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  #101  
Alt 13.03.2018, 00:38
Janus525 Janus525 ist offline
 
Registriert seit: 14.08.2015
Beiträge: 2.397
Standard

Zitat:
Zitat von shakti Beitrag anzeigen
Nimmt mal als Beispiel die 8er oder 9er Endstufen von Jeff Rowland. Aus meiner Sicht mit das beste, was bis jetzt mit Transistoren gebaut wurde.

Kommt nun ein Händler mit den neuen Jeff Rowland Sachen zum Kunden, der vielleicht nach 30 Jahren einfach mal was neues haben will, so hat er ein Riesenproblem, weil keine der aktuellen Jeff Rowland Endstufen nur ansatzweise so gut klingt, wie die alten grossen. Gruss Juergen
Hallo Jürgen,

das ist eine Erfahrung die ja auf viele neuere Produkte zutrifft. Nimm einfach - das ist ebenfalls ein willkürlich gewähltes anderes Beispiel - diese "alte" Krell Endstufe KSA-300 S auf den Fotos, die einem HiFi-Freund gehört. Was bitte soll denn heute jemand halbwegs Bezahlbares kaufen, um eine vergleichbare Laststabilität und eine vergleichbare klangliche Performance zu erhalten. Und wenn Du etwas unter diesen Gesichtspunkten Vergleichbares kennst, nenne bitte gleich auch den Preis.

Man muss sich doch einmal darüber im Klaren sein, dass es keinen Grund gibt eine solche Endstufe jemals wieder zu "entsorgen", alles lässt sich updaten, alles lässt sich reparieren, und alles kann wieder in einen Zustand versetzt werden der sich vom Neuzustand nicht unterscheiden lässt. Wenn also Prestige und die pure Lust am Neuen keine Rolle spielt..., ja warum muss ich dann überhaupt etwas Neues kaufen...?

Ich habe hier noch zwei Class-A Endstufen OMTEC CA-60 stehen, die vollständig von Manfred Baier überholt wurden. Sämtliche Transistoren sind neu, sämtliche Kondensatoren sind neu, die Teile sind im selben Zustand in dem sie damals ausgeliefert wurden. Wie viele Leute mich zwischenzeitlich darauf angesprochen haben ob ich sie nicht hergeben möchte kann ich schon gar nicht mehr zählen. Auf dem dritten Foto rechts sieht man eine von ihnen

Und solche Beispiele gibt es viele. Ein Verstärker der vor 20 Jahren herausragend gut geklungen hat tut das heute immer noch, beste Wartung und Pflege ist natürlich eine Bedingung.

Ich stehe nach wie vor auf dem Standpunkt: Wer das Beste vom Besten aus den (z.B.) 80er Jahren des letzten Jahrhunderts besitz, der sollte es tunlichst behalten, was klanglich Besseres zu halbwegs angemessenen Preisen wird er heute schwerlich bekommen können.

Viele Grüße: Janus...
.
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  #102  
Alt 17.03.2018, 19:17
RaceDoc RaceDoc ist offline
 
Registriert seit: 26.09.2017
Beiträge: 3
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Bezüglich der Grundfragestellung bin ich ganz bei Juergen-shakti.

Ich bin seinerzeit auch nur durch Zufall über die Firma Tidal
gestolpert. Diese findet in den deutschen Magazinen ja fast
nicht statt.

Durch glückliche Zufälle konnte ich mir dann auf dem Wege von
Gebrauchtkäufen und Inzahlungnahmen ein Gerüst meiner
aktuellen und wohl auch endgültigen Anlage leisten.

So gesehen, bin ich nach Neupreisen gerechnet, ein High-Ender,
fühle mich allerdings nicht als solcher und habe einfach SEHR
viel Spaß daran... Musik daheim zu genießen.
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  #103  
Alt 28.06.2018, 23:00
ML Fan ML Fan ist offline
 
Registriert seit: 20.05.2018
Beiträge: 89
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Zitat:
Zitat von SolidCore Beitrag anzeigen
Hallo zusammen

Ich spring mal mit auf den Zug. Was Ende der 90er schon richtig gut war, und 6000,- D-Mark kostete, findet man heute mit gleicher Güte dann für 8000 Euro in den Regalen. Bedenkt man noch den Gebrauchtpreis der alten Klassiker, kann man sich eine annähernd gute Anlage aus gebrauchten, alten Geräten für 5-8000,- Euro zusammenstellen, die aktuell neu in gleicher Güte auch das 5fache kosten würde.
Interessant finde ich, wie Shakti bereits erwähnte, das manche Klassiker bis heute nicht getoppt werden, selbst von der gleichen Firma nicht.
Und was früher Top war, ist heute immer noch sehr gut.
Die Ausnahme bilden dann eher die Neugeräte, die es damals nicht gab, wie Streamer, DDCs, Dante usw.

Jedenfalls kaufe ich mir bewusst Klassiker, weil für die neuen das Geld nicht reicht, und ich mit der angedachten Summe neu nur halb soviel Güte bekommen würde.
Obwohl! unzählige Entwickler und schlaue Köpfen seit schlappen 20 Jahren und mehr daran arbeiten, es besser hinzukriegen.
Und obwohl! mittlerweile deutliche bessere Bauteile vorhanden sind, als Beispiel mal Kondensatoren.

