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Musikempfehlungen Hier geht es um Tonträgertipps jeglicher Art

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  #311  
Alt 04.09.2017, 06:08
Höhlenmaler Höhlenmaler ist gerade online
 
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Zitat:
Zitat von HearTheTruth Beitrag anzeigen
gestern hatte ich die auch gesehen ...
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Gruß Ingo . . . . . . . . . . .. . . die letzten gehörten Tracks
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  #312  
Alt 16.09.2017, 05:42
HearTheTruth HearTheTruth ist offline
 
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Standard Ryley Walker

Zitat:
Wow, was für ein Trip auf den uns Ryley Walker hier mitnimmt. Diese Musik ist ein Stilmix aus Folk, Rock, Jazz mit starken Psychodelischem Einschlag. Westcoast lässt grüßen, doch das Album hat nicht nur den Sonnenschein des Laurel Canyon, sondern auch eine Düsternis in seinen Halluzinogenen Momenten.
Es erinnert an "Astral Weeks" von Van Morrison oder an Tim Buckleys "Greetings from L.A." Die Lieder nehmen sich Zeit zum entfalten ihrer Schönheit und sind sehr gut arrangiert. Sie sind mit gezupften Standbass, offen gestimmten Akustkgitarren, Fender Rhodes Piano und Klavier sowie Geigen und E-Gitarren Sounds ausgestattet. Die Songs sind durchweg auf hohem Niveau und manchmal schimmern Erinnerungen an John Martin oder auch an David Crosbys erstes Soloalbum durch.
Mit diesem Album ist Ryley Walker ein erstaunliches Album gelungen, das sich mit seinen pastoralen Sounds und 70er Jahre Charme vor den von mir genannten Namen nicht zu verstecken braucht.
Lange Zeit habe ich auf so ein Album warten müssen, das jemand in der heutigen Zeit noch so eine Musik macht, kann man Ryley Walker nicht hoch genug anrechnen.
Wer auf ehrliche handwerklich toll gemachte Musik steht und die oben genannten Künstler mag wird an diesem Album viel Freude haben.
Das Vinyl ist sehr gut gepresst und läuft plan, der Klang ist vorbildlich.
Ich bin restlos begeistert und kann nur sagen: kaufen!!! Das Vinyl gibt es auch in einer strengst limitierten "mottled green" Version.


https://open.spotify.com/album/5HhvfDkoM2a0oghjW8aJNf

Eine wunderbare Scheibe,die verschiedene Stile aus der älteren Zeit verbindet und den Hörer voll in diese Dimension hineinzieht.Easy!
__________________
In letzter Instanz ist es eh völlig gleichgültig,welche Geräte Du benutzt,weil die Musik die Du damit hörst,der auslösende Faktor für Deine Gefühle sind,auch wenn Dein gesamter "High-End" Interlekt das Gegenteil behaupten wird.Es soll aber jeder Andersdenkend und Empfindende nach seinem Flow glücklich werden!

Geändert von HearTheTruth (16.09.2017 um 06:06 Uhr).
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  #313  
Alt 09.10.2017, 03:06
HearTheTruth HearTheTruth ist offline
 
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Mit "Garden Of Ashes" erschien am 03.02.2017 das neue Album von Duke Garwood via Heavenly Recordings.
Immer wenn ich ihn höre meine ich die große amerikanische Seele zu vernehmen,vielmehr, die Stimme eines fantastischen wunderschönen Landes, poetisch, tiefgründig mit tiefen Wurzeln in einem ganz eigenen Musikstil,abseits den Entartungen, wie sie kürzlich in Las Vegas geschehen sind. Ursprünglich, Geschichten erzählend, mit akustischhen Gitarren, wie sie auch damals an den Lagerfeuern erklangen.Eine von jenen Scheiben, denen man von Anfang bis Ende zuhört, was bei der Stimme von Duke Garwood Freude bereitet,weitab jeglichen Mainstreams.

https://open.spotify.com/album/2nBSlb1urKxCaKzJQUbftp
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In letzter Instanz ist es eh völlig gleichgültig,welche Geräte Du benutzt,weil die Musik die Du damit hörst,der auslösende Faktor für Deine Gefühle sind,auch wenn Dein gesamter "High-End" Interlekt das Gegenteil behaupten wird.Es soll aber jeder Andersdenkend und Empfindende nach seinem Flow glücklich werden!
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  #314  
Alt 21.10.2017, 03:15
HearTheTruth HearTheTruth ist offline
 
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Hallo Thomas

Zitat:
Nein, ich fand nur dass Tindersticks wenig mit Jazz in Verbindung gebracht werden können und somit hier ob des Threadtitels unschuldig begraben sind...

