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Elektronikkomponenten jeder Art Selbstgebautes, das Freude macht

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  #101  
Alt 28.05.2018, 23:13
SolidCore SolidCore ist offline
 
Registriert seit: 12.12.2014
Beiträge: 973
Standard Innenverdrahtung

Hallo Frank
Erst einmal vielen Dank für die ausführliche Antwort. Sie war jedoch so ausführlich, das man 3x hinsehen muss, um folgen zu können
Wie gesagt, euer Projekt ist toll. Ich wollte nur Kabelerfahrung einbringen.

Deine Theorie zur Innenverdrahtung wiederspricht sich etwas. Zum einem schreibst du, da die Leiter räumlich getrennt sind, keine Klangsignaturen stattfinden, da es kein "Kabelaufbau" ist. Demnach wärs ja dann egal, womit du verdrahtest. Und schon fällts auf. Ist es nicht. Du gehst ja vom Board zur XLR Buchse. Denkt man sich diese nun weg, weil sie ja nur eine Steckverbindung darstellt, was erhälst du dann? Ein XLR Signalkabel. Ganz grob gesagt klingt ein dünner Draht eng verflochten mit dem anderem Signallleiter etwas kontrollierter, räumlich weit getrennt luftiger, aber schwammiger. Kontrolle bekommst du dann mit höherem Querschnitt. Das du je 2 Adern verdrillst als eine, war nicht bekannt. Aber ist schonmal besser. Bei den 0,3ern würde ich eher 4 pro Ader nehmen. UPOCC ist ebenfalls sehr gut, meines Wissen sollte 6N bereits die höchste Güte bei Silber sein. Um zum Punkt zu kommen: Ich würde eher 6N Silber 2x AWG 22 verwenden pro Ader, diese aber einzeln im Rohr, oder einmal AWG 20, beides bezogen auf Einadrig SolidCore Vollsilber 6N. (Als normaler Kupferdraht klänge es dann schon matt und verhangen). Als Teflonrohr dann AWG 16, für den 0,8er allein AWG 15. Damit solltest du bessere Ergebnisse erzielen.

Gruss
Stephan
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Meridian 508 20Bit (modifiziert) / PC mit Singxer SU-1 (modifiziert) / DAC Meitner MA-1 / Vorstufe Threshold T-2 / Endstufe Threshold T200 / Dynaudio Contour S 3.4 / Verkabelung: Eigenentwicklung. Heimkino: Lexicon MC-8 THX
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  #102  
Alt 28.05.2018, 23:49
ninioskl ninioskl ist offline
 
Registriert seit: 23.01.2016
Beiträge: 102
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Hallo Stephan,
danke für die Dimensionierungsvorschläge.
Ich werde diese beherzigen und nicht unter 3x0,33 parallelgeschaltet gehen.

Und klar da hast Du Recht....ein Kabel bleibt solch eine Verbindung immernoch.
Man kann nur versuchen die Parameter dieser Verbindung so günstig wie möglich zu gestalten.

Den erwähnten Widerspruch, dass das Silber selbst in Drahtform eine Art Materialklang entfaltet obwohl es nach der Theorie so nicht sein sollte bzw. manche sagen würden - sowas gibts garnicht reine Einbildung...habe ich ja erkannt und deshalb darauf hingewiesen.

Vielleicht hat das nicht nur was mit dem Durchmesser, dem benutzten Leiterquerschnitt zu tun, sondern der Grund für "blutleeren spitzen Klang" liegen wo ganz anders im Kabel?

Ich vermute den Herstellungsprozess als Ursache

um das wegzubekommen tut man eine hübsch lange Einzelader aus diesen 28AWG bilden.
Dazu wird das zu behandelnden Kabel als "Lautsprecherkabel" hin und her verschaltet..
also zur Last... nächste Ader wieder zurück ...nächste Ader wieder hin usw...
So macht man z.B. aus dem 14 Adrigem 3m Lsp Kabel ein virtuell 21m langes 2 Adriges Lautsprecherkabel mit 0,33mm pro Pol.

am Ende der letzten Aderausgänge werden ein zwei 300W Leistungswiderstände auf 4 Ohm Gesamtimpedanze angeschlossen..die Purist audio CD anwerfen und Gas geben bis der Kabelbaum warm wird.
bei 160 Grad Drahttemperatur - oder so - für 3 CD Durchgänge halten ( die Isolierung ist aus PTFE - die macht das locker mit)

Klingt völlig bescheuert...funktioniert aber absolut hervorragend und eher Ruckartig und der glättende Effekt ist nicht nur um Dimensionen stärker im Vergleich zu z.B. 300 Std Einspielen des Kabels mit 1,5V Pegel an einem Kopfhörer sondern er ist auch dauerhaft.

