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KH - Kopfhörerverstärker Alles zu mobilen & stationären Kopfhörerverstärkern

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  #1  
Alt 07.11.2019, 19:20
MLSensai MLSensai ist offline
 
Registriert seit: 28.11.2018
Beiträge: 5
Standard AudioValve Luminare - Bluetooth & DAC-MOD

Zuerst möchte ich mich kurz vorstellen.

Ich bin Mark und betreibe meinen privaten Blog/Youtube-Kanal/Podcast Miniklangwunder. Einfach aus Leidenschaft zum meinem Hobby und als gelernter Radio- und Fersehtechniker.

Bisher habe ich ausschliesslich mitgelesen, da ich an anderer Stelle schon zu viel zu schreiben habe.

Zum Luminare bin ich völlig unvorbereitet auf der letzten Audiovista gekommen und seitdem lässt mich dieses Gerät einfach nicht mehr los. So kam eins zum anderen und am Ende habe ich ihn sogar modifiziert.
Was ich da nun verändert habe, das möchte ich in diesem Threat beschreiben.


Und warum gerade hier und nicht auf meiner Seite?
Weil hier im Open-End-Forum dieser Bericht absolut hinein passt. Auf meiner Seite würde der irgendwie nicht wirken und vor allem würde ich dort keinerlei Feedback erhalten.

Somit ist das hier nun auch mein Debüt in Sachen Open-End-Post...
...ich hoffe, damit einen guten Beitrag leisten zu könne und dem Forum und den Beteiligten nun auch endlich etwas "zurückgeben" zu können, was ich mir in den letzten Jahren von hier alles "heraus gelesen" habe.

Nun denn...



Seit einiger Zeit steht bei mir nun der großartige Luminare in der Ausführung als rein analoger Verstärker. Gefüttert wird er bisher von meinem ADI-2 DAC.

Leider passt das Setup nun optisch nicht mehr so gut, da der Luminare doch etwas größer ist als der Rme und dieser nun irgendwie deplaziert neben ihm auf dem Como Audio Musica steht.



Naja, das konnte so natürlich nicht bleiben und irgendwie kam ich abends auf eine Idee, als ich mobil mit meinem EarStudio ES100 und den Fischer Amps Rapture unterwegs gewesen bin.

Warum nicht eine eigene kleine DAC Lösung in den Luminare einbringen?
Am besten auch mit hochqualitativer, kabelloser Zuspielung?
Und unter der Bedingung, nur auf dem Markt bereits erhältliche Komponenten eunzusetzen, so dass die DIY-Lösung nur minimalen Verkabelungsaufwand benötigt.

Nach einigen Überlegungen und der Unterstützung von Helmut Becker, konnte ich mein Vorhaben dann Schritt für Schritt in die Tat umsetzen.

Einige Anpassungen und einige Tage später funktioniert es nun so, wie ich es mir vorgestellt habe!

Weiter geht es dann in den kommenden Posts... einfach dranbleiben...
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Geändert von MLSensai (07.11.2019 um 19:51 Uhr).
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  #2  
Alt 07.11.2019, 20:21
BerQiL BerQiL ist offline
 
Registriert seit: 25.10.2016
Beiträge: 144
Standard

Hallo Mark,

dies hört sich aber sehr, sehr interessant an.
Bin neugierig wie es weitergeht.

Gruß Dieter
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  #3  
Alt 07.11.2019, 21:15
fidelio fidelio ist offline
Moderator
 
Registriert seit: 18.10.2015
Beiträge: 1.050
Standard

Hallo Mark,

herzlich willkommen im OEM Forum.

Ich freue mich, dass du mit deinen Beiträgen die Rubrik „Audiophile Kopfhörer“ zukünftig sicherlich bereichern wirst.

Lieben Gruß
Wolfgang
__________________
Meet the Musicalhead.de
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  #4  
Alt 07.11.2019, 21:28
lotusblüte lotusblüte ist offline
Moderator
 
Registriert seit: 10.07.2008
Beiträge: 5.680
Standard

Hallo Mark,

Auch von meiner Seite ein herzliches Willkommen. Dein Einstieg interessant und spannend zu lesen, auch das Foto finde ich mit Pepp - das hat was. Unsere KH-Ecke hier braucht genau so was. Also, dir viel Spaß hier und halte uns auf dem laufenden.



Lieber Gruß,
Otwin
__________________
Mysphere 3.1 from 1989 to 2017
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  #5  
Alt 07.11.2019, 21:35
MLSensai MLSensai ist offline
 
Registriert seit: 28.11.2018
Beiträge: 5
Standard Welcher BT-Empfänger? Welcher DAC?

Wie ich schon geschrieben habe, war mein oberstes Ziel, Material zu benutzen, welches auf dem Markt verfügbar ist.

Als erstes habe ich überlegt, was mir persönlich wichtig ist und habe mir ein paar Stichpunkte aufgeschrieben und direkt bewertet, A mit höchste Priorität und E niedrigste.

