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  #11  
Alt 13.07.2014, 08:46
Replace-Kellerkind
 
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Zitat:
Zitat von Ted Beitrag anzeigen
Hallo Werner!

Soweit ich weiß, bündelt die Klipsch nicht arg. Deswegen gilt sie als recht unkompliziert, was die Aufstellung angeht. Grundsätzlich aber sollte der Hochton etwas abnehmen, wenn du die Speaker weniger stark einwinkelst.

Oder einfach mal die Speaker etwas näher an die Wand stellen. Verringert zwar nicht den Hochton, aber Bass und Grundton nehmen zu.

Ein "Problem" der RF7 MK 2 ist wohl, dass mit steigender Lautstärke das Horn sehr "direkt" wird. Sprich: Alles ab 1,2kHz wird dir gnadenlos um die Ohren gehauen. Ich denke, das ist genau das, was Klipsch-Fans so schätzen.

Du allerdings magst es eher gemäßigt in den Höhen. Oder "weicher". Die Kombi Emitter und Klipsch macht aber, denke ich, genau das nicht. Übrigens der Grund, warum ich mir die Klipsch gerne mal angehört hätte - ich bin da komplett anders gestrickt als du.

Mich würde es nicht wundern, wenn du letzten Endes bei der UNIKAT von Cay-Uwe landest. Die Dinger haben dich doch sofort umgehauen - und der erste Gedanke ist oftmals der Beste. Vielleicht kann Cay-Uwe mit den Dingern einfach mal bei dir vorbei kommen.

LG
Jörg
Hallo Jörg,

ich werde heute mal ein bißchen rumspielen -
die Sache ist halt die, ich traue mich die kaum zu verrutschen, weil die Bühnenabbildung ist schier mit Worten nicht zu beschreiben und wie in Stein gemeißelt und Stimme absolut bruchlos.

Das hat auch Robert hier sofort festgestellt.

MIr ist es aber im Moment noch too much im Hochton -Werner meinte, beim einbrennen würde die ruhiger werden.

Die Supertweeter habe ich gestern abend wieder runter, da der Hochton des eigentlichen Horns im Laufe der Stunden lauter und lauter wurde.

Auf jeden Fall hat die MK 2 mehr Pfeffer als die MK 1 das hier hatte.
Das Klangbild ist ungeheuer frei - irre Raum.

Mit Klassik, Jazz und Pop absolute Referenzqualität - Heavy Metal derzeit jedoch noch nicht zu meiner Zufriedenstellung - da wie gesagt - der Hochton echt massiv kommt. Meine Frau sagt, ihr fehlt bei Gitarre der Schmelz, der sonst von den Röhren der Gitarren amps kommt - ich empfinde das ähnlich.

Ich wollte das mal zu greifen kriegen und habe TV Ton drübergejagt - also Stimme - da gibt's eigentlich gar nix zu mäkeln- ich war überrascht! Das klingt eigentlich warm und voll! Perfekt.

Auch macht die Klipsch im Gegensatz zu neuen Tannoys ausm Karton mit den S- Lauten keinen Streß - das ist irgendeine andere Frequenz im Hochton - oder sind es die MItten? - die bei Metal Musik knallhart durchschlagen und wo ich noch nicht im Griff habe.

Ich krieg die Frequenz aber auch mit EQ noch nicht gegriffen.

Daher gehe ich mal von Einspieleffekt aus.

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  #12  
Alt 13.07.2014, 12:49
werner enge werner enge ist offline
 
Registriert seit: 18.05.2010
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Zitat:
Zitat von Zwodoppelvier Beitrag anzeigen

Viele Grüße
Eberhard

edit
Eine Frage: stehen die jetzt auf DREI Zylinderfüßen? Sieht auf jeden Fall besser aus als diese seitlich rausragenden Teile. Da tun mir beim Anschauen immer die Zehen weh...



