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  #1  
Alt 30.09.2016, 23:19
shakti shakti ist offline
 
Registriert seit: 21.02.2010
Beiträge: 1.348
Standard Stax SR 007 versus SR 009 am SRM 717

Mein audiophiler Werdegang hat zwar schon viele Facetten gesehen, doch habe ich bis jetzt um Kopfhoerer immer einen weiten Bogen gemacht, liebe ich doch zusehr den mit dem ganzen Koeper spuerbaren Musikgenuss grosser Lautsprecher und habe gluecklicherweise seit Dekaden die raeumlichen Moeglichkeiten dies ausleben zu koennen.

Doch seit geraumer Zeit beschaeftige ich mich wieder mehr mit der analogen Schallplattenwiedergabe und in den Zeiten, in denen ich in einem Hifi Studio Plattenspieler wie am Fliessband mit Tonabnehmern ausgestattet habe, war mir die Wiedergabe ueber Kopfhoerer ein liebgewonnenes Werkzeug zur schnellen und professionellen Tonabnehmermontage. Ueblicherweise habe ich diese Montage mit einem Stax Kopfhoerer vorgenommen.

So hat sich alsbald ein Stax Kombination SR007 (SZ3xxx) mit einem SRM 717 (von einem Mitforisten) bei mir eingefunden, der die letzten Monate 1, 2mal zur Montage eines Tonabnehmers genutzt wurde.

Da sich nun noch ein Stax SR009 (SZ9xxx) bei mir eingefunden hat, lag ein Vergleich der beiden Kopfhoerer nahe.

Ich habe den SRM 717 zumeist in einem Nebenraum auf einem Wohnzimmertisch mit Glasplatte stehen und gehe mit einem 3 meter langen Vovox xlr Kabel in diesen.

So kann ich entspannt im Sofa sitzend hoeren und habe aktuell mehrere DACs zur Auswahl, da ich hier meine Klassiker (Wadia, Proceed, Meridian) aufbewahre.

Mit dem Stax 007 war das Klangbild immer schoen anzuhoeren, fein ziselierte Aufloesung, ausgewogene tonale Balance, alles prima soweit und so, wie ich es von Stax gewoehnt war.

Aktuell war das gehoerte mit dem 007 zwar unterhalb der Performance meiner Hauptanlage, aber nicht weiter stoerend, so habe ich manche CD auch einfach mal mit dem 007 gehoert.

Optimistisch habe ich dann den Stax SR 009 eingesteckt und war erstmal etwas verwirrt, das Klangbild verlor sofort seine innere Harmonie, die Energieverteilung wanderte vom Grundtonbereich des 007 in den Hochtonbereich des 009, der mir dann aber gar nicht gefallen wollte.

Der 009 produzierte Schaerfen, die ich vorher mit diesen Aufnahmen nicht verband. Gleichzeitig ging der Bass sehr tief runter, war aber ueberhaupt nicht integriert.

Zum Glueck kannte ich solche Effekte von Wechseln hochwertiger Schallwandler, die haeufig Mimosenhaft auf das vorgeschaltetet Equipment reagieren.

Speziell bei Hochwirkungsgrad Lautsprechern kenne ich dieses gnadenlose Verhalten. Diesen wird ja auch oft vorgeworfen, dass sie verfaerben.

So habe ich dann an der Anlage rumgespielt, Kabel gewechselt usw.

Das Ergebnis wurde verhalten besser, zumindest hatte ich verstanden, dass der 009 sensibel behandelt werden moechte.

So habe ich dann an einem anderen Abend mal meinen Lampizator DER7 DAC als Signalquelle verwendet.

Der Lampizator DAC liess den 007 zur neuen Form auflaufen, sogut hatte ich den 007 (ausser mit Schallplatte) nocht nicht gehoert, der 009 fand den Lampizator DAC zwar schon ganz prima, behielt aber die tonale Unruhe und ein irgendwie nicht integriertes Klangbild mit klarer focussierung auf den Hochtonbereich.

