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Ungesichertes Audio-Wissen Hier versuchen wir, Wissen zu schaffen

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  #61  
Alt 06.05.2016, 16:11
jakob jakob ist offline
Administrator
 
Registriert seit: 02.12.2007
Beiträge: 978
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Zitat:
Zitat von bugatti66 Beitrag anzeigen
<snip>
Da gibt es ja Abhandlungen, die Jakob immer wieder vorkramt, da wurde z.B. ein 50 m langes Lautsprecherkabel genommen ....
Ein schönes Beispiel für biasbedingte Erinnerungsverzerrungen , denn in dieser "Abhandlung" ging es zwar auch um Vergleiche zwischen verschiedenen Kabeln der jeweils gleichen Länge von 5 m/50 m sowie in einer Studioumgebung, aber das betraf den zweiten und dritten Teil des Artikels.
Im ersten ging es um LS-Kabel mit einer Länge von 6 m (3 verschiedene Typen), die zwischen Endstufe und 3 verschiedenen Abschlussimpedanzen eingesetzt wurden; die Endstufe war jeweils identisch, die Lastfälle sowohl (rein/überwiegend reeller) Widerstand, als auch Hornlautsprecher und ein Subwoofer. Als Messsignal kam ein Multionsignal zum Einsatz, die gemessenen Unterschiede waren einigermaßen verblüffend.

http://www.eetimes.com/document.asp?doc_id=1274851


__________________
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Gewerblicher Teilnehmer;
Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Audiotechnik u.a.
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  #62  
Alt 06.05.2016, 16:27
scott scott ist offline
 
Registriert seit: 19.02.2016
Beiträge: 237
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Zitat:
Zitat von Franz Beitrag anzeigen
Also, jetzt mal ernsthaft: Glaubt denn einer hier tatsächlich, daß sich die wissenschaftliche Forschung um so etwas wie "Kabelklang" kümmern würde oder gar müßte?...
Aber selbstverständlich!

Wenn die Industrie der Überzeugung wäre, es ließe sich durch einen wissenschaftlichen Nachweis "mehr Geld" als bisher generieren, hätten sie gewiss schon einen wissenschaftlichen Forschungsauftrag zum Thema KABELKLANG "in Auftrag" geben.

Da dies nicht passiert, läßt sich über das "warum" trefflich spekulieren.

Vielleicht ist aus Sicht der Industrie, Kabelklang kein entscheidender Faktor?

Vielleicht sieht die Indistrie keinen Handlungsbedarf, es läßt sich auch ohne (oder gerade wegen fehlendem) wissenschaftlichen Nachweis genügend Geld verdienen?

Ich selbst bin noch zu keinem Ergebnis hinsichtlich Kabelklang gekommen.
Vielleicht muß ich Stephans Kreationen mal eine Chaance geben.

Gruß scott
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  #63  
Alt 06.05.2016, 16:45
bugatti66 bugatti66 ist offline
 
Registriert seit: 24.12.2014
Beiträge: 266
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Und, widerspricht das jetzt meiner Aussage, dass ein kürzeres Kabel immer besser ist, da alle beeinflussenden Parameter längenabhängig sind?
(Auch die, die noch nicht wissenschaftlich erfasst wären.)
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  #64  
Alt 06.05.2016, 17:34
Franz Franz ist offline
 
Registriert seit: 28.11.2007
Beiträge: 7.676
Standard

Zitat:
Wenn die Industrie der Überzeugung wäre, es ließe sich durch einen wissenschaftlichen Nachweis "mehr Geld" als bisher generieren, hätten sie gewiss schon einen wissenschaftlichen Forschungsauftrag zum Thema KABELKLANG "in Auftrag" geben.
Welche "Industrie" meinst du denn? Kabelmanufakturen sind doch keine "Industrie". Die werden doch kein Geld in Forschung investieren, deren Ende und Ergebnisse sie selbst doch gar nicht abschätzen können. Auf diesem Sektor wird sehr viel über Versuch und Irrtum gemacht. Oft sind es gar Privatpersonen - wie hier unser bekannte user "Solidcore", die sich aus reiner Neugierde damit praktisch beschäftigen.

Mit Kabel läßt sich auch nicht soviel verdienen, das ist eine Mär, die immer wieder gern verbreitet wird.
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  #65  
Alt 06.05.2016, 17:59
scott scott ist offline
 
Registriert seit: 19.02.2016
Beiträge: 237
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Zitat:
Zitat von Franz Beitrag anzeigen
Welche "Industrie" meinst du denn? Kabelmanufakturen sind doch keine "Industrie". Die werden doch kein Geld in Forschung investieren, deren Ende und Ergebnisse sie selbst doch gar nicht abschätzen können....
Genau das!
Wäre die Industrie (die großen Unternhmen/Gesellschaften/ Konzerne der Unterhaltungselektronik) der Überzeugung, Kabel wären ein entscheidende Größe, warum überlassen sie diesen vermeindlich wichtigen/entscheidenden Faktor anderen? Kleinen und Kleinstanbietern, die nach try and error verfahren?