.... wir tauschen die Plastics gegen 4 schwarze Aluminiumfüsse , die oben und unten zusätzlich gummiert sind ,

einfach austauschbar , und für kleines Geld zu haben .



.
__________________
greetz @ all - Werner .

Aus 40jähriger Erfahrung und der höchsten Originaltreue verpflichtet bevorzugen wir Ultra High End Sovereign Signature Series + Aaron Verstärker + Klipsch Heritage Loudspeakers incl. The 7 + Viablue Cables + OperaAudioPlayers + Transrotor/SME/Grado + Lovan Raxx + "music is nothin´without control"


Gewerblicher Teilnehmer : http://www.klipsch-direct.de/referenzen.html
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  #13  
Alt 13.07.2014, 14:57
Replace-Kellerkind
 
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Hallo Werner,

du hast ja bestimmt mein kritisches Gesicht gesehen, als du gesagt hast, die Klipsch Füße findest du nicht so prima, denn die kamen mir schon massiv vor.

Aber ich habe da ganz auf deine Erfahrung vertraut und wie wir gesehen haben funzt das prima, ich war etwas skeptisch, das daß wacklig werden könnte - aber nööö - steht bombenfest.

So habe mich nun endlich wieder davor gesetzt und fange jetzt an zu hören, bin gespannt, war heute morgen im Keller (Laufband, Gymnastik, massenweise Telefonate) und hab die Teile oben richtig fideln lassen, da mein Frauchen unterwegs war und das niemand störte.

Bin gespannt , wohin die Reise da heute geht.

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  #14  
Alt 13.07.2014, 15:05
Replace-Kellerkind
 
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Hier noch ein Bildchen nach dem Auspacken:

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  #15  
Alt 13.07.2014, 15:43
Emmilect
 
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Zitat:
Zitat von Kellerkind Beitrag anzeigen
...klar hat ne neue Box noch Artefakte im Klangbild, die Gitarren klingen teilweise etwas mehr nach Metall als gut ist und der Hochton wird hie und da etwas körnig ...
Hi Werner,

der metallene Klang kommt daher, dass die Chassis der RF7 Metallmembranen haben. Wirklich natürlich wird die Box daher nie klingen, da die Eigenresonanzen des Metalls immer hörbar sein werden, da fehlt schlicht die innere Dämpfung.

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  #16  
Alt 13.07.2014, 15:58
rook rook ist offline
 
Registriert seit: 09.02.2012
Beiträge: 261
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Schon klar...
Und Röhrenverstärker klingen warm und Seidenkalotten deutlich seidiger als die harten Alukalotten.
Ach ja,- die Chitinmembranen der Terzian haben ja auch das Insektengesumme in ihrer Eigenresonanz, während die Keramikmembranen immer Lust auf einen Kaffee machen...
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  #17  
Alt 13.07.2014, 16:08
Replace-Kellerkind
 
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Hörsession heute:

Yello: The Eye

In einem Wort: WOW!

Dieses Popkultur Album von 2003 zählt für mich zu den großen Meisterwerken, wie man mit synthetischen Tönen tiefste Emotionen und Urtriebe im Menschen wecken kann und dient seitdem als eine meiner Referenzscheiben.

90 % aller Lautsprecher versagen damit jämmerlich - besonders, wenn man lauter hört. Songs wie Junior B oder Star Breath enthalten Bassgewitter aus dem schier subsonischen Bereich und ganze Galaxien von Hochtönen werden fie feine Netzte obendrüber gesponnen - auch Hipster Delay - ist da einfach nur krass zu nennen.

Kurzum - gewöhnliches Hifi schmiert dir da obenrum alles zu oder aber du hast untenrum keinen wirklich körperlich erfahrbaren Bass.

Die RF 7 MK 2 spielt hier mit dem Album auf absoluten Megarefenzniveau, das kann man einfach nicht toppen - allenfalls e bissel anders machen.
Was da rüberkommt, läßt einen keinen Moment dran zweifeln, daß etwas Lebendiges im Zimmer steht, das die Töne plastischer und organischer und greifbarer Natur sind - man wird Naturgewalten gnadenlos ausgeliefert.

