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  #11  
Alt 16.04.2017, 22:36
shakti shakti ist gerade online
 
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heute mal das schlechte Wetter ausgenutzt habe und an meinem Kondo M7 PhonoPre Tube Rolling betrieben habe, damit dieses Ergebnis möglichst pur, dh ohne Anpass"Probleme" mit einem Übertrager vonstatten geht, habe ich dies mit dem Vergleich von 2 Audio Technica MM Systemen verbunden.

- Audio Technica VM 740 ML (329,-eur)

Typ VM
Befestigung Halbzoll
Frequenzbereich 20 – 27.000 Hz
Kanaltrennung 28 dB (1 kHz)
Kanalbalance am Ausgang 1,0 dB (1 kHz)
Ausgangsleistung 4,0 mV (1 kHz, 5 cm/s)
Vertikaler Abtastwinkel 23˚
Vertikaler Auflagekraftbereich 1,8 – 2,2 g (Standard 2,0 g)
Nadelschliff MicroLine™
Nadelabmessungen 0,12 x 2,2 mil
Schaftform der Nadel Aluminium, gehärtet, hohl
Nadelträger Aluminium Tapered Pipe
Spulenimpedanz 2.700 Ω (1 kHz)
Statische Nadelnachgiebigkeit 40 x 10-6 cm/dyn
Dynamische Nadelnachgiebigkeit 10 x 10-6 cm/dyn (100 Hz)
Empfohlene Lastimpedanz 47.000 Ω
Empfohlene Lastkapazität 100 – 200 pF
Gewicht 8,0 g
Abmessungen 17,3 (H) x 17,0 (W) x 28,2 (L) mm




- Audio Technica VM 760 SLC (698,-eur)

Typ VM
Befestigung Halbzoll
Frequenzbereich 20 - 30.000Hz
Kanaltrennung 30 dB (1 kHz)
Kanalbalance am Ausgang 1,0 dB (1 kHz)
Ausgangsleistung 4,0 mV (1 kHz, 5 cm/s)
Vertikaler Abtastwinkel 23˚
Vertikaler Auflagekraftbereich 1,8 – 2,2 g (Standard 2,0 g)
Nadelschliff Spezieller Line-Contact-Schliff
Nadelabmessungen 0,28 x 1,5 mil
Schaftform der Nadel Rechteckschaft, nackt
Nadelträger Aluminium, gehärtet, hohl
Spulenimpedanz 2.700Ω (1kHz)
Statische Nadelnachgiebigkeit 40 x 10-6 cm/dyne
Dynamische Nadelnachgiebigkeit 10 x 10-6 cm/dyne (100Hz)
Empfohlene Lastimpedanz 47.000Ω
Empfohlene Lastkapazität 100 – 200pF
Gewicht 8,0g
Abmessungen 17,3 (H) x 17,0 (W) x 28,2 (L) mm


Die beiden Systeme besitzen das selbe Gehäuse und unterscheiden sich entsprechend nur durch den Nadeleinschub, dh ein VM 740 wird durch den Austausch des Nadeleinschubs zum hochwertigen VM 760.

Die beiden Systeme sind noch recht neu im AT Portfolio, insofern habe ich mich gefreut, dass ein Grund mir diese zum testen zur Verfügung gestellt hat. Zum Glück nutzt mein Kumpel auch einen Jelco Arm, so dass sich der Tausch der Systeme recht schnell erledigt hatte.


- Audio Technica VM 740 ML

Das System spielt schön vollmundig und ueberraschend dynamisch, wenn man lange keine MM Systeme an einer hochwertigen Phonostufe gehoert hat, ist man erstmal fasziniert, von der Energie, die eine hohe Ausgangsspannung so mitsichbringt.

Das System ist fürs Geld eine ziemliche Spassmaschine, die ich, zu meinem eigenen Erstaunen, dem ebenfalls zur Verfügung stehenden Nagaoka MP 500 vorziehe, das Nagaoka klingt im direkten Vergleich etwas traege und nicht so spielfreudig.

Damit hatte ich offengestanden so nicht gerechnet.



