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Aktive Vollbereichssysteme Hier beschäftigen wir uns mit aktiven Monitoren, Kompaktlautsprechern und Standboxen

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  #21  
Alt 10.07.2018, 20:51
mannitheear mannitheear ist offline
 
Registriert seit: 23.10.2011
Beiträge: 1.360
Standard

Zitat:
Zitat von scott Beitrag anzeigen
Wirkliche Kritik findet natürlich nicht statt! Wie auch?
Wer vergrault schon durch eine schlechte Bewertung den Kunden, der ein paar Seiten später eine ganzseitige Hochglanzwerbung schaltet und damit die Zeitung finanziert.
Na ich dachte halt, daß es da besser ist, auch weil gerade der Redakteur an anderer Stelle schon zur Ikone hochstilisiert wurde.
Hab jetzt von den meisten Test zumindest den Bereich "Hören" und "Fazit" gelesen.
Mein Fazit: es ist genau wie bei Hifi Zeitschriften. Bei allen steht mehr oder weniger das gleiche, nämlich daß der Lautsprecher sich zurücknimmt und eine objektive Beurteilung der Aufnahme ermöglicht, mit minimalen Nuancen natürlich.
Außer bei der Grimm LS1be. Diese ist der Überlautsprecher, stellt alles in den Schatten, nie dagewesene Präzision etc. Und sie ist natürlich deutlich besser als der Vorgänger LS1, der ja seinerseits schon ein Überlautsprecher war.
Na ja.
Ich bezweifle ja nicht, daß Studiomonitore einen sehr guten Gegenwert für's Geld darstellen. Man muß sich selber ein Bild machen und dann landet man u.U. wie Rolf nicht bei einem der "großen" Hersteller. Zeitschriften verschaffen allenfalls einen gewissen Marktüberblick.
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  #22  
Alt 10.07.2018, 23:38
shakti shakti ist gerade online
 
Registriert seit: 21.02.2010
Beiträge: 1.308
Standard

ich finde es sehr beachtlich, dass in diesem Testfeld auch Audio Optimum teilgenommen hat. Ich erinnert mich noch sehr gut, an den teilweise sehr provokanten ForumsAuftritt des Herstellers in diesem Forum.

Gruss
Juergen
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  #23  
Alt 10.07.2018, 23:51
Wonneproppen Wonneproppen ist gerade online
Missetäter
 
Registriert seit: 19.12.2013
Beiträge: 3.440
Standard

Zitat:
Zitat von HearTheTruth Beitrag anzeigen
Ein Kfz Monteur muss sich auch nur mit Autos auskennen und nicht selber Fahrzeuge bauen. Und trotzdem kennt er sich mit der Materie und der Technik bestens aus.

Wenn Du mal, wie ich, ein englisches Auto mit älterer Technik in eine normale Werkstatt gefahren hast, werden auch Dir Zweifel an dieser Aussage kommen.
Und jüngere "Fachkräfte" kriegen nix mehr gebacken, wenn sie nicht zuerst ihren Laptop anstöpseln können.
__________________
"Wer herausgeht, muß auch wieder hereinkommen."
Herbert Wehner
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  #24  
Alt 11.07.2018, 00:56
HearTheTruth HearTheTruth ist offline
 
Registriert seit: 04.09.2008
Beiträge: 3.041
Standard

Zitat:
Zitat von Wonneproppen Beitrag anzeigen
Wenn Du mal, wie ich, ein englisches Auto mit älterer Technik in eine normale Werkstatt gefahren hast, werden auch Dir Zweifel an dieser Aussage kommen.
Und jüngere "Fachkräfte" kriegen nix mehr gebacken, wenn sie nicht zuerst ihren Laptop anstöpseln können.

Größere Extreme sind Dir jetzt nicht eingefallen?
Und deswegen sind jetzt alle Tonmeister Gurken oder was willst Du jetzt mit Deiner Einlassung ausdrücken?
__________________
AKG 701; AKG 712Pro, AKG 812PRO;
Sonarworks True Fi; SPOTIFY; ACER Aspire E17; Lehmann Audio Linear ; Feliks Audio Echo; Rega DAC, Stein Clear ; Kenwood KD 990;
LS Sonus Natura Monitor Aktiv; Basen "The Rest" Creaktiv; Groneberg Netzleisten und Verkabelung
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  #25  
Alt 11.07.2018, 03:19
Truesound Truesound ist offline
 
Registriert seit: 29.07.2011
Beiträge: 3.528
Standard

Die Schreiber des Artikels aus dem Link kommen aus langjähriger Praxis und wissen was sie tun und hören...