Viele Lautsprecher neigen dazu Kunsttöne künstlich klingen zu lassen - man bekommt von den Klangfarben her das Gefühl von Plastik oder auch von Blech - je nachdem.

Andere dicken den Bass auf und eine schwammige Masse kommt auf einen zu.
Nicht so die RF 7 MK 2 - was einem da geboten wird - ist schon fast zu gut um wahr zu sein. Das konnte die MK 1 so nicht!

Außer Tannoy Glenair, Westminster und Kingdom kenne ich persönlich keinen Lautsprecher, der das so fabulös hinkriegt, wie die RF 7 MK 2.
Das Zimmer wird plastisch geflutet - der Hörer überwältigt - das ganze Spektrum samt Klangfarben ist ein einziges Wohlfühl -BAD!

Dennoch klingt die RF 7 MK 2 anders als eine Tannoy mit selbiger Mucke - ich wüßte nicht, was ich präferiere - beides über Zweifel erhaben. Tannoys klingen etwas wuchtiger und trockener, die Klipsch etwas offener und eher rund im Bassbereich . Während eine Tannoy mehr im Bassbereich definiert - definiert die Klipsch sich mehr über den Hochton.

Bassimpulse und Speed - testet man am besten mit dem Flamboyant von Planet Dada.

Ohne Wenn und Aber - so muß das- und auch das kenne ich ausschließlich von 38er Tannoys derart impulsiv und intensiv.

Die Klipsch hat einen Riesenvorteil - sie kann diese ganze Energie auch schon auf leisen Pegeln gnadenlos weitergeben - das macht ein 38er eben nicht.

Die Klipsch ist in Sachen Pop das Gegenteil eines Krawallmachers - eher der sehr sehr filigrane Typ.

In ihrer Offenheit und Transparenz erinnere ich mich nur an 2 Lautsprecher, die das derart bewältigen - die Sonus Natura Unikat und die Seta Audio Besa.

Selbst meine hochauflösenden Bookshelf DC 8 von Tannoy sind da nicht derart spritzig und filigran - wobei die nicht schlechter spielen - sondern eher in Richtung "angenehm".

Bei der Klipsch wird von den Entwicklern ein Spagatakt von 2 welten vesucht unter einen Hut zu bringen -

ungeheure Auflösung und irre aufdröselnder Hochton - aber nicht als keimfrei und tot, sondern quicklebendiges lebendes Objekt mit einem Grund und Bassbereich - der auf der warmen und angenehmen Seite liegt.

Die Klipsch ist warm und hell zu gleich -so habe ich noch keinen Lautsprecher erlebt.

Überhaupt ist der Bass so wunderschön warm und trotzdem definiert - wird vom Hochton förmlich angestrahlt und erreicht dadurch eine eigene Qualität und einen Character, den ich so von woanders nicht kenne, daher war ich gestern nach der ersten Hörsession dem Werner Enge ggü. erstmal ratlos, da mich dieser Lautsprecher mit etwas überrannte - daß es erforderte mich völlig neu einzuhören.

Ich denke, man hat mit einem Fingerabdruck von Gehäusesound gearbeitet.
Weder trocken noch dröhnig - sondern recht vollmundig und natürlich erscheint der Grundton.

Das Ganze ergibt eine fantastische Symbiose bei Pop Musik.

Martin L. Gore: Counterfeit hoch 2

Diese Scheibe habe ich gestern stellenweise auch schon mit Robert, Beate und Werner Enge durchgearbeitet.

Irgendwie war 2003 das Jahr meiner Pop Referenzproduktionen

Wenn ich mich recht erinnere spielte oder spielt der bei Depeche Mode?

Egal - hier geht es um die Counterfeit Scheibe, die schwer christlich angehaucht ist und Soundgemälde zelebriert, die den Hörer auf eine andere Bewußtseinsebene transportieren können, wenn an Anlage und Raum alles richtig gemacht wurde.

