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Aktive Sub-Woofer Hier geht es um aktive Subwoofer

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  #1  
Alt 01.12.2007, 19:14
Claus B Claus B ist offline
 
Registriert seit: 27.11.2007
Beiträge: 2.128
Standard Die Subwoofer der Firma REL

In der Entwicklung von aktiven Subwoofersystemen war Richard Lord einer der ersten, der erkannte wie wichtig tiefe Frequenzen für die Musikwiedergabe sind. Unserer Meinung nach ist tiefer Baß nicht nur wünschenswert, sondern ein kritischer Teil des Audio Spektrums. Wenn Sie den Klang von großen Baßinstrumenten, wie z.B. einer Orgel oder die synthetischen tiefen Effekte von Filmaufnahmen wiedergeben wollen, dann ist der Zugewinn eines Subbaßsystems offensichtlich. Höhere Frequenzen, denkt man, sind davon nicht betroffen, da sie keine Tiefton Information enthalten. In Wirklichkeit beinhaltet aber jeder Ton fundamentale Frequenzen und Harmonien und benötigt daher auch zur Wiedergabe ein größeres Spektrum, als das Notwendige, um einen Klavierton von dem einer Violine zu unterscheiden. Alle musikalischen Wiedergaben, besonders Live Aufnahmen produzieren tiefe Töne zu denen die man erwartet. Alle REL Subwoofer erweitern die Bandbreite Ihres Wiedergabe Systems und bringen Sie dem Original der Aufnahme ein ganzes Stück näher. Dieses Prinzip gilt für sämtliche Wiedergabe Medien. In allen Fällen ist tiefer Baß nicht wünschenswert, sondern notwendig!

"Der REL zaubert einen Tiefton, den man im Magen fühlt und von dem die amerikanischen Modelle nur träumen können. Der Stentor verhilft der Orgel auf Mahler’s zweiter oder achter zu einer Tiefe und Luft, wie man es außerhalb der Konzert Halle nicht vermutet. Aber seine Vorteile reichen durchaus noch weiter. Der REL vermag Luft und Substanz einem Solo Klavier einzuhauchen."
Alvin Gold, Grammophone
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  #2  
Alt 27.12.2007, 12:28
Claus B Claus B ist offline
 
Registriert seit: 27.11.2007
Beiträge: 2.128
Standard AW: Die Subwoofer der Firma REL

Keine Subwoofer, sondern Subwoofersysteme

Subwoofer werden meistens nur als ein Produkt in einer Anlage gesehen. Doch viel wichtiger ist nicht welcher Subwoofer, sondern wie kann und MUSS ein Subwoofer in ein Hifi- oder Kinosystem integriert werden, so dass ein perfektes Zusammenspielen erreicht wird – Eines mit mehr Tieftoninformation!

REL Subwoofer sind seit mehr als 25 Jahren absolute Qualitätsprodukte für maximalen Tiefbass, jedoch auch Produkte die durch ihre vielfältigen Anschlussmöglichkeiten und der einzigartigen Frequenzweiche eine unerreichte Flexibilität besitzen. Entscheidend für Sie und Ihr System ist nicht ein Produkt, sondern das Ergebnis!


Was soll ein Subwoofer machen?

Eine leichte Frage, nämlich Tiefbass. Aber in der Praxis sieht es meistens anders aus. Was ist eigentlich Tiefbass? Es sind die tiefsten Frequenzen, die ein Subwoofer zusätzlich zu Ihren Hauptlautsprechern übertragen soll. Selbst sehr kleine Lautsprecher gehen heute mühelos bis 60 oder 50 Herz hinab. Der größte Teil an Lautsprechern geht jedoch noch weiter hinab, sogar bis zu 40 oder 35 Herz.