Keusgen Tonstudio:
https://www1.wdr.de/mediathek/video/...tudio-100.html
http://www.keusgen.de/pages/technik1.php

Fritz Fey:
https://www.youtube.com/watch?v=OyaDU3LFrUo
https://www.dd-mm.de/start/

Eines ist sicher...es sind kundige Leute der Praxis was das Hören angeht...

Wer technisch mehr über den Lautsprecher an sich wissen möchte da verweise ich auf die Artikel von Prof. Anselm Goertz in der Fidelity, Sound und Recording oder Produktion und Partner...



Zur Frage des Klanges der Lautsprecher spielt die Testumgebung und Raumakustik eine sehr große Rolle was die anderen 50 Prozent der Geschichte ausmacht. Viele von den sehr guten Studiomonitoren werden von der Konstruktion so ausgelegt, das sie den umgebenen Raum so wenig wie möglich anregen aber er wird auch angeregt....

Eine sehr gute Studioakustik wird mit messtechnischer Begleitung und Kontrolle gebaut aber natürlich auch immer wieder gehört um zum Ziell zu kommen.

Die Ausbaukosten einer richtig guten Studioakustik übertrifft bei weitem sehr häufig die Kosten von zwei sehr guten Studiomonitoren und hat auf das Klangbild einen sehr sehr großen Einfluß...
Da kann ich hier viel schreiben was aber den der es nicht kennt und selber praktisch erlebt hat wenig nützen wird. Das muß man im Vergleich praktisch erleben und danach weiss man sofort was ich meine oder versuche in Worte zu fassen.

Ich kann mal von einem sehr krassen Beispiel berichten....den klang einer B&W 801. Deb kenne ich...und habe diese Lautsprecher bei unterschiedlichen Händlern als auch häufiger in privater Wohnzimmerumgebung gehört....eines Tages hörte ich eben diese Lautsprecher die ich meinte genau zu kennen bzw. zu erkennen bei der Deutschen Grammophon damals noch in Hannover Langenhagen und so hatte ich diese Lautsprecher vorher noch nie gehört...hätte man mich verblindet ins Studio geführt und ich hätte hören sollen was da für ein Lautsprecher spielt so hätte ich niemals daran gedacht oder wäre darauf gekommen das da eine B&W 801 gerade aufspielt....!!!

Die B&W 801 gehört zu den Lautsprechern die den Raum worin sie spielen insgesamt von der Abstrahlung nicht gerade wenig anregen und zwar mehr als richtig gut gebaute Studiomonitore der bekannten großen Hersteller wie Geithain, Klein und Hummel aka Neumann oder Genelec....
Der große Klangunterschied der sich ergab wie ich sonst die B&W 801 kannte und auch bis zu dem Tag bei der Deutschen Grammophon überall wo ich sie hörte wiedererkannte ergab sich durch die Regieakustik während der Lautsprecher der gleiche war wie ich zuvor überall hörte...und da wurde mir so richtig bewusst wie mächtig der Faktor Raumakustik ist....

Den Ausbauzustand der damaligen Regie wird man privat kaum erreichen können oder man besitzt sehr sehr viel Geld....und ist auch für viele "privaten" Masteringstudios kaum realisierbar....Es gibt sie wie die Galaxy Studios in Mol in Belgien oder die Wisseloord Studio in Hilversum Niederlande.....aber so etwas ist dünn gesäht und auf jedem Kontinent an sich selten vorhanden....

https://www.youtube.com/watch?v=Tb_QXkn_YCo
https://www.youtube.com/watch?v=o8VUMtZ7-oQ

Man kann 1000 Threads vollschreiben über den Einfluß der Raumakustik was auch durchaus informativ sein kann besser ist es auf jeden Fall mal unter extrem aufwendig gemachter Raumakustik wirklich praktisch zu hören....und an verschiedenen Stellen das zu machen...sich die Lautsprechertypen zu notieren die man da hört und dann am Schluß mal ein persönliches Resumee zu ziehen.....das hilft am Ende am besten weiter in dem Thema...und man lernt und bekommt ein Gefühl was von was kommt....