Insbesondere I cast a lonesome shadow und

Loverman - aber auch Stardust - verlangen einem Equipment - insbesondere den Lautsprechern alles ab.

Auch hier wird klargestellt, daß die RF 7 MK 2 einen organischen und vollmundigen Bassbereich wiedergibt mit unendlichen Tiefen und frei von Knotenpunkten und Eigenresonanzen. Bitte nicht als mulmig vorstellen oder angehoben - das sei ferne - genau das Gegenteil - wunderschön, filigran und dennoch zupackend wie die Eisenfaust im Samthandschuh.

Warm und dennoch strahlend, was wohl daran liegt, daß diese Basstreiber bis rund 1200 hertz hochackern -und der ganze Grundton bis in die Mitten hinauf aus einem Guß erscheint.

Im Hifi Bereich wird meist abgestimmt auf extrem weich und rund (wie ich Quadral empfinde )- ich nenne das laid back - oder aber knochenfurztrocken aber nicht wirklich mit körperlicher Erfahrbarkeit und emotional begrenzt (so empfinde ich beispielsweise Geithain oder die Aktiv Stella von Sonus Natura).

Die Klipsch schafft da den Spagat einer angenehmen und stets gewaltigen aber nicht dominierenden Basswiedergabe - die wunderbar natürlich anmutet ohne an Strahlkraft und Farben zu verlieren - wird aber nicht technisch und keimfrei - zieht alle Frequenzen sauber durch und dröhnfrei ohne Gefühle auf der Stecke zu lassen -

der Bassbereich einer 38er Tannoy ist da anders -
hat mehr Dominanz und erscheint dennoch trockener - und gibt den Tönen mehr Zeit zum Ausschwingen.

Dennoch hetzt die Klipsch nicht - verliert sich aber auch nicht im schwelgen.

Tannoys spielen "schwärzer" die Klipsch spielt "flüssiger".

Das Verhalten im Kickbassbereich unterscheidet sich ebenfalls.

Besser und schlechter - ich kanns noch nicht beurteilen, da beides weltklasse ist und für sich wohl nicht zu überbieten.

Gerade hier sehe ich bei fast allen Boxen auf dem Markt deutliches Aufbesserngspotential, wenn eine Klipsch oder Tannoy läuft - ist der Grundton einfach "GLAUBHAFT" und "AUTHENTISCH" - "LIVEHAFTIG".

Die RF 7 MK 2 spielt im Bass - nein insgesamt - gänzlich anders als die MK 1 und hat auch einen anderen "Gehäusesound".

OK - zu den MItten - hier unterscheiden Klipsch und Tannoy sich DEUTLICH!

Bei Pop fällt das nicht so wirklich auf oder ins Gewicht - ich komme später mit entsprechenden Material darauf zu sprechen.

Beides sind da Individualisten - die wohl hauptsächlich hier ihre Klientel anziehen mit der jeweiligen Philosophie.

Der Hochton bei Pop ist einfach der Knaller mit der Klipsch, das spielt so herrlich befreit und luftig und offen und UNLIMITED daß einem Angst werden kann.

Während man bei einer 38er Tannoy eigentlich ständig versucht ist lauter und lauter zu drehen und den Hals nicht voll kriegt - fühlt man sich mit der Klipsch schneller befriedigt und gesättigt und ist auf Stubenlautstärke(ca. 80 db) mehr drin im Geschehen, während bei satten Pegeln (um 95 db)die Tannoy dann doch mehr Leben auf die Bude bringt und die Töne mehr "wippen" läßt, während die Klipsch je lauter - desto weniger filigran erscheint und ihren Character ein wenig ändert und nicht mehr so emotional wirkt.

Madonna: Music

Noch ein Pop Album - diesmal von 2000

Bei dieser Musik merkt man deutliche Unterschiede zu Tannoy.

