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Verstärker und Vorverstärker Alles über Geräte, die elektronisch Signale verstärken

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  #21  
Alt 17.07.2019, 13:46
zeitlos zeitlos ist offline
 
Registriert seit: 06.05.2017
Beiträge: 214
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Hallo Olaf,

vielen Dank für deinen netten und interessanten Beitrag!

Ja, also die EAR 834p Deluxe hatte immer noch bei den Stimmen die Nase vorne. In erster Linie wohl auch seit ich sie mit den für meinen geschmack optimalen Röhren (Mullard/RCA) bestückt hatte. Das war Gänsehaut pur.
Die Natalija kann das fast. Aber sie ist vollumndiger. Souveräner. Gefällt mir alles in allem sehr gut. Und wie Du sagst, weil die Max 1 nach oben hin den Ruf haben auch mal "recht ehrlich" zu sein, muss ich immer auch versuchen da nicht zu übertreiben. Da passt sich die Natalija sehr gut ein. Sie hat ordentlich Bass, aber nicht übertrieben. Sie betont die Höhen schöner als meine Transistoren, aber übrtreibt nicht. Langzeittauglich würde ich sagen. Meine EAR war da vielleicht fordernder, d.h. gerade in Kombination mit der Max 1 war man gezwungen genau hinzuhören. Mit der Natalija ist das alles ausgewogener. Sie übertreibt nicht.
Ich suche ja quasi den Abschluss, d.h. eine Phono, die die Suche letztlich beendet. Da habe ich jetzt ein gutes Gefühl. Zumal ich es äußerst sympathisch finde, wie Herr Arsin von Rike Audio seine Kunden wirklich noch als solche begreift (um mal das Wort vom "König" nicht zu bemühen).

Aber was Du sagst, habe ich jetzt schon ein paar mal gelesen, also gleich zur größeren greifen, weil noch mal eine andere Kategorie. Aber andererseits muss man sich irgendwo ein Limit setzen. Wenn, dann würde ich mir eh die EAR PB88 kaufen. Ich als EAR-geschädigter

Du hast natürlich Recht, das eine Preisklasse, wo man kein schlechtes Gerät mehr erhält, es geht eher um den persönlichen Geschmack. Den trifft die Natlaija sehr schön. Ich mag es, wie sie die Stimme betonnt, ohne sie zu isolieren. Das hat die EAR getan. Das war zwar krass, aber dafür ging das Drumherum immer etwas unter.
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  #22  
Alt 17.07.2019, 14:01
zeitlos zeitlos ist offline
 
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Ich finde übrigens auch, dass sie sich optisch hervorragend zu meinen anderen Geräten gesellt hat . Das Gehäuse fühlt sich sehr wertig an. Aber was letztlich zählt is "aufm Hörplatz". Und das muss jeder für sich selbst herausfinden.
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  #23  
Alt 17.07.2019, 16:34
Olaf Olaf ist offline
 
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Beiträge: 261
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Zitat:
Zitat von zeitlos Beitrag anzeigen
Hallo Olaf,

Ja, also die EAR 834p Deluxe hatte immer noch bei den Stimmen die Nase vorne. In erster Linie wohl auch seit ich sie mit den für meinen geschmack optimalen Röhren (Mullard/RCA) bestückt hatte. Das war Gänsehaut pur.
Die Natalija kann das fast. Aber sie ist vollumndiger. Souveräner. Gefällt mir alles in allem sehr gut. Und wie Du sagst, weil die Max 1 nach oben hin den Ruf haben auch mal "recht ehrlich" zu sein, muss ich immer auch versuchen da nicht zu übertreiben. Da passt sich die Natalija sehr gut ein. Sie hat ordentlich Bass, aber nicht übertrieben. Sie betont die Höhen schöner als meine Transistoren, aber übrtreibt nicht. Langzeittauglich würde ich sagen. Meine EAR war da vielleicht fordernder, d.h. gerade in Kombination mit der Max 1 war man gezwungen genau hinzuhören. Mit der Natalija ist das alles ausgewogener. Sie übertreibt nicht.
Ich suche ja quasi den Abschluss, d.h. eine Phono, die die Suche letztlich beendet. Da habe ich jetzt ein gutes Gefühl. Zumal ich es äußerst sympathisch finde, wie Herr Arsin von Rike Audio seine Kunden wirklich noch als solche begreift (um mal das Wort vom "König" nicht zu bemühen).
Hi zeitlos,

der EAR fehlt es aus meiner Sicht an Präzision im Bass. Ich finde, es ist eine Phono, die richtig Spaß macht. Die grooved und das ist schon viel Wert.

Ich meinte aber nicht, zur Sabine für 6k zu greifen.....also, ich würde das nicht tun. Wenn Rike nun eine "Carmen" im Programm hätte, mit dem Feuer der EAR und der Präzision der Natalija, wäre das eine gute Mischung.

