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Diverses Dieses und jenes

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  #31  
Alt 14.06.2017, 14:39
wirbeide wirbeide ist offline
it´s only m.a.e.-admin
 
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...langweilig...


m.A.E. - respect nature, it´s the only one we have
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  #32  
Alt 14.06.2017, 15:31
Janus525 Janus525 ist gerade online
 
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Zitat:
Zitat von boxworld Beitrag anzeigen
Bei 90% der Mittelklasse Lautsprecher ist es so das am Gehäuse Vibrationen im Betrieb festzustellen sind, die Phantomschallquellen bilden (gehe mal bei deiner 100er her und klopfe seitlich auf das AMT-1 Gehäuse dann weisst du was ich meine (auch wenn der nicht mehr zur Mittelklasse gehört)). Wenn ich jetzt her gehe und klebe hier Glaskristalle drauf, dann ändere ich auch das Resonanzverhalten des Lautsprechers. Gruss Marc
Hallo Marc,

zu diesem Thema kann ich auch ein Erlebnis beisteuern, das nun schon etliche Jahre zurückliegt, bei dem ich schwöre dass es sich genau so zugetragen hat wie ich es hier schildere. Zu der Zeit standen in meinem Hörraum Sonus Faber Lautsprecher - die Cremona Auditor auf ihren Originalständern - und diese wurden seinerzeit angetrieben von einer Brinkmann Vor-/Endverstärker Kombination. Keine schlechte Kette, aber im oberen Mittel- und Hochtonbereich störten mich bei bestimmten Titeln minimale Härten und Unsauberkeiten, ganz ähnlich wie sie das Beipack-Kabel des AKG K812 erzeugt. Also habe ich versucht das irgendwie wegzubekommen: Andere NF-Kabel, anderer Vorverstärker, andere Lautsprecherkabel, einstellbare Zobelglieder..., das Übliche eben.

Meine Lebensgefährtin, die selber Gitarre spielte und über ein ausgezeichnetes Gehör verfügte, hatte mitbekommen dass ich seit Wochen immer wieder diesen Effekt beklagte. Sie selber empfand das nicht als stören, erkannte es aber auch ("Meine Güte, du bist aber auch pingelig.")

Einige Wochen später, es muss ungefähr zwei Wochen vor meinem herannahenden Geburtstag gewesen sein, verhielt sie sich abends irgendwie auffällig und ich fragte was los sei. Sie sagte, Du hast doch in Kürze Geburtstag und ich habe ein ganz tolles Geschenk für Dich. Das kriegst Du jetzt noch nicht aber ich will Dir was zeigen. Sie bat mich, ich solle mich vor die Anlage setzen, die Augen ganz fest schließen und mir etwas anhören bei dem mich etwas stört (ich erinnere mich, es war an dem Tag ein Titel von Sophie Zelmani ("Stay with my heart" von der CD Love Affair:

https://www.youtube.com/watch?v=8cWv...c-mWeL0vj5VCa1

Ein sehr schöner Titel (so wie die ganze CD) den ich sehr genau kenne..., aber wenn Zelmani den Refrain sang klang es mit der Sonus immer ein ganz klein wenig nach "Sssstay wih my heart".

Als der Titel zu Ende war sagte meine Partnerin, ich solle jetzt bloß nicht die Augen aufmachen. Ich höre wie sie sich im Zimmer bewegt, vielleicht acht oder zehn Sekunden lang, dann geht sie wieder seitlich weg und sagt ich solle den Titel nochmal starten. Der Titel läuft... UND DIE MINIMAL VERZISCHELTEN S-LAUTE SIND WEG...! Ich habe völlig verblüfft gefragt was sie gemacht hat, sie kichert nur, sagt warte mal, bewegt sich wieder im Zimmer, sagt danach lass den Titel nochmal laufen..., und es klingt wieder genau so minimal unsauber wie zuvor: "Sssstay with my heart..."

Dann geht sie lachend aus dem Zimmer und sagt, bis zu Deinem Geburtsdag kannst Du ja noch raten. Ehrlich, ich bin mir dabei wie ein Depp vorgekommen, bastele wochenlang mit Kabeln, Unterstellfüßen, Zobelgliedern und was weiss ich herum..., und sie löst das Problem mal so eben in Sekunden.

Des Rätsels Lösung: Sie war nach der Arbeit bei meinem Händler in Düsseldorf, von dem auch die Sonus Faber stammten, und hat ihm den Effekt beschrieben. Dieser hat ihr zwei Shun Mook Mpingo Disc in die Finger gedrückt und ihr erklärt was sie damit machen soll. Diese Teile tun genau das was Du geschrieben hast, Marc, sie werden lose aufgelegt und ändern das Resonanzverhalten bzw. schwächen die akustischen Auswirkungen der Resonanzen ab. Kein Voodoo..., kein Hokus Pokus..., keine psychologischen Tricks..., sondern ganz simple und bodenständige Physik. Im Foto sieht man ein solches Teil oben auf der linken Endstufe liegen..., und auf dem Netzteil des Brinkmann Vorverstärker liegt auch eines.