Während mir die Stimmenwiedergabe von Madonna weit körperlicher und fleischlicher über die RF 7 MK 2 erscheint - so vermisse ich hier innere Dynamik - insofern - das die Klipsch das gesamte Geschehen etwas "abflacht".

Das ist Meckern auf höchsten Niveau, aber dennoch wahrnehmbar.

Eben da liegt die Stärke der Tannoys - relativ flache und vollausgesteuerte records noch unglaublich dynamisch, wippend und lebendig erscheinen zu lassen, die Klipsch klingt hier mit einem Hauch von Künstlichkeit auf und sagt klar: Junge- hier wurde die Dynamik flach gehalten- was meßtechnisch beim Titelsong auch so ist.

Aber hier erscheint die Klipsch auch enger in der Abbildung und insgesamt - bis auf die Stimme - da führt die Klipsch - lustloser.

Genau bei diesem record verhält es sich umgekehrt zu den CD s von Gore und Yello - gibt man Gas - kommt dieses vermißte Leben auch auf der Klipsch zu Tage, wenn auch nicht auf dem Niveau der 38er Tannoys.

S Laute von Madonna hingegen habe ich noch nie so wunderbar spuckig und "lippig" gehört, wie über die Klipsch.

Impressive Instant erscheint jedoch in der Gesamtheit als eine Musikkonserve und Runaway Lover kenne ich freier und lebendiger.

Für sich alleine gesehen immer noch absolut super!

Verwende ich nun Superteeter auf der Klipsch - kommen alle diese vermißten Eigenschaften zu 100% rüber und es spielt wieder auf obersten Referenzlevel mit - komischerweise - quer durch alle Frequenzbereich - jedoch gibt es auch wieder records (dazu ein andermal) da klingt die Klipsch für sich alleine wiederum authentischer und ständiges Hin und Herstöpseln mag ich dann doch nicht, also baute ich die Tweeter vor dem Hörtest ab, da es hier nachvollziehbar und die RF 7 MK 2 gehen soll.



Fortsetzung folgt.
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  #18  
Alt 13.07.2014, 16:10
Replace-Kellerkind
 
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Zitat:
Zitat von Emmilect Beitrag anzeigen
Hi Werner,

der metallene Klang kommt daher, dass die Chassis der RF7 Metallmembranen haben. Wirklich natürlich wird die Box daher nie klingen, da die Eigenresonanzen des Metalls immer hörbar sein werden, da fehlt schlicht die innere Dämpfung.

Wenn ich Werner Enge gestern richtig verstanden habe ist das so nicht richtig, denn es soll sich genau deswegen um ein Gemisch aus Metall und Keramik handeln. Aber das kann der Werner Enge besser erklären, ich habe auch den Fachnamen der Membranen vergessen.

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  #19  
Alt 13.07.2014, 16:40
Replace-Kellerkind
 
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The Oscar Peterson Trio:

We get requests

von 1965


Also ohne wenn und aber - überraschenderweise ist die Klipsch nicht der "Heavy Metal Speaker", wie man gerne zu lesen bekommt.

Das kann sie auch......dazu ein andermal mal.........

neugierig wurde ich erstmal auf ganz andere Eigenschaften, nachdem mir Werner Enge berichtet, wie viele seiner Kunden aus Rundfunk und Musikerbranche - auch Tonstudiobranche - die mit Klassik und Jazz arbeiten - gerade und ausgerechnet Klipsch als Referenz sehen.

Klipsch und Jazz?

Na schaun wir mal!

Son olles Klavier ist ein sauschwerer Prüfstein - eine Höllenqual und Tortur für jede Box, an der 99% aller Lautsprecher - ich sags mal gelinde ausgedrückt------------------ich sag besser gar nix..........

Wenn hier Leser wie unser FKJazz (aktiver Jazzerd) mitlesen, können die ein Lied davon singen, wie lange die rumsuchen mußten, bis die was taugliches gefunden haben ihre eigenen records zu hören - im Falle von Friedrich landete er damals bei der Tannoy Kensington. Jepp, die kann das mit Klavier.....