Nun hatte ich aber im Hauptzimmer, auf Grund eines workshops bei mir, noch 2 absolute Ausnahmedacs zum Vergleich zusammen stehen , so habe mir ein 5m langes XLR Kabel geschnappt und einfach einen symmetrischen Lampizator Golden Gate (ca 18.000,-eur) mit dem SRM 717 verbunden.

Nun wurde es langsam spannend. Der 009 klang langsam balancierter, vor allen Dingen wurde nun langsam klar, dass der 007 in einigen Bereichen deutlich limitiert klingt, Aufloesung und Konturenschaerfe sind deutlich schwaecher.

Gleichzeitig hoerte ich aber auch die Eigenschaften des verwendeten Viablue XLR Kabels raus.

So langsam wurde mir bewusst, dass ich fuer einen tatsaechlichen Vergleich den SRM 717 Verstaerker in meine Hauptanlage integrieren muss...

So weiss ich nun, dass der SRM 717 auf eine HRS M3x Basis und mit einer Vibex Granada/Alhambra Netzfilterung deutlich besser aufspielt und viele Schaerfen des 009 am SRM 717 liegen. Optimiert man diesem aber die Arbeitsbedingungen, spielt er deutlich ruhiger und ausbalancierter mit Praezision und Dynamik bei gleichzeitig angenehmer Neutralitaet.

Da bei diesem Vergleich einmal mehr klar wurde, dass der 009 einen ausgepraegte sauberen und tief reichenden Bassbereich hat, habe ich nochmals des DAC gewechelt und habe nun den Vergleich mit einem Audio Note Kanada ANK 5.1 wide band silver signature durchgefuehrt (ca 12.500,-) Dieser ist im Bassbereich nochmals dynamischer und konturtenschaerfer als der Golden Gate.

Zum optimalen Anschluss habe ich diese beides DACs dann mit einem NBS Black Label XLR Kabel am SRM 717 gehoert.

Mein Fazit ist, dass man nun beide Kopfhoerer gut hoeren kann, dass der 007 ab einem gewissen level der Signalquelle limitiert und zB den Unterschied zwischen Golden Gate und ANK DAC nicht in voller Dimension wiedergeben kann.

Der 007 hat im Vergleich einen ausgepraegteren Eingenklang, der durchaus im angenehmen liegt. Im Vergleich zu meinen Hauptlautsprechern spuert man aber schnell, dass es dies als durchgehende Signatur des 007 gibt.

Weiterhin laesst der 007 Stimmen im Raum im Verhaeltniss groesser und unschaerfer erscheinen. Der 009 ist in diesem Bereich realistischer und stimmt deutlich mehr mit meinen Lautsprechern ueberein.
Ich vermute, dass der herausragend praezise und tiefe Bassbereich des 009 zu einer deutlich besseren Raumabbildung fuehrt, der Einzelinstrumente und Stimmen wesentlich konturenschaerfer und damit praeziser im Raum erscheinen laesst.

Dazu kommen beim 009 eine wesentliche Menge mehr an Detailinformationen, die der 007 fast unterschlaegt. Hat man diese Detail mal mit dem 009 gehoert, kann man sie auch beim 007 indentifizieren, der 009 weiss diese aber von Anfang an wunderbar herauszuarbeiten und in die Musik zu integrieren.

Spannend ist fuer mich, dass an einem DER7 DAC von Lampizator, der immerhin auch schon 7500,- kostet, die Unterschiede zwischen den beiden Kopfhoerern nicht so klar erscheinen, wie bei meinen beiden verwendeteten absoluten Spitzendacs.

Die subtilen Unterschiede dieser hoechstwertigen Signalquellen arbeitet ein 009 in einer Art und Weise hinaus, dass es wirklich suechtig machen kann. Der 007 bleibt da einfach auf der Strecke. Auf der anderen Seite ermoeglicht einem der 007 mit seiner fein abgeschmeckten angenehmen Balance aus Aufloesung und Schoengeist ein stressfreies Hoeren auch mit einfacheren Signalquellen.

