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Quellgeräte analog und digital Alles über sämtliche Abspielgeräte

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  #1  
Alt 07.11.2019, 19:02
keinkombigerät keinkombigerät ist offline
 
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Standard Vorstellung und Praxis-Test Lake People ADC-RS 04

Einige von euch wissen ja schon um meine Bemühungen der letzten Wochen und Monate, die Schwachpunkte meines DSPs, einem DSPeaker Antimode AM2DC auszumerzen: Den Eingang und den Ausgang. Um dessen „eigenen“ Samplingfrequenz von 48 kHz Rechnung zu tragen, konnte im letzten Fall ein Teac DU 501 mit individuellen Oszillatoren, eben geradeauch für 48 kHz inzwischen hervorragende Dienste leisten.
Viel schwieriger gestaltet sich nun aber die Situation am Eingang, möchte man hier eine bestmögliche Lösung erreichen, um „ungerade“ 44,1 kHz-Signale der Geräte-internen, klangdezimierenden Zwangs-Umkonvertierung zu entziehen.
Im Prinzip hat man da nur zwei Chancen: Entweder man schließt einen externen Umkonvertierer an, der diese Aufgabe möglichst hochwertiger erledigt, als das DSP-interne SRC (=was aber auch immer einen Eingriff in die Audio-Dateneinher geht)….. oder man ringt sich zu einem nachträglichen Neu-Sampling des bereits fertigen Analog-Signals.
Die Entscheidung, welche der beiden Varianten man wählt, will also gut überlegt sein. Eine Sinnhaftigkeit der zweiten Lösung hängt natürlich auch ganz wesentlich davon ab, wie hochwertig die analoge Ausgangsstufe des Quellgerätes (in diesem Fall ein CDP) tatsächlich ist. Denn das Ergebnis des Neu-Sampeln kann ja niemals besser sein, als das, was auf analogem Wege zur Verfügung steht.
Bei einem eher einfach gestrickten Consumer-CDP wäre also ein höherwertiger Umkonvertierer der bessere Kompromiss, zumal sich zumindest die hierdurch entstehenden Dynamik-Verluste von „Billiglösungen“ mit entsprechend besseren Produkten in den Griff bekommen lassen. Ich vermute mal eher, dass die „audiophileren“ Kriterien wie etwa Rauminformation, Nachhall, Ortungsschärfe etc. hierbei die eigentlichen Knackpunkte sein dürften.

Da ich in meinem persönlichen Fall mit den analogen Qualitäten meines Denon CD-Players selbst nach über zwanzig Jahren immer noch super zufrieden bin und alternativ ohnehin auch noch nach einem Weg suchte, den ausschließlich analog zur Verfügung stehenden „L/R-Front-Signale“ des Oppo UDP-203 bei Heimkino-Anwenungen möglichst wenig Verluste auf dem Umweg über das DSP angedeihen zulassen, drängte sich ein entsprechender AD-Wandler also geradezu auf.

Auf meiner Suche im Netz bin ich dann auf den ADC RS 04 aufmerksam geworden. Dessen Hersteller Lake People genießt als Anbieter von feinster Studiotechnik nicht nur seit Jahrzehnten weltweit hohes Ansehen bei Radio- und Rundfunksendern, sondern erfreut sich gerade auch im High-End-Bereich mit seiner Marke Violectric viele Anhänger. Deren hervorragende KHV`s sind vielen sicherlich ein Begriff.

Bei mir kam sogar noch ein weiterer, ausschließlich subjektiver Aspekt hinzu, der mich dazu bewog, einmal einen etwas genaueren Blick auf den ADC-RS 04 zu werfen: Der Firmensitz im schönen Konstanz am Bodensee (= hier bin ich aufgewachsen) weckte sofort Sympathie