Die "Bremse" Raumakustik bleibt solange erhalten solange sie nicht entsprechend bearbeitet ist und da gibt es Grenzen im privaten Rahmen, sei es finanziell oder weil in dem vorhanden Raum und Gebäude einfach nicht mehr machbar wäre und mit entsprechender Erfahrung erkennt man jeweils auch besser das dann ab einem bestimmten Punkt ein "mehr an Lautsprechertechnik" auch nichts mehr bringt in Richtung Akkuratesse in der Wiedergabe...man variiert nur die grundsätzlich vorhandenen Problemfelder die man damit jeweils unterschiedlich stark anspricht und entsprechend stark zur Geltung kommen je nach Lautsprecherbauart und Abstrahlverhalten dieser....
Man fährt dann sozusagen ab einen gewissen Punkt im Kreis und es ist gut für den Geldbeutel zu erkennen wann der Punkt jeweils erreicht ist!

Grüße Truesound
__________________
Wer in Zukunft nur noch mit der Maus wild herumklickt und irgend etwas erzeugt, von dem er garnicht wissen will, wie es zu Stande kommt, ist leider nur ein Anfänger in einer Welt, in der alles schon einmal da war -auch Fachleute. (Karl-Hermann von Behren)

Geändert von Truesound (11.07.2018 um 03:30 Uhr).
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  #26  
Alt 11.07.2018, 08:51
mannitheear mannitheear ist offline
 
Registriert seit: 23.10.2011
Beiträge: 1.360
Standard

Hallo Sven,

ist ja toll daß du die Profis verteidigst. Ich habe überhaupt keinen Zweifel daran, daß das kundige Hörer sind. Aber ob sie auch alles in einen Test schreiben was sie wirklich über einen Lautsprecher denken oder Freunden un guten Kollegen bei einem Bier erzählen würden glaube ich eher nicht. Insofern sind solche Testbericht meist nur von begrenztem Nutzen.

Ich halte die Tonschaffenden auch keineswegs für unfähig, die meisten Aufnahmen die ich habe und kenne sind gut bis hervorragend. Und wenn es mal nicht so ist, liegt es oft auch gar nicht an der Aufnahme selber sondern am Mastering. Dahinter kann man aber nur kommen, wenn man verschiedene Ausgaben einer Aufnahme vergleicht.

Du schreibst ja, daß gut gemachte Studiomonitore den Raum weniger anregen als z.B. eine B&W 801. Lässt sich das generell auf Hifi Lautsprecher übertragen, zumindest als Tendenz?

Mich reizen aktive Studiomonitore durchaus, aber ich habe die Befürchtung daß es hier absolute Limitierungen gibt im Bezug auf eine hoch aufgelöste und natürliche Wiedergabe, einfach durch die verbauten Frequenzweichen, Verstärker etc. die in der Regel ja gut sind, aber nicht unbedingt auf die Spitze getrieben. Oder meinst du daß diese Vorstellung falsch ist?

Ein passiver Lautsprecher hat diese Limitierungen weniger. Wie ja auch deine Erfahrungen mit der 801 zeigen, können diese im passenden Umfeld, und dazu würde ich jetzt nicht nur Raumakustik sondern auch Verstärker, Kabel, Quelle etc. zählen. Die 801 im privaten Umfeld wurde ja z.B. vermutlich mit kommerziell erhältlichen Aufnahmen und normalen Quellgeräten gehört, während die 801 bei der DG vermutlich mit eigenen Masterbändern und den dafür kalibrierten Abspielgeräten gehört wurde. Allein das kann ja schon einen enormen Unterschied machen.

Und hast du mal die Grimm gehört? Ist die wirklich besser als alles andere?

LG
Manfred
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  #27  
Alt 11.07.2018, 09:10
wgh52 wgh52 ist offline
Aktiv-LS Fan
 
Registriert seit: 16.12.2007
Beiträge: 897
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Zitat:
Zitat von OpenEnd Beitrag anzeigen
Hallo Rolf,

Shakti hat vor Jahren schon seine weissen BM35 nach ausgiebigem Test verkauft.

Grüssle vom Charly
Charly,

ich denke (inzwischen), dass das nicht viel zum Thema aussagt, denn Jürgen verkauft ja (gefühlt) alles nach ausgiebigen Tests

Grüße,
Winfried
__________________
Perception is Reality!
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  #28  
Alt 11.07.2018, 09:46
Schärfer mit Senf Schärfer mit Senf ist offline
 
Registriert seit: 04.04.2015
Beiträge: 390
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Zitat:
Zitat von Truesound Beitrag anzeigen
Die Schreiber des Artikels aus dem Link kommen aus langjähriger Praxis und wissen was sie tun und hören...