Grüße >> Thomas
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In letzter Instanz ist es eh völlig gleichgültig,welche Geräte Du benutzt,weil die Musik die Du damit hörst,der auslösende Faktor für Deine Gefühle sind,auch wenn Dein gesamter "High-End" Interlekt das Gegenteil behaupten wird.Es soll aber jeder Andersdenkend und Empfindende nach seinem Flow glücklich werden!

Geändert von HearTheTruth (21.10.2017 um 03:20 Uhr).
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  #315  
Alt 21.10.2017, 03:33
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und nochmal - großartiges Album!
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  #316  
Alt 21.10.2017, 04:28
HearTheTruth HearTheTruth ist offline
 
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Kannst gern eins nachlegen
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In letzter Instanz ist es eh völlig gleichgültig,welche Geräte Du benutzt,weil die Musik die Du damit hörst,der auslösende Faktor für Deine Gefühle sind,auch wenn Dein gesamter "High-End" Interlekt das Gegenteil behaupten wird.Es soll aber jeder Andersdenkend und Empfindende nach seinem Flow glücklich werden!
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  #317  
Alt 21.10.2017, 04:48
HearTheTruth HearTheTruth ist offline
 
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Benji
Ein Album, was Bonni Prince Billy Will Oldham zu aller Ehre gereichen würde!


https://open.spotify.com/user/brindavon/playlist/4z7gEjO93EOa8s3MaagM0



Ich habe seit einigen Tagen ein etwas merkwürdiges Morgenritual. Menschen legen ja morgens meist Musik auf, die ihnen hilft, in die Gänge und gut drauf zu kommen. Ich hingegen schiebe "Benji" in den Player, und meist dauert es nicht länger als bis zum ersten Refrain von "Carissa", bis ich feuchte Augen habe. Und wenn es nicht das Requiem an Mark Kozeleks Cousine zweiten Grades ist, dann treibt mir meist der nächste Song "I Can't Live Without My Mother's Love" zuverlässig das Pipi aus der Tränendrüse.
Erklären kann ich es nicht wirklich. Es muss wohl einfach die reine Schönheit dieser Songs sein, die mich immer wieder zu dieser vermeintlich masochistischen Musikwahl treibt.
Mark Kozelek war immer ein Musiker, der zu berühren verstand, das war schon in den 90ern mit den Red House Painters so. Auf "Benji", benannt nach einem Film aus Kozeleks Kindheit, geht der 47-Jährige jedoch weiter als je zuvor in sein Inneres. Hier werden keine fiktiven Charaktere bemüht, keine Geschichten erzählt, keine Allegorien und Parabeln konstruiert, nein, "Benji" ist so etwas wie eine vertonte Autobiographie. Die Songs handeln von Kozeleks Vergangenheit, von seinen Gedanken, seinem Jetztzustand und ganz viel von seiner Familie. Vattern widmet er ein unverblümtes "I Love My Dad", während er auf dem erwähnten "I Can't Live ..." schon einmal den unvermeidlich bevorstehen Tod seiner 75-jährigen Mutter reflektiert. Wer hier keinen Kloß im Hals hat, ist ein Klonkrieger. Gleich zwei Songs, "Carissa" und "Truck Driver", sind Nachrufe auf Verwandte, die auf die gleiche Weise ums Leben gekommen sind: Explodierende Spraydosen. Doch, wirklich. Scheint ein Familienschicksal zu sein. Überhaupt sind Tod und Krankheit allgegenwärtig auf "Benji". "Jim Wise" erzählt von einem Freund seines Vaters, der seiner geliebten Frau am Krankenbett auf ihren Willen Sterbehilfe leistete und nun vorraussichtlich den Rest Tage wegen Mordes hinter Gittern verbringen wird. Und dann wären da noch die Songs über das Schulmassaker von Newtown und den Serienkiller Richard Ramirez ... Kozelek redet um keinen heißen Brei herum, trägt sein Herz auf der Zunge und legt sein Innerstes bloß. Selbst dass ihn der Rücken und die Prostata piesacken und ihn die Angst plagt, beim Koitus einen Herzinfarkt zu erleiden, erfährt der Hörer, und hier schrammt der Gute schon arg an der Grenze zu "Das sind Dinge, von denen ich gar nichts wissen will".
Dabei scheinen Kozeleks Texte eher einem "stream of consciousness" entsprungen zu sein, denn sie lesen sich, als würde er sie dir gerade am Lagerfeuer erzählen. Es gibt keine Pointen, keine Erkenntnisse, keine abgeschlossenen Betrachtungen. Eher wirken die Songs wie Versuche, das Erlebte zu verarbeiten und allem einen Sinn zu geben. Es sind keine gelungenen Versuche, eher work in progress. Wenn er auf "Dogs" seine sexuelle Vita ausbreitet, schließt er mit dem hilflosen Fazit "It's a complicated place, this planet we're on". Zwischen aller Schwermut und Nachdenklichkeit lugt dann aber doch immer wieder subtil ein sinistrer Humor und feine Selbstironie durch die Zeilen, wie etwa in "Ben's My Friend", wo er von einem Postal Service-Konzert erzählt.
So nackt und unmittelbar wie die Texte ist auch deren musikalische Umsetzung ausgefallen. "Benji" ist wohl das reduzierteste aller Sun Kil Moon-Alben. Um seine düsteren Bilder zu zeichnen, reichen Kozelek meist schon seine raue Stimme und sein virtuoses Spiel auf der Nylonsaitengitarre. Dabei können sich die musikalischen Gäste durchaus sehen lassen. Unter anderem stehen ihm Will Oldham (aka Bonnie 'Prince' Billy) und Sonic Youth-Drummer Steve Shelley zur Seite, um den Songs die benötigten Akzente zu verleihen, dabei aber keinen Ton zu viel spielen.
Zugegeben: Es mag morgens bessere Alben geben, um in Stimmung für den Tag zu kommen (so ca. alle). Mit "Benji" ist Kozelek jedoch ein außergewöhnlich authentisches Album gelungen, das den Hörer fesselt und tief berührt. Nicht umsonst bezeichnete "Pitchfork" ihn unlängst als einen der besten Musiker der Gegenwart. Wünschen wir uns also, dass er dann mal langsam macht beim Schnackseln, dem lieben Herzen zuliebe, und er uns stattdessen noch ein paar weitere solch fantastischer Platten beschert. Und er um Himmels Willen einen großen Bogen um Spraydosen macht.
P.S. (I): Der Special Edition liegt eine Bonus-CD bei, auf der diverse Live-Performances der Songs von "Benji" zu hören sind. Der Mehrwert hält sich in Grenzen, außer vielleicht, dass sie obige These bestätigt. Der spielt live und solo nämlich wirklich so gut.
P.S. (II): Der Titel der Rezension ist inspiriert vom Song "I watched the film The Song Remains The Same", in dem Kozelek den Einfluss, den Led Zeppelin auf ihn hatten, hervorhebt. Hören kann man das nicht. Aber glauben.