Nun ist es aber natürlich so, dass eine derartige Investition ja zunächst einmal ausschließlich auf eine Detail-Verbesserung abzielt. Und AD-Wandler sind bekanntermaßen nun nicht gerade etwas, das man mal eben so vom Händler um die Ecke auszuleihen kann. Schade eigentlich, denn mit dieser Gerätegattung lassen sich ja schließlich noch ganz andere Dinge realisieren, als mein persönliches Vorhaben. In Verbindung mit einem Premium-Entzerrer-Vorverstärker und einem entsprechenden Plattenspieler beispielsweise Vinyl digitalisieren. Oder Vollverstärker mit in erster Linie digitalem Schwerpunkt analogseitig aufwerten/ergänzen. Aber auch die Komponenten von digitalen Funkstrecken – hier seien nur einmal exemplarisch die drahtlos-Geschichten für Subwoofer genannt- kranken ja in erster Linie an geradezu "unterirdischen" Eingangsstufen (=meist nur billige Cent-Artikel).

Also entschloss ich mich, mit meinem Vorhaben zunächst einmal schriftlich an Lake People zu wenden und erhielt vom Inhaber Herr Reim eine superschnelle Antwort (die ich nach erfolgter Genehmigung durch LP öffentlich zitieren darf). Darin enthalten auch sehr versierte, grundsätzliche Informationen zum Thema AD-Wandler

Auszug aus dieser E-Mail:

„Wir behandeln das Thema der hochwertigen A/D Wandlung seit 1991.

Das wichtige Kriterium bei jeglicher Wandlung (A/D oder D/A) ist die Klirrdämpfung!
Diese kann nicht höher sein als die Dynamik - damit kann (!!) eine hohe Dynamik eine hohe Klirrdämpfung transportieren, muss sie aber nicht zwingend.
Da eine hohe Dynamik wesentlich einfacher erzielt werden kann als eine hohe Klirrdämpfung wird gern die Dynamik als ausschlaggebender Parameter herangezogen.

Die CD der frühen 80er hat ihren Ruf als „digital“ klingend teilweise zurecht weg, weil zu dieser Zeit nur A/D Wandler von unterirdischer Qualität zur Verfügung standen, Headroom vollkommen verkehrt angewendet wurde und überhaupt der Umgang mit dem digitalen Medium erst erlernt werden musste.

Wir (Lake People) haben Mitte der 90 Jahre bewiesen, wie 16 Bit Medien durch den Einsatz von 18 und 20 Bit Wandlern deutlich verbessert werden können. Für den Tascam DAT Recorder DA 38 entwickelten wir einen kompletten Ersatz der internen Aufnahme/Wiedergabetechnik, für den 8-Kanal Recorder DA 88 wurde ein 8-kanaliger A/D Wandlereinschub angeboten.
Natürlich kommt es beim A/D Wandler wie auch beim D/A Wandler nicht nur auf den Chip an, sondern auf eine saubere analoge Umgebung. Ein paar Beispiele:
Ein „guter“ A/D Wandler hat differenzielle Eingänge. Wenn kein symmetrisches Eingangssignal kommt, fehlen 6 dB Pegel, 6 dB Dynamik und leider auch Klirrdämpfung. Unsere Wandler verfügen über einen Fehlerverstärker, der ein fehlerhaftes symmetrisches oder ganz unsymmetrisches Signal ergänzt. Dadurch gehen maximal 2 dB verloren.
Ein „guter“ A/D Wandler sollte eine variable Eingangsstufe haben.
Unsere Eingangsstufe vor dem A/D Wandler hat eine typische Dynamik von 128 dB bei einer Klirrdämpfung von 124 dB für „optimale“ Eingangssignale von ca, +15 dB.
Erst ab einem Eingangspegel unter +6 dB und entsprechender Anhebung des Signals wird das Rauschen der Eingangsstufe messtechnisch nachweisbar.
Viele Hersteller von A/D Wandlern geben nicht die Daten ihres Gerätes an, sondern die Daten des Chip Herstellers. Wir verwenden den CS 5390 von Cirrus Semiconductors. Der ist angegeben mit 120 dB Dynamik und 110 dB Klirrdämpfung. Die Daten unserer Wandler: 119 dB Dynamik und 109 dB Klirrdämpfung. So gut ist in der Tat kein analoges Signal !
Ich wurde Ende der 90er mal in ein Studio eingeladen um unsere Wandler gegen die von XXX laufen zu lassen. Das war irgendwo zwischen Darmstadt und Frankfurt.
Der Operator schloss beide Ketten (A/D und D/A) an und liess volles Programm darüber laufen.
Damit konnte er keine grossen Unterschiede feststellen.
Ich riet ihm darauf, das Eingangssignal um 60 dB zu reduzieren, durch die Wandler laufen zu lassen und dann über die Mikrofon-Vorverstärker wieder aufzuholen. Dadurch wurden die Wandler nahe der unteren Auflösungsgrenzen betrieben. Gesagt getan, der Vertreter von XXX lief danach zum Auto um den zweiten Satz Wandler zu holen, der erste sei wohl defekt – das nutzte aber auch nichts und wir machten den Deal.“