- Audio Technica VM 760 SLC

Um so neugieriger war ich auf das VM760SLC, dem viel Lob voraus eilt.

Dem guten Ruf wird das System in der ersten Takten gerecht. Ohne an Dynamik zu verlieren eroeffnet das System einen grossen und authentischen Raum, in dem sich hochaufgelöst das musikalische Geschehen aufbaut.

Den um das doppelte höheren Preis löst das System in seiner klanglichen Performance 100% ein.

Das VM 760 SLC lässt nichts von der Dynamik des VM740 vermissen, macht aber auf einfach allen Ebenen alles besser.

Von den bis jetzt gehörten Audio Technica Systemen könnte dieses MM System tatsächlich zu meinem Favorit werden.

Und ich habe wirklich sehr gute PhonoPres zur Verfügung, so dass auch eine MC Ansteuerung kein Problem darstellt...

ich habe dann aus Neugier mal meine Resten MRIA+ (ca 1200.-) angeschlossen. An dieser spielt das VM 760 SLC seine Qualitäten brutal aus, die Restek Vorstufe komme mit MM Systemen superklar, mit MC wirkt sie Preisklassen gerecht etwas eingeschränkt, so dass die 33'er MC Systeme ihrer Stärken nicht wirklich ausspielen können.

Hier konnten sich bei gehörten MM Systeme sehr gut gegen die MC Systeme behaupten.

nach dem (in meiner Kette) fantastischen AT VM 760 SLC bin ich nun erst recht sehr neugierig darauf, mal die Art Systeme zu hören. Mal schauen, wie sich dies ermöglichen lässt.

Gruss
Juergen

ps
habe nun die Telefunken Röhren aus der M7 raus genommen und durch Phillips ersetzt, die leicht erhoete Auflösung bei etwas schlankeren Klangbild gefällt mir an meiner Kette mit der M7 sehr gut.
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  #12  
Alt 25.04.2017, 23:14
shakti shakti ist gerade online
 
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​heute einen frustigen Schrauberabend gehabt habe...

Erst war die Freude gross, dass mich ein Paket voller Yamamoto Sachen erwartet hat,
so war dabei:

​Yamamoto HS1A-S Ebenholz Headshell mit "besonderen" Headshell Kabeln und Schrauben
​(sind beim Standard HS1a nicht dabei) (ca 120,-eur)

​dazu das

​Yamamoto System YC-03S​ MC System (ca 1200,-)

ebenfalls im Ebenholz Gehäuse.

​Zuerst vielen mir die extrem starren Headshellkabel des HS1A-S auf, die mit sehr steifen Steckern konfektioniert waren, da keine Farbgebung vorhanden, musste ich erstmal ein Vergleich Headshell danebenlegen.

Die Kabel waren wunderbar verlegt, nur leider hätte ein Verbau an einem StandardTA eine Ueberkreuzverlegung der steifen Strippen erfordert....

​also schnell den Yamamoto System YC-03S MC Abtastet aus der Holzdose geholt. Und siehe da, es hatte jemand mitgedacht, der Kontakte sind Seitenverdreht zu​ Standardheadshells angebracht, so liess sich der TA wunderbar einfach montieren und sah im Headshell auch einfach toll aus!

​Dann schnell im 12' Jelco montiert (der mittlerweile mit dem Jelco Oel leicht bedaempft ist)

​Dann noch den Kondo Übertrager umgesteckt, da der Yamamoto System YC-03S mit 1,5ohm recht Niederohmig ist.

​Doch leider ist das neues System wohl defekt, sobald eine laute "Schnelle" kommt verzerrt das System bis hin zu Aussetzern, habe mich nicht getraut, eine Testplatte aufzulegen, wuerde wahrscheinlich keine 10mycrometer abtasten.

​Das war sehr ärgerlich, da ich mich doch auf einen Abend mit einem hochauflösenden Tonabnehmer gefreut hatte.

​Stattdessen habe ich nun einen Reklamationsfall mit einem ausländischen Händler und einem japanischen Hersteller, der nie auf mails antwortet....