Was du über die Natalija schreibst, hört sich für mich aber schon nach sehr zufrieden an.......Na, ob das die letzte Phono Vorstufe sein wird?

Schönes Setup! Die MAX hat nicht den Ruf, oben rum nicht ehrlich zu sein. Die geht oben rum mit dem großen Horn, einfach etwas forscher zur Sache. Da helfen auch die Sperrkreise nicht wirklich.

Aber auch hier, der LS macht richtig Spaß und man sollte damit auch vor diesem Hintergrund hören. Das ist keine Rakete in Sachen Auflösung. Dafür swingt der LS unglaublich in der Kombination mit der kleinen Röhre.

Ich habe aus diesem Grund auch noch meine Cornwall hier stehen. Mit den passenden Komponenten, machen diese LS auch richtig Freude.

Grüße, Olaf
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  #24  
Alt 17.07.2019, 18:43
zeitlos zeitlos ist offline
 
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Hallo Olaf,

danke nochmals für deinen netten und interessanten Beitrag! Ist geradezu wohltuend, wenn man sich einfach mal zivlilisert unterhalten kann. Wenn Du den entsprecheneden Thread im Analog-Forum gelesen hast, hast Du dort ja auch das genau Gegenteil davon mitbekommen.

Ich kann das alles nur unterschreiben, was Du sagst.

Das mit dem "Forschen" der Max ist interessant. Ich habe das schon öfters gelesen. Gut, mir fehlt der Vergleich, aber ich finde sie eigentlich ganz stimmig. Und sie wird über die Jahre wohl auch milder. Altersmilde eben . Ich muss aber auch dazu sagen, dass ich schon versuche, mit dem restlichen Equipement den Effekt nicht zu unterstützen bzw. zu betonen. Deswegen z.B. der Dynavector 20x2L, der für mich sehr rund/sanft spielt, ohne dabei langweilig zu sein.

Ich hatte im Prinzip davor nur einen LS, bin mit den Dali Rubicon 6 eingestiegen. Als ich dann bei Max Krieger (https://www.audio-creativ.de) mit der Idee um die Ecke kam, dass ich daran einen Röhrenverstärker anschließen will, stellten wir beide fest, dass ich dafür wohl die falschen LS gekauft habe... gerade für den Simply Two .

Also fing das Testhören wieder von vorne an. Herr K. meinte zum Vergleich Max 1 und Rubicon 6, dass sei, als würde man ein Handtuch vom LS nehmen, so nimmt das ganze an Klarheit zu. Und das stimmt, das Bild hat sich mir eingeprägt.

Ja, wie Du sagst, die Kombination (gerade mit der Simply Two => https://www.mittelbayerische.de/baye...rt1192475.html) macht sehr viel Spaß. Klar kann man immer noch in Einzeldisziplinen mehr rausholen. Aber das Gesamtpaket muss stimmen. Und mittlerweile zählt für mich der "Mitwippfaktor" sehr viel. Schön musikalisch muss es sein. Das ist die Natlija auf jeden Fall.
Ich überlege gerade noch, ob ich einen Unterschied zum ersten Tester, den ich mir in Nürnberg geliehen hatte, feststelle. Ich meine, die hat noch mehr aufgemacht, die Bühne war etwas breiter. Kann aber natürlich auch komplette Einbildung sein, weil da liegen jetzt ein paar Monate dazwischen...

Und ja, die EAR war im Bass halt nicht so präzise. Den Unterschied hat man sehr gut gemerkt, wenn man einen guten Transistor, z.B. die Cyrus Phono Signature dagegen gehört hat. Alles wohlgeordnet und trockener Bass. Schon faszinierend. Andererseits war die EAR halt süffig. Und das hat Spaß gemacht.
Durch die RCA 5751 an der richtigen Stelle habe ich aber auf jeden Fall noch mal Bass dazugewonnen bei der EAR. Aber das etwas Unkontrolliertere bliebe natürlich.

Geändert von zeitlos (17.07.2019 um 19:16 Uhr).
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  #25  
Alt 17.07.2019, 20:44
fbs fbs ist offline
 
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Hallo,

ich muss schmunzeln, da ich im Analog Forum initial die Frage stellte, ob jemand die Natalija kennt, hatte sie bei einem Händler im Vergleich mit meinem Black Cube SE und einer Goldnote PH-10 an einer Kette aus Bennett Vollverstärker und Living Voice OBW gehört.

Die Distanz zum BC war schon beachtlich, die PH-10 war dichter dran, die Natalija aber von der Musikalität, räumliche Abbildung klar vorn. Ich gebe zu dass das „leisere“ Auftreten auf den ersten Blick vllt. unspektakulärer wirkt, aber langfristig hohes Potential birgt. Mehr ist natürlich immer besser, muss aber jeder für sich entscheiden.

