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SETA-AUDIO Dieses Forum gehört den Produkten von SETA_AUDIO

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  #1  
Alt 06.06.2011, 18:26
cay-uwe cay-uwe ist offline
Sonus Natura
 
Registriert seit: 03.12.2008
Beiträge: 2.576
Standard Seta Audio M2.6 Studiomonitor

Wie Seta Audio bereits berichtete, ist die Firma dabei ihr Produktportfolio und Angebot zu erweitern. Dazu gehören die schon bekannten Lösungen für Diskotheken und neu hinzugekommen sind Lautsprecher für den Tonstudiobereich.

Wie bestimmt alle wissen, ist Sonus Natura auch in den Entwicklungen bei Seta Audio involviert, insbesondere wenn es um die Gestaltung der Frequenzweiche und der technischen Überprüfung derer Produkte geht.

So kommt es, dass ich auch von Anfang an bei der Entwicklung von diesem Produkt dabei war. Zur Erinnerung, die Seta Audio BESA MS ( ein absolut edler Monitor ) wurde bereits von der Fachpresse getestet und sehr gelobt. Einen ausführlichen Bericht darüber findet man in folgenden Link:

http://www.hifitest.de/test/lautspre...sa_ms_2138.php

Diesen Monitor hatten sich bereits einige Tontechniker angehört und es kam der Wunsch auf, die gezeigte Leistung in preislich andere Regionen zu bringen.

Mit dieser Zielmaßgabe machte sich Seta Audio daran, ihr Know How aus dem patentierten Clusterflexgehäuse und Solid Dome Chassis, in die Neuentwicklung dieser Monitore zu stecken.

Das aus meiner Sicht Besondere der Solid Dome Chassis ist, die steife Membran, die für eine besonders gute kolbeförmige Führung sorgt und das sehr gutmütige akustische Phasenverhalten. Das sind zwei wesentliche Vorteile dieser Lautsprecher, die dadurch immer wieder durch ihre Klangtreue überzeugen.

Die Herstellung ist technisch sehr aufwendig, was sich zwangsläufig auch auf dessen Kosten wieder spiegelt. Ähnlich sieht es mit der aufwendigen Konstruktion des Clusterfelxgehäuses aus und somit galt es diese Eigenschaften konstruktiv anders zu gestalten.

Wie von Seta Audio bekannt, ist man der Sache nachgegangen, und nach längerer Zeit hat man eine Lösung gefunden, insbesondere die Chassisherstellung zu vereinfachen, ohne auf zu viele Kompromisse eingehen zu müssen. Diese sind zwangsläufig nicht zu umgehen, aber das Ergebnis lässt sich sehen.

Die messtechnische und klangliche Qualität kommt dem Solid Dome sehr nahe. Andere würden sagen, dass die neuen Chassis von Seta Audio eine besondere Beschichtung bekommen. Ähnlich wie mit dem Solid Dome Chassis, muss der Antrieb für das neuen Chassis stärker ausfallen, um die etwas höhere Masse der Membran richtig betreiben zu können. Das Besondere an der Massnahme ist, dass sich die Chassis in ihren Phasenverhalten extrem gutmütig zeigen und wie bei dem Solid Dome Chassis, fallen die Frequenzweichen dadurch sehr einfach aus. Das führt dazu, dass diese keine nennenswerten Einfluss auf die akustische Phase haben. In eingebauten Zustand und mit Weiche, verläuft z.B. die Phase von ca. 100 - 3 kHz annähernd konstat und selbst darüber ändert sich diese nur minimal. Desweiteren führt das leicht modifizierte Clusterflexgehäuse dazu, dass die Bassausbeute, wie schon bei den Seta Audio BESA Modellen, ihres gleichen sucht.

Nachdem die ersten Prototypen mess- und hörtechnisch die gewünschten Ziele zeigten, wurden sie einen Tonstudio zur Verfügung gestellt. Auf Anhieb, und wir sprechen von den Prototypen, konnte das Konzept den Betreiber überzeugen. So sehr, dass er entschied seine renommierten EURO 7000,00 Monitore inklusive Subwoofer gegen die neuen Seta Audio M2.6 Studiomonitore zu tauschen.

Seta Audio bekam sofort den Auftrag das Tonstudio mit den neuen Seta Audio M2.6 zu bestücken

Der wesentliche Grund für den Austausch war, dass der Tontechniker sofort das gutmütige Phasenverhalten erkannte. Darauf hin erklärte er uns, dass er mit den vorherigen Monitoren immer wieder Probleme bei der Abmischung von seinen Stücken bekam. Auch viele Auftraggeber reklamierten des öfteren die klangliche Qualität seiner Aufnahmen. Immer wieder stellte er fest, dass die Probleme im Bereich des Phasenverhaltens seiner Monitore lag und er musste manchmal in wochenlanger Arbeit diese Probleme erst mal aufspüren und dann aufwendig korrigieren. Dazu hat er sich einer mehreren Tausend EURO teuren Software bedient die speziell diese Problematik untersucht und aufzeigt wo im Musikstück die Probleme auftauchen.