​Die Situation könnte besser sein :-(

Damit der Abend aber noch irgendwie weiter geht (schliesslich wartete schon der schottische Witzki auf einen Abend mit schöner Musik), entschloss ich mich, mein

Van den Hul Colibri XGP (ca 5800,-eur)

im Jelco zu verbauen .

​Das soll zwar in einem Jelco nicht wirklich spielen, aber das Yamamoto headshell ist rund 6gramm leichter, als das Jelco HS 30, das sollte helfen, ausserdem hatte ich den Arm extra bedaempft um auch Tonabnehmer mit etwas geringerer Nadelnachgiebigkeit betreiben zu können.

​Also mal den Colibri ausgepackt und neben das Headshell gelegt...

​Das Voegelchen ist ganz schoen gross und breit....

​Auf der anderen Seite mag dieser Vogel schwarzes Ebenholz sehr gerne, mir gefiel der Colibri in der Version

vdh Colibri XGW - AGW

nicht umsonst so gut.

​Und hatte ich nicht die Erfahrung gemacht, dass mir ein Colibri mit Silberverkabelung (wie zB am im Jelco HS30) nicht so gut gefällt und hat das Yamamoto headshell nicht eine hochwertige Kupferverkabelung...

​Also mal versuchen!

​Das Fluchen beim verlegen der steifen Kabeln die nun natuerlich über Kreuz verlegt werden mussten hat man bestimmt die ganze Strasse lang gehoert...

​Zum Glück ist die hölzerne Yamamoto Headshell Verpackung perfekt zum TA montieren , man kann das Headshell sauber im Holzgestell befestigen und kommt prima von allen Seiten dran.

​Beim ersten Probeverbau fällt mal wieder auf, dass das Headshell sehr kurz baut und somit mit dem Colibri keinen vernünftigen Verbau zulässt.

​Selbst mit dem Colibri ganz vorne, bekomme ich den tangentialen Spurwinkelfehler nicht optimiert, also musste ich den Tonarm an der Basis versetzen, dass mit der Feickert Schablone was sinnvolles rauskommt.

​Dann musste der Tonarm noch sehr viel höher gesetzt werden, das holländische Voegelchen baut halt sehr hoch.

​Zum Abend passt, dass der Jelco sich nicht hoch genug verstellen lässt, will der Colibri doch auch noch hinten etwas hoeher verbaut werden.

​zum Glück kann ich bei meinem STST Vidocq die Basis in der Höhe verstellen, so dass ich letztendlich den Jelco nicht nur von 290mm auf 293mm Abstand verschoben hatte, sonder auch noch ca 3mm hoeher gelegt hatte.

​Das GegenGewicht musste nun auf das leichte gewechselt werden , aber dies war ja gewollt!

​Nun eine Auflage von 1,47g eingestellt (mein Colibri läuft zumeist mit 1,46 bis 1,48 am besten), Antiskating auf 0,5, den Kondo Übertrager wieder am höheren Impedanzeingang angeschlossen.

​Und endlich belohnt werden, die ersten Töne sind prima!

noch ein wenig mit Höhe, Gewicht und skating gespielt und das ganze passt.

​Die Yamamoto headshell HS1A-S gefällt mir ausgesprochen gut, verschafft sie dem Colibri doch einen angenehmen Klang mit eher rundem Grundton.

​Die inne Dämpfung dieses Holzes ist schon enorm.

​Normalerweise kann ich das Colibri in der Rille immer hören (Amp Lautstärke auf null)
​Das System hat bis jetzt die Rillen so laut abgetastet, dass man es fast als kleines Grammphon nutzen konnte :-)

​Ich kenne Colibris in bestimmt 8 Tonarmen und in 4 Headshells, aber so leise habe ich es noch nie gehoert.
​am Hörplatz ist es nicht mehr zu vernehmen.

​Augenscheinlich klappt die Kombination aus Kunststoffkoerper mit dem Ebenholz des Yamamoto headshells sehr gut, die Schwingungen des Gehäuses scheinen komplett weggedämpft zu werden, ohne dass das System träge wird.​ .