Mail-Auszug Ende



Mein spontaner Eindruck war: der Mann weiß sehr genau, wovon er spricht. Auch die Tatsache, dass sämtliche Lake-People-Produkte ausschließlich in Deutschland gefertigt werden (also nicht nur entwickelt) zeigt imo, dass selbst die Qualitätskontrolle bei der Herstellung nichts ist, was man leichtfertig nach Fernost abgibt, um dann am Ende möglicherweise die Kontrolle über die eigenen, selbst auferlegten hohen Standards zu verlieren.
Der ADC RS 04 ist also schon mal kein Massenprodukt.

Herr Reim von Lake People was so freundlich, mir ein Gerät zu Testzwecken zur Verfügung zu stellen. Somit eine 100%ige Rückgabeoption bei Nichtgefallen. Ergänzt durch ein Foto von der Innenansicht des ADC-RS04, welches ich jetzt einfach mal zu den von mir geschossenen dazupacke.


Look & Feel, sowie ein paar technische Details

Mit seiner recht propperen Beschriftung per „Word Comic Sams“ dürfte der ADC RS04 in Sachen Design sicherlich polarisieren. Ganz im Gegensatz zur gebotenen Verarbeitungsqualität und Haptik, die über jeden Zweifel erhaben ist: Selbst die massive Rückseite des Gehäuses ist nicht mit gewöhnlichen Schrauben fixiert, sondern per Imbus. Keine Frage: Zumindest der Elektronik-umschließende „Miniatur-Tresor“ ist schon mal definitiv auf dem versprochenen „Referenz-Niveau“

Aber auch ein Blick in die technischen Daten attestiert höchste Sorgfalt. So wird der an sich schon recht ordentliche Dynamikwert des verbauten CS 5390 (=119 db) von der Analogstufe mit 128 db sogar noch einmal übertroffen. Richtig gelesen: Hier markiert nicht der Analogbereich das Limit, sondern die Digital-Sektion Weiterhin befinden sich MKP-Kondensatoren und Metallfilmwiderstände im geräteinternen Signalweg, für die Samplingfrequenzen stehen getrennte Oszillatoren zur Verfügung. Und laut Lake People erhält der ADC-RS 04 darüber hinaus seine Versorgungsspannung in vorab aufwändig gefilterter/ gesiebter Form.

Was aber natürlich letztendlich zählt, sind die tatsächlichen klanglichen Qualitäten, auf die ich nun mehr als gespannt war.


Testaufbau

In meinem Hörtest sollte sich das von analog auf digital gewandelte Signal einem Vergleich mit der „direkten“ Toslink-Variante aus dem CDP stellen. Eingespeist wurde direkt in den DAC, abgehört unmittelbar von dort aus über den AKG K812. Da der UD501 über zwei Toslink-Inputs verfügt, erübrigte sich ein entsprechender Switcher. Hingegen sind in meiner aktuellen Anlagenkonstellation für den Betrieb des ADC-RS04 aber RCA / XLR-Adapter von Nöten, um später den Chinch-Umschalter für den Wechsel der analogen Signale zwischen CDP und UHD-Player davor klemmen zu können.