Ein wichtiges Kriterium ist das Trennen – also eine Frequenzweiche im Signalweg – der Hauptlautsprecher! Das führt generell (auch bei sehr hochwertigen elektronischen Weichen) zu einem deutlich schlechteren Klang im gesamten Frequenzbereich. Das gilt auch für Surroundprozessoren. Wird im Setup Menü der Hauptlautsprecher oder Center auf Fullrange gestellt, klingt das System wärmer, offener und natürlicher. Das kann ich auch bei meinem 20.000 Euro teuren Surroundprozessor nachvollziehen. TRENNEN DER HAUPTLAUTSPRECHER IST GIFT FÜR DEN KLANG!

Wie sieht der Frequenzgang der Hauptlautsprecher und auch des Subwoofers im Zusammenspiel aus? Wenn ein Lautsprecher bis ca. 50 Hz geht, dann fällt sein Frequenzgang nicht steil nach unten, sondern rollt flach aus. Auch ein Subwoofer der nach oben begrenzt wird, sagen wir bei 50Hz hört danach nicht einfach auf sondern fällt mehr oder weniger flach ab. ALLE Subwoofer auf dem Weltmarkt haben Trennfrequenzen von 50 bis 120Hz und keine FEINEINSTELLUNG.

Was passiert? Die Trennfrequenz ist viel zu hoch und kann nicht ideal angepasst werden. Wie in Abb.1 (Ein Hauptlautsprecher geht bis 50Hz und der Subwoofer trennt bei 50Hz) gezeigt überlagern sich beide und ergeben eine dramatische Überhöhung zwischen 40 und 60Hz.





Die ideale Trennfrequenz wäre bei 37Hz. So genau lassen sich nur REL Subwoofer einstellen und führen damit zu einem linearen Frequenzgang. Dann brauchen Sie auch keine digitale Korrektur.
Siehe Abb. 2





Abbildung 2


Zusammengefasst kann man sagen, dass Subwoofer eine exakte bis auf 1Hz Schritten genaue Anpassung brauchen und die Trennfrequenz bis in die tiefsten Frequenzen möglich sein muss.
Das macht REL seit über 25 Jahren.


Die richtige Aufstellung

Immer wieder wird über die Aufstellung von Subwoofern im Raum viel diskutiert. Es herrscht vorrangig die Meinung, dass der Subwoofer möglichst zwischen den Hauptlautsprechern gestellt werden sollte. Das ist insofern für die meisten Subwoofer vielleicht richtig, da eben die Trennfrequenz viel zu hoch ist und diese nicht als richtige Subwoofer laufen.

Betrachten wir ganz einfach was ein Subwoofer machen soll. Ganz sicher nicht Frequenzen zwischen 60 und 100Hz zusätzlich zu Ihren Hauptlautsprechern (außer die wären so groß wie Schuhschachteln und das ist ja nicht wirklich High End). Man will ganz einfach die Informationen, die fehlen:
Frequenzen unterhalb Ihres Hauptlautsprechers bis zu 20Hz. Diese tiefen Frequenzen haben physikalisch einen ganz großen Nachteil, dass für Schalldruck EXTREM viel Leistung nötig ist. Und betrachtet man die Abmessungen der meisten Subwoofer und deren Endstufe ist es einleuchtend, dass hohe Pegel in tiefsten Lagen bei einer Freiaufstellung nicht möglich sind – Dafür bräuchte man riesige Woofer mit Tausenden von Watt. Also bedient man sich eines physikalischen Tricks: Der Subwoofer wird in die Ecke platziert. Hier wird der Tiefton durch Boden, und der beiden Seitenwände um 9dB angehoben – Das entspricht einem mehr an Schalldruck für den viele, viele Hundert Watt mehr nötig wären, würde der Woofer frei stehen. Das geht natürlich nur, wenn der Woofer auch tief genug abgekoppelt werden kann. Dann ist auch die Anregung der Raumresonanzen in den Ecken nicht von Bedeutung, da diese meist über 50Hz liegen.

Zusammengefasst kann man also sagen, dass Subwoofer in den Raumecken wirklichen Schalldruck für tiefste Frequenzen ermöglichen und das ist ein wahres Plus an zusätzlicher Information.
REL Subwoofer sind ausschließlich für Aufstellung in den Ecken konstruiert.