Viele Grüße: Janus...



.
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Geändert von Janus525 (14.06.2017 um 15:37 Uhr).
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  #33  
Alt 14.06.2017, 15:52
Schärfer mit Senf Schärfer mit Senf ist offline
 
Registriert seit: 04.04.2015
Beiträge: 491
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Und billige Türstopper, die noch nicht einmal schlecht aussehen in Chromoptik, hätten es nicht getan? Teure Shingeling-Disks, die nur die bösen Resonanzen und irgendwelche beschriebenen Müller-, Meier- oder Schumannfrequenzen beeinflussen, nicht aber die "guten", nachempfundenen Instrumentenschwingungen, sind natürlich der billigeren Variante um das 1000-fache überlegen.

Genau das ist das Voodoo an der Sache.

Beste Grüsse

Geändert von Schärfer mit Senf (14.06.2017 um 16:04 Uhr).
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  #34  
Alt 14.06.2017, 16:00
never never ist offline
 
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Beiträge: 363
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Hallo zusammen,

wenn man sich das übliche Hickhack ersparen möchte, das aus Rolfs völlig unverdächtiger und mehr als berechtigter Frage entstanden ist: „Welches HiFi Zubehör (außer Kabel) bringt einen allgemein gültigen deutlichen Klanggewinn?“, so liegt doch eine logisch naheliegende Bitte und Anregung an die aktuelle Entwicklergeneration auf der Hand:

Baut solche Geräte, die keine derartigen Zubehörkrücken mehr benötigen!

Freundliche Grüße,
never (Udo)
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  #35  
Alt 14.06.2017, 16:57
Janus525 Janus525 ist gerade online
 
Registriert seit: 14.08.2015
Beiträge: 2.535
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Zitat:
Zitat von willy.wacker Beitrag anzeigen
Und billige Türstopper, die noch nicht einmal schlecht aussehen in Chromoptik, hätten es nicht getan? Beste Grüsse
Das weiss ich nicht. Leg´doch mal welche auf und höre genau hin. falls Du eine noch billigere Lösung suchst, könntest Du auch mit kleinen, bleischrotbefüllten Leinensäckchen experimentieren...

Im Ernst, ich habe natürlich noch nie mit verchromten Türstoppern experimentiert. Aber ich besitze auch einige nachher angeschaffte Dämpfungselemente, aus Bronze gegossene "Glocken" mit rechteckiger Grundfläche für (im Prinzip) denselben Zweck. Für die Sonus faber waren sie bei einer Wandstärke von rund 4mm mit etwa 6cm Breite x 4,5cm Tiefe und einer Höhe (aufliegend) der "Glocke" innen von 3,5cm wohl viel zu schwer, und der gewünschte Effekt stellte sich bei der Auditor nicht ein. Ich denke das zu bedämpfende Resonanzspektrum, die Auflagefläche, die Position und das Gewicht sollten zueinander passen, sonst funktionirt das nicht. Auch die Vorstellung "je schwerer umso besser" geht m.E. fehl. Und auch das Material und dessen Resonanzverhalten halte ich für nicht unwichtig.

Und klar, dass die Dinger so teuer sein müssen ist eigentlich nicht nachvollziehbar. Ist halt Hobby und Luxus. Wirksam sind/waren sie aber auf alle Fälle. Und um dieses Thema, also hörbares HiFi- Zubehör, geht es doch in diesem Thread, oder...? Und zwei billige Türstopper, die gegen den Effekt nicht wirken, als Geburtstagsgeschenk von meiner Liebsten zu bekommen..., na ich weiß nicht.

Viele grüße: Janus...
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Geändert von Janus525 (14.06.2017 um 17:05 Uhr).
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  #36  
Alt 14.06.2017, 17:24
Schärfer mit Senf Schärfer mit Senf ist offline
 
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Bringt bei mir nichts. Liegt vielleicht auch daran, daß meine Geräte gescheite Gehäuse haben. Und bevor der Vorwurf kommt, ich würde nichts probieren, da kann ich Entwarnung geben. Habe spaßeshalber schon diversen Firlefanz ausprobiert. Ging alles zurück (Creaktiv-Chips, Animatorstäbe). Türstopper habe ich behalten, sie stoppen prima Türen.

"Hör' mal genau hin!", daß sagt ja schon aus, daß man für so etwas zu wenig Hörerfahrung hat. Da geht es doch schon los. Wenn bei dir alles munter mitschwingt und du so etwas brauchst, weil du angeblich weißt, welcher Stein welches Resonanzverhalten beeinflusst, da kann man schön warten, bis wir uns hier gegenseitig Unerfahrenheit vorwerfen.

Apropos: wenn du meine Voodoo-Puppe hast, kratz mich mal auf dem Rücken, komm da schlecht dran.