Für die meisten dieser Unternehmen stellen Kabel ein scheinbar nicht sehr (Klang-)? relevantes Nischenprodukt dar, das sie (außer Beipackkabel selbst bei hochwertigen Geräten) nicht weiter verfolgen.

Geändert von scott (06.05.2016 um 18:05 Uhr).
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  #66  
Alt 06.05.2016, 18:39
AIR AIR ist offline
-
 
Registriert seit: 01.12.2008
Beiträge: 2.099
Standard Industrie?

.
Einen Nachweis für oder gegen den Klang-Einfluss durch z.B. Kabel an dem Interesse der Industrie an wissenschaftlicher Forschung festmachen zu wollen, ist weit hergeholt.

Es gibt sicherlich Industriebereiche, in denen z.B. Kabelverbindungen eine weitaus höhere Relevanz haben als im Home-HiFi-Sektor.
Wenn die Probleme groß genug sind, wird sicherlich geforscht, wenn's auch so läuft, spart man sich die Forschung.

Die Unterhaltungselektronik-Industrie vermarktet schwerpunktmäßig Billig-Massenware an Otto-Normal-Verbraucher über Vertriebswege, die man nicht gerade als Fachhandel bezeichnen kann.
Wie sollen auf diese Art Produkte wie z.B. teure Kabel verkauft/argumentiert werden.

Gruß
AIR

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gewerblicher Teilnehmer
www.weidlich-audio.de
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  #67  
Alt 06.05.2016, 19:21
Franz Franz ist offline
 
Registriert seit: 28.11.2007
Beiträge: 7.676
Standard

Ja, so isses, Air.
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  #68  
Alt 06.05.2016, 22:28
boxworld boxworld ist offline
 
Registriert seit: 23.06.2010
Beiträge: 4.229
Standard

Zitat:
Zitat von bugatti66 Beitrag anzeigen
Und, widerspricht das jetzt meiner Aussage, dass ein kürzeres Kabel immer besser ist, da alle beeinflussenden Parameter längenabhängig sind?
(Auch die, die noch nicht wissenschaftlich erfasst wären.)
was nützt es?
Wird das Lautsprecherkabel kürzer dann ist eben das RCA Kabel länger, gewonnen hat man nichts.
Die Frage ist nur was empfindlicher auf die Länge reagiert.
Der Beweis ist auch recht einfach,

Kabel unendlich kurz = Einfluss unendlich klein
Kabel unendlich lang = Einfluss unendlich gross
__________________
Windspiel-Audio
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  #69  
Alt 06.05.2016, 22:54
Janus525 Janus525 ist offline
 
Registriert seit: 14.08.2015
Beiträge: 1.206
Standard

Zitat:
Zitat von bugatti66 Beitrag anzeigen
Auch die Wahrscheinlichkeit, dass ein Schiff auf eine Monsterwelle trifft ist von der Länge des zurückgelegten Weges abhängig!
Wie man sieht, Längen-Abhängigkeit ist das Schlüsselwort zur Lösung aller (auch eingebildeten) Probleme.
Da ist sie wieder, die grobe Vereinfachung. Es ist nicht alleine die Länge des zurückgelegten Weges, die bestimmt wie hoch die Wahrscheinlichkeit ist von einer solche Welle getroffen zu werden, es hängt auch davon ab in welchen Gewässer sich das Schiff dabei bewegt. Ähnlich ist es mit den "parasitären Effekten" bei der Verkabelung. Ich halte es für zweitrangig ob ein Kabel ein bißchen kürzer oder länger ist, das dürfte keine sonderlich große Rolle spielen. Nochmal: Mit den herkömmlichen Formeln die in der Elektrotechnik tagtäglich angewendet werden wird man dem Phänomen m.E. nicht beikommen. Da kann man lange rechnen und mit Formeln jonglieren, all das geht meiner Meinung nach fehl.

Mir scheint es ein bißchen so zu sein wie mit der unten zu sehenden Aufgabe die vermutlich jeder von Euch kennt. Sie lautet: "Verbinde diese neun Punkte mit vier geraden, aneinander hängenden Strichen." Wer sich die Lösung anschaut versteht sofort was ich damit gemeint habe.

Viele Grüße: Janus...
.
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  #70  
Alt 06.05.2016, 23:30
Alleshörer Alleshörer ist offline
 
Registriert seit: 09.12.2014
Beiträge: 92
Standard

Die ganz Diskussion um Kabelklang wird nie enden, warum ?
Während man bei fast allen Geräten eine Veränderung durch Hochwertge Kabel sofort sehen bzw. nachweisen kann (Bildqualität beim TV, Rechenleistung eines PC usw) ist es beim Klang der Musik nicht möglich da man das gehörte niemandem zeigen kann.
Da man Schall nun mal nicht sehen kann ist ein Nachweis praktisch unmöglich, und nur aus diesem Grund kann man Aufkleber verkaufen und denen eine Klangverbesserung andichten.
Gruß Alleshörer
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