Eine Lösung außerhalb des Luminare wäre deutlich einfacher gewesen, sprich da hätte ich direekt den DAP am Line 2 anschließen können und auch via BT streamen können oder eben direkt vom DAP abspielen. Das hat mich aber nicht zufrieden gestellt. Bei einem solchen Gerät wie dem Luminare einfach absolut unsexy...

...also war die Integration im Luminare ein Muss!


Was war mir nun erstmal aus technischer Sicht wichtig?

1. C - Klassischer DAC-Modus via Kabel
2. A - Zuspielung kabellos
3. A - möglichst hohe Qualität kabellos
4. D - möglichst hohe Qualität via Kabel
5. E - DSD-MQA, 32/384
6. A - CD Qualität 16/41(48)
7. B - mehr als CD Qualität
8. A - einfache Handhabung
9. C - Zusatz Features

Angenommen, ich würde ein fertiges, kleines Gerät finden, dass das alles irgendwie erfüllt, wie diese bedienen, wenn es dann im Gerät verbaut wird?
Wie ein Smartphone koppeln, wenn die Tasten im Innern liegen?
Der Deckel ist leicht abnehmbar, sicherlich, das möchte ich aber niemanden zumuten, zumal das Netzteil dann offen liegt. Auweia.

Also muss das Gerät von außen weiterhin auf einfachste Weise bedienbar sein. Eine Anforderung, die beim Einbau beachtet werden muss.


Ich hatte einige Bluetooth-Empfänger, die sich über die Jahre angesammelt haben, getestet. Entweder schalten die sich ohne zugespieltem Signal in den Standby, egal ob die geladen werden oder nicht, oder sie funktionieren gar nicht, wenn sie Spannung bekommen.

Also habe ich mir ganz aktuelle aptX und BT5.0 Empfänger bestellt, doch alle liessen sich ebenfalls nicht integrieren.

Kurz vor dem Verzweifeln ist mir klar geworden, dass ich bereits die mögliche Lösung schon lange zu Hause habe, nämlich den EarStudio ES100.



Der EarStudio ES100 ist dermaßen konfigurierbar, dass er als Mini-Kopfhörerverstärker nun als Wireless-DAC herhalten darf.

Eine Priorität war die einfache Bedienbarkeit (8). Da war in erster Linie meine persönliche Anforderung, nur den Luminare am Netzschalter einzuschalten und damit auch den MOD einzuschalten. Zum Glück kann der ES100 per Konfiguration sich einschalten, wenn er Spannung über USB bekommt und er schaltet sich aus, wenn die Spannung abgeschaltet wird.

Schnell getestet, indem ich ihn via Kabel an einem Akku angeschlossen und von ihm wieder getrennt habe und .... Bingo!

Somit war klar, der EarStudio ES100 wird das Herzstück.


Über USB kann er direkt treiberlos als DAC angesprochen werden, allerdings nur mit 16/41(48), der Hersteller Radsone hat im Rahmen der Entwicklung auf die BT-Receiver-Funktion gesetzt.
Dieser kommt mit SBC, AAC, aptX HD und LDAC sogar mit 24/96.

So... Amazon Musik HD ist ja in den letzten Wochen total im Trend, da die UltraHD Titel tatsächlich auch mit 24/96 gestreamt werden. Da passt der ES100 also perfekt.

Möglich, wenn jemand nun eine riesige Sammlung an DSD1024 Dateien hat, dass er sie nicht auf 24/96 oder gar 16/41 via Kabel "komprimieren" möchte, für den ist dieser MOD möglicherweise nicht optimal.
Andererseits kann das ja immer noch mittels externem DAC wie dem ifi Audio Pro iDSD über Line 1 zugespielt werden. Doch im Bereich Streaming gibt es da aktuell nichts, was eine höhere Auflösung bietet. Selbst wenn es so wäre, stellt sich die Frage, ob die Quelle, die genutzt wurde, überhaupt die erforderliche Qualität gehabt hätte. Da würde ich keinem Streaming-Portal vertrauen.
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Geändert von MLSensai (07.11.2019 um 21:55 Uhr).
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  #6  
Alt 07.11.2019, 21:39
MLSensai MLSensai ist offline
 
Registriert seit: 28.11.2018
Beiträge: 5
Standard

Vielen Dank Wolfgang und Otwin.

Ich habe mir einfach gedacht, wenn nicht jetzt, wann dann?



PS:
Ich werde es sicher nicht schaffen, alles heute Abend aufzubereiten, aber muss ja auch nicht. Ich versuche mal jeden Abend mein Bestes.
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  #7  
Alt 07.11.2019, 21:40
Da1go Da1go ist offline
 
Registriert seit: 19.07.2014
Beiträge: 360
Standard

Hallo Mark und ebenfalls herzlich Willkommen.

Deinen Blog und die Reviews zu KHs kenne ich bereits. Schön nun auch hier von dir zu lesen. Schöner Start, gleich mit solch einem vielversprechendem Projekt. Viel Spaß hier im Forum.