PS: Da ich bereits einen hochwertigen ÜT besaß, habe ich mich zunächst für die PH-10 entschieden.

Wünsche Dir viel Freude mit der Natalija, ein sehr guter Phono-Pre.

Viele Grüße,
Andreas
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  #26  
Alt 17.07.2019, 22:58
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Zitat:
Zitat von fbs Beitrag anzeigen
Ich gebe zu dass das „leisere“ Auftreten auf den ersten Blick vllt. unspektakulärer wirkt, aber langfristig hohes Potential birgt. Mehr ist natürlich immer besser, muss aber jeder für sich entscheiden.

[…]

Wünsche Dir viel Freude mit der Natalija, ein sehr guter Phono-Pre.
Hallo Andreas,

das deckt sich mit meinen ersten Eindrücken. Die Teile, die erst mal dick auftragen sind wohl weniger für den Genießer gebaut. Die Natalija ist keine wirkliche Überwältigungspädagogin, die einen erdrückt. Aber man lernt sie schnell zu schätzen, wenn man ein Gespür für den guten Klang hat. So zumindest mein Empfinden, wenn ich damit Musik höre.

Ja klar, wenn ein guter Übertrager vorhanden ist, kann man sich freier bewegen. Du hast sicher die richtige Entscheidung getroffen.

Ich bin mal gespannt, wie es mit meinen eigenen Höreindrücken weiter geht. Aber ich habe etwas, was sich schon länger nicht mehr so ausgeprägt eingestellt hat: Ich freue mich auf morgen, denn da kann die Natalija wieder spielen
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  #27  
Alt 25.07.2019, 09:15
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Sie gefällt mir übrigens auch optisch sehr gut.
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  #28  
Alt 07.08.2019, 21:58
J.M.M. J.M.M. ist offline
 
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Servus, bin neu hier, vertrieben aus einem Forum, wo, wenn man über Themen wie Biophotone Audio oder eben auch Natalija berichtet, man in der Gegend von "analoger Demenz" verortet wird. Und was da dann noch hinter den Kulissen abgeht, das gab mir den Rest.
Man muss sich aber immer vergegenwärtigen, dass es sich um Kultur, um Musik und deren Wiedergabe geht. Darüber kann ich berichten, muss aber nicht; schon gar nicht, wenn man dann noch persönlich angegriffen wird. Aber hier scheint es sehr friedlich und sachlich zuzugehen, das gefällt mir.
HiFi betreibe ich seit 55Jahren, immer analog; deshalb kann ich einiges beurteilen, obwohl ich bis heute kein ausgewiesener oder selbsternannter Fachmann bin. Aber mir irgend etwas mit großer Geste aufzuschwatzen, das funktioniert nicht!

Ich habe bei mir schon viele namhafte Phonostufen gehört, zuletzt eben die "Natalija", und dabei bin ich dann hängen geblieben.
Nun muss ich erst einmal betonen, dass man ein Gerät nur beurteilen kann, wenn die übrigen Mitspieler mindestens auf gleichem Niveau spielen. Das gilt auch für den Übertrager, denn "ohne" höre ich schon lange nicht mehr. Die eingebauten Lundahl der Natalija sind sicher gut, aber nicht mit einem zum verwendeten System passendem externen ÜT vergleichbar. Da geht dann noch deutlich mehr. Die beiden MM/MC Eingänge an der Natalija sind deshalb toll und sehr flexibel zu nutzen.
Ich höre mit Windfeld TI am Rigid Float CB und Hashimoto H2018, der mit den niederohmigen Ortofon-Abtastern bestens harmoniert, eine dicke Empfehlung! Tonarmkabel ist von Willi Bauer, der Rest der Anlage ist mit Ortofon N8 verkabelt. Die Anlage ist immer auch das Ergebnis der Summe ihrer Teile! Und da gehört schlicht alles dazu, jede Kleinigkeit zählt. Das aber ist ein Thema für sich.
Die "Natalija" führt sich erst einmal unspektakulär ein, schön, aber nichts besonderes. Bis man dann erfährt, dass sie mindestens 300 Stunden Einspielzeit benötigt. Damit muss man erst mal klar kommen. Wenn man dann nicht seinen teuren TA herunternudeln will, hilft der "IsoTek+bluehorizon Full System Enhancer". Einspielen mitttels CD-Player. Die Fernseh-Röhren der Natalija halten das problemlos aus, das sie ja für Dauerbetrieb konzipiert sind. Und zur Wahrheit gehört auch dazu, dass ich eine Natalija mit den weltweit geschätzten Kupferkondensatoren von Rike Audio betreibe, die die Einspielzeit noch einmal deutlich nach oben treiben.
Mein Akku macht jetzt langsam die Grätsche, deshalb: Fortsetzung folgt.
Jürgen
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