Fuer mich waren die Abende mit diesen beiden Kopfhoerern auf jeden Fall ein spannender Ausflug in das bis jetzt recht unbekannte Gebiet der Kopfhoerer.

Werde wohl auch weiterhin ein bekennender Lautsprecherhoerer sein, aber kann, dank meines 009, nun aber die Faszination Kopfhoerer zumindest ansatzweise verstehen.

Da beide Kopfhoerer mir gehoeren, ueberlege ich natuerlich im Moment, mir mal einen besseren Verstaerker zu goennen, vielleicht schaue ich mich auf den westdeutschen Hifi Tagen mal diesbezueglich etwas um.


Ansonsten verlasse ich mich erstmal auf meiner bestaetigte Erfahrung, wenn die Quelle nicht stimmt, macht selbst der beste Rest keinen Sinn...

Perfekte Quellen habe ich zum Glueck zur Hand, somit kann ich in Richtung 009 munter weiter optimieren :-)

Gruss
Juergen
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  #2  
Alt 01.10.2016, 07:17
Inexxon Inexxon ist offline
 
Registriert seit: 20.10.2012
Beiträge: 1.406
Standard

Hallo Juergen,

danke für Deinen Bericht in dem Du aus meiner Sicht genau die Problematik des SR-009 aufzeigst. Dieses Kopfhörermodell wandelt sich wie ein Chameleon und zeigt dir gnadenlos Unterschiede in der Wiedergabekette auf und skaliert enorm. Übrigens ich kann Dir versichern das wäre noch extremer/klarer wenn der limitierende Faktor in Deiner Wiedergabekette, nämlich der ans sich gute SRM-717 noch ausgewechselt würde, was allerdings zugegebenermassen dann nur über teure Aftermarket Amps geht. Beim SR-007 MK2 gebe ich Dir recht er ist leicht verfärbt (aber schön) und limitiert eher im Vergleich gegenüber dem SR-009 der aus meiner Sicht nahezu keinen Eigenklang besitzt.

Übrigens ich bin als Quelle nach sehr langen probieren (bestimmt 30-40 DACs) bei einem Auralic Aries mit Audiobyte Hydra-Z + ZPM und dem Rockna Wavedream Balanced DAC gelandet.

http://www.hifistatement.net/tests/i...iobyte-hydra-z
__________________
Viele Grüße!

Sören


Stax Neu- und Gebrauchtgeräte / Zubehör / Verstärkersysteme / Wartung und Service / Gutachten

Geändert von Inexxon (01.10.2016 um 07:38 Uhr).
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  #3  
Alt 01.10.2016, 09:26
shakti shakti ist offline
 
Registriert seit: 21.02.2010
Beiträge: 1.348
Standard

@ Sören,
der Rockna ist auf jeden Fall ein guter DAC, kann ich verstehen, dass Du mit diesem hoerst. der 717 wird auf jeden Fall das aktuelle bottleneck sein.
Allerding tut es dieser etwas betagteren Konstruktion gut, ueber einen guten Netzfilter betrieben zu werden, auch eine Aufstellung mit Hilfe einer guten Base war schnell nachzuvollziehen. Die Ground Buchse auf der Rueckseite hat mich dazu verfuehrt , auch den 717 mal mit der active grounding box von Telos zu verbinden. Auch dies ist als klare Verbeseurng zu hoeren.
Somit ist ein "artgerecht" betriebener SRM 717 fuer mich zumindest eine "vernueftige" Basis, die in der Lage ist, die beschriebenen Unterschiede der beiden Kopfhoerer herauszuarbeiten.
Dennoch reizt micht natuerlich mal der versuchsweise Betrieb eines "grossen" Antriebs fuer den 009 :-)