Doch bevor es hörtechnisch losgehen konnte, gab es eine „gefühlte kleine Zeitreise“ zurück in die Aera der guten alten Tapedecks. Denn genau wie damals, galt es auch hier zunächst einmal, den passenden Eingangs-Pegel heraus zu finden. Gemäß Bedienungsanleitung soll man dabei innerhalb des Bereiches der 4 grünen LEDs pro Kanal-Kette bleiben, um digitalen Verzerrungen durch ausreichenden „Headroom“ nach oben hin zu vermeiden. Wer absolut auf Nummer sicher gehen möchte, kann auch noch einen als „Notbremse“ gedachten, bereitstehenden Limiter aktivieren, der das Signal "weich einsetzend" auf -3 dBFs begrenzt.

Hiervon unabhängig habe ich für meine Zwecke die Signalstärke des „Toslink-Originals“ als Orientierung zugrunde gelegt, gleichzeitig auch zwingende Voraussetzung, um den anvisierten Hörvergleich überhaupt ohne Pegelsprünge durchführen zu können.

Erfreulicherweise reicht die Markierung der beiden Drehregler für die jeweiligen Kanäle bis hin zur Skalierung auf der Frontplatte, so dass es ein wenig leichter fällt, beide Potis exakt gleich zu justieren. Eine Art „Tandem-Funktion“ als zusätzliche Option wäre hier dennoch praktisch gewesen, der Verzicht auf eine solche ist aber sicherlich der strikten Kanaltrennung geschuldet. Denn vergessen wir nicht: Wir haben es hier mit einem sehr anspruchsvollen Studio-Gerät zu tun, dessen primäre Aufgabe es ist, analoge Signale möglichst konsequent und so verlustfrei wie nur irgendwie möglich in die „digitale Welt“ zu überführen.

Für alle, die das Gerät beispielsweise nicht wie ich an eine der beiden „Wals-und-Wiesen-Samplingfrequenzen“ festklöppeln müssen oder wollen, bietet der ADC natürlich auch die Freiheit, diese (per simplem Knopfdruck) zu verdoppeln oder gar zu vervierfachen.

Um das Einpegeln etwas zu vereinfachen, habe ich gaaaaaanz tief in meiner CD-Sammlung gebuddelt und einen uralten Silberling von „Red Outlet“ ausgegraben. Darauf deutlich mehr Testtöne als auf meiner Gauder, unter anderem auch ein 33 Sekunden langer 100 Hz-Ton, sowie rosa Rauschen. Damit ging das Einpegeln relativ locker von der Hand.

Wer keine Testtöne zur Verfügung hat, dem sei an dieser Stelle als „Notlösung“ übergagsweise die Verwendung von Mono-Aufnahmen empfohlen, da diese im Gegensatz zu Stereo zumindest noch identische Signale auf beide Kanäle übertragen.

Mit der auf diese Weise gefundenen Einstellung sollte der ADC RS04, bevor es an das Abspielen von audiophilem Hörmaterial ging, aber zuerst einmal demonstrieren, was Lake People in der Praxis tatsächlich unter „rauscharm“ versteht: Sein Toslink-Ausgang, an den digitalen Eingang des DSP´s gestöpselt VS Schalt-Position „Analog“.

Nach bewährtem Prozedere drehte ich also (ohne Audiosignal) den Lautstärkeregler am Verstärker (=Yamaha AS2100) immer höher Richtung „Vollausschlag“. Ergebnis: während bei der analoge Eingangsstufe des DSPs bereits ab der 3-Uhr-Lautstärkenregler-Position am Amp erstmals Rauschen zu hören und bei Vollausschlag sehr deutlich vernehmbar war, blieb der ADC RS04 bis in den höchsten Grenzbereich (Regler-Anschlag!!) hinein so stumm wie ein komplett unbelegter Eingang.