PS: es kommt seltener vor das ich Alben zwei Mal hier einstelle,wie dieses hier, besondere Alben können aber nicht oft genug vorgestellt werden.
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Geändert von HearTheTruth (21.10.2017 um 04:56 Uhr).
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  #318  
Alt 23.10.2017, 03:26
HearTheTruth HearTheTruth ist offline
 
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https://www.sfjazz.org/education/

https://open.spotify.com/track/1jkrPOAoVMSUUeXWwuqKX5

Einmal im Jahr treffen sich in Frisco alle national und internationalen kalifornischen Jazzer und spielen gratis ein Album ein. Hier hab ich was ruhigeres für die Uhrzeit rausgesucht.
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  #319  
Alt 23.10.2017, 03:37
HearTheTruth HearTheTruth ist offline
 
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Standard Ambient Jazz Ensemble



https://open.spotify.com/track/5Pv1x2aMlXz13LMW4cYRuI

Ambient Jazz Ensemble schrieben die Musik für den weltweit bekannten Spielfilm "Filth", nach dem Roman von Irvine Welsh. Die Band besteht im Kern aus Neil Cowley (Keyboards) und Finn Peters (Saxophon) und veröffentlicht mit "Suite Shop" ihr Debütalbum, das von George Shilling (Blur, Calvin Harris) gemischt und von Guy Davie (Erasure, Fatboy Slim) gemastert wurde. Die Kritikergarde von Gilles Peterson über Jamie Cullum bis Lefto sind begeistert. Neben der CD ist "Suite Shop" nun auch erstmals auf Vinyl erhältlich.
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Geändert von HearTheTruth (23.10.2017 um 03:38 Uhr). Grund: Ambient Jazz Ensemble
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