Gruss
Juergen
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  #4  
Alt 01.10.2016, 10:22
Janus525 Janus525 ist offline
 
Registriert seit: 14.08.2015
Beiträge: 2.401
Standard

Guten Morgen Jürgen,

ein toller und sehr informativer Bericht...! Obwohl ich seit Kurzem "nur" einen SR-L700 am ASM-006tS besitze, und bei Weitem nicht über derart hochwertiges Equipment verfüge wie Du, schlage ich mich schon mit einer ähnlichen "Problematik" herum wie von Dir mit dem 009er geschildert. Nein, einen STAX schließt man nicht an "irgendwas" an und damit hat sich der Fall erledigt. Selbst dann nicht wenn es sich, wie Sören schreibt, um ein unkritischeres Modell wie meinen 700er handelt. Bereits nach nur ca. acht Stunden, die meiner bis jetzt in Betrieb ist, wird klar, dass der Hörer einige Zuwendung braucht und verdient. Ich will mich beileibe nicht in euren Thread einmischen, da es sich ja um andere Hörer handelt, aber die notwendige Sorgfaltspflicht bei der Auswahl der Peripherie kann ich schon jetzt selbst bei meinem einfacher zu betreibenden Hörer vollauf bestätigen.

Viele Grüße: Janus...
.
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  #5  
Alt 01.10.2016, 10:56
Replace-W Replace-W ist offline
 
Registriert seit: 03.12.2008
Beiträge: 2.714
Standard

Hallo Jürgen,

schön dass Du auch den Weg zum Kopfhören gefunden hast.

Wenn man beim 009 egal wie betrieben nix musikalisch vermisst dann ist alles in Butter.
Ich mag den 007 lieber obwohl er natürlich nicht so weit geht wie der 009 und eine höhere Dämpfung ähnlich wie Audeze LCD2 Rev.1 hat. Dafür hält er die musikalische Bindung und das ist mir persönlich das aller wichtigste.


Viel Spass weiterhin!
__________________
Gruß
Sam
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  #6  
Alt 01.10.2016, 11:38
Dynavit Dynavit ist offline
 