Geändert von Schärfer mit Senf (14.06.2017 um 17:32 Uhr).
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  #37  
Alt 14.06.2017, 17:36
Franz Franz ist offline
 
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Die Forderung, die Hersteller mögen doch bitte Geräte herstellen, die keinerlei Verbesserungsbedarf mehr häten, ist ja schön und gut, geht aber an der Realität leider vorbei. Jedes Gerät kann verbessert werden, alles nur eine Frage des Aufwandes bzw. die Frage, ob es sich finanziell dann noch lohnt. Wer glaubt, einfach aufstellen und schon spiele das optimal, der irrt bzw. hat wenig eigene Erfahrungen mit Geräten gemacht.

Zitat:
Zitat von willy.wacker Beitrag anzeigen
Bringt bei mir nichts. Liegt vielleicht auch daran, daß meine Geräte gescheite Gehäuse haben.
Auch hier gilt: Was ist ein "gescheites Gehäuse" und sind dann solche Geräte nicht mehr empfänglich für Verbesserungen? Ich meine aus Erfahrung: Nein, auch hier gibt es weiteres Tuningpotential. Nochmal: Man muß das wollen, ein Gerät auszureizen.Da geht noch einiges, ist aber nicht jedermanns Saxche und auch nicht vonnöten.

Meine Vorstufe z.B. hat auch ein "gescheites Gehäuse", dennoch empfiehlt selbst der Hersteller, es mit dem besten zu verbinden, was man kriegen kann und die Art und Weise, wie es aufgestellt wird, sei eben nicht egal. Probieren geht über studieren dabei. Ich versuche meist, das mir mögliche Optimum einer Komponente herauszuholen. Am Ende spielt es immer besser - in meinen Ohren natürlich - als am Anfang.
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  #38  
Alt 14.06.2017, 18:04
never never ist offline
 
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Zitat:
Zitat von Franz Beitrag anzeigen
Die Forderung, die Hersteller mögen doch bitte Geräte herstellen, die keinerlei Verbesserungsbedarf mehr häten, ist ja schön und gut, geht aber an der Realität leider vorbei. Jedes Gerät kann verbessert werden, alles nur eine Frage des Aufwandes bzw. die Frage, ob es sich finanziell dann noch lohnt. Wer glaubt, einfach aufstellen und schon spiele das optimal, der irrt bzw. hat wenig eigene Erfahrungen mit Geräten gemacht. ...
Franz, mit dieser Selbstverständlichkeit bin ich seit etlichen Jahrzehnten bestens vertraut! Vielleicht hätte ich ja doch lieber eine Ironiewarnung beifügen sollen.

Manchmal finde ich es zudem höchst angebracht, auch Entwickler gelegentlich an die Lückenhaftigkeit und Unvollkommenheit ihres aktuellen Wissens zu erinnern.

Freundliche Grüße,
never (Udo)
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  #39  
Alt 14.06.2017, 18:08
Franz Franz ist offline
 
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Hallo Udo,

gute und selbstbewußte Entwickler kennen ihre Möglichkeiten, aber auch Grenzen. Und niemand weiß alles. Das sind im Grunde alles Banalitäten, aber gelegentlich darf man daran erinnern.
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  #40  
Alt 14.06.2017, 18:11
shovelxl shovelxl ist offline
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Als ich mal schrieb, dass JEDES Seriengerät Verbesserungspotential hat würde ich zerrissen...!
Aber so isst nun mal.
Abgesehen davon:
Alles hängt vom Gesamten ab.
Hier habe ich auch einige Sachen getestet, wovon ich vom meisten nicht mal mehr weiß, wie es heißt.
Unterlageplatten, Füßchen, Dinger für an die Kabel und was weiß ich.
Bis auf Phono habe ich am Ende alle Geräte einfach hart angekoppelt, alles Andere war klangverändernd, nicht verbessernd.
Bei den anderen Geschichten könnte ich keine Veränderung/Verbesserung feststellen.
Kann an mir liegen, muss es aber nicht.
Habe jedoch bei weitem nicht alles durch, was es auf dem Markt gibt, muss auch nicht.
Die "klassische" Arbeit, passende Komponenten, einrastende Kabel, haben bei mir Welten gebracht.
Weiteres Zubehör jedoch nicht.
Und wenn ich dann die jeweils aufgerufenen Preise sehe, für ein kleines Metallstückchen, welches aus einem Kabel eine ganz neue Einheit machen soll oder kleine Steinplatten, welche eine gänzliche Veränderung der Wiedergabe bringen soll, so bin ich raus.
Gerne schaue ich mir solche Geschichten an und höre rein, gerne bei mir in der Anlage.
Nur, so lange ich nicht MERKLICH eine VERBESSERUNG und nicht nur eine, für mich auch noch meist negative VERÄNDERUNG erlebe, macht es für mich keinen Sinn.
Bin aber immer wieder verblüfft, was verschiedene Leute dann doch alles raus hören.
Bin ich schon zu taub oder ist die Suggestion doch bei einigen stärker...
__________________
...mehr Senf...
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