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  #1  
Alt 28.02.2018, 13:39
shakti shakti ist gerade online
 
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Beiträge: 1.310
Standard Konkrete Erfahrungen mit Gerätebasen

reiche gerade das neue Unterforum mit Beiträgen an, hier etwas aus 2015:

Den heutigen Abend habe ich dem Vergleich diverser Geraetebasen aus meinem Fundus gewidmet, es galt einen Neuankoemmling "zu begruessen" und einschaetzen zu koennen, und zwar eine
HRS M3X green (Harmonic Resolution Systems).

Es wuerde mich freuen, wenn noch jemand mit sehr guten Geraetebasen konkrete Erfahrungen hat sammeln koennen und diese hier teilen mag.

Ich habe die Basen sowohl unter einen CD Player (KRELL KPS 28C) als auch einem Plattenspieler SME 20/2
ausprobiert, dazu habe ich die Basen in meinem Bestand schon mit verschiedensten Geraeten ausprobiert und kenne diese eigentlich recht gut.

Beim heutigen Vergleich waren die Wirkung der Basen sowohl unter dem Krell als auch unter dem SME sehr aehnlich und somit auf den individuellen Basistyp zurueckzufuehren.

Sicomin Basis:

http://www.audioplan.de/05_service/p...04_sicomin.pdf

Die Sicomin Basis ist eingentlich meine Standardbasis, ich habe sehr viele in den unterschiedlichsten Groessen zur Verfuegung. Die Basis ist durch die Verwendung von Spikes/Antispikes, Dampingplates hart/weich usw in weiten Bereichen anpassbar.

Die Sicomin Basis daempft sehr effektiv Geraeteresonanzen, jeh nach Geraet kann das Ergebniss leicht in Richtung schlank und schnell/analytisch gehen. Speziell, wenn die Basis mit den Metallspikes verwendet wird. Wechselt man aber auf Antispikes oder Dampingplates wird das Ergebnis sehr schnell rund im Klang bis hin zu einem ueberbedaempften lahmen Klang.

Kurzum, die Basis erfordert etwas Erfahrung in der Verwendung, laesst sich dafuer aber in fast jeden Fall mit einem guten Ergebis integrieren.

Ensemble Honey Plate:

Die Ensemble Honeyplate ist eine aufwendig gemachte Basis mit speziell gefertigten Aluminiumfueßen, von diesen Cones kommen 4 unter die Basis und 3 auf die Basis um das aufzunehmende Geraet anzukoppeln.

Die Honey Plate laeuft bei mir immer mit einem sehr detaillierten Klangbild. Durch die Aluminium cones kommt eine leichte "Unruhe " in den Mittelhochtonbereich, man merkt, dass nun die Resonanzableitung mit Fuessen aus dem Werkstoff Aluminium gemacht wird.
Tauscht man die unteren 4 Fuesse mit den Sicomin Antispikes veraendert die Basis sofort Ihren Effek in Richtung staerkerer Grundton.

Die Basis mag weiterhin keine schweren Geraete mit deutlich ueber 20kg, es klingt dann nicht mehr so frei..., der Sicomin ist bis zu einem gewissen Grad recht egal was man draufstellt...
ich habe auch schon einige Honeyplates durch zu hohe Gewichte kaputt gekriegt...


Nun 2 Basen von Herstellern, die es mittlerweile nicht mehr gibt, deren Basentyp aber immer noch , nun von anderen Herstellern, verwendet wird:

Holzbasis, sandgefuellt mit Spikes:

Diese Basis bringt eine enorme Ruhe ins Klangbild, dazu eine gewisse Fuelle im oberen Bassbereich, sodass man eigentlich recht entspannt Musik hoeren kann. Die positiven Eigenschaften ueberwiegen bei meinem SME 20 Plattenspieler, der eine etwas schwerere Basis mag (Eigengewicht ca 20kg), der Krell CD Player klang mit der Holz/SandBasis deutlich zu lahm und mit zu wenig Energie und speed.

Eine solche Basis ist aus meiner Erfahrung nur was fuer schwere bis sehr schwere Geraete , ansonsten nimmt man der Anlage komplett die Energie.

Karbon/CompositMaterial Basis:

Typische "moderne" Basis aus einem Kunstmaterial, macht nichts falsch, aber auch nix so richtig, dass ich von der Basis begeistert bin, nimmt Resonanzen raus, aber auch etwas Energie, hinterlaesst bei mir eine Art langeweile. Da aber techn nicht falsch , stelle ich diese vielleicht unter meine NAS...

