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Klassik Alles an klassischer Musik

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  #1  
Alt 22.06.2008, 15:59
Höhlenmaler Höhlenmaler ist gerade online
 
Registriert seit: 29.11.2007
Beiträge: 3.512
Standard alte Schallplatten

Die höre ich jetzt zum ersten Mal.



ruhige Musik, unaufgeregt 1926 und 1927 aufgenommen.
müsste also auch eine Schellackaufnahme sein? Oder eine Aufnahme die irgendwie anders aufgezeichnet worden ist und dann später mal auf eine Schallplatte gepresst worden ist?

Die Klangqualität ist natürlich nicht wie Heute üblich, aber gut anhörbar. Die Platte kratzt kaum.


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Gruß Ingo . . . . . . . . . . .. . . die letzten gehörten Tracks
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  #2  
Alt 27.06.2008, 18:41
Amadé-Franz Amadé-Franz ist offline
 
Registriert seit: 24.06.2008
Beiträge: 224
Standard AW: alte Schallplatten

Große Musik von großen Musikern interpretiert.
Ist im Original Schellack. Gibt mittlerweile auch von Naxos restauriert CD:



ob die dann besser tönt, kann ich nicht sagen.

Schubert ist wie könnte es anders sein einer meiner Lieblinge, unterschätzt, manchmal emotional anstrengend doch Olymp.

Meine Triofavoriten:

Allen voran mein derzeitiges Lieblingstrio, Haydn Trio Eisenstadt; haben sehr viel gemacht, alles spitze bis exorbitant:



2 SACD für jetzt 18 €, kann man nicht meckern.



Die neuere Aufnahme der Beaux Arts von 85, wunderbar gelöste von Alterweisheit, Feinheit und Lebensliebe erfüllte Aufnahme.

Und die Superphänomenale auf ECM, leider nur das zweite. Gespielt unter anderem auf einem Piano forte (Hammerklavier) - so wahnsinnig gut aufgenommen, so einzigartig interpretiert - Klangraumschluchten:



Und es gibt noch diese Aufnahme des Frauentrios VIVENTE. Sie spielen sehr transparent, lebendig, fein und bei der Aufnahmetechnik von EIGENART (Tacet) eine dicke Empfehlung wert, manche meinen mit das Beste vom Besten überhaupt:



Viel Spaß beim Rumhören Amadé-Franz
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Herzliche musikalische Grüße vom Amadé-Franz

Ich hoffe nicht, dass es nötig ist zu sagen, dass mir an Salzburg sehr wenig und am Erzbischof gar nichts gelegen ist und ich auf beides ******e.
(Mozart, Brief, 1783)

Beethoven erreicht in manchen seiner Werke den Himmel, aber Mozart, der kommt von dort.
(Josef Krips)
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  #3  
Alt 27.06.2008, 18:59
Höhlenmaler Höhlenmaler ist gerade online
 
Registriert seit: 29.11.2007
Beiträge: 3.512
Standard AW: alte Schallplatten

hallo Amadé - Franz

Heute ist mir eine weitere Beniamino Gigli Schallplatte ins Haus gekommen.

La Bohème Acts 1 & 2
with Licia Albanese, the Classic 1938 La Scala Recording
Mono

und
das höre ich jetzt grade:

Beethoven:
Waldstein Sonata No.21 in C Op 53
andere Seite:
No 18 in E-flat Op 31 No 3

Arthur Rubinstein
Mono Recording RCA Red Seal

eher unglaublicher Klang für eine derart alte Aufführung. Die Scheibe scheint laut Rezension aus 1958 zu stammen. knistert kaum. Das Klavier ist sehr klar gezeichnet, unverzerrt und ausdruckstark.

Auf Cd, nicht Schallplatte, hatte ich bislang nur sehr altes von Yehudi Menuhin und Kreisler aus den 30ern.
Irgendwie hatte ich dabei das Gefühl oder den Eindruck, daß dieser spezielle alte Sound dieser Yehudi Menuhin Aufnahmen auf allerbeste zusammenpassen.Er spielt da zusammen mit seiner Schwester Hephzibah Kompositionen von Enescu.