Mit superlativen Begriffen bin ich ja eigentlich eher übervorsichtig, aber selbst „absolut überragend“ wäre in diesem Zusammenhang immer noch maßlos untertrieben. Dieser Versuch zeigte mehr als deutlich, welch hohe Bedeutung gerade den analogen Eingangsstufen unmittelbar vor den eigentlichen AD-Chips tatsächlich zukommt: Nicht weniger als bei klassischen Vorverstärkern sind sie in höchstem Maße klangbestimmend. Hier liegt die eigentliche Kunst, einen möglichst perfekten AD-Wandler zu konstruieren, denn die reine Auswahl eines leistungsfähigen Prozessors ist nur die halbe Miete. Was hier versaubeutelt wird, kann hinterher (selbst unter den idealsten Wiedergabe-Bedingungen) nicht mehr korrigiert werden. Bereits in allererster Instanz ist diese Symbiose (Elektronik-seitig) der eigentliche Flaschenhals einer jeden Übertragungskette ab Interpret bis hin zu den eigenen Ohren.

Im letzten Schritt durfte das kleine badische Kistchen nun endlich zeigen, wie es klingt. Oder besser gesagt nicht klingt. Denn jedweges akustisches Eigenleben ist dem ADC RS04 völlig fremd. Egal wie konzentriert ich auch zugehört habe: Es ist es mir nicht gelungen, einen Unterschied zwischen dem „Original“ des Toslinks und dem „Clone“ des Wandlers vom Bodensee heraus zu hören. Oder anders ausgedrückt: Hier ist der „Flaschenhals“ gefühlt fast so breit wie die Flasche selbst (M)eine (natürlich nicht wirklich ernst gemeinte) Anschlußfrage bringt es eventuell sogar noch etwas besser auf den Punkt: Wird im ADC RS04 überhaupt noch irgend etwas „quantisiert“? :-D

Im Ergebnis meinerseits also eine ganz dicke Empfehlung !! Denn die Wichtigkeit einer souveränen AD-Wandlung ist nicht ausschließlich ein rein aufnahmetechnisches Thema. Wie viel diesbezüglich gerade auch im Bereich von Hifi-Produkten im Argen liegen kann, deckt der Lake People mit seiner überragenden Performance in der denkbar härtesten Schonungslosigkeit auf. In hohem Maße und komplett ohne Marketing-Geschwafel.

Nach diesem Erlebnis kann ich an dieser Stelle nur jeden ermuntern, selbst einmal die AD-Schnittstellen an der heimischen Anlage etwas genauer unter die Lupe zu nehmen. Möglicherweise schlummert ja auch bei euch noch, genau wie bei mir bisher, dieses versteckte Tuning-Potential im Verborgenen unentdeckt vor sich hin.

Zur umfassende Beschreibung des ADC-RS04 hier auch noch mal auf die Schnelle ein Link zur BDA aus dem Netz:

https://www.musicnetwork.ch/images/M...ual-D-2016.pdf
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Gruß

Patrik


Nicht selten beruht die Religion der Wissenschaft auf dem Ketzertum der Forschung
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  #2  
Alt 08.11.2019, 17:08
IN_GO_OUT_ IN_GO_OUT_ ist offline
 
Registriert seit: 05.09.2019
Beiträge: 54
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Hallo Patrik. Sehr interessantes Gerät. Was mich aber noch interessieren würde wäre ein Klangtest im Vergleich gegen den Analogeingang im DSP. Da hast du ja nur das rauschen verglichen.
__________________
Es grüßt Ingo


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In Gedenken an die Opfer von 74
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  #3  
Alt 08.11.2019, 18:45
wgh52 wgh52 ist offline
Aktiv-LS Fan
 
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Beiträge: 1.092
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Hallo Patrik,

danke für den Test und Deinen ausführlichen Bericht! 839€ sind zwar angesichts des Einsatzzwecks schon eine Ansage, aber Deine Beurteilung des Gerätes hört sich auch für mich durchaus verlockend an um analoge Quellen (bei mir Plattenspieler) in meine (digitale) Anlage einzuspeisen... Wird der LP bei Dir bleiben dürfen?

