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Ungesichertes Audio-Wissen Hier versuchen wir, Wissen zu schaffen

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  #11  
Alt 30.05.2018, 07:48
boxworld boxworld ist offline
 
Registriert seit: 23.06.2010
Beiträge: 4.697
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In Summe aber dann doch wieder den kompletten Frequenzbereich, d.h.
Der Verstärker für den Mittel und Hochtöner sollten möglichst wenig unterschiedlich klingen damit kein Bruch entsteht.
Dazu muss ein Verstärker her der beides gut bedienen kann, sollte also möglichst hochwertig sein. Z.B. eine Schaltung die man für den Hochtöner mit einem höheren Bias fahren kann und für den Mitteltöner in A/B.
Für den Mitteltöner muss er eventuell noch ein RC Glied bekommen damit er einen nicht vorhandenen Hochtöner "sieht" und nicht schwingt (gerade bei Class-D ohne "nach Filter Feedback" wichtig)... usw.
Das alles hat seinen Preis den man auch auszugeben bereit sein sollte

Gruss Marc
__________________
Windspiel-Audio
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  #12  
Alt 30.05.2018, 07:59
maasi maasi ist offline
 
Registriert seit: 28.12.2008
Beiträge: 1.133
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Zitat:
Zitat von Chefkoch28 Beitrag anzeigen

ich bin von passiv auf aktiv umgestiegen und für mich persönlich war das der richtige weg. mein damaliger emitter war ja echt schön und auch die tannoys haben klasse gepasst, jedoch hab ich nun für weniger kohle mehr vom klang und das ist es was zählt. muss aber nicht für jeden so sein. ich denke jedenfalls, daß ich noch einiges hätte reinstecken müssen an kohle um das was meine aktiven leisten auch passiv erreichen zu können.

cheers
Genauso war es bei mir. Nach 40 Jahren Passiv-Kette (davon die letzten 10 Jahre ebenfalls mit Emitter) bin ich auf eine kurze Aktiv-Kette umgestiegen. Die Aktiv-Kette liegt in meinem Hörraum klanglich deutlich vor der alten Passiv-Kette und ist dabei noch erheblich günstiger.

Ich habe aber auch schon ganz ausgezeichnete Passiv-Ketten gehört. Für eine komplette Kette muss man dann allerdings schon eine Menge Geld in die Hand nehmen.

@ Chefkoch

Was für Aktiv-LS hast Du Dir geholt?

VG Uli
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  #13  
Alt 30.05.2018, 10:54
Chefkoch28 Chefkoch28 ist offline
 
Registriert seit: 19.08.2011
Beiträge: 493
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dynaudio xeo 4 und bisher keine sekunde bereut. die passen wirklich wunderbar in mein whz. spielen wesentlich klarer und der bass is absolut ausreichend für mich.
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  #14  
Alt 30.05.2018, 13:48
maasi maasi ist offline
 
Registriert seit: 28.12.2008
Beiträge: 1.133
Standard

Zitat:
Zitat von Chefkoch28 Beitrag anzeigen
dynaudio xeo 4 und bisher keine sekunde bereut. die passen wirklich wunderbar in mein whz. spielen wesentlich klarer und der bass is absolut ausreichend für mich.
Schöne, schlanke Lösung für einen günstigen Preis.

VG Uli
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  #15  
Alt 31.05.2018, 04:14
Realist Realist ist offline
 
Registriert seit: 06.01.2015
Beiträge: 565
Standard Spezielle Klangsignatur

Hallo Forum,

habt Ihr für eure Boxen eventuell eine einheitliche Klanfsignatur feststellen können?
Ich bilde mir ein, dass Aktivboxen ein strafferes, kontrollierteres aber auch nüchterneres Klangbild darstellen als Passivboxen, die meines Erachtens mehr Musikalität und Emotionenen mit ins Klangbild bringen können.
Aber ist das ein Unterschied, der den unterschiedlichen Konzepten einheitlich zugeteilt werden kann?