Harmonic Resolution System HRS M3X:

http://avisolation.com/m3x/
http://www.positive-feedback.com/Issue68/hrs.htm


Nachdem ich mich also mal wider in meine unterschiedlichen Moeglichkeiten der optimalen Geraeteaufstellung habe einhoeren koennen ... nun endlich mal die HRS Base zum Einsatz bringen.

Wa soll ich sagen, die HRS hat mich in ihrer Wirkung ganz schoen ueberrascht, so klar und dynamisch das Klangbild ploetzlich war. Absolute Resonanzarmut mal nicht mit lahmen Klang erkauft. Speziell percussive Elemente klinge nun extrem schnell und sauber. Die Musik scheint sich aus einer tieferen Schwaerze aufzubauen. Insgesamt deutlich schlankerer und klarerer Bass. Da scheinen meine Werkbaenke gehoerig was an TieftonResonanzen dazu addiert haben..., zum Glueck habe ich aktive Baesse, die man einstellen kann. Die Wirkung der HRS Base ist so gross, dass man wieder etwas Basspegel dazu regeln kann, so kommt man auf den alten Pegel , nur viel klarer und sauberer. Prima so! Bei Gesang meint man nun mitunter um dem Saenger herum gehen zu koennen.

Meine Entscheidung die Geraete aus optischen Gruenden nicht in HifiRacks sondern schwere Holzmoebel zu stellen scheint meine bisherigen Basen von Sicomin und Ensemble vor ein Problem gestellt zu haben, zumindest haben diese noch viele Resonanzen in Richtung Geraet durchgelassen.

Der HRS Base scheint die Unterlage egal zu sein, zumindest hat man den Eindruck..., wenn man bedenkt, dass es speziell fuer diese Basen entwickelte Racks gibt..., ein solches wird hoffentlcih nie bei mir im Zimmer auftauchen, habe mich so an meine Moebel gewoehnt.

Auf jeden Fall weiss ich jetzt, dass die HRS Basen fuer mich ein gangbarer Weg zu einem resonanzfreiem Klang ohne Dynamik Einschraenkungen sind.

Vielleicht habe ich ja auch mal die Moeglichkeit die Subbase Audio Basen im Vergleich auszuprobieren,

http://www.subbase-audio.de/composant_s.htm

Aber zumindest ueberzeugt mich das HRS System, speziell die Gewichtsanpassung der Basen leuchtet mir ein, handelt es sich doch schliesslich um ein Feder-Masse System, was nur in einem bestimmten Gewichtsbereich optimal funktionieren kann.

Auf der anderen Seite ueberzeugt mich auch das Erdungskabel im Konzept der Subbase Audio Base.

Mal schaun, das Gehaeuse der HRS ist aus Metall, vielleicht bastel ich mir da selber eine entsprechende Abschirmung von Elektromagnetischen Feldern.

netten Gruss

Juergen
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  #2  
Alt 28.02.2018, 13:40
shakti shakti ist gerade online
 
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Da ich sehr haeufig meine Geraete wechsel, versuche ich im Moment Geraetebasen anzuschaffen, die eine grosse Flexibilitaet hinsichtlich eines universellen Einsatzes haben. Die M3x von HRS wirbt damit, dass man die Geraete mit den Originalfuessen auf die integrierte Steinplatte stellen kann (und das klappt auch gut). Das passt gut zu meinem highfidelen Alltag. :-)

Fuer mich ist die Geraetebasis das Interface zwischen einem "fertig" entwickeltem Geraet und dem tatsaechlich vorhanden Rack. Der Entwickler eines Geraetes kann nicht wissen, in welcher Umgebung sein Geraet eingesetzt wird und muss das Gehaeuse deshalb fuer eine unbekannte Unterlage konzeptionieren. Hans -Martin fuehrt ja schoen aus, wie unterschiedlich dies von den verschiedenen Marken angegangen wird.

Fuer mich gibt es da ein paar prinzipielle Vorgehensweisen und Analysen:

- was hat das Geraet fuer Original Fuesse?
- koppeln diese an?, entkoppeln diese?
- wie schwer ist das Geraet?
- aus welchem Material ist das Geraet, die Bodenplatte?
- wo liegt der Schwerpunkt des Geraetes?
- aus welchem Material ist mein Rack?
- aus welchem Material ist mein Regalboden
- wie schwer ist mein Rack/mein Regalboden?
- ist das Rack an den Boden angekoppelt oder entkoppelt?