​Wenn es nicht so extrem viel Arbeit waere, wuerde ich auch gerne mal das HS3 von Yamamoto ausprobieren wollen, aber ich glaube, ich sage einfach: Passt! mit dem HS1A-S!

​Denn klanglich ist das jetzt mal richtig grosses Kino.

​So sehr ich die Audio Technica Systeme mag, das vdh Colibri XGP ist eine dermaßen dramatisch andere Klasse,
​das man die Systeme eigentlich nicht ernsthaft miteinander vergleichen kann, da muss ich wohl mal ein ART 1000 einbauen , um einen Vergleich mit dem Colibri auf Augenhöhe realisieren zu können.

​Dennoch machen die AT Systeme viel Spass!, ich freue mich auf jeden Fall schon auf den Vergleich von ART7 und ART9, de bestimmt sehr spannend werden wird.

aber nun,
höre ich auf zu schreiben
und fange endlich mit dem schottischen Leckerwasser und guter Musik an :-)

​Gruss
​Juergen
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  #13  
Alt 30.04.2017, 00:05
shakti shakti ist gerade online
 
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nach vielen komplett gehörten Plattenseiten, näher ich mich so langsam dem Charakter der beiden Audio Technica Systeme ART 7 und ART 9.

Beide System haben sich einige Stunden mit Musik und über Nacht mit der Clearaudio Burn in LP einspielen dürfen.

Aber bevor ich zu den Höreindrücken komme, erst ein paar allgemeine Informationen zu den beiden MC Systemen:


Audio Technica ART 9 (UVP ca 1100,-eur):


From AT: If you prefer more dynamic music like jazz/pop music, we recommend you use the Magnetic Core Moving Coil cartridge AT-ART9. It will deliver much more presence with rich low mid frequencies. Rodrigo Thomaz Audio Technica

Audio-Technica’s flagship magnetic core MC type cartridge with very high quality magnetic circuit.

Neodymium magnet and permendur yoke have drastically increased the magnetic energy

A neodymium magnet is employed with a maximum energy product BHmax of 50[kJ/m3] whilst a permendur yoke is used with a high saturation flux density and excellent magnetic materials.

Hybrid body that reduces unnecessary parasitic resonance

The housing is made of machined aluminium materials and the cover is made of hard plastic materials. This disperses parasitic resonance and results in clear sound quality.

Machined aluminium base

The base that supports the magnetic circuit and vibration system is made of machined aluminium material. This enables it to serve as a solid base to support stable playback capability.

High-separation, wide-response dual moving coil

The basic structure is an original MC type, with separate cylindrical coils to the left and right channels. Since power is generated independently in each of the left and right channels, this structure offers truly superior separation. If the signal from the opposite channel escapes, this can cause intermodulation distortion and have a decisive impact on audio quality and how the stereo sound spreads. The structure of this product ensures a clear and smooth sound. Additionally, the two coils have a reverse-V shape which reduces effective moving mass as seen from the stylus tip, limiting unnecessary movement of the coil and further eliminating distortion.

Special line contact stylus and solid boron cantilever with a 0.26 mm diameter

The stylus tip is a special line contact type with a 40 µm × 7 µm curvature radius and a solid boron cantilever with a 0.26 mm diameter. This allows accurate transfer of music signals read by the stylus tip to the magnetic coil.

High-sound-quality brass mounting screws Two brass mounting screws are provided to attach the cartridge to the shell. They are optimally suited to the high sound quality of the cartridge itself.

· Type: Dual Moving Coil

· Frequency Response: 15 to 50,000 Hz

· Channel Separation: 30 dB (1 kHz)

· Channel Balance: 1.0 dB (1 kHz)

· Coil Impedance: 12R (1 kHz)

· DC Resistance: 12R

· Tracking Force: 1.25 to 1.75 g (standard 1.5 g)

· Vertical Tracking Angle: 23 degrees

· Recommended Load Impedance: 100R

· Coil Inductance: 25 mH (1 kHz)

· Static Compliance: 35 x 10 – 6 cm / dyne

· Dynamic Compliance: 9 x 10 – 6 cm / dyne (100 Hz)