Registriert seit: 14.01.2014
Beiträge: 2.364
Standard

Hallo Jürgen,
toller Bericht, Danke.
Ist einfach toll ein bißchen an einem so unglaublichen Gerätepark teilhaben zu können. Für unsereins, ist es ja schwer, überhaupt herauszufinden, was überhaupt noch geht. Ich bin mit meinem Ayre DSD am 009 schon so zufrieden.
Ich kann eigentlich nur mehr beurteilen, wie leicht es mir fällt, in der Musik zu versinken. Die Lampizator Vorstellung auf der HighEnd ist da eine Benchmark gewesen.
Mit dem 007 höre ich nur mehr selten. Er mißt sich meiner Meinung nach nach wie vor mit den besten "anderen KH", klingt aber für mich im direkten Vergleich doch etwas muffig. Da gehen schon Details verloren, die beim 009 vorallem für eine bessere Raumdarstellung sorgen. Die scharfen Konturen, die der zeichnet mögen anfänglich vielleicht erschrecken, nach etwas Eingewöhnung erkennt man aber, wie neutral in Wirklichkeit sein Klang ist. Ich höre in erster Line "echte" Instrumente und Stimmen mit den Staxen und da kommt er der Wahrheit für mich einfach am nächsten. Bei Rock, Pop etc. reichen mir andere und sind teilweise sogar geeigneter.
Den 717 habe ich nur kurz mal mit meinem getunten 007t verglichen. Die Entscheidung fiel damals relativ klar für den wärmeren Röhrenverstärker aus. Den 717 habe ich als lebloser in Erinnerung.
Das Aha war aber dann der Umstieg auf den KGSS hv. Das war eindeutig mehr als ein Kabeltausch, Basenwechsel oder ähnliches. Der 007 mk1 ( übrigens 71...) bedankte sich mit mehr Durchzeichnung und strafferen Bass Der 009, der bis dahin ein Schattendasein führte -weil eben unangenehm hell- zeigte auf einmal seine Qualitäten im Bass. Seitdem hat er für mich die alleinige Stellung an der Spitze.
Ein bißchen ärgere ich mich ja, dass mein Mjönir KGSShv seit zwei Tagen nach GB verkauft ist. Nach Deinem Bericht hätte ich ihn Dir gerne zum Testen geschickt. So aber denke ich mir, wird es bei Dir vielleicht ein KGSS Carbon werden. Und da freuen sich sicher schon einige im Forum über einen Bericht.
Soweit ich die Berichte verfolgt habe, soll er dem BHSE ja mindestens ebenbürtig sein. Und sicher praktischer.
Danke auch für Deine Eindrücke bezüglich der DACs. Ich glaube, dass ist meine nächste Baustelle. Nur muss ich da mein finanzielles Limit weiter unten ansetzen. Bis jetzt habe ich mal Lampizator, Metrum, Zero UNO, Rockna und Total DAC im Visier. Aber auch die Geschichte mit MQA ist interessant.
Die Entwicklung ist auf dem Sektor ja so rasant, dass sich jedes halbe Jahr warten lohnt.
Zum Vergleich 009 mit LS noch: Jetzt mal davon abgesehen, wieviel Geld man ausgeben muss, um auf ein ähnliches Niveau zu kommen, sind LS für mich vorallem bei Live-Aufnahmen im Vorteil. Vorallem an die Tiefenstaffelung guter LS kommt halt kein KH ran. Auf das physische Empfinden von Bass kann ich da eher verzichten ( auch die Nachbarn).
KH sind halt HiFi für kleine Leut.
Schönes Wochenende wünscht
Tom
__________________
HP, SOTM USBUltra, Stefan‘s USB, audioquest Diamond, Ayre QB9 DSD, Stereovox, Paltauf Stax-Verstärker, Malvalve Headamp mk4, Stax SRD-X pro, Chord Mojo, ifi iCAN SE, Stax 009, 007 mk1 u. mk2, Sigma Pro, Audeze XC, Sennheiser HE60, Ergo AMT, Sennheiser HD 800 DuPont, HD 600, 580, Oriolus 2nd. , AKG K1000, 812, Grado GH2, Nordost, Synergistic Research Basen, Harmonix, Shun Mook; PS Audio P500, Isotek Aquarius

Geändert von Dynavit (01.10.2016 um 11:43 Uhr).
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  #7  
Alt 01.10.2016, 13:30
shakti shakti ist offline
 
Registriert seit: 21.02.2010
Beiträge: 1.348
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tja, die "musikalische" Bindung bei gleichzeitiger maximaler Aufloesung ist in der Tat die hohe Kunst der Abstimmung einer Kette. Ich hatte ja letztes Wochenende den aktuellen Total Dac D1 Six da und konnte diesen mit meinen Lampis und den Audio Note Kanada level5 Dac vergleichen.
Leider gehoerte der Totaldac fuer mich zur Gruppe der Dacs, die in erster Linie mit der reinen Menge an Informationen glaenzt, die aber leider ohne gesamtmusikikalischen Kontext geliefert werden, an einem Stax Kopfhoerer fuer meinen persoenlichen Hoergeschmack nicht zu geniessen sind. Aber dies moegen andere Hoerer anders sehen.
Ich bin zB auch der Meinung, dass die Welt der Dacs nicht alle 6 Monate neu erfunden wird. Ich hoere aktuell sehr gerne dacs mit "antiken" chipsaetzen, wie zB Phillips TDA 1541 gold crown, Burr Brown 1704 UK, AD1865N-K , diese chips haben sich in drei Dekaden als sehr gut klingend herauskristallisiert.