Habe ich diese Fragen beantwortet, kann ich mir ueberlegen, welche Anforderungen dadurch moeglicherweise fuer eine idealer Basis als "Interface" zwischen Geraet und Rack bestehen und welche Basis diese theoretischen Anforderungen erfuellt.

Die von mir beschriebene SicominBasis ist bei mir deshalb so beliebt, da sie mit einfachen Schritten an die Situation anpassbar ist.

Basen, wie zB die Honey Plate die Acapella Basis ersetzen die Geraetefuesse durch eigene Fuesse und umgehen dadurch die Variable des spezifischen Geraetefusses eines Geraetes , um so eine optimale Ankopplung an das Geraet zu ermoeglichen.

Anmerken moechte ich noch, dass die Position des Racks einen grossen Einfluss an die Qualitaet der Geraeteaufstellung hat, mittig zwischen den Boxen an der Wand ist eine Position, in der die Geraete einer maximalen akustischen Energie ausgesetzt sind. mitunter bringen 50cm mehr Wandabstand ein deutlich besseres Ergebnis, als die teuerste Basis/Rack-Kombination. :-)

Gruss
Juergen
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  #3  
Alt 28.02.2018, 13:40
shakti shakti ist gerade online
 
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wenn man davon ausgeht, dass ein Entwickler das Geraet auch akustisch optimiert und nicht nur am Rechner entwirft, ist es spannend zu ergruenden, in welcher Umgebung das Geraet entwicklet wurde.

Eine 22kg Endstufe duerfte mit hoher Wahrscheinlichkeit einen Platz auf dem Boden vor der Anlage gefunden haben. Ca90% der neureren englischen Industriegebaeude haben einen Estrichboden mit Teppich. Mit hoher Wahrscheinlichkeit ist also Deine Cambridge Endstufe genauso entwickelt worden, wie Du sie liebsten hoerst, direkt auf dem Boden mit verklebten Teppich auf Beton. :-)

Soviel zum Thema Kristallglas lesen..., aber dennoch..., ich versuche immer Informationen aus der Entwicklungsabteilung eines Herstellers zu ergattern, versuche zu erkennen auf welchen Racks oder mit welchen Geraeten sind meine Produkte entwickelt worden. (So habe ich z.B. rausbekommen, dass YG mit Krell entwickelt und habe mir entsprechend die Elektronik passend ausgesucht.)

Ansonsten schliesse ich mich gerne Hans-Martin an, oftmals ist es die Kombination verschiedener Werkstoffe, die zum Ergebnis fuehrt. So wie Hans-Martin mit den SSC Basen, habe ich die verschiedensten Kombination mit meinen SicominBasen durchgespielt.

Man sollte halt ein "Klangideal" im Kopf haben, dann kann man dieses mit der individuellen Komposition der Basen und einem "Berg" Zubehoer hinbekommen. (Ich selbst stimme zumeist mit unterschiedlichen Hoelzern/Holzkloetzchen zwischen Geraet und Basis/Rack ab.) So habe ich denn versucht eine Basis zu finden, die mich bereits frisch aus dem Karton und ohne weitere Tuningmaßnahmen zufrieden stellt.

Konzeptionell besteht die HRS M3X aus 6 Materialien, die im Bereich Energieableitung, minimale Energiespeicherung und Umgebungsentkopplung arbeiten. Im Grunde genommen arbeitet die Basis, aehnlich SSC wie ein hart aufgehaengtes Subchassis beim Plattenspieler. Deshalb ist es auch klanglich bemerkbar, ob die Basis kolbenfoermig schwingen kann. dh der Schwerpunkt des Geraetes sich in der Mitte der Stellflaeche befindet, ansonsten kann an die HRS Basis mit anderen Polymerelementen anpassen. Bei meinem gestrigen Versuch lag zum Glueck eine gleichmaessige Gewichtsverteilung auf den Basen vor.

Die HRS Basen liegen preislich zwischen 1900,- und 3000,- eur, jeh nach Ausfuehrung. Sondergroessen sind moeglich, muessen aber entsprechend bezahlt werden ... (Fuer meine schweren Krell monos waeren z.B. sehr grosse Basen mit 8 statt 4 Fuessen angebracht...)