Phasenlage

Die Phasenlage ist das wichtigste Kriterium für perfekten (integrierten) Subwooferbetrieb. Ist der Woofer nicht IN Phase, entstehen Auslöschungen. Das Fehlen von Tiefbassinformation durch Auslöschungen wird dann mit höherem Pegel ausgeglichen. Peaks in nicht ausgelöschten Bereichen entstehen und der Woofer wird seitens des Verstärkers gnadenlos überfordert – Hier kann keine Freude aufkommen.
Wie die richtige Phasenlage ermittelt wird, dazu später mehr im Kapiel "Anpassung von Subwoofersystemen".


Anschluss

Gängige Subwoofer haben die Möglichkeit das Signal über Low-Level (RCA oder XLR) oder über High-Level (Lautsprecherausgänge) zu empfangen. Man kann aber nur das Eine oder das Andere verwenden. Hier besteht ein wesentlicher Unterschied zu REL-Subwoofern. Das REL Prinzip ermöglicht den Anschluss von beiden Varianten gleichzeitig! Das geht nur, da beide Eingänge GETRENNT angepasst und dann miteinander gemischt werden: Das ist ein einmaliges REL Kriterium, das eine Vielzahl von Möglichkeiten für Stereo- und Heimkinosysteme eröffnet. Später noch mehr dazu.

Es taucht immer wieder die Frage auf was generell besser ist – High Level oder Low Level? Viele sind der Meinung, dass ein Low Level Signal aus der Vorstufe besser sein müsste als das nochmals verstärkte Signal aus der Endstufe. Das Signal nach der Endstufe abzuklemmen hat keinen Nachteil, aber zwei nicht unerhebliche Vorteile:


Phasenunterschiede, die nach der Vorstufe passieren, also im Endverstärker, wirken sich nicht aus. Der Subwoofer wird an gleicher Stelle wie die Lautsprecher angeschlossen!


Lange Kabel zum Subwoofer sind auf Grund der hohen Eingangsimpedanz nicht so kritisch wie lange NF Kabel für Low-Level Signale.



Die REL Möglichkeiten

Betrachtet man alleine die Stereowiedergabe, dann ist es vor allem die Möglichkeit der richtigen Trennfrequenz und die ideale Aufstellung, die aus Ihrer bisherigen Anlage eine deutlich bessere mit einem REL Subwoofer macht.

Wenn man aber von Subwoofersystemen spricht, dann ist es besonders die Integration von Subwoofern in Heimkinosysteme zu einer perfekten Symbiose, die normale Subwoofer vor unlösbare Aufgaben stellt.

Die Trennfrequenz der Hauptlautsprecher – Der Klangtöter

Fast alle Kinosysteme arbeiten mit einer Frequenzweiche für linken und rechten Lautsprecher, sowie Center und Surroundlautsprecher. Werden diese auf "Large", also ohne Trennfrequenz eingestellt, dann bekommt auch der Subwoofer kein Tieftonsignal aus diesen Kanälen. Er bekommt nur noch das 5.1 Signal der Subwooferspur. Arbeitet man mit einer Trennfrequenz (egal wie tief diese ist) dann klingt das gesamte Signal auf den Hauptlautsprechern härter und weniger dynamisch. Man würde auch für Stereo keine Fequenzweiche für die Hauptlautsprecher einsetzen, egal ob analog oder digital! Aber das kann man ganz einfach ausprobieren. Ich denke selbst bei sehr teuren Surroundprozessoren kann man einen Unterschied hören. Zudem ist auch hier für eine perfekte Integration des Subwoofers die Trennfrequenz viel zu hoch und zu wenig sensibel einstellbar. REL Subwoofer lassen sich perfekt in ein Heimkinosystem integrieren. Die Möglichkeit über High Level und Low Level Eingang beide Signale getrennt anzupassen und miteinander zu kombinieren lässt keine Wünsche offen. Mit dem High Level Eingang werden die Signale am Ausgang der Endstufe abgegriffen – So kommt auch das Tieftonsignal von Links/Rechts oder dem Center ohne Trennfrequenz im Prozessor an den Subwoofer. An dem LFE Eingang wird der Subwooferausgang des Prozessors angeschlossen – Damit kommt die 5.1 Tieftonspur zum Subwoofer. Beide Eingänge werden getrennt von einander angepasst!