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  #4  
Alt 27.06.2008, 19:10
Amadé-Franz Amadé-Franz ist offline
 
Registriert seit: 24.06.2008
Beiträge: 224
Standard AW: alte Schallplatten

Tja Du Glücklicher,

alles Superaufnahmen.

Für einen Gigli-Fan, wow. Eine meiner Lieblingsbohemes, neben:

Beecham, Björling, de los Angeles

Karajan, Pavarotti, Freni

Viel Hörspaß Amadé-Franz
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  #5  
Alt 27.06.2008, 19:42
Höhlenmaler Höhlenmaler ist gerade online
 
Registriert seit: 29.11.2007
Beiträge: 3.512
Standard AW: alte Schallplatten

La Bohème mit Beniamino Gigli für

Erfolgreiches Gebot: £0,99
(ca. EUR 1,25) in der Bucht

hat ausser mir niemand drauf bieten wollen. Der arme Verkäufer, er stellt immer wieder alte Schallplatten in seine Auktion und nur wenige greifen zu.

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  #6  
Alt 27.06.2008, 20:04
Amadé-Franz Amadé-Franz ist offline
 
Registriert seit: 24.06.2008
Beiträge: 224
Standard AW: alte Schallplatten

Scheint ja ne richtige Schatzgrube zu sein.

Gratulation
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  #7  
Alt 20.07.2008, 17:40
Höhlenmaler Höhlenmaler ist gerade online
 
Registriert seit: 29.11.2007
Beiträge: 3.512
Standard AW: alte Schallplatten

aus der Schatzgrube:



klingt ein wenig mit Knistern, aber, mit der Elac Nadel auf dem neuen alten Dreher sehr fein.


1. Concerto for Piano in G major (21:51)
Common Name Concerto For Piano
Composer Maurice Ravel (1875 - 1937)
Conductor Ettore Gracis
Performer Arturo Benedetti Michelangeli (Piano)
Ensemble Philharmonia Orchestra
Venue EMI Abbey Road Studio 1, London, England
Recording Date 03/1957
2. Concerto for Piano no 4 in G minor, Op. 40 (24:34)
Common Name Concerto For Piano
Composer Sergei Rachmaninov (1873 - 1943)
Conductor Ettore Gracis
Performer Arturo Benedetti Michelangeli (Piano)
Ensemble Philharmonia Orchestra
Venue EMI Abbey Road Studio 1, London, England
Recording Date 03/1957


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Gruß Ingo . . . . . . . . . . .. . . die letzten gehörten Tracks

Geändert von Höhlenmaler (09.01.2009 um 12:07 Uhr).
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  #8  
Alt 23.07.2008, 11:09
Amadé-Franz Amadé-Franz ist offline
 
Registriert seit: 24.06.2008
Beiträge: 224
Standard AW: alte Schallplatten

Hallo,

von der Geschäftsreise eine kurze Gratulation zu dieser LP. Für mich stellt diese Michelangeli-Aufnahme eine der unverzichtbaren Göttergrüße des Klavierspiels dar. Diese Feinheit, diese Kultur, diese skrupulöse Genauigkeit und sie klingt für ihr Alter erstaunlich offen.

Viel Spaß vom Amadé
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  #9  
Alt 23.07.2008, 12:20
Höhlenmaler Höhlenmaler ist gerade online
 
Registriert seit: 29.11.2007
Beiträge: 3.512
Standard AW: alte Schallplatten

Diese Platte führt hier jetzt auch ein technisches Problem hier ein: Die Nadel, bzw das System, den Tonabnehmer.... Auf dem KD 7010 mit einem billigen Ortofon springt die Nadel, bzw, klemmt sie an einer einzigen Stelle auf einer Seite der Schallplatte ... obwohl die Schallplatte gut erhalten ist und entsprechend angenehm anzuhören ist.
Unter einem anderen System, einem älteren Elac, was zuvor auch an diesem KD 7010 hing, dreht sich die Platte auf beiden Seiten vom Beginn bis zum Ende der Rille ohne jedes Problem und k l i n g t dabei auch noch feiner !