Eines der Erfahrungen die dieser Tontechniker gemacht hat ist, dass er mit dem Seta Audio M2.6 keine Phasenprobleme mehr hat und, dass er seine Aufträge schneller und kostengünstiger erledigen kann. Im Prinzip, hat sich ein ROI ( Return on Investment ) schon nach kurzer Zeit eingestellt. Nicht nur weil er auf die teure Software verzichten kann, sondern auch, weil er seine Aufträge in ca. 1/4 der Zeit ausliefern kann.

Ein weiteres interessantes Statement seiner Kunden war, dass sie nachfragten ob er an seiner Tonstudioanlage was geändert hat , denn die Aufnahmen und Aufträge würde von besonders guter Qualität sein.

So am Rande, dies ist ein Bild von dem neuen Seta Audio M2.6 Studiomonitoren.



Zur Technik äussern wir uns später
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Happy listening, Cay-Uwe

http://www.sonus-natura.com/
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  #2  
Alt 12.12.2011, 14:27
Florat Florat ist offline
 
Registriert seit: 07.11.2008
Beiträge: 2.554
Standard

Hier ein Erfahrugsbericht aus einem Tonstudio.

Peter Latino



"Habe den Prototype Seta M2.7 testweise in meinem Studio gehabt und habe sie gegen unsere Genelec 1030 mit Genelec Subwoofer A1092 verglichen. Ich muss also nicht erwähnen das die Kombo von Genelec recht amtlich ist, jedoch hatten wir schon immer Probleme in den unteren Frequenzen. Habe sehr oft eingemessen, umgestellt und probiert. Wir hatten auch oft das Gefühl den Subwoofer einfach abzuklemmen, schade ums Geld aber der Mixdown war uns dann doch wichtiger als der Spaßfaktor beim produzieren. Kommen wir wieder zurück zur M 2.7:

Abstand ca. 1 m
Endstufe: QSC
Betrieb: ohne Subwoofer

Resultat:

In allen Pegelbereiche (bis 118 db gemessen) keine Verzerrung. Man hat das Gefühl das sie schon in den untersten Pegelbereich anfängt dynamisch zu klingen und man hört den vollen Frequenzgang wirklich noch im niedrigstem Pegel. Sie eignet sich sehr gut als Near sowie Mid-Field Monitor. Der Spaßfaktor ist jetzt auch wieder da, als Fullrange haben wir nun keinen nervigen Subwoofer mehr, obwohl man sich erst mal umschaut und nach dem Subwoofer im Studio sucht. Habe mir mit meinem Partner alte Mixe (auch schon veröffentlichte) angehört und rausgehört was wir stellenweise für ein Schrott gemischt haben. Sounds die wir nie auf unseren Genelec gehört haben flogen kreuz und quer durch die Mixe. Also Soundmüll der nicht in unsere Aufnahme rein gehört hat. Gut, nun ist es anders, hören jetzt wirklich den kleinsten Fehler. Die M 2.7 eignet sich nicht nur als Werkzeug, sondern es macht richtig Spaß darüber zu mischen.
Genelec war für uns damals die beste Alternative, hat in unser Budget gepasst und hat auch wirklich Freude bereitet, jedoch hatten wir keine andere Referenz zu diesem Zeitpunkt. Ende der Geschichte: Genelec verkauft......... wir waren uns sofort einig und wussten das die M2.7 ein Teil des Studios werden sollte. Heute haben wir die Seriennummer 001 und wir haben auch richtig Spaß damit."




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  #3  
Alt 12.12.2011, 15:03
Willi
 
Beiträge: n/a
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Mmmh, aus wessen Feder stammt das?
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  #4  
Alt 12.12.2011, 15:21
Florat Florat ist offline
 
Registriert seit: 07.11.2008
Beiträge: 2.554
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Zitat:
Zitat von Willi Beitrag anzeigen
Mmmh, aus wessen Feder stammt das?
Das ist von dem Tonstudiobetreiber der mit diesen Monitoren arbeitet ..

DJ / Musiker/ Produzent / Labelinhaber


Probehören im Tonstudio ist jederzeit möglich.. eigene Musik mitbringen.. und laufen lassen ..

Mittlerweile waren auch ein paar direkte Vergleiche in anderen Studio zustandegekommen ..nur deren Kommentare sind bei weiten nicht so angehnem in der Kritik zu den dort stehenden eigenen Monitoren ..das sind dann schon die "grossen Marken" aus der Szene das will ich dann doch lieber nicht hier posten .. das würde hier nur Stress bringen ..

ps. ansonsten liebe ich direkte Vergleiche ..


lg FL0
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  #5  
Alt 12.12.2011, 15:29
Willi
 
Beiträge: n/a
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Hm, kenne auch ein großes Studio.
Müssen mit Genelec hören.