Der Unterschied ist enorm, Kino wirkt wesentlich plastischer, man sitzt im Geschehen und dieses klebt nicht nur an den Lautsprechern. Ausprobieren!

Die beiden parallelen Anschlussmöglichkeiten lösen auch oft das Sereo/Kino Problem mancher Prozessoren. Die im Stereobetrieb zu dominant den Subwoofer anfeuern oder oft gar nicht.





Fünf gleiche Lautsprecher – Unmögliches Bassmanagement

Wenn man heute die Webseiten von Dolby Digital oder DTS besucht und dort über die Anforderungen der 5 oder 7 Lautsprecher.1 - Kinosystems liest (besonders für die zukünftigen HD Formate), dann muss einem eigentlich schwarz vor Augen werden. Die Anforderungen für L/R/C und Surrounds sind Vollbereichslautsprecher, die möglichst gleich sein sollen und bis zu 20Hz und darunter gehen sollen.

FÜNF oder SIEBEN gleiche Vollbereichslautsprecher! Einleuchtend, für die Informationen die mittlerweile auch auf dem Centerkanal und den Surroundkanälen abgefeuert werden. Die meisten haben mit den Lautsprechern für links und rechts kein Problem, aber wer hat schon einen Centerlautsprecher und noch dazu Surrounds die über eine derartige Bandbreite verfügen. Auch wenn diese Lautsprecher getrennt werden und deren Subsignal zum Woofer geführt werden, dann hat man zwar das Tieftonsignal am Woofer (mit Klangverschlechterung), aber eben nur auf einem. Hier ist einer für alle nicht die Lösung. Wer einmal ein Heimkino mit 3 Subwoofern gehört hat, weiß wovon ich spreche. Ein Subwoofer vorne in der Ecke für Llinks/Rechts, einer vorne in der anderen Ecke für den Center und einer hinten in einer Ecke für die Surrounds. Das ist eine Offenbarung für Heimkinofans. Geht aber nur mit REL Subwoofersystemen. Denn kein mir bekannter Surroundprozessor (außer Theta Casablanca) hat ein derartiges Bassmanagment. Mit REL Subwoofern werden die jeweiligen Tieftonanteile von L/R, C und SR an den Endstufen abgegriffen. Das LFE Signal wird den beiden Subwoofern zugegeben, die sich gegenüber stehen – nicht auf den Dritten, - aus raumakustischen Gründen. Dabei reicht ein größerer Woofer, die beiden z.B. für Center und Surrounds können kleinere Modelle sein (oder alle drei sind kleinere Modelle, das übertrifft eine großen Woofer bei weitem). Stecken Sie dann nur den hinteren Woofer ab, dann bricht eine „Kinowelt“ zusammen. Wer das nicht Probe gehört hat, verpasst das wahre Kinoerlebnis!

Wer bitte kann bei unseren europäischen Raumbedingungen zwei oder vier vollwertige Surroundlautsprecher aufstellen? Das ist schon mit dem Center unter oder über der Leinwand ausgeschlossen. Also geht es nur mit Subwoofer – Das Tieftonsignal der Surrounds auf dem Solowoofer vorne macht aber keine vollwertigen Surrounds aus. Es kann nur mit einem Woofer für hinten gehen. Einen REL kann man in einer Ecke fast immer platzieren und es ist auch wesentlich günstiger als zwei Vollbereichs-Surrounds