Grüße,
Winfried
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Perception is Reality!
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  #4  
Alt 08.11.2019, 21:22
keinkombigerät keinkombigerät ist offline
 
Registriert seit: 09.04.2018
Beiträge: 949
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Hallo Winfried,

.... ja, ich habe am Anfang auch etwas mit mir gehadert. Aber Herr Reim war ja so freundlich, mir das Gerät testweise zur Verfügung zu stellen. Ich vermute, er wusste schon im Vorneherein, wie der Test ausgeht. Ruf ihn doch einfach mal an und frag ihn, ob du das Kistchen ebenfalls mal testen kannst. Der Mann ist supernett und hilfsbereit. Nur nicht erschrecken, wenn der UPS-Mann den Karton zu dir bringt: Verpackungen betrachtet Lake People offensichtlich als reines Mittel zum Zweck: Transportsicher, aber ohne Anspruch in Punkto Sieg bei einem Schönheitswettbewerb.

Bei mir darf der ADC-RS 04 nicht nur bleiben, sondern ich denke inzwischen sogar darüber nach, meine (notgedrungene) digitale Funkstrecke für die Rear-Lautsprecher-Anlage beim Heimkino am Beginn der Übertragungskette aufzuwerten. Da hängt von Dynaudio eine Hub/Link-Kombi dran, deren Analogeingänge (=Beiwerk) rauschen nämlich noch viel mehr als die des AM2DC.

Habe darüber hinaus das Gefühl, dass die flexiblere Anpassung via Regler in Punkto Dynamik gegenüber einem starren Toslink-Signal sogar noch etwas die Nase vorne hat, trotz zusätzlichem ADA-Zwischenschritt. Denn gerade bei älteren CDs sind die darauf "verewigten" Pegel oftmals sehr niedrig. Durch die hohe Rauscharmut des ADC-RS 04 kann man oftmals noch einen Schippchen drauflegen. Ein Test mit einem hochwertigen Entzerrer-Vorverstärker wäre natürlich wirklich mal hochinteressant. Ich gehe mal davon aus, dass du dann ausschließlich nur noch das Rauschen hören dürftest, das vom Plattenspieler und vom EVV selbst kommt. Könnte mir sogar sehr gut vorstellen, dass Radiosender beim digitalisieren von Singels genau auf solche Geräte wie den ADC-RS-04 zurückgreifen

Im Zusammenhang mit der ganzen Ausprobiererei kommt mir übrigens gerade noch eine Frage an dich in den Sinn: Wie hast du bei dir eigentlich die Sache mit der 44,1-Samplingfrequenz mit deinem DSP gelöst? Kann das schon von Haus aus ohne Umkonvertierung die 44,1 kHz ?
__________________
Gruß

Patrik


Nicht selten beruht die Religion der Wissenschaft auf dem Ketzertum der Forschung

Geändert von keinkombigerät (08.11.2019 um 21:31 Uhr).
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  #5  
Alt 08.11.2019, 21:35
söckle söckle ist offline
 
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Beiträge: 1.198
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Ja, ausführlicher schöner Bericht Patrik!

Vielleicht hast Du da jetzt was losgetreten. Passt zu dem AD- Wandler jetzt noch ein DSP mit nur 48 kHz Samplingrate?

__________________
Gruß
söckle
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  #6  
Alt 08.11.2019, 21:40
keinkombigerät keinkombigerät ist offline
 
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Zitat:
Zitat von IN_GO_OUT_ Beitrag anzeigen
Was mich aber noch interessieren würde wäre ein Klangtest im Vergleich gegen den Analogeingang im DSP. Da hast du ja nur das rauschen verglichen.
Hallo Ingo,

stimmt, für mich war das digitale Original-Signal erst mal die Referenz. Aber die Idee ist gut und mit meinem Hearreal ja auch recht einfach zu realisieren.