Keusgen Tonstudio:
https://www1.wdr.de/mediathek/video/...tudio-100.html
http://www.keusgen.de/pages/technik1.php

Fritz Fey:
https://www.youtube.com/watch?v=OyaDU3LFrUo
https://www.dd-mm.de/start/

Eines ist sicher...es sind kundige Leute der Praxis was das Hören angeht...

Wer technisch mehr über den Lautsprecher an sich wissen möchte da verweise ich auf die Artikel von Prof. Anselm Goertz in der Fidelity, Sound und Recording oder Produktion und Partner...



Zur Frage des Klanges der Lautsprecher spielt die Testumgebung und Raumakustik eine sehr große Rolle was die anderen 50 Prozent der Geschichte ausmacht. Viele von den sehr guten Studiomonitoren werden von der Konstruktion so ausgelegt, das sie den umgebenen Raum so wenig wie möglich anregen aber er wird auch angeregt....

Eine sehr gute Studioakustik wird mit messtechnischer Begleitung und Kontrolle gebaut aber natürlich auch immer wieder gehört um zum Ziell zu kommen.

Die Ausbaukosten einer richtig guten Studioakustik übertrifft bei weitem sehr häufig die Kosten von zwei sehr guten Studiomonitoren und hat auf das Klangbild einen sehr sehr großen Einfluß...
Da kann ich hier viel schreiben was aber den der es nicht kennt und selber praktisch erlebt hat wenig nützen wird. Das muß man im Vergleich praktisch erleben und danach weiss man sofort was ich meine oder versuche in Worte zu fassen.

Ich kann mal von einem sehr krassen Beispiel berichten....den klang einer B&W 801. Deb kenne ich...und habe diese Lautsprecher bei unterschiedlichen Händlern als auch häufiger in privater Wohnzimmerumgebung gehört....eines Tages hörte ich eben diese Lautsprecher die ich meinte genau zu kennen bzw. zu erkennen bei der Deutschen Grammophon damals noch in Hannover Langenhagen und so hatte ich diese Lautsprecher vorher noch nie gehört...hätte man mich verblindet ins Studio geführt und ich hätte hören sollen was da für ein Lautsprecher spielt so hätte ich niemals daran gedacht oder wäre darauf gekommen das da eine B&W 801 gerade aufspielt....!!!

Die B&W 801 gehört zu den Lautsprechern die den Raum worin sie spielen insgesamt von der Abstrahlung nicht gerade wenig anregen und zwar mehr als richtig gut gebaute Studiomonitore der bekannten großen Hersteller wie Geithain, Klein und Hummel aka Neumann oder Genelec....
Der große Klangunterschied der sich ergab wie ich sonst die B&W 801 kannte und auch bis zu dem Tag bei der Deutschen Grammophon überall wo ich sie hörte wiedererkannte ergab sich durch die Regieakustik während der Lautsprecher der gleiche war wie ich zuvor überall hörte...und da wurde mir so richtig bewusst wie mächtig der Faktor Raumakustik ist....

Den Ausbauzustand der damaligen Regie wird man privat kaum erreichen können oder man besitzt sehr sehr viel Geld....und ist auch für viele "privaten" Masteringstudios kaum realisierbar....Es gibt sie wie die Galaxy Studios in Mol in Belgien oder die Wisseloord Studio in Hilversum Niederlande.....aber so etwas ist dünn gesäht und auf jedem Kontinent an sich selten vorhanden....

https://www.youtube.com/watch?v=Tb_QXkn_YCo
https://www.youtube.com/watch?v=o8VUMtZ7-oQ

Man kann 1000 Threads vollschreiben über den Einfluß der Raumakustik was auch durchaus informativ sein kann besser ist es auf jeden Fall mal unter extrem aufwendig gemachter Raumakustik wirklich praktisch zu hören....und an verschiedenen Stellen das zu machen...sich die Lautsprechertypen zu notieren die man da hört und dann am Schluß mal ein persönliches Resumee zu ziehen.....das hilft am Ende am besten weiter in dem Thema...und man lernt und bekommt ein Gefühl was von was kommt....