Mehrere Subwoofer im Raum

Mehrere Subwoofer im Raum wirken im ersten Moment erschreckend – Aus Platzgründen und aus finanziellen Gründen. Aber betrachtet man den Vorteil, dann relativiert sich das Ganze.
Raumprobleme, besonders im Tiefton sind an der Tagesordnung in Wohnräumen. Oft entstehen diese aufdringlichen Resonanzen in partiellen Bereichen des Zimmers und es kann auch sein, dass gerade am Hörplatz kaum Bass zu "Fühlen" ist.
Ein zweiter Woofer, auch bei Stereo, kann das Ganze komplett verändern. Der Bass verteilt sich gleichmäßiger und homogener – Auch Tiefton-Löcher, die zu nervigem Klang führen, können plötzlich völlig verschwinden. Das heisst auch, dass zwei kleinere Woofer besser sein können als ein großer Woofer. Generell spielen zwei Woofer gekreuzt in den Raumecken am besten miteinander. Man sollte aber auch andere Möglichkeiten, wie beide in den Ecken hinter den Lautsprecher probieren. Das für den Raum bessere Konzept ist sofort zu hören. Ein zweiter Woofer ist wesentlich günstiger als aufwendige Maßnahmen für die Raumakustik. Das mehr an Klang steht weit über der zusätzlichen Investition, die oft auch in ein Netzkabel oder Klangschälchen investiert wird.

Anpassung von Subwoofern


Sie beginnen Ihren REL anzupassen. Dieser steht möglichst in einer der Raumecken hinter den Lautsprechern.

Test Track

Wenn Sie Ihren Subwoofer perfekt einstellen wollen, dann benötigen Sie einen perfekten Test Track. Dafür eignet sich besonders die Filmmusik auf der CD "The Sneakers", Track 4.

Phasenlage

Zuerst muss die richtige Phase eingestellt werden. Dies ist der wichtigste Schritt, und weil er so einfach erscheint, wird er auch von den größten Experten oft falsch gemacht.
Die richtige Phase ist, die welche lauter und voller erscheint! Nicht die sich scheinbar besser integriert! Leiser bedeutet Auslöschungen und damit falsche Phase. Alle nachfolgenden Einstellungen mit falscher Phase sind unbedeutend – Der Woofer löscht sich mit den Hauptlautsprechern aus.
Dafür stellen Sie die Übergangsfrequenz vorerst hoch ein (40 - 60Hz für große Lautsprecher oder 60 - 80Hz für kleinere Lautsprecher, auch wen diese sich überschneiden, damit lässt sich die richtige Phase auch für ungeübte leichter erkennen).
Stellen Sie den Pegel so ein, dass der Subwoofer eher noch lauter ist als die Hauptlautsprecher. Ändern Sie die Phase von 0 auf 180 Grad (im Display 0 und 18).
Wählen Sie die Phase, die LAUTER UND VOLLER IST, ALSO OHNE AUSLÖSCHUNGEN!
Sind Sie nicht überrascht, wenn es 180 Grad sind, also "nicht" in Phase. In Ihrem Raum/System ist es IN Phase.

Exakte Positionierung

Der nächste Schritt ist die genaue Positionierung (Wandabstand) des Woofers. Während Sie Ihren Setup-Track spielen, rücken Sie den Woofer nur Zentimeterweise von der Wand weg und zwar diagonal, mit gleichem Abstand von Seiten- und Rückwand. Der Subwoofer spielt lauter oder wieder leiser bis zu einem Punkt, an dem er den Raum scheinbar mit Energie elektrisiert. DAS ist der richtige Punkt für den REL Subwoofer. (Diese ideale Position ist zwischen 0 bis maximal ca. 25 cm von den Wänden entfernt). Nun machen Sie das gleiche mit der Winkelung in den Raum. Beginnen Sie mit der Ausrichtung genau in die gegenüberliegende Ecke und drehen zu beiden Seiten. Auch hier gilt wieder: Lauter ist besser!
Nun haben Sie Phase und perfekte Position gefunden und können mit der Anpassung von Weiche und Level beginnen.