Werde ich im Laufe der nächsten Woche auf jeden Fall mal machen und darüber berichten. Danke für die tolle Idee In Punkto Dynamik- speziell über Lautsprecher - glaube ich aber bereits schon jetzt (selbst ohne AB-Vergleich) einen deutlichen Vorsprung heraus zu hören.
__________________
Gruß

Patrik


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  #7  
Alt 08.11.2019, 21:54
keinkombigerät keinkombigerät ist offline
 
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Zitat:
Zitat von söckle Beitrag anzeigen
Ja, ausführlicher schöner Bericht Patrik!
Passt zu dem AD- Wandler jetzt noch ein DSP mit nur 48 kHz Samplingrate?


Hallo Söckle,

soooo schlecht sind 48 kHz ja nun auch wieder nicht Die Ausführung der Linearisierung ist da imo viel entscheidender.

Aber klar: wenn es in dieser (für mich bezahlbaren) Preisklasse ein DSP als Stand-Alone-Gerät geben würde, das auch die Einmessung ohne PC (genau so bedienungsfreundlich) übernehmen kann und ein guter Support gewährleistet ist, würde ich da glatt mal darüber nachdenken.

Hast schon Recht: sowohl der UD 501 als auch der ADC-RS-04 arbeiten beim AM2DC bzgl. Samplingfrequenz natürlich deutlich unterhalb ihrer Möglichkeiten.
__________________
Gruß

Patrik


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  #8  
Alt 09.11.2019, 00:32
wgh52 wgh52 ist offline
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Zitat:
Zitat von keinkombigerät Beitrag anzeigen
Hallo Winfried,.... Wie hast du bei dir eigentlich die Sache mit der 44,1-Samplingfrequenz mit deinem DSP gelöst? Kann das schon von Haus aus ohne Umkonvertierung die 44,1 kHz ?
Hi Patrik,

die kurze Antwort ist: Ja.

Die längere Antwort: Mein DEQX PDC nutzt (soweit ich seine Technik verstehe) für jede der vier unterstützten Samplingfrequenzen (44,1/48/88,2/96 kHz) jeweils einen dedizierten Filtersatz, synchronisiert dazu auf die hereinkommende Samplerate und lädt den entsprechenden Filtersatz in den DSP (so dass Resampling vermieden wird).

Grüße,
Winfried
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Perception is Reality!
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  #9  
Alt 12.11.2019, 11:00
keinkombigerät keinkombigerät ist offline
 
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Zitat:
Zitat von IN_GO_OUT_ Beitrag anzeigen
Hallo Patrik. Sehr interessantes Gerät. Was mich aber noch interessieren würde wäre ein Klangtest im Vergleich gegen den Analogeingang im DSP. Da hast du ja nur das rauschen verglichen.
Hallo Ingo,

..... sooooo, wie versprochen gestern Abend mal nachgeholt. Getestet mit zwei audiophilen CDs, die es mal als Beilage in der Audio gab:

- AUDIOphile Pearls Volume 4
- Pasticcio

Wie auch schon bereits ohne direkten Vergleich als spürbar besserer empfunden, bestätigte sich vor allem die wirklich eklatant bessere Dynamik (= vor allem über Lautsprecher) Und auch das "herausarbeiten" der Konturen einzelner Instrumente liegt mit dem ADC-RS-04 auf allerhöchstem Niveau. Auch die Rekonstruktion des Aufnahemraumes gelingt damit eindeutig präziser. Die werkseitig im DSP verbaute Eingangsstufe kann hier nicht mal ansatzweisen mithalten. Mit dem ADC-RS 04 klingt alles schlicht erheblich "souveräner", "selbstverständlicher"..... bereits schon nach wenigen Sekunden. Vor allem auch im Tiefbass-Bereich. Wer das einmal selbst erlebt hat, wird die analogen Eingänge eines AM2DC oder einem vergleichbaren DSP unter Garantie nie mehr nutzen wollen.

Wäre wirklich gespannt wie ein Flitzebogen, was passiert, wenn jemand mal tatsächlich einen solchen Hör-Versuch mit einem sehr guten Entzerrer-Vorverstärker und entsprechendem Plattenspieler durchführt. Das Ergebnis müsste imo absolut überwältigend sein !!!!
__________________
Gruß

Patrik


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