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  #8  
Alt 08.11.2019, 16:53
MLSensai MLSensai ist offline
 
Registriert seit: 28.11.2018
Beiträge: 5
Standard

Fortsetzung...

Also, der Radsone EarStudio ES100 für 99€ ist also gesetzt.
Wie bekomme ich ihn am besten in den Luminare eingesetzt?

Erstmal Helmut gefragt, welche Spannungen dort überhaupt vorhanden sind und glücklicher Weise gibt es eine 12V DC Ausführung, die knapp 1A Strom liefert.

Die passende Baugruppe mit DC-DC-Wandler auf 5V und einer USB-Buchse war recht schnell im Internet gefunden und sogar im Mehrfach-Pack via Amazon zum nächsten Tag lieferbar. Umgerechnet kostet einer dieser Platinen etwa 4€. Und man glaubt es kaum, sie unterstützt sogar Quickcharge 3.0. Für den Preis kann man so etwas einfach nicht selbst machen.

Spoiler:
Zur 5V-Versorgung gibt es jedoch noch mehr zu berichten, diese aber später.


Da der ES100 auch als kabelgebundener DAC genutzt werden soll, wird noch ein Kabel mit Buchse für das Gehäuse benötigt. Hier ist es ein Adapter von Inline für 5€ geworden, der ebenfalls intern mit einer USB-Buchse ausgestattet ist.

Ein Y-USB Kabel für 8€, das gedacht ist, ältere Festplatten über zwei USB-Buchsen zu versorgen, liefert dann den Strom an den ES100 während nur die Daten an die Rückseite des Luminare gehen. Dazu werden die PINS 1 & 4 am Datenstecker des Y-Kabels mit Tesafilm abgeklebt.

In die Buchse des Y-Kabels wird dann das Micro-USB-Kabel des ES100 eingesteckt, welches ich in besonders kurzer Ausführung noch zu Hause hatte, kosten etwa 6€.

Somit sollte der ES100 stets nur die Daten von extern drahtgebunden erhalten und die Betriebsspannung vom Luminare. Parallel ist das Zuspielen über Bluetooth natürlich weiterhin möglich, der ES100 schaltet automatisch um. Soweit die Theorie.


Hier alles, was ich im ersten Anlauf genutzt habe als Foto, in Summe bis hierher etwa 120€ Materialkosten.




Dazu kommen dann noch Schrumpfschlauch, Kabelbinder und lötbares Kabel für die Spannungsversorgung dazu.

...to be continued...
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  #9  
Alt 11.11.2019, 20:27
AudioValve AudioValve ist gerade online
CEO AudioValve
 
Registriert seit: 10.11.2017
Beiträge: 79
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Hallo Mark, ein wirklich gelungenes Projekt und vor allem die theoretische und praktische Umsetzung - ausgezeichnet. Aufgrund Deiner Ausbildung und der Tatsache, dass Du natürlich weisst, was Du da machst und wovon Du sprichst, finde ich Deinen Vorstoß auf der Suche nach einer alternativer preiswerten gut klingenden DAC Lösung gelungen und unterstütze diese Arbeit.



D.h. allerdings nicht, dass wir uns hier im Betrieb mit der Nachrüstung infrage kommender Updates diesbezüglich beschäftigen können, wir haben ein Kerngeschäft und das hält uns schon zur genüge auf Trapp. ABER - ich kenne selbstständige Techniker, denen ich bei Aufrechterhaltung der Gewährleistung des Produktes den "Eingriff" zutraue und vertraue, gegebenefalls ist man durchaus daran interessiert, dieses und auch andere Updates im Kundenauftrag für Euch durchzuführen, ich will da besagten Fachmann nicht vorgreifen, ihn aber gern aber dazu aufmuntern, sich hier im Thread vorzustellen, der ein oder andere kennt ihn vielleicht.


Gruss Helmut
__________________
Good components do not make a bad design better - only more expensive ! ( H. Becker )
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  #10  
Alt 11.11.2019, 21:30
maasi maasi ist offline
 
Registriert seit: 28.12.2008
Beiträge: 1.587
Standard

Zitat:
Zitat von AudioValve Beitrag anzeigen

ABER - ich kenne selbstständige Techniker, denen ich bei Aufrechterhaltung der Gewährleistung des Produktes den "Eingriff" zutraue und vertraue, gegebenefalls ist man durchaus daran interessiert, dieses und auch andere Updates im Kundenauftrag für Euch durchzuführen, ich will da besagten Fachmann nicht vorgreifen, ihn aber gern aber dazu aufmuntern, sich hier im Thread vorzustellen, der ein oder andere kennt ihn vielleicht.

Hallo Helmut,

Du sprichst in Rätzeln... Redest Du von Manfred Penning?

Jedenfalls ist der von Manfred für Audivalve entwickelte DAC, der optional im Solaris oder Luminare verbaut wird, nicht von schlechten Eltern. Hat mir beim Probehören bei Manfred sehr gut gefallen.

VG Uli
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