Die "Bremse" Raumakustik bleibt solange erhalten solange sie nicht entsprechend bearbeitet ist und da gibt es Grenzen im privaten Rahmen, sei es finanziell oder weil in dem vorhanden Raum und Gebäude einfach nicht mehr machbar wäre und mit entsprechender Erfahrung erkennt man jeweils auch besser das dann ab einem bestimmten Punkt ein "mehr an Lautsprechertechnik" auch nichts mehr bringt in Richtung Akkuratesse in der Wiedergabe...man variiert nur die grundsätzlich vorhandenen Problemfelder die man damit jeweils unterschiedlich stark anspricht und entsprechend stark zur Geltung kommen je nach Lautsprecherbauart und Abstrahlverhalten dieser....
Man fährt dann sozusagen ab einen gewissen Punkt im Kreis und es ist gut für den Geldbeutel zu erkennen wann der Punkt jeweils erreicht ist!

Grüße Truesound
Kann man nicht besser schreiben. Habe ich auch so erlebt. Und weil ich meine jetzigen Lautsprecher in dedizierter Umgebung ausgesucht habe, spielen sie nun auch in solcher. Neben Studiomonitoren. Die Erfahrung sollte jeder mal gemacht haben.
__________________
MfG Bernd
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  #29  
Alt 11.07.2018, 09:53
Franz Franz ist gerade online
 
Registriert seit: 28.11.2007
Beiträge: 8.743
Standard

Zitat:
Eines ist sicher...es sind kundige Leute der Praxis was das Hören angeht...

Zweifel sind aber durchaus angebracht. Hier hat jemand sie gut formuliert:



Zitat:
Es ist möglich, die vielen verkehrten Ergüsse der Tonmeister durch Invertieren zu korrigieren. Ich nenne da aus meiner Sammlung gewonnene Zahlen von 90% bei Klassik, 40% bei Pop und Jazz. Erschreckend, und zugleich ein ernsthafter Zweifel an der Kompetenz der Masteringingenieure. Die scheinen auf den Ohren zu sitzen oder krude Vorstellungen von dem zu haben, was richtig ist.

Der Grundtonbereich der Instrumente und Stimmen wird durch Laufzeit-/Phasenunterschiede geortet, während das Obertonspektrum durch Pegelunterschiede die gewünschte Abbildungspräzision gewinnt. Dumm nur, dass Solistenmikrofone oder PickUps keine lokalisationsrelevanten Daten liefern, ein PanoramaPotentiometer soll es richten (vergeblich!). FLOW korrigiert das Unvermögen der Masteringingenieure, wobei anzumerken ist, dass David Griesinger (Lexicon) 1987 dazu seinen Vortrag bei der AES gehalten hat. Das Wissen um die Zusammenhänge ist in diesen Kreisen also schon über 30 Jahre alt, aber Klaus Wendt hat mit seiner Dissertation 1962 schon die Weichen gestellt.

Wenn man nun bedenkt, dass seit Einführung der Stereolangspielplatte 60 Jahre vergangen sind, muss man sich fragen, warum die Tontechnik noch immer so weit hinter dem Aspekt der Authenzität hinterherhinkt. 2 Menschengenerationen haben es nicht erreicht, stattdessen vergurkt man mittels Dynamikkompression die Reste von Authentizität, macht alles zur perfekten Wurst ( so sieht die Hüllkurve aus).
Mir wurscht, ich schalte ab (wegen Unerträglichkeit, wegen Mangel an Raumtiefe).
https://www.aktives-hoeren.de/viewto...=8431&start=75
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  #30  
Alt 11.07.2018, 09:59
OpenEnd OpenEnd ist offline
OpenEnd Admin
 
Registriert seit: 27.11.2007
Beiträge: 7.276
Standard

Zitat:
Zitat von wgh52 Beitrag anzeigen
Charly,

ich denke (inzwischen), dass das nicht viel zum Thema aussagt, denn Jürgen verkauft ja (gefühlt) alles nach ausgiebigen Tests

Grüße,
Winfried
Das sollte doch nur heissen, dass er diese Erfahrung schon durch hat. Die Suche nach dem richtigen Weg ist sein Hobby. Er kann sich die Suche auf diese Weise leisten.

Grüssle vom Charly
__________________
Die Welt ändert sich durch deine Taten. Nicht durch deine Meinung
Bin überzeugter Agnostiker
Wohnort: Obertraubling bei Regensburg
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