Übergangsfrequenz und Pegel

Die letzte Stufe ist das Einstellen von Übergangsfrequenz und Pegel. Worauf es zu achten gilt, ist ein homogener Übergang und die nahtlose Integration zwischen Hauptlautsprechern und Subwoofer.
Zuerst gehen Sie auf einen relativ angenehmen Level. Lassen Sie die Übergangsfrequenz auf einer mittleren Stellung und variieren den Pegel bis Sie das Gefühl haben, eine angenehme Balance zwischen Lautsprecher und Subwoofer erreicht zu haben. Sie werden den Subwoofer noch immer orten können, aber das ist nur eine Einstellung zum Starten.
Jetzt gehen Sie mit der Übergangsfrequenz auf den kleinsten Wert (16Hz). Mit dem gleichen Track erhöhen Sie nun die Übergangsfrequenz in 1 Hz Schritten. (Je nach REL Modell ist das mit zwei Reglern – Coarse und Fein, oder mit einem justierbar).
Worauf Sie nun achten müssen, ist der Punkt, an dem der Subwoofer offensichtlich aus dem System heraus HÖRBAR wird. Meistens liegt dieser Punkt zwischen 20Hz und 33Hz für die meisten Lautsprecher. Haben Sie die Frequenz herausgefunden, an die der Woofer hörbar wird, reduzieren Sie die Übergangsfrequenz wieder um 1 bis 3 Hz.
Nun machen Sie noch eine Feinjustage des Pegels. Gehen Sie genauso vor wie für die Übergangsfrequenz: erhöhen Sie den Pegel um jeweils eine Stufe, bis der Woofer HÖRBAR wird, dann gehen Sie wieder 1 bis 2 Stufen zurück. Letztendlich ist der exakte Pegel auch etwas Geschmackssache. Und das wars! Jetzt können Sie eine gute Flasche Wein öffnen, relaxen und genießen.

Alles richtig gemacht – Keine Korrektur nötig

Wenn Sie alles richtig gemacht haben werden Sie vor allem bei einer richtigen Trennung des Subwoofers keine Korrektur, in Form von Bassfallen oder einer digitalen Anpassung benötigen. Überlegen Sie, dass eine digitale Korrektur einen gewissen Zeitfaktor benötigt, den Ihre Hauptlautsprecher nicht durchlaufen. Das Signal wir analog/digital gewandelt und dann wird gerechnet! Im besten Falle sind es 7 Millisekunden – Für Hifi oder besser gesagt High End eine ganze Menge. Hört man aber genau auf die ZEITGLEICHE Synchronisation zwischen Hauptlautsprechern und Subwoofer, dannn wird deutlich,dass der Subwoofer mit Zeitversatz hinterher läuft.

Den Unterschied HÖREN

Was macht ein wirklich gutes SUBWOOFERSYSTEM aus? Nehmen Sie eine gut vertraute CD mit nur einer wunderbaren Stimme oder ein Violinen Quartett. Hören Sie einmal mit REL und einmal ohne REL. Jetzt werden Sie den Zusatz an Information nicht mehr vermissen wollen. Dafür braucht es keine großen Bässe.

Zum Thema REL gibt es von mir noch zu sagen,das ich jetzt fast vier Monate mit den Systemen arbeite und das diese eine der Endeckungen aus dem Jahr 2007 für mich waren.Mittlerweile besitzen einige meiner Kunden,zumindest zwei REL Subwoofer und sind mit dem Ergebnis sehr zufrieden.

Gruß

Claus

Geändert von Claus B (27.12.2007 um 13:03 Uhr).
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  #3  
Alt 28.12.2007, 00:03
audiohexe audiohexe ist offline
Zickie-Mickie
 
Registriert seit: 28.11.2007
Beiträge: 3.793
Standard AW: Die Subwoofer der Firma REL

Hallo Claus,

sind das die *** kleinen Würfel, die man nicht hört, und trotzdem vermissen würde, wären sie nicht da?

Leider hatten wir (schon wieder) nicht genügend Zeit, alles zu hören!!!





- ich dachte, du hast eine "Crackers" für mich, und hatte mich schon soooooo gefreut... Jetzt kauf' ich sie mir ohne ...