Gruss
Juergen
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  #4  
Alt 28.02.2018, 13:42
shakti shakti ist gerade online
 
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nach einem vergnüglichen Tag auf den Westdeutschen Hifi Tagen nun mit einem grossen Paket in meinem Musikzimmer sitze. 9 x HRS Nimus "Damping Plates" warten auf ihren Einsatz, fuer YG und Krell EVO Pre in silber, fuer die Krell EVO Amps nach langem überlegen in schwarz, Grail, HE7 und G-Majik sowieso in schwarz.
Das ganz 8x in der 36cm Variante und 1x mal in der 24cm Variante, falls mal ein Gewicht zu gross sein sollte,
Dazu 8x die dicken spacer fuer die Krell Amps und entsprechend die flachen spacer fuer die anderen Geraete.

Bild


Nun erst mal 4x spacer und coupler zwischen Pre und HRS Basis gepackt, dies ist deutlich besser, da praeziser und mit mehr Ruhe. Vorher hatte ich bereits 3x spacer und coupler, haette nicht gedacht , dass ein zusaetzlicher Fuss soviel bringt. Nun kann ich verstehen, dass HRS in ihrem System von der Dreipunkt Lagerung eher warnt, da dass zuviel Gehaeuseboden frei schwingen kann.
Bis jetzt habe ich alles grundsaetzlich auf 3 Fuessen gestellt..., aber man lernt ja nicht aus. HRS schlaegt auch ein 5 Fach aufstellung vor, das muss ich nun auch mal irgendwann versuchen...

Dann die 8 dicken spacer und coupler auf die HRS Base und unter die Krell Amps gewuchtet..., das macht keinen wirklichen Spass mit einer Hand knapp 70kg Endstufe anzuheben und mit der anderen Hand die 4 Fuesse optimal zu positionieren (duerfen halt keine Kuehlrippen blockieren)

Die Krell Amps begruessten die neue Fuessen mit deutlicherer Praezision bei percussiven Instrumenten und schaerferer raeumlichen Abgrenzung der Instrumente zueinander, prima!, hatte bei den schweren Amps nicht mir einem solchen Effekt gerechnet.

Nun erst mal mit den "damping plates" weitergemacht, erst die kleine , dann die grosse ausprobiert. Zu meinem Glueck gab es nur ein Gehaeuse, welches nachhaltig die kleine Platte wollte, das Vorverstaerker Netzteil, alle anderen Gehaeuse zogen die groessere bedaempfte Flaeche vor.

Bei den "damping plates" hatte ich eigentlich auf Grund meiner Erfahrungen mit einem eher negativen Ergebniss gerechnet, da ich kein Freund von bedaempften Deckeln bin, klingt meist lahm und langweilig.

Aber das Polymer/Aluminium Gemisch der HRS Platte laesst den Geraeten ihre Geschwindigkeit und Antrittspower, dorgt nur nochmals fuer eine Quentchen mehr Praezision und Schwaerze im Klangbild, einmal gehoert, mag man nicht mehr darauf verzichten, aber die Wirkung ist nicht ganz so gross, wie mit den Fuessen zwischen Basis und Gehaeuseboden.

Hat auf jeden Fall Spass gemacht, nach den doch eher mäßigen Vorführungen in Bonn wieder an der eigenen Anlage basteln zu koennen!

Gruss
Juergen
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  #5  
Alt 28.02.2018, 13:42
shakti shakti ist gerade online
 
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heute war Schlepperei angesagt,

2x ViaBlue QUATTRO Base 5.0 | Granit |

wurden von DHL angeliefert. Da meine favoritisierte Base HRX M3x leider nicht so leicht zu einem vernueftigen Preis verfuegbar sind , wollte ich mal eine vergeleichsweise guenstige Granitbase ausprobieren.

Die Viablue besteht aus 2 schweren Granitplatten, die untere und etwas duennere hat in den Ecken 4x Gumme Fuesse angebracht, die Richtung Boden abkoppeln sollen, die dickere Deckplatte ist auf der unteren mit Spikes und Spiketellern angekoppelt und ist auf der oberen , dem Geraet/LS zugewandten Seite mit Gummi beschichtet. Also dachte ich mir, schon mal eine ganz gute Basis.

Die HRS M3x ist ja auch eine auf Granit basierende Basis. In den techn Erklaerungen von HRS wird auf die starke Resonanzfrequenz von Granit hingewiesen, die zu bedaempfen gilt.

Die sollte mit der gummibeschichteten oberen Platte fuer diese ganz gut gelungen sein doch leider machte die untere Platte starke Resonanzgeraeusche beim anschlagen..., so habe ich mir 2 kleine Sorbothanstuecke zurecht geschnitten und diese zusaetzlich zu den spikes zwischen die Platten gepresst. Der "Plingtest" machte die untere Platte nun schon deutich bedaempfter.

