im Normalfall weder der User noch die Anwendersoftware (also das Ripping-Programm) auch nur den geringsten Einfluß darauf haben, wo und wie verteilt das Betriebssystem die Daten auf dem Medium (zB Festplatte) ablegt.

D.h. "Lageklang" ist möglich, aber eben zufällig.
In den Audiodaten selbst ist jedoch niemals ein Unterschied gespeichert, eben auch nicht auf Umwegen (da es direkt aufgrund der Bitidentität sowieso nicht geht), und erst recht nicht einer, der gegen Umkopieren (Lageänderung) immun wäre. Das wollte ich nochmal betont wissen, um der Mythenbildung vorzubeugen.
__________________
Lest mehr Henry W. Ott, Douglas C. Smith und Ralph Morrison!

Geändert von KSTR (05.07.2017 um 13:33 Uhr).
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  #15  
Alt 05.07.2017, 19:39
Wahrhörer Wahrhörer ist offline
 
Registriert seit: 09.02.2016
Beiträge: 32
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Dieses "Phänomen" das "Lageklangs" kenne ich. Allerdings nicht, dass der Klang sich ändert wenn die identische Datei auf dem gleichen Medium nur einen anderen Dateinamen erhält. Klingt für mich, bei allem Respekt, nicht plausibel.

WAS ich allerdings auch (nachvollziehbar) feststellen konnte, ist, dass die Art des Mediums, auf dem gespeichert wird, von klanglicher Relevanz ist. Von CD klingt es demnach schlechter für mich als von einer klassischen Festplatte. Ein USB-Stick klingt wiederum besser als eine klassische Festplatte (wobei es hier auch wieder einen deutlichen Unterschied macht, ob der USB-Stick in eine USB-Buchse, die direkt über eine Lötstelle mit dem Mainboard verbunden ist oder nur über eine Kabelverbindung, wie es praktisch immer bei Front-USB Anschlüssen an PC-Gehäusen der Fall ist), eine SSD-Festplatte besser als ein USB-Stick und ein Abspielen einer Musikdatei aus dem Arbeitsspecher, also RAM, besser als von einer SSD.
Ich vermute - weil ich es nicht empirisch veri- oder falsifizieren kann - dass die Mechanik und das vorhandensein und die Anzahl / Länge von Kabeln und Übergangswiderständen / Lötstellen deutlichen Einfluss auf den Klang hat.
Beim RAM gibt es keine Kabelverbindung, sondern nur eine direkte Steckverbindung zur Hauptplatine (Mainboard), die auch nicht in mechanischer Bewegung ist, wie eine rotierende CD oder klassische Festplatte, die sich mit mind. 5400 RPM dreht.
__________________
Quelle: Steinberg UR12 Audio-Interface (mit foobar, ASIO und Fidelizer Pro), Verstärker: Abacus Ampino, Lautsprecher: Acoustic Energy AE-101, Cinchkabel: Grover Huffman ZX+, Cordial Intro Cable 3, USB-Kabel: Foren USB-Kabel MKII "SolidCore"
LS-Kabel: (New v3) DNM Stereo Solid Core Resolution, Netzkabel: Foren-Netzkabel "SolidCore", Netzleiste: "Improved Sound" mit reson ASNETZ-Netzkabel
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  #16  
Alt 05.07.2017, 21:32
goodnews goodnews ist offline
 
Registriert seit: 05.04.2017
Beiträge: 814
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Bei 16 GB Arbeitsspeicher passen so einige CD Längen drauf
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  #17  
Alt 05.07.2017, 21:42
Wahrhörer Wahrhörer ist offline
 
Registriert seit: 09.02.2016
Beiträge: 32
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Zitat:
Zitat von goodnews Beitrag anzeigen
Bei 16 GB Arbeitsspeicher passen so einige CD Längen drauf
Siehe die Einstellung / Funktion "Full File Buffering" in foobar2000...
__________________
Quelle: Steinberg UR12 Audio-Interface (mit foobar, ASIO und Fidelizer Pro), Verstärker: Abacus Ampino, Lautsprecher: Acoustic Energy AE-101, Cinchkabel: Grover Huffman ZX+, Cordial Intro Cable 3, USB-Kabel: Foren USB-Kabel MKII "SolidCore"
LS-Kabel: (New v3) DNM Stereo Solid Core Resolution, Netzkabel: Foren-Netzkabel "SolidCore", Netzleiste: "Improved Sound" mit reson ASNETZ-Netzkabel
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