Wenn´s Thema drauf kommt, laufen die grün an ...
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  #6  
Alt 12.12.2011, 15:37
Florat Florat ist offline
 
Registriert seit: 07.11.2008
Beiträge: 2.554
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Zitat:
Zitat von Willi Beitrag anzeigen
Hm, kenne auch ein großes Studio.
Müssen mit Genelec hören.

Wenn´s Thema drauf kommt, laufen die grün an ...
Tja , das kommt öfter vor als man glauben mag..

Da ich ja durch die Club-Projekte mit allen möglichen Leuten zu tun habe ..komme ich auch mit den Produzenten dieser Musik in Kontakt .. und auf Anhieb kann ich denen sagen womit die abgehört haben .. gerade wenns Live-Acts sind wirds drastisch hörbar.. was im Studio so toll geklungen hat .. ist aufeinmal sehr "träge..verschmiert im Bass..Effekte tanzen umher .. " .. das ist ein Zeichen dafür , dass diese Musik mit sehr scharfen Monitoren abgemischt wurde .. Mitteltonkalotten..Transmission-Lines ..

Auch diese Legende von "man muss sein System kennen und sich auf die Fehler "einschiessen " blabla .. " .. ist einfach absurd !

Besser ist ein System dass KEINE Fehler macht ..und es einem erlaubt auch stundenlang ,ohne Kopfweh vom "Fehler" wegdenken zu bekommen, durchzuarbeiten ..

lg FL0
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  #7  
Alt 12.12.2011, 15:47
Florat Florat ist offline
 
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Ein kleiner Hinweis noch :

Die hier abgebildteten und beschriebenen Monitore M 2.7 sind das kleinste Modell aus unserer PA-Serie ..heisst dann PM 2.7 und ist mit Schutzgitter, Spritzwasserschutz,Griffen, und Stativhülsen bestückt.

Nur spielt die so sauber und richtig , dass sie auch als Nahfeldmonitor eingesetzt werden kann ..ohne irgendwelche Kompromisse einzugehn .

Die Studioversion hat ein anderes Design und die Frequenzweiche ist durchgehend mit Mundorf Supreme Bauteilen bestückt.

lg FL0
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  #8  
Alt 12.12.2011, 16:21
Replace_Hz
 
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Cay-Uwe: wie gehts das man Mischarbeiten in einem Viertel der Zeit erledigt, nur durch austauschen eines Lautsprechers??

@Florat:wenn der erste in einem Klassikstudio steht sag Bescheid.. (machst du ja eh )
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  #9  
Alt 12.12.2011, 16:24
cay-uwe cay-uwe ist offline
Sonus Natura
 
Registriert seit: 03.12.2008
Beiträge: 2.576
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Zitat:
Zitat von Hörzone Beitrag anzeigen
Cay-Uwe: wie gehts das man Mischarbeiten in einem Viertel der Zeit erledigt, nur durch austauschen eines Lautsprechers??

...
Reinhard,

habe ich doch erklärt:

Zitat:
Der wesentliche Grund für den Austausch war, dass der Tontechniker sofort das gutmütige Phasenverhalten erkannte. Darauf hin erklärte er uns, dass er mit den vorherigen Monitoren immer wieder Probleme bei der Abmischung von seinen Stücken bekam. Auch viele Auftraggeber reklamierten des öfteren die klangliche Qualität seiner Aufnahmen. Immer wieder stellte er fest, dass die Probleme im Bereich des Phasenverhaltens seiner Monitore lag und er musste manchmal in wochenlanger Arbeit diese Probleme erst mal aufspüren und dann aufwendig korrigieren. Dazu hat er sich einer mehreren Tausend EURO teuren Software bedient die speziell diese Problematik untersucht und aufzeigt wo im Musikstück die Probleme auftauchen.
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  #10  
Alt 12.12.2011, 17:02
Florat Florat ist offline
 
Registriert seit: 07.11.2008
Beiträge: 2.554
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Zitat:
Zitat von Hörzone Beitrag anzeigen

@Florat:wenn der erste in einem Klassikstudio steht sag Bescheid.. (machst du ja eh )

Demnächst steht ein Besuch an in so einem Studio.

Mal sehn wann die Herren dort mal Zeit haben....die haben um die Jahreszeit echt gut zu tun als Klassikmusiker in Orchestern und auch kleinen Besetzungen..

Ich erlaube mir auch keinerlei Urteil wie Klassik zu klingen hat, es ist einfach nicht "meine " Musik.

Der erste Höreindruck im Tonstudio hat die aber schon sehr begeistert..nun muss man das mal in deren Studio laufen lassen..

Ich fand die gehörten Stücke und Lautstärken schon sehr spannend .. von wegen "85 dB am Mischpult" .. die habens krachen lassen ..

lg FL0
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