Viele Entwickler sagen, vielleicht nicht ganz zu unrecht, dass der chipsatz im DAC zu ca 15% fuer den Gesamtklang verantwortlich ist, die Kunst darin besteht diesen in eine gute Schaltung zu integrieren. So hoerenim am zufriedensten mit DACs, die eine sehr gute " drum herum" Schaltung haben.

Dies hat sich beim 009 mal wieder bestaetigt, speziell der Audio Note Dac schafft eine enorm emotionale Wiedergabe mit sehr guter Dynamik und Aufloesung, sogar das soeben erschienene neue Yello Album macht mit dem ANK am 009 Spass :-)

Gruss
Juergen
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  #8  
Alt 01.10.2016, 23:17
Dynavit Dynavit ist offline
 
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Ja, diese Gradwanderung zwischen Harmonie und Auflösung ist spannend in unserem Hobby. Inzwischen gibt es soviele teure Geräte, die den Zusammenhalt der Musik der Auflösung geopfert haben. Offenbar läßt sich das Hüsteln in der letzten Reihe besser verkaufen, als das Wesen der Musik. Habe ich selber auch lange gesucht, diese Details. Inzwischen zählt, wie leicht es ist, dies audiophilen Dinge nicht zu suchen und einfach in dr Musik aufzugehen. Eine gute Anlage muss es möglich machen, alle Einzelereignisse herauszuhören, wenn man das will, aber in erster Linie muss sie Musik spielen. Und das ist finde ich gerade bei DAC sehr preisunabhängig.
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HP, SOTM USBUltra, Stefan‘s USB, audioquest Diamond, Ayre QB9 DSD, Stereovox, Paltauf Stax-Verstärker, Malvalve Headamp mk4, Stax SRD-X pro, Chord Mojo, ifi iCAN SE, Stax 009, 007 mk1 u. mk2, Sigma Pro, Audeze XC, Sennheiser HE60, Ergo AMT, Sennheiser HD 800 DuPont, HD 600, 580, Oriolus 2nd. , AKG K1000, 812, Grado GH2, Nordost, Synergistic Research Basen, Harmonix, Shun Mook; PS Audio P500, Isotek Aquarius
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  #9  
Alt 02.10.2016, 07:25
Inexxon Inexxon ist offline
 
Registriert seit: 20.10.2012
Beiträge: 1.406
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Ich finde auch ältere D/A Wandler machen ihre Sache ganz gut sicherlich auch vorwiegend einer aufwendigen analogen Schaltung geschuldet. Man hat zwar das Problem das höhere Auflösungen und neuere Datenformate nicht unterstützt werden aber wenn man damit leben kann sind diese auch eine Empfehlung wert. Hatte mal einen 20 jahren alten Sonic Frontiers MKII gehört das war schon richtig gut, dagegen hat ein aktueller PS Audio Perfect Wave MK2 Dac die Musik so in seine Einzelteile zerlegt das dieser für mich unhörbar war.
__________________
Viele Grüße!

Sören


Stax Neu- und Gebrauchtgeräte / Zubehör / Verstärkersysteme / Wartung und Service / Gutachten
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  #10  
Alt 04.10.2016, 08:26
molto molto ist offline
 
Registriert seit: 17.11.2015
Beiträge: 362
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Ich war gestern auf der Messe " Westdeutsche HIFI Tage" in Bonn und habe mir den Stax L 700 angehört. Tja bin ganz schön begeistert. Lässt mich schon zur Überlegung hinreißen , ob ich mir nicht einen L 700 mit 006ts
leiste ? Bin zwar eigentlich ganz zufrieden mit dem Grado Ps 1000 e an
Violectric V 200 und Violectric DAC V 850 aber besser geht immer !!
Gestreamt wird mir Auralic Aries LE.
Könnte ich dann meinen Auralic mit dem DAC V 850 an den 006ts
anschließen !! oder wäre das keine guteLösung ?

Gruß
molto
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