· Output Voltage: 0.4 mV (at 1 kHz, 5 cm/sec)

· Stylus Shape: MicroLine™

· Cantilever: Gold-plated solid boron

· Stylus Construction: Nude square shank

· Mount: 1/2” centres

· Dimensions: 17.3 (H) x 16.8 (W) x 25.7 (L) mm

· Weight: 8.0 g
Typ MC mit magnetischem Kern
Befestigung Halbzoll
Frequenzbereich 15 -50.000Hz
Material d. Gehäuses Aluminium
Kanaltrennung 30dB (1kHz)
Kanalbalance am Ausgang 0.5dB (1kHz)
Ausgangsleistung 0,5 mV (1 kHz, 5 cm/sec)
Vertikaler Abtastwinkel 23°
Vertikaler Auflagekraftbereich 1,6 - 2,0g (1,8g empfohlen)
Nadelschliff Spezielle Line Contact Nadel
Krümmungsradius der Nadel 40 x 7 µH
Schaftform der Nadel Nackter Vierkantschaft
Nadelträger 0,26 mm Ø massives Bor
Spulenimpedanz 12Ω (1kHz)
Spuleninduktivität 25µH (1kHz)
DC Widerstand 12Ω
Statische Nadelnachgiebigkeit 35×10-6cm/dyne
Dynamische Nadelnachgiebigkeit 18×10-6cm/dyne (100Hz)
Anschlusspins Messing
Empfohlene Lastimpedanz > 100Ω
Gewicht 8,5 g
Abmessungen 17,3 (H) x 17,0 (W) x 25,6 (L) mm



Audio Technica ART 7 (UVP ca 1200,-eur):

From AT: If you prefer to listen to multiple orchestrate classical music, we recommend the Non-magnetic Core Moving Coil cartridge AT-ART7. It can reproduce more sensitive sound of each instrument. Rodrigo Thomaz Audio Technica

From us: This is without doubt one of the very best sub £1K cartridges out there. If you are not into rock and pop and can just about afford it, then buy it !

Liquid crystal polymer armature
Liquid crystal polymer used for the coil winding frame has not only an extreme mechanical strength but also an unique property which increases the mechanical strength as the product becomes thinner. Therefore it is the most suitable material for the vibration system of cartridges. This has high intensity and vibration absorption properties, enabling high-quality sound by suppressing unwanted vibration when from power generation.
Newly designed magnetic circuit that maximizes magnetic energy
The magnetic circuit of this product uses a large-sized neodymium magnet with approximately twice the volume of conventional Audio-Technica ferrite core MC types. (Maximum energy product BHmax: 50 [kJ/m3]) The permendur magnetic circuit parts located around the magnet have also been newly designed to maximize the strength of the intensive magnetic field in the coil gap. This magnetic circuit increases the output voltage, and also enhances playback capability in the medium-to-low-frequency range that is said to be a weak point of conventional non magnetic core MC types. This provides a very accurate frequency response.
Special line contact stylus and solid boron cantilever with a 0.26 mm diameter The stylus tip is a special line contact type with a 40µm x 7µm curvature radius and a solid boron cantilever with a 0.26 mm diameter. This allows accurate transfer of music signals read by the stylus tip to the power generating moving coils.
Machined aluminium base. The base that supports the magnetic circuit and vibration system is made of machined aluminium material. This enables it to serve as a solid base to support stable playback capability.
Hybrid body that reduces unnecessary parasitic resonance The housing is made of machined aluminium materials and the cover is made of hard plastic materials. This disperses parasitic resonance and results in clear sound quality.