Viele Grüße Frank

Geändert von ninioskl (29.05.2018 um 00:04 Uhr).
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  #103  
Alt 29.05.2018, 00:07
SolidCore SolidCore ist offline
 
Registriert seit: 12.12.2014
Beiträge: 973
Standard Innenverdrahtung

Hallo Frank

Danke für das beherzigen meiner Tips. Ich möchte den Threat auch nicht mit Kabeltheorien sprengen oder aufblähen. Dein Einspiel-Tip wird funktionieren. Da aber eine komplett neue Vorstufe sich an allen möglichen Stellen einspielt, seh ich am Draht vorab einspielen erstmal keinen dringenden Bedarf.
Dein Einwand, das ein Kabel blutleer spielen kann, ist problemlos möglich. Man braucht ihn nur Fehlabstimmen. Die 4 wichtigsten Größen sind das Leitermaterial, der Querschnitt, Kapazität und Di-Elektrikum. Erst vor einigen Tagen schrieb mir ein Forenkollege einen guten Vergleich dazu. Man kann es wie eine Bettdecke betrachten. egal an welcher Ecke man zieht, eine andere wandert dann mit. Von daher war mein Tip, alles was als Cinch sehr gut spielt, taugt auch als Innenverdrahtung von unsymetrischen Signalen, schon passend. Für XLR das gleiche. Grob schätzen würde ich, das es bereits ab 5cm hörbar wird, je länger, umso mehr.
Viel Erfolg!

Gruss
Stephan
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Meridian 508 20Bit (modifiziert) / PC mit Singxer SU-1 (modifiziert) / DAC Meitner MA-1 / Vorstufe Threshold T-2 / Endstufe Threshold T200 / Dynaudio Contour S 3.4 / Verkabelung: Eigenentwicklung. Heimkino: Lexicon MC-8 THX
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  #104  
Alt 29.05.2018, 00:08
Janus525 Janus525 ist offline
 
Registriert seit: 14.08.2015
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Zitat:
Zitat von ninioskl Beitrag anzeigen
um das wegzubekommen tut man eine hübsch lange Einzelader als "Lautsprecherkabel" hin und eine Ader als Rückleitung benutzen...am Ende ein zwei 300W Leistungswiderstände auf 4 Ohm Gesamtimpedanze dran..die Purist audio CD anwerfen und Gas geben bis der Draht warm wird. bei 160 Grad Drahttemperatur - oder so - für 3 CD Durchgänge halten ( die Isolierung ist aus PTFE - die macht das locker mit)

Klingt völlig bescheuert...funktioniert aber absolut hervorragend und eher Ruckartig und der glättende Effekt ist nicht nur um Dimensionen stärker im Vergleich zu z.B. 300 Std Einspielen des Kabels mit 1,5V Pegel an einem Kopfhörer sondern er ist auch dauerhaft.

Viele Grüße Frank
Ach ja, vielen Dank dass ich das auch mal erfahre... Warum musste ich mir dann das elendige Gefiepe und Gejaule und Gerausche und Gedröhne und Gebrumme von der Purist Audio im Endlosbetrieb fast 150 Stunden lang anhören, als ich das flammneue Lavri-Kabel am Kopfhörer eingespielt habe, wenn das auch so leicht gegangen wäre...??? Einen extra Einspielplatz habe ich in der (elektrischen) Werkstatt dafür eingerichtet, und die Geräusche sind rund um die Uhr durchs ganze Haus gedrungen. Nett..., sehr nett... (ist natürlich nur Spaß...!!!)

Viele Grüße: Wolfgang...
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  #105  
Alt 29.05.2018, 00:35
ninioskl ninioskl ist offline
 
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Hallo Wolfgang
Sorry tut mir leid ..das wusste ich so nicht - aber um Gottes Willen sach ma wie laut hast Du den Kopfhörer laufen lassen, dass das Gefiepse und sogar gebrumme im ganzen Haus zu hören war?
Ich kapier jetzt garnix mehr ...das muss ja ein Hammerteil sein der AKG .. Und /oder wieso hörst du Dir den SignalMist auch noch mit aufgesetztem Kopfhörer -nee nich wirklich ? - oder in dessen Nähe Stundenlang an, ohne da ne Wolldecke drüberzuwerfen??