Gruss Stefan
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  #16  
Alt 31.05.2018, 09:54
KSTR KSTR ist offline
 
Registriert seit: 02.12.2007
Beiträge: 1.673
Standard

Das kann man nicht pauschalisieren.
Ich habe aber einmal einen recht aufwändigen Vesuch dazu gemacht. Ein und dieselbe Box, einmal passiv, und einmal das 100% exakte Äquivalent in aktiv, mit demselben Verstärkern (bester Qualität natürlich). Zur Äquivalenz gehört dabei, dass auch die Quellimpedanz die das jeweilige Chassis sieht die gleiche ist, nicht nur der sich ergebende Frequenzgang.
Bei der A/B-Umschaltung (d.h. nur die Chassis der Testbox wurden auf andere "Quelle" umgeschaltet) das Fazit: kein irgendwie feststellbarer Unterschied der über undefinierte "Bauchgefühle" hinausging die zudem bei jedem anders ausfielen, ausser evtl. einen Hauch mehr "Durchzeichnung" der aktiv-Variante bei sehr hohen Pegeln (wo die passiven Weichenbauteile schon anfangen Dreckeffekte zu machen). Emuliert man die Quellimpedanz nicht, ergaben sich größere Unterschiede, aber kein klares besser/schlechter. Ändert man irgendwas weiteres (also die Weichenfunktionen, oder gar die Chassis und die Gesamtkonstruktion -- also andere Box) ist keinerlei aktiv/passiv-Vergleichbarkeit mehr möglich, es sind zuviele neue Variablen im Spiel.
__________________
Lest mehr Henry W. Ott, Douglas C. Smith und Ralph Morrison!

Geändert von KSTR (31.05.2018 um 09:59 Uhr).
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  #17  
Alt 31.05.2018, 10:21
Janus525 Janus525 ist offline
 
Registriert seit: 14.08.2015
Beiträge: 2.156
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Mit Aktivboxen habe ich so gut wie keine Erfahrung, wenn man von kleinen Monitorlautsprechern einmal absieht. Mich treibt dabei - völlig losgelöst von klanglichen Aspekten - noch eine andere Überlegung um. Zum Beispiel diese:

- Wenn an einem großen Aktivlautsprecher innerhalb der Garantiezeit etwas kaputtgeht, werde ich vermutlich einige Zeit lang warten müssen bis das reparierte Teil vom Hersteller wieder zurück ist. Dazu kommt dass dieses große und schwere Teil sicher verpackt, abgeholt und zurückgeschickt werden muss.

Bei einem passiven Lautsprecher ist sowas kein Problem. Falls daran überhaupt mal etwas kaputt gegen sollte, kann ich Chassis oder Weichenteile problemlos vor Ort selber tauschen, wenn der Hersteller mir diese zuschickt. Und nach der Garantiezeit kann ich das auch selber erledigen, muss dann die Teile nur selber bezahlen.

- Dasselbe gilt für die Elektronik. Einen Vollverstärker oder eine Endstufe kann ich in der Garantiezeit relativ leicht verschicken und meine Boxen mit "irgendwas" bis zur Rückkehr des Verstärkers weiter nutzen. Und auch nach der Garantiezeit kann ich einen Verstärker in aller Regel selber reparieren. An einen aktiven Lautsprecher bzw. an dessen Einschübe würde ich mich eher nicht herantrauen.

Ja sicher, das sind ganz persönliche Beweggründe die auf andere gar nicht zutreffen müssen..., aber es ist ja auch meine ganz persönliche Meinung, weshalb ich großen Aktivlautsprechern eher kritisch gegenüber stehe.

Viele Grüße: Wolfgang
__________________
________________
www.qas-audio.de
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  #18  
Alt 31.05.2018, 10:36
Franz Franz ist offline
 
Registriert seit: 28.11.2007
Beiträge: 8.743
Standard

Es kommt immer darauf an, wer was macht. So wie bei jedem anderen Produkt auch, gibt es Hersteller, die es besser als andere können.