· Type: Non Magnetic Core Moving Coil
· Frequency Response: 15 to 50,000 Hz
· Channel Separation: 30 dB (1 kHz)
· Channel Balance: 0.5 dB (1 kHz)
· Coil Impedance: 12R (1 kHz)
· DC Resistance: 12R
· Tracking Force: 1.6 to 2.0 g (standard 1.8 g)
· Vertical Tracking Angle: 23 degrees
· Recommended Load Impedance: 100R
· Coil Inductance: 25 mH (1 kHz)
· Static Compliance: 35 x 10 – 6 cm / dyne
· Dynamic Compliance: 10 x 10 – 6 cm / dyne (100 Hz)
· Output Voltage: 0.12 mV (at 1 kHz, 5 cm/sec)
· Stylus Shape: Special Line Contact Stylus
· Cantilever: 0.26 mm Ø solid boron
· Stylus Construction: Nude square shank
· Mount: 1/2” centres
· Dimensions: 17.3 (H) x 17.0 (W) x 25.6 (L) mm
· Weight: 8.5 g





Typ MC mit nichtmagnetischem Kern
Befestigung Halbzoll
Frequenzbereich 15 - 50.000Hz
Material d. Gehäuses Aluminium
Kanaltrennung 30 dB (1kHz)
Kanalbalance am Ausgang 0,5 dB (1kHz)
Ausgangsleistung 0,12mV (1kHz bei 5cm/Sek.)
Vertikaler Abtastwinkel 23°
Vertikaler Auflagekraftbereich 1,6 - 2,0 g (1,8 g empfohlen)
Nadelschliff Special Line Contact Stylus
Krümmungsradius der Nadel 40 x 7 µH
Schaftform der Nadel Nackter Vierkantschaft
Nadelträger 0,26 mm Ø massives Bor
Spulenimpedanz 12 Ω (1kHz)
Spuleninduktivität 8 µH (1 kHz)
DC Widerstand 12 Ω
Statische Nadelnachgiebigkeit 35×10-6cm/dyne
Dynamische Nadelnachgiebigkeit 10×10-6cm/dyne (100Hz)
Anschlusspins Brass
Empfohlene Lastimpedanz > 100 Ω
Gewicht 8,5 g
Abmessungen 17.3 (H) x 17.0 (W) x 25.6 (L) mm


ich habe die techn Daten jeweils 2x in meinem Beitrag kopiert, da diese im Detail unterschiedlich sind, ich habe mich an die unteren Daten gehalten, da diese auch den Daten der Beschreibung entsprechen, habe aber natürlich auch die Daten (Auflagegewicht) der obigen Quelle probiert.



Der Vergleich fand in einem bedaempften

JELCO 750 DB Tonarm mit JELCO HS 30 headshell

auf einem VPI TNT statt, als PhonoPre spielte ein Air Tight ATE 2005, abgeschlossen waren beide Systeme mit 100ohm.


Als generelles Fazit kann ich sagen, dass man mit beiden Systemen prima hören kann und beide Systeme klanglich nahe beieinander liegen. Die Unterschiede der Audio Technica Systeme der 33'er Reihe sind da deutlich prägnanter , diese liegen aber auch preislich weiter auseinander .


​Da ich mittlerweile 6 Stueck der Jelco HS 30 Headshells besitze, fällt es mir relativ leicht, zwischen den verschiedenen Audio Technica Tonabnehmern hin und her zu wechseln, so auch beim Vergleich der beiden ART Systeme.
​Der Wechsel ist in wenigen Sekunden gemacht!. ich habe für beide Systeme ein optimales Auflagegewicht in meiner Kette festgelegt, so dass nach dem Wechsel das Gewicht kurz angepasst wird.

​(das ART 7 spielt bei mir mit minimal höherer Auflagekraft, als das ART 9)



​Audio Technica ART9:


Das ART 9 macht im Vergleich da weiter, wo das Shibata 33'er, das AT 33 SA aufhört.

​Daher im Bereich Auflösung, Microdynamik, Räumlichkeit gibt es noch mal was dazu. Das ART9 vollbringt dabei das Kunststück, dieses mehr an Auflösung und Detailinformation ohne einen Verlust an über alles Dynamik zur Verfügung zu stellen.

​Ich hatte mit Queen "We will rock you" den 33'er Systemen genähert, da hochauflösende MC Systeme in sogenannten High End Anlagen häufig nicht "rocken" können.

​So ging ich insgeheim davon aus, dass da ART 9 an dieser Platte scheitern wuerde, bzw , dass ich den Mehrpreis zu den 33'er Systemen mit dieser Platte nicht nachvollziehen könnte.