Ich war fälschlicherweise die ganze Zeit davon ausgegangen,das Du über Kabeleinbrennen vollständig informiert bist.
Bei den Kabeltests für Lautsprecherkabel - wo ja ein Klingeldraht auch dabei war.. - und weil im anderen Forum ja schonmal das Thema der Erwärmung von Lautsprecherkabeln im Betrieb diskutiert bzw heftigst bestritten wurde...

und da die Kabel sich eben doch erwärmen lassen - wie man das Erwärmen exzessiv so steigern könnte, dass da was im Metall verändert wird - während es durch starke und derartig gestaltete (wie die der PAD oder nach gleichem Prinzip arbeitenden) Signalschwingungen angeregt - so heiß wird..

Kabel Ein(UM)brennen "brutal" - nur halt mit einem höher entwickelten Quellsignal.

Wenn man ein Kabel hat, dessen feine Adern oder Massivleiter mittels Kalt Draht Walzziehverfahren "heruntergedünnt" wurden - hat man IMMER eine zerstörte Kristallstruktur - die einen hohen Grad an Fragmentation aufweist.
Die Kristallstruktur des Metalls sieht unter dem Microskop dann so ähnlich aus, wie ein kaputter Glastisch aus Sicherheitsglas.
Je feiner die Litze umso deutlicher ist der Effekt ausgeprägt

Also das genaue Gegenteil dessen was UPOCC in Kupfer ist.

Was glaubst Du eigentlich wozu wir die Krell haben? Die ist 1 Ohm stabil...also sollte sie angeblich sein -
perfekter Einbrennverstärker für Einbrennprobleme aller Art

Viele Grüße Frank

Geändert von ninioskl (29.05.2018 um 01:07 Uhr).
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  #106  
Alt 29.05.2018, 06:57
Janus525 Janus525 ist offline
 
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Zitat:
Zitat von ninioskl Beitrag anzeigen
Und /oder wieso hörst du Dir den SignalMist auch noch mit aufgesetztem Kopfhörer -nee nich wirklich ? - oder in dessen Nähe Stundenlang an, ohne da ne Wolldecke drüberzuwerfen??

Wie..., jetzt...??? Wie soll ich denn meine Ohren und mein Gehirn mit- entmagnetisieren wenn ich das gar nicht höre...? Die sind doch auch wichtiger Bestandteil der Kette. Na Du kannst Fragen stellen...
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  #107  
Alt 06.07.2018, 14:51
Janus525 Janus525 ist offline
 
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Hallo allerseits...

"Still ruht der See...", zu diesem Schluss könnte man unschwer gelangen wenn man den Fortgang und die Aktivitäten innerhalb dieses Threads anschaut. Nichts rührt sich, nichts passiert, und es erweckt den traurigen Anschein, das interessante Thema sei zwischenzeitlich ad acta gelegt worden. Ist aber zum Glück nicht so...

Heute habe ich mich mal mit Frank in Verbindung gesetzt, weil ich neugierig war ob da noch etwas kommt und wie ggf. der aktuelle Stand der Dinge ist. Und ja, es kommt etwas..., nicht heute, vielleicht auch nicht morgen, soviel lässt sich absehen, aber es entwickelt sich (soweit ich das von hier aus einschätzen kann) mit hoher Dynamik in die richtige Richtung.

Nun kann ich hier nicht alles wiederholen was ich in Erfahrung bringen konnte. Zu groß scheint mir auch das Risiko zu sein etwas Falsches zu schreiben, so tief stecke ich in Franks Überlegungen ja nicht drin.

Nur so viel: Es macht nach meiner Einschätzung durchaus Sinn sich weiterhin in Geduld zu üben und der Dinge zu harren die da (hoffentlich) noch kommen werden. Wäre doch wirklich zu schade, wenn das ganze Projekt wieder einschlafen und damit auch der interessante Thread in der Versenkung verschwinden würde.

Viele Grüße: Wolfgang...

.
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  #108  
Alt 20.07.2018, 22:11
ninioskl ninioskl ist offline
 
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Hallo, guten Abend
sorry es hat etwas gedauert.
Aber jetzt, ist so langsam der Zeitpunkt gekommen, wo wir konkret sagen - und auch in Teilen schon zeigen können, wie der fertige Vorverstärker aussehen wird und welche Ausstattung vorhanden ist.

Wir haben also Aufgrund mehrfachen Wunsches aus dem Konzept des kleinen Vorverstärkers eine erweiterte Version entwickelt.

Da wir eine hohe Fertigungsqualität und Passgenauigkeit erreichen möchten, wird das Gehäuse des Vorverstärkers und die notwendige Bearbeitung verschiedener Teile mittels CAD geplant und auf dieser Basis dann auch die CNC Bearbeitung durchgeführt.

Es sind verschiedene metallurgische Bearbeitungsschritte notwendig.
Die Front des Verstärkers wird z.B. erst nach der maschinellen Bearbeitung eloxiert - und danach nochmals partiell weiter bearbeitet.