Im Vergleich zur HRS fehlen aber die federnden Element zwischen Granit und dem Rack. Da muss ich wohl noch weiter experimentieren, erstmal habe nur StandardFuesse dazwischen gepackt um spaeter mal mit verschieden harten Gummies experimentieren zu koennen.

Die Geraete direkt auf die gummierte Deckplatte gestellt liess auf jeden Fall sofort die Antrittschnelle einer Granitbasis erkennen. Allerdings mit schaerferen Resonanzen , als ich das im Mittel und Hochtonbereich von HRS gewohnt war. Zum Glueck hatte ich noch HRS Nimbus spacer und coupler, die zwischen Granit und Geraeteboden plaziert werden. Diese funktionen erwartungsgemaeß auch bei den Viablue Granitbasen und bedaempfen die Resonsanzen sehr gut.

Wenn ich jetzt noch einen preiswerten Ersatz fuer die federnden Fuesse der HRS Basen finde, habe ich mit den Viablue eine gute Loesung fuer die Uebergangszeit gefunden, denn irgendwann sehe ich bestimmt die HRS M3x Basen in der passenden Groesse :-)
Gruss
Juergen
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  #6  
Alt 28.02.2018, 13:42
shakti shakti ist gerade online
 
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habe nun eine Zeitlang mit den Viablue Granitbasen gehoert und habe unterschiedliche Fuesse unter den Basen ausprobiert. Speziell unter meinem Grail SB klangen die Granitbasen aber noch nicht so "warm" und "musikalisch", wie ich mir das bei mancher Platte vorstelle. Mein Colibri xgp holt soviel Informationen aus der Rille, dass ich nicht auch noch eine eher analytisch abgestimmte Base brauche. Und da noch keine weitere HRS M3X Base im Markt aufgetauscht ist, habe ich mir eine Viablue Holzbasis besorgt.
Wenn ich diese unter dem Grail plaziere, habe ich genau die hoelzerne "Toenung" des Klanges, die mir zu einem "runden" Klangbild gefehlt hat. Leider ist das ganz jetzt auch wieder etwas traeger geworden. Also werde ich auch bei dieser Basis noch etwas mit Fuessen experimentieren muessen.
Aber so gefaellt mir die Basis direkt vom Start weg ganz gut, der musikalische Fluss ist deutlich besser und entspannter.
Bin neugierig, was passiert, wenn ich auf ein Colibri mit Holzgehaeuse wechsel, ob ich dann wieder die Granit basis als Unterbau des Phonopre reaktivieren mag...

aber vielleicht hatte ich bis dahin auch die Moeglichkeit eine passende HRS Basis zu erstehen.

Gruss
Juergen
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  #7  
Alt 28.02.2018, 13:43
shakti shakti ist gerade online
 
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ein Geraete Entwickler kann nicht Wissen, auf welchem Rack/Regal sein Geraet letztendlich zu stehen kommt, also wird er idealerweise einen kompromiss in der Abstimmung des Gehaeuses und der Geraetefuesse finden, der den meisten Aufstellsituationen entgegenkomt. '
Dies ist zumeist eine ca 20mm dicke Holzplatte (Einfluss Koerperschall).
Er kann auch nicht wissen, wie dicht sein Geraet an den Lautsprechern stehen wird und wie laut der Besitzer hoert (Einfluss Luftschall), also wird er auch hier einen Kompromiss finden, in dem sein Geraet gut spielt.

Nun erzeugt das Geraet auch eigene Schwingungen (zB Netzteil) , die ueber die Geraetfuesse abgeleitet werden sollen, wiederum weiss er nicht, ob die Fuesse dies auf einen Glasboden oder einen Holzboden tuen sollen.

Der durchschnittlche Nutzer wird eher nicht ein komplett Schwingungen absorbierendes Regal, bzw einen solchen Regalboden haben, so dass ich nur wenige Geraete kennen, die auf einem akustisch toten, bzw absorbierenden Material sehr gut spielen.

Es gilt eher mit einer passenden Basis ein Interface zwischen dem Geraet und der individuellen Abhoersituation zu schaffen.

Ich verwende zB alte Werkbaenke als Stellflaeche fuer meine Geraete, dies ist so bestimmt nicht "vorgesehen" und so versuche ich den Geraeten einen fuer sie passenden Unterbau zu geben.