​Doch mein Erstaunen war gross, man konnte deutlich besser den einzelnen Stimmen im Chor zuhören, ohne den Bezug zum "Fuss wippen" zu verlieren!.

​Wechsel ich dann auf Kost mit mehr natürlichen Instrumenten wird klar, dass das ART 9 nicht nur grobe Dynamik und Auflösung kann, sondern auch einen korrekten Raum aufzeigen kann. Die Proportionen der Instrumente zueinander, die Luft um diese herum wird korrekt dargestellt.

​Man merkt auch, dass das relativ laute ART 9 den PhonoPre nicht anstrengt, so klingen auch laute Stellen immer leicht und locker und voller Energie!

​Faszinierend am ART9 ist, dass man das Gefühl hat, dass durch die kraftvolle Dynamik des Systems eine Auflösung in dynamischen Schattierungen stattfindet, ein Gitarrensolo bekommt dadurch wunderbar viele Klangfarben und gleichzeitig den nötigen Druck um einen in die Musik mitzunehmen.

​Wenn ich das ART9 in Bezug zu den 33'er Systemen setzen soll....

​das ART 9 hat die Dynamik, die Stabilität, die innere Harmonie vom AT 33 PTG II mit der Auflösung des AT 33 SA
​und ist somit eine natuerliche Weiterentwicklung und Zusammenführung dieser beiden Systeme
(zumindest in meinem Set Up)




​Audio Technica ART 7:

Das ART 7 ist im Vergleich ganz anderer Natur, spielt man eine Schallplatte mit diesem Tonabnehmer wirkt die Musik plötzlich ganz zart gewebt, das Ohr nimmt Details war, die man vorher nie wahrgenommen hat, die Natürlichkeit der Stimmen zieht einen sofort in den Bann. Diese klingen sowas von "richtig" !
Die Sprachverständlichkeit hat enorm zugenommen. Gleichzeitig ist das System etwas "laid back" man hört mit etwas mehr Abstand zur Musik , hört dieser mit mehr Distanz zu, zumindest wenn man den Zugang zur Musik über mitgehenden Rhythmus sucht.

​Lege ich aber intensive Opern, melancholische Pagan/Neofolk Musik, ruhige ECM Jazz Scheiben auf, dann zieht einen das ART 7 sofort in den Bann, die enorme Richtigkeit bei natürlichen Instrumenten lässt einen vom reinen Zuhörer zum mitfuehlenden Musik Hörer werden.

​Das ART 7 , welches ich schon ein paar Tage länger habe, ist bei mir das System für den spaeteren Abend geworden, für die nächtliche Hörsession, die ich zumeist (mit Rotwein unterstützt) mit emotional intensiverer Musik verbringe.

​Man kann dem ART 7 nicht unterstellen, dass es ein "warm" klingendes System im Sinne mancher SPU's ist, das ist es eher nicht, ich empfinde es als sehr neutral.

​Aber es bringt genau die Zwischentöne zum klingen, die man für einen emotionalen Zugang zur Musik braucht.
​Ich empfinde zB die Bassaufloesung des ART 7 phänomenal, Klangfarben, Druck, Rhythmus, Räumlichkeit in den tiefen Registern ist grossartig (nachdem ich die Bedaempfung des Tonarms optimiert hatte).

​Bei einem akustischen Bass bekommt das ART 7 den Seitenklang und den Körperklang sauber auseinanderdividiert, lässt das Instrument aber weiterhin als "ganzes" musizieren.

​Somit hat das ART 7 für mich eine wunderbare Balance gefunden, vergleiche ich das ART 7 mit den Systemen der 33'er Reihe, wuerde ich es am ehesten einem Aufsteiger vom AT 33 EV empfehlen, setzt es doch den emotionalen Zugang zur Musik fort, aus dem grundtonstarken AT 33EV wird dann zwar ein hochauflösendes ART 7 , aber der Zugang zur Musik ist ein aehnlicher. Das AT 33 EV ist für mich unter den 33'er System auch eher das System für die ruhigen Stunden.

