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Trinaurale Erlebnisse Berichte und Hörerfahrungen im Zusammenhang mit der trinauralen Wiedergabe

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  #411  
Alt 25.04.2018, 19:56
KSTR KSTR ist offline
 
Registriert seit: 02.12.2007
Beiträge: 1.716
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Klar, du kannst an "k" drehen und dem Basiswinkel der Aussen, und etwas Laufzeitdelta des Centers mit Delay kontern, alles kein Problem... probier's einfach aus und höre was passiert. Irgendwann "rastet es ein" und du hast eine stabile "realisitische" Bühnendarstellung die längst nicht so schnell wegkippt wenn man den Kopf aus dem Sweetspot nimmt und vor allem auch dreht. Funktioniert nicht mit allen Aufnahmen gleich gut, aber doch mit sehr vielen.
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  #412  
Alt 26.04.2018, 16:29
Achim Achim ist offline
 
Registriert seit: 02.09.2015
Beiträge: 19
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Zitat:
Zitat von KSTR Beitrag anzeigen
Genau, so kann man es auch ausdrücken.

L'=L-R/2
R'=R-L/2
M=(L+R)/2=L'+R'
Hast Du da nicht Klammern vergessen?
L'=(L-R)/2
R'=(R-L)/2
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  #413  
Alt 26.04.2018, 18:32
KSTR KSTR ist offline
 
Registriert seit: 02.12.2007
Beiträge: 1.716
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^ nee, stimmt schon so wie geschrieben.
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  #414  
Alt 26.04.2018, 22:34
Achim Achim ist offline
 
Registriert seit: 02.09.2015
Beiträge: 19
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Aha, dann ist bei trinauraler Matrix der Kammfiltereffekt also nicht eliminiert, sondern nur reduziert.

Hat denn mal jemand eine "saubere" Variante a la M/S-Matrix probiert?

Geändert von Achim (26.04.2018 um 23:00 Uhr).
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  #415  
Alt 26.04.2018, 23:02
bugatti66 bugatti66 ist offline
 
Registriert seit: 24.12.2014
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Je mehr Lautsprecher mit gleichem Signal, umso mehr Kammfiltereffekt. Im genauen Hörpunkt ist er aber wohl vernachlässigbar, deswegen hat mir KSTR die genaue Aufstellung empfohlen.
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  #416  
Alt 27.04.2018, 00:20
KSTR KSTR ist offline
 
Registriert seit: 02.12.2007
Beiträge: 1.716
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Man kan die Parameter so verstellen dass M, und +S und -S rauskommt und je nach Basiswinkel klingt die "reine" M/S Variante im Prinzip auch. Ein Punkt ist aber der Einergieeintrag in den Raum der anders wird (zusätzlich zur Änderung durch die schiere Position, dazu gehört auch ein per Delay "verlängerter" Center), und der ist bei der normalen Variante (k=~0.5) am gleichmäßigsten. Kann man sich mit den delayten Center gut klarmachen, der muss leiser gestellt werden je näher er ist, damit fehlt aber etwas M-Energie im Raum und damit im Diffusfeld/Nachhall-Anteil.

Kammfilter sind Teil des Prinzips, aus allen drei LS kommt idR immer Signal, und wenn das "Laufzeitstereo" enthält kammfiltert das schon im LS-Speiseignal, was eine (mE positive) Änderung der Klangsignatur mit sich bringt, bezogen auf die Mechanismen die den Stereo-Eindruck bringen sollen.
Das, und der Umstand dass es keine jemals einzeln spielenden LS gibt (der sich dann als solcher zu erkennen gibt), sind die Unterschiede "senderseitig", sowie der Energieaspekt. Halt ein anderer möglicher, weitgehend kompatibler Projektionsmechanismus für Info aus zwei Kanälen, wie ich immer sage.
Und das konstruierte Wellenfeld im Bereich des Kopfes des Hörer im Sweetspot ist etwas größer/stabiler, was natürlich der wichtigste Punkt ist, mE.
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Geändert von KSTR (27.04.2018 um 00:25 Uhr).
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  #417  
Alt 27.04.2018, 11:11
Achim Achim ist offline
 
Registriert seit: 02.09.2015
Beiträge: 19
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Gut erklärt, danke!

Bei Gelegenheit, sollte ich mal wieder Elektrostaten rumstehen haben, werde ich mal M/S-Lautsprecherwiedergabe analog zur Mikrofonie ausprobieren. Mit dem M und S hintereinander an der gleichen Stelle im Raum, und links und rechts ausserhalb vielleicht ergänzt durch Reflektionsflächen zur Verbreiterung.

M und S kodiert mit 2 Lautsprechern habe ich gestern schon probiert. M auf dem linken und S auf dem rechten Lautsprecher. Das war extrem gut mit sehr sauberer Abbildung und großer Tiefe des Abbildungsraums. Und ohne Verwirrung des Hörsinns. Bei vielen Aufnahmen, je nach Mix, auch durchaus brauchbar zum Hören.

Die Faktor-0,5-Variante stellte sich tatsächlich kompatibler dar, mit bei allen Aufnahmen durchgehender Abbildung vom linken zum rechten Lautsprecher. Und ebenfalls gegenüber der L/R-Codierung entspannterem Zuhören.

Die 0,5-Variante ist wahrscheinlich auch besser, wenn man sich eine Lösung bastelt, bei der der Mitten-Lautsprecher irgendwie so konstruiert wird, dass er nicht ins Bild vom Beamer ragt... :-)
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