Dass ich diesen nun nur nach Gehoer mache, hat damit zu tuen, dass ich zuhause nunmal kein Labor Messequipment zur Verfuegung habe :-)

netten Gruss
Juergen
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  #8  
Alt 28.02.2018, 13:44
shakti shakti ist gerade online
 
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Ein normales Geraet, zB mein Linn Majik, sollte auf einem Standardregalboden gut spielen, stelle ich diesen aber auf eine grossflaechige sorbothanbasierte Basis , also einen akustisch toten Boden, da alles Schwingungen in Waerme gewandelt werden, und lege auf den Deckel noch ein paar SorbothanDaempf erklingt das Geraet lahm und ohne jede Dynamik.

Stelle ich es auf eine MDF Platte mit ca 20 bis 30 mm klingt das Geraet gut.

Zufaellig war in bereits bei LInn und habe im factory Entwicklungs Hoerraum gesessen. Dort stehen handelsuebliche Racks mit Aluminium "Gestaenge" und Standard funierte Boeden, also wird das Geraet in eben diesen Racks abgestimmt worden sein.

Jede Ueberdaempfung, dh komplette Resonanzvernichtung fuehrt dann zu einem schlechteren Klang.

Gruss
Juergen
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  #9  
Alt 28.02.2018, 13:45
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eine Basis fuer die Basis :-)

Nach langer Suche habe ich heute ein HRS SXR Rack System fuer meine HRS Basen geliefert bekommen.

http://avisolation.com/sxr/

Das SXR System nimmt die schwingungsdaempfenden Fuesse der HRX M3X Basis optimal aus und ist einfach "perfekt" gemacht, extrem schoene Verarbeitungsqualitaet liessen mich dieses Rack fuer meine Basen schon rein aus optischen Gruenden kaufen.

Umso neugieriger war ich natuerlich, ob ich auch einen Unterschied klanglich wahrnehmen wuerde.

ich nutze dieses modulare Racksystem, indem ich 4 Stellplaetze nebeneinander auf meiner Werkbank plaziert habe.

Nach langer Umbauerei hat man natuerlich nicht mehr den direkten A/B Vergleich. Aber man kann sagen, dass speziell bei lauten Passagen die Ruhe im Klangbild zugenommen hat, die Bassaufloesung etwas praeziser ist.

Die Wirkung des S3X Racks aber nicht ganz so hoch ist, als wenn man die HRS M3X Basen einzeln in die Anlage integriert.

Fuer den klanglichen Gewinn erscheint mir der Preis des S3X Racks sehr hoch, aber wie so haeufig muss man fuer das letzte Stueck Performance Gewinn am meisten zahlen :-)

Hat man das S3X Rack einmal integriert, mag man auf die zusaetzliche schlackenlose Dynamik und Aufloesung nicht mehr verzichten .

Gruss
Juergen
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  #10  
Alt 28.02.2018, 13:45
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An alle Foristen, die auf der Suche nach einer optimalen GeraeteBasis in diesem thread landen.
Aug Grund des extrem positiven Einflusses meiner Geraeteaufstellung auf HRS Basen, beschaeftige ich mich aktuell mit der professionellen Seite der Geraeteaufstellung, In vielen Messlabors ist es ueblich, die Messinstrumnete Vibrationsfrei aufzustellen. Entsprechend gross ist das Angebot. Diese sind zumeist pneumatisch und passiv, mitunter mit Federelementen oder Elastomeren kombiniert.

Aktuell findet in diesem Markt aber eine epochale Produktaenderung statt, man setz jetzt vermehrt auf aktive Basen, welche die Schwingungen in elektrische Energie umsetzen. Ein typisches Modell ist zB die

- Kuraka E-Mini 450

hier ein paar andere Anbieter von professionellen Geraetebasen fuer den Laborbereich.


- Minus K
- Herzan
- Speirs & Robertson

exemplarisch mal ein Produkt Link

http://www.kuraka.co.jp/en/download/pdf ... ble_en.pdf


Nach meinen Erfahrungen mit den HRS Basen liegt in dem Bereich der optimalen Aufstellung der Weg zu schlackenfreiem Bass und Detail praeziser Wiedergabe.

Haeufig ist nicht nur die Raummode, die fuer einen aufgeblaehten Bass sorgt, mitunter ist es auch die nicht hinreichende Basis.

Ich habe gerade mal Kuraka in Japan angeschrieben und gefragt, ob es eine Repraesentanz in Deutschland gibt.

Gruss
Juergen
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