​Somit ist das ART 7 eben nicht der "Rocker", es ist genau nicht das System, mit dem ich alte Bob Marley Schallplatten zum SonnaufgangsHappening spielen wuerde.

​...aber dafür hat man dann das ART 9 :-)




Beide Systeme spielen tue mich auf einem sehr hohen level, die Unterschiede von beiden Systemen fallen wohl in erster Linie im direkten Vergleich auf.

​Wenn man diesen nicht hat, kann man sehr wohl mit beiden Systemen super leben.

​Doch da man beim Neukauf die Wahl hat, lässt sich mit der Entscheidung ART 7 oder ART 9 ganz subtil dem eigenen Geschmack Rechnung tragen.

​Hoert man viele akustische Instrumente, emotional schwer zugängliche Musik , bei der es stark auch auf die Zwischentöne ankommt, dann ist das ART 7 das richtige System.

​Hoert man viel dynamische System, auch mal mit lautem Schlagzeug oder ner lauten Gitarre , dann ist das ART 9 das richtige System


​Entsprechend begleitet das ART 7 gerade einen Laphroig und Empyrium spielen die "Weiland" LP.....

​Gruss
Juergen
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Geändert von shakti (30.04.2017 um 00:10 Uhr).
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  #14  
Alt 06.05.2017, 11:50
shakti shakti ist gerade online
 
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Beiträge: 1.348
Standard

gerade hat der DHL Mann geklingelt und nun habe ich endlich einen vernünftigen Platz für meine Tonabnehmersysteme, zumindest für die Systeme, die gerade nicht an einem Tonarm stecken :-)

Habe mal Bilder gemacht, gehoert noch ein Deckel dazu, dass die Systeme auch staubgeschützt stehen.

Bin nun sehr zufrieden über die Ordnung und die staubfreie Lagerung!

Gruss
Juergen
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  #15  
Alt 06.05.2017, 19:08
Holon Holon ist offline
 
Registriert seit: 12.11.2013
Beiträge: 142
Standard Cool

Das ist absolut cool und sehr fett!

Was kann man anderes sagen als: Genieße deine Möglichkeiten!
Übrigens, mein Goldkabel Executive bringt mir jetzt nach genügend Einspielzeit genau den Sprung in Richtung Natürlichkeit der mir zuvor bisweilen fehlte. Ich sag nur, unterschätze keiner die bedeutung guter Phonokalbel!
Welche hast du am Start Juergen?
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  #16  
Alt 06.05.2017, 19:51
shakti shakti ist gerade online
 
Registriert seit: 21.02.2010
Beiträge: 1.348
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Als Phonokabel verwende ich das Rote Jelco, das blaue Ortofon, das HMS Sestetto sowie das HMS Gran Finale Jubilee.

zumeist hoere ich mit dem Gran Finale,

Gruss
Juergen
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  #17  
Alt 06.05.2017, 20:31
FlachZange FlachZange ist offline
 
Registriert seit: 23.04.2017
Beiträge: 480
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gerade hat der DHL Mann geklingelt und nun habe ich endlich einen vernünftigen Platz für meine Tonabnehmersysteme, zumindest für die Systeme, die gerade nicht an einem Tonarm stecken :-)

Habe mal Bilder gemacht, gehoert noch ein Deckel dazu, dass die Systeme auch staubgeschützt stehen.

Bin nun sehr zufrieden über die Ordnung und die staubfreie Lagerung!

Gruss
Juergen
Sieht sehr edel und aufgeräumt aus, viel Spaß damit.
Passt bestimmt auch an den Nachttisch.

Gruß Christian
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  #18  
Alt 08.05.2017, 23:29
shakti shakti ist gerade online
 
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Habe nun auch am Yamamoto Headshell den Titan Griff :-)

kann ich jedem empfehlen, der ein Yamamoto Headshell verwendet, macht sich klanglich prima, letzte Schärfen und Resonanzen im Hochtonbereich verschwinden und die Auflösung nimmt entsprechend im Hochtonbereich zu.

gruss
Juergen
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