__________________
Grüßle von der Audiohexe




Und nun verstand ich es, das Geheimnis der Musik, ich verstand, warum sie allen anderen Künsten so turmhoch überlegen ist: Es ist ihre Körperlosigkeit.
Wenn sie sich einmal von ihrem Instrument gelöst hat, dann gehört sie wieder ganz sich selbst, ist ein eigenständiges freies Geschöpf aus Schall, schwerelos, körperlos, vollkommen rein und in völligem Einklang mit dem Universum.
(von Walter Moers)
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  #4  
Alt 17.12.2008, 10:26
AktivStudio AktivStudio ist offline
Gewerblicher Teilnehmer
 
Registriert seit: 06.05.2008
Beiträge: 1.303
Standard AW: Die Subwoofer der Firma REL

Hi Claus,
das Thema ist schon etwas älter aber die REL Subwoofer gibt es ja immer noch!
Welche Modelle von REL sind für Stereo besonders empfehlenswert?
Gruß Romeo
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  #5  
Alt 25.01.2009, 23:09
Claus B Claus B ist offline
 
Registriert seit: 27.11.2007
Beiträge: 2.128
Standard AW: Die Subwoofer der Firma REL

Hallo Romeo,

habe dies jetzt erst gesehen

Zu deiner Frage,ich würde sagen,eigentlich jeder!

Muss man selbst ausprobieren.

Gruß

Claus
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  #6  
Alt 26.01.2009, 15:13
xRay xRay ist offline
R.I.P.
 
Registriert seit: 01.05.2008
Beiträge: 41
Standard AW: Die Subwoofer der Firma REL

Moin ...

Ich habe seit Jahren, an verschiedenen Boxen, den REL Strata III in Betrieb ... und möchte ihn nicht missen !

Unbedingt testen, auch mein Tipp !

Gruß Rainer
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  #7  
Alt 26.01.2009, 16:54
matadoerle
 
Beiträge: n/a
Standard AW: Die Subwoofer der Firma REL

Hallo Klaus,
welche Modelle und welche Preisklassen sind aktuell?
Gruß thorsten

P.S. alleine nach deiner Beschreibung das erste Konzept, was mir "wirklich" gefällt. Könnte mir vorstellen, dass zwei kleine gegenüber auch die Raummoden etwas "entschärfen"?
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  #8  
Alt 26.01.2009, 17:57
Claus B Claus B ist offline
 
Registriert seit: 27.11.2007
Beiträge: 2.128
Standard AW: Die Subwoofer der Firma REL

Hallo Thorsten,

Zitat:
P.S. alleine nach deiner Beschreibung das erste Konzept, was mir "wirklich" gefällt. Könnte mir vorstellen, dass zwei kleine gegenüber auch die Raummoden etwas "entschärfen"?

Gut erkannt!Sehr spannend ist es übrigens in Mehrkanal-Anwendungen
mit drei Subs und wer will noch mehr zu arbeiten.

Zur Zeit gibt es meines Wissens vier Serien.Der Einstieg ist die T-Reihe,dann kommt die R-Reihe.Diese beiden habe ich da denn sie sind für die meisten Anwendungen vollkommen ausreichend.

Gruß

Claus
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  #9  
Alt 30.03.2011, 11:07
Raal Raal ist offline
 
Registriert seit: 30.01.2011
Beiträge: 740
Standard

Seid kurzem gibt es ja die neue R Serie. Hat hier schon jemand welche gehört? Haben ja nun eine passiv Membrane.
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  #10  
Alt 30.03.2011, 21:57
matze81479 matze81479 ist offline
 
Registriert seit: 05.12.2009
Beiträge: 344
Standard

Wie betreibt man denn einen oder gar mehrere (REL) Subs an aktiven LS wie z.B. MEG RL 9xx ?

Lässt man ihn einfach zusätzlich zu den Haupt-LS ab 40-60Hz abwärts mitspielen? Oder haben die RELs ne Weiche? Doch wie könnte man dann mehrere Subs betreiben? Gibts hochwertige geeignete Weichen?

Gruß
Matthias
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