Mittlerweile beginne ich langsam zu verstehen, daß sich der Nadelschliff auch auf diese Weise bemerkbar machen kann: es gibt Nadeln, die tasten alles ab, andere lösen besser auf, klingen heller, und es gibt auch Nadeln, die reagieren empfindlicher auf Störungen in der Rille.

Genaugenommen gefällt mir die Aufnahme mit dem Elac ESG 796 S sehr gut.
Das hängt jetzt unter dem Arm des KD 700D, dem zweiten Plattendreher, der ein älteres Model als der KD 7010 ist, aber besser erhalten ausschaut.

Noch bin ich mir nicht darüber im klaren, wie ich beide Dreher an einer Phonokarte betreiben kann. Im Analog Forum wird diese Thematik aber besprochen. Markus kennt das.

Die Schallplattenwiedergabe ist eine Angelegenheit, da ist es schon Vorteilhaft, wenn man gleich zu Beginn mit dem Klang zufrieden ist. Allerdings eröffnen sich bei der Betrachtung der Details, die zunächst mal noch übersichtlich erscheinen, immer neue Gesichtspunkte.
Bsp, der VTA, der vertikale tracking Winkel, der Arm sollte immer parallel zur Oberfläche der Schallplatte liegen ( tut er auch ) aber dennoch, ich sehe keine Schraubköpfe oder irgendeinen Anhaltspunkt am Tonarmlager, wo ich Zugriff nehmen könnte ... was ich sowieso zunächst mal noch lassen will. Vielleicht später mal. Da gibts eine interessante Software von Chris Feickert. Am Ende sollte der Plattenspieler ja so gut es irgendwie möglich ist, justiert sein, auch der Arm, das System sowieso. Dann klingt die Musik aus den Rillen der Schallplatten besonders gut.

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Gruß Ingo . . . . . . . . . . .. . . die letzten gehörten Tracks
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  #10  
Alt 23.07.2008, 13:25
Tom
 
Beiträge: n/a
Standard AW: alte Schallplatten

Hallo Ingo,

in der Klassik bin ich leider nicht sehr bewandert, jedoch kann ich Dir vielleicht bezüglich der technischen Umsetzung helfen.

Einen Umschalter habe ich einmal gebaut, hierzu habe ich einen sehr hochwertigen, gekapselten Drehschalter mit Siberkontakten genutzt.
Im Analog Forum sollte darüber noch wesentlich mehr zu finden sein, leider hat man über die Suchfunktion zum Teil begrenzte Möglichkeiten.

Beim Umschalten von MM Systemen hat es recht passabel funktioniert, bei MC - Systemen jedoch hörte man diesen Schalter schon deutlicher.
Gerade im Mittel- und Hochtonbereich waren hörbare Einbußen da.
Verkabelt habe ich mit Cardas AWG 33, für meine Begriffe und für diesen Zweck ein hervorragendes Kupferkabel. Damit habe ich auch den ein oder anderen Tonarm verkabelt.

In einer meiner Phonostufen sind sehr hochwertige, mit einem inertem Gas gefüllte Relais von Matsushita (Panasonic) verbaut. Der Type nennt sich DX 2 (AE 7023) und arbeitet mit 12 V.

Ein solches Relais wird wohl schon zum Köigsweg gehören.

Noch ein kleiner Nachtrag bezüglich der MM Systeme,

insbesondere auch das Elac ESG 796 HSP usw., hier kann man durch Verkleben des Nadeleinschubes mit dem Systemgehäuse eine beachtliche Steigerung der Wiedergabequalitäten erreichen.
Es gibt thermisch instabile Zweikomponentenkleber, wenn man diese erwärmt werden die Verbindungen wieder lösbar.

Geändert von Tom (23.07.2008 um 13:30 Uhr).
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