Gruss
Stephan
Das sehe ich ganz genauso! Das Preis- Leistungsverhältnis ist bei früheren Top-Modellen krass viel besser als bei Neugeräten, kleinere Verbesserungen gibt es natürlich schon manchmal, aber wenn ich einen Denon DCD 3520 mit einem Parasound DAC 1600 HD mit Upgrade für zusammen unter 800€ bekommen kann, wird es schwer bis unmöglich einen aktuellen CD-Player in vergleichbarer Qualität zu diesem Preis zu bekommen.
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  #104  
Alt 29.06.2018, 01:39
HearTheTruth HearTheTruth ist offline
 
Registriert seit: 04.09.2008
Beiträge: 3.302
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Zitat:
Zitat von Janus525 Beitrag anzeigen
Hallo Jürgen,

das ist eine Erfahrung die ja auf viele neuere Produkte zutrifft. Nimm einfach - das ist ebenfalls ein willkürlich gewähltes anderes Beispiel - diese "alte" Krell Endstufe KSA-300 S auf den Fotos, die einem HiFi-Freund gehört. Was bitte soll denn heute jemand halbwegs Bezahlbares kaufen, um eine vergleichbare Laststabilität und eine vergleichbare klangliche Performance zu erhalten. Und wenn Du etwas unter diesen Gesichtspunkten Vergleichbares kennst, nenne bitte gleich auch den Preis.

Man muss sich doch einmal darüber im Klaren sein, dass es keinen Grund gibt eine solche Endstufe jemals wieder zu "entsorgen", alles lässt sich updaten, alles lässt sich reparieren, und alles kann wieder in einen Zustand versetzt werden der sich vom Neuzustand nicht unterscheiden lässt. Wenn also Prestige und die pure Lust am Neuen keine Rolle spielt..., ja warum muss ich dann überhaupt etwas Neues kaufen...?

Ich habe hier noch zwei Class-A Endstufen OMTEC CA-60 stehen, die vollständig von Manfred Baier überholt wurden. Sämtliche Transistoren sind neu, sämtliche Kondensatoren sind neu, die Teile sind im selben Zustand in dem sie damals ausgeliefert wurden. Wie viele Leute mich zwischenzeitlich darauf angesprochen haben ob ich sie nicht hergeben möchte kann ich schon gar nicht mehr zählen. Auf dem dritten Foto rechts sieht man eine von ihnen

Und solche Beispiele gibt es viele. Ein Verstärker der vor 20 Jahren herausragend gut geklungen hat tut das heute immer noch, beste Wartung und Pflege ist natürlich eine Bedingung.

Ich stehe nach wie vor auf dem Standpunkt: Wer das Beste vom Besten aus den (z.B.) 80er Jahren des letzten Jahrhunderts besitz, der sollte es tunlichst behalten, was klanglich Besseres zu halbwegs angemessenen Preisen wird er heute schwerlich bekommen können.

Viele Grüße: Janus...
.

Hallo Wolfgang


Ich kenne sogar einen Hersteller,Brocksieper, hier aus dem Ruhrgebiet, der seine Geräte seit 20 Jahren unverändert baut( bekannt ist sein KHV "Earmax" ) und anbietet.Alles wird in Handarbeit hergestellt.Und nicht wenige halten seine Verstärker heute noch zum Besten was auf dem Markt angeboten wird. Ich finde das cool das sich ein Hersteller nicht verrückt machen läßt und sich von der Konkurenz anstecken läßt die jährlich neue Gehäuse und Elektronik auf den Markt bringen,ohne das der Klang an sich, sich significant verändert. Aber der Mensch ist halt ein Wesen der sich durch Optik sehr beeinflussen läßt und dadurch sich selbst und seine anderen Sinne manipuliert. Wenn man das Spielchen einmal durchschaut hat kann man mit alten Geräten genau so gut hören wie mit den Neuen,denn soviel hat sich klanglich in den letzten 20 Jahren nicht viel getan.
LG
Rolf
__________________
AKG 701; AKG 712Pro, AKG 812PRO; Grado GH-4;
Sonarworks True Fi; SPOTIFY; ACER Aspire E17; Lehmann Audio Linear ; Rega DAC, Stein Clear ; Kenwood KD 990;
LS Sonus Natura Monitor Aktiv; Basen "The Rest" Creaktiv; Groneberg Netzleisten und Verkabelung
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  #105  
Alt 29.06.2018, 10:02
Franz Franz ist gerade online
 
Registriert seit: 28.11.2007
Beiträge: 8.935
Standard

Ich halte manche Klassiker gar bis heute klanglich unerreicht, da man früher noch Bauteile nehmen durfte, die heute durch bürokratische Vorschriften nicht mehr erlaubt sind. Da konnten sich die Entwickler noch austoben und mußten nicht so viele Vorschriften beachten.


Den Brocksieper "earmax pro" hatte ich auch mal an einem Sennheiser. Das hat mir damals auch sehr gut gefallen können. Auf das Wesentliche beschränkt, das aber gut und sauber gemacht. Darauf kommt es an.
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