Das Gehäuse besteht komplett aus Aluminium.
Die Materialstärke der Front beträgt 10mm - die der profilierten Seitenwände ebenfalls.
Boden Deckel und Rückwand bestehen aus 3mm Aluminium.
Das Gerät hat eine gebürstete, anthrazitfarben eloxierte Front - also etwas dunkler als auf den momentanen Bildern zu sehen.
Das Hintergehäuse ist schwarz eloxiert - die Oberflächen sind ebenfalls alle gebürstet.

Die Füße sind aus massiven Aluminium und schwarz eloxiert.

Auf der Front gibt es 2 Bedienknöpfe - ebenfalls aus massivem Aluminium gefertigt und seidenmatt schwarz eloxiert.
Links befindet sich der Eingangswahlschalter der nunmehr 5 Line Eingänge - die auch alle die gleiche Eingangsimpedance aufweisen.

Rechts der Volume Regler - mit jetzt 48 Schritten und einstellbarem mechanischen Drehwiderstand

Das Gerät hat -zusätzlich zu den beiden Chinchausgängen - XLR Ausgänge bekommen.
Der Kopfhörerverstärker wurde beibehalten.
Sein Ausgangssignal steht an einer 6,35mm Stereo Klinkenbuchse an der Rückwand zur Verfügung.

Das Gerät ist in Schutzklasse 1 ausgeführt, hat aber einen Ground Lift Schalter an der Rückseite. Im geöffneten Normalzustand - dem "Lift Zustand" trennt der Schalter audio GND und Schutzleiter - im geschlossenem Zustand ist audio GND = Schutzleiter.

Desweiteren gibt es ein solides Masseterminal an der Rückseite, welches mit dem audio GND verbunden ist. Dort können zusätzliche externe Masseverbindungen, zu anderen Geräten - einfach per Bananenstecker oder Schraubterminal hergestellt werden.

Neben dem Block mit Netzeingang, Netz-Sicherungsfach und dem Netzschalter des Gerätes, befindet sich noch ein kleines Potentiometer.
Damit kann die Helligkeit der LEDs für Power ON in der Front - und die beiden Stellungsanzeigen, die sich in den Drehknöpfen befinden, geregelt werden.

Die beiden Stellungsanzeigen in den Drehknöpfen und die Power LED haben jeweils einen Durchmesser von 1mm.
Die Leuchtfarbe ist dunkelrot.

OK soweit wäre dies die grundsätzliche Beschreibung des Äußeren und der Funktionen.
Später schreibe ich noch zur Schaltung und dem Aufbau sowie den verwendeten Materialien.

Grüße Frank
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Geändert von ninioskl (20.07.2018 um 23:03 Uhr).
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  #109  
Alt 23.07.2018, 08:30
Janus525 Janus525 ist offline
 
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Zitat:
Zitat von ninioskl Beitrag anzeigen
Das Gerät ist in Schutzklasse 1 ausgeführt, hat aber einen Ground Lift Schalter an der Rückseite. Im geöffneten Normalzustand - dem "Lift Zustand" trennt der Schalter audio GND und Schutzleiter - im geschlossenem Zustand ist audio GND = Schutzleiter. Grüße Frank

Hallo Frank,

kannst Du bitte mal was dazu schreiben wann man den Ground Lift Schalter öffnen und wann man den schließen sollte und wofür der überhaupt da ist...? Muss man das nach Gehör entscheiden oder hängt das davon ab ob die anderen angeschlossenen Geräte Netzkabel mit Schutzkontakt haben oder nicht...? Kenn´ mich da leider nicht so aus...

Viele Grüße: Wolfgang...
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  #110  
Alt 23.07.2018, 10:03
KSTR KSTR ist offline
 
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GND liftet man in der Regel nur dann, wenn die Quelle ebenfalls Schutzerde==Audiomasse hat, was erhöhten Ausgleichsstrom im Schirm zur Folgen haben kann was wiederum sich in leichten Brumm&Britzel-Störungen äussern kann (nicht muss).

GND sollte man aber insbes. nicht liften, wenn die Quelle komplett floatet, also nirgends, weder unmittelbar noch mittelbar eine Verbindung Schutzerde zu Audio-GND vorhanden ist. Anderfalls wird die Eingangsschaltung unnötig hart gefordert was wiederum zu Problemen (schlechtem Klang bis tatsächlich direkt hörbarem Brumm/Britzel) führen kann. Vor allem bei Quellen mit kleinen Schaltnetzteilen ist das wichtig.

Ausprobieren ist immer erlaubt, kaputt machen kann man idR nichts.
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Lest mehr Henry W. Ott, Douglas C. Smith und Ralph Morrison!
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