Mit pro oder contra aktiv/passiv hat das nichts zu tun.


Meine Lautsprecher suche ich mir neben den klanglichen Eigenschaften auch wegen der Zuverlässigkeit und der Verarbeitungsqualität aus. Und da habe ich jedenfalls bei meinen von mir bevorzugten Lautsprechern bezüglich Zuverlässigkeit nur die besten Erfahrungen gemacht, egal, ob nun ein größeres oder kleineres Modell spielt.

"Musikalität" oder "emotionale Wiedergabe" sind für mich auch keine Eigenschaften von Lautsprechern sondern Eigenschaften, die der Musik innewohnen. Ich erfahre mehr davon, wenn die Wiedergabekette in Richtung Signaltreue und Impulstreue optimiert ist. Und das ist für gute Aktive weniger schwierig hinzubekommen. Je weniger Dreckeffekte wie Klirr, desto echter die Musik. Aber das ist und bleibt auch eine Geschmacksache, die auf Prägung beruht.
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  #19  
Alt 31.05.2018, 15:26
Wonneproppen Wonneproppen ist offline
Missetäter
 
Registriert seit: 19.12.2013
Beiträge: 3.440
Standard

Zitat:
Zitat von Franz Beitrag anzeigen
wenn die Wiedergabekette in Richtung Signaltreue und Impulstreue optimiert ist. Und das ist für gute Aktive weniger schwierig hinzubekommen.

Also... ähm.. naja... also...
__________________
"Wer herausgeht, muß auch wieder hereinkommen."
Herbert Wehner
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  #20  
Alt 31.05.2018, 16:15
ML Fan ML Fan ist offline
 
Registriert seit: 20.05.2018
Beiträge: 89
Standard

Zitat:
Zitat von Janus525 Beitrag anzeigen
Mit Aktivboxen habe ich so gut wie keine Erfahrung, wenn man von kleinen Monitorlautsprechern einmal absieht. Mich treibt dabei - völlig losgelöst von klanglichen Aspekten - noch eine andere Überlegung um. Zum Beispiel diese:

- Wenn an einem großen Aktivlautsprecher innerhalb der Garantiezeit etwas kaputtgeht, werde ich vermutlich einige Zeit lang warten müssen bis das reparierte Teil vom Hersteller wieder zurück ist. Dazu kommt dass dieses große und schwere Teil sicher verpackt, abgeholt und zurückgeschickt werden muss.

Bei einem passiven Lautsprecher ist sowas kein Problem. Falls daran überhaupt mal etwas kaputt gegen sollte, kann ich Chassis oder Weichenteile problemlos vor Ort selber tauschen, wenn der Hersteller mir diese zuschickt. Und nach der Garantiezeit kann ich das auch selber erledigen, muss dann die Teile nur selber bezahlen.

- Dasselbe gilt für die Elektronik. Einen Vollverstärker oder eine Endstufe kann ich in der Garantiezeit relativ leicht verschicken und meine Boxen mit "irgendwas" bis zur Rückkehr des Verstärkers weiter nutzen. Und auch nach der Garantiezeit kann ich einen Verstärker in aller Regel selber reparieren. An einen aktiven Lautsprecher bzw. an dessen Einschübe würde ich mich eher nicht herantrauen.

Ja sicher, das sind ganz persönliche Beweggründe die auf andere gar nicht zutreffen müssen..., aber es ist ja auch meine ganz persönliche Meinung, weshalb ich großen Aktivlautsprechern eher kritisch gegenüber stehe.

Viele Grüße: Wolfgang
Na ja, das muß aber nicht so sein, allein meine Endstufe wiegt schon 50,8 kg, die kann ich alleine fast nicht bewegen, meine Passivlautsprecher sind 32 kg auch nicht sooo leicht.
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