Aber - nicht lachen - die rauschende Uralt Scheibe von 1965 ist hundsgemein, denn der Bassist, der da sein Teil streicht (nein nicht streichelt und nicht den Penis) -

der klingt eigentlich und gerne auf heutigen modernen Boxen nur weltfremd nach Synthetik.

Wirklich perfekt wiedergegeben kenne ich dieses record nur von Tannoy Glenair, Tannoy Westminster und Sonus Natura Unikat.

Wobei da auch jede Box anders rangeht...........

nur....wie geht die Klipsch da ran?

Wichtig ist, das im Sitzen zu erleben und die Kinnlade vorher möglichst gut zu fixieren.

Overwhelming und Flubbergasting würde ich im USA Klipsch Forum berichten......... fantastisch und authentisch sage ich hier.

Die Klipsch legt den Focus so saugut auf das Klavier (irgendwie hat da jede Box ihren eigenen Willen - die Unikat nahm die Aufnahme als Ganzes- nichts stach hervor, die Klipsch konzentriert sich auf Klavier und Triangel, die Glenair haut Schlagzeug und Bass in den Vordergrund und läßt die Tasten eher gemütlich gleiten, die Westminster stellte den Bass ins Flutlicht..........)

Keine dieser Boxen hat den Überlick verloren - entscheidet sich jedoch mit Ausnahme der Unikat von Cay-Uwe für einen Scheinwerfer, wo Instrumente herausgeleuchtet werden.

Richtig und falsch ist bei dieser Konzentration nix - das hat auch live jeder Hörer etwas anders erlebt, da bin ich gewiß

Man beachte mal, daß die Klipsch RF 7 MK 2 und die Sonus Natura beide nur einen Bruchteil dessen kosten, was die anderen Boxen kosten, mit denen ich hier Vergleiche ziehe. Von allen ist die Klipsch mit Abstand der billigste Kandidat - zumal die im Moment statt 3800 das Paar für 2500 das Paar als Promotion containerweise durchs Land gejagt werden.

Was soll ich sagen ?

So höllendynamisch und lebendig habe ich den Tastenmann noch nie vor mir gehabt, ich mußte diese Scheibe gleich zweimal durchhören - derart fassungslos war ich. Das perlt hier runter - ungläubiges Kopf schütteln garantiert. Und die Triangel steht hier im Raum - irre.

Der Bass ist nicht ganz so knorrig und holzig wie über eine Tannoy aber ebenfalls weltklasse und holzt und röhrt was das Zeug hält - das Gebrabbel von Ray dazu wesentlich besser verständlich als über jeden anderen speaker, den ich bis dato kenne. Und das Klavier klingt dazu im Gegensatz auf einer Tannoy eher desinteressiert.

Mir fehlen schlichtweg die Worte, man muß das erlebt haben, fantastisch. So was von offen, lebendig, quirlig, strotzend voller Spielfreude, luftig und feindynamisch ziseliert, Wahnsinn!

Wie kann denn ein Bassreflexsystem derart feinsinnig agieren?

Und schnell!

Nichtmal meine gleichnamigen(zur Scheibe) damaligen Martin Logans haben das derart frei rausgehauen.

!!!!!!!!!!

Fortsetzung folgt.


Geändert von Replace-Kellerkind (13.07.2014 um 16:43 Uhr).
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  #20  
Alt 13.07.2014, 16:57
Replace-Kellerkind
 
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Dream Theater XII
von 2013


Eine der absoluten Prog Metal Scheiben - nach langer Eingewöhnungsphase, anfangs fand ich die Musik schrecklich -

ist für mich die neue Dream Theater. Ein Werk, daß sich erst nach mehrmaligen Hören erschließt.

Man könnte meinen, dieses Album sei auf der RF 7 MK 2 entstanden - das paßt sowas von perfekt.

Auf meiner Serienglenair war das ein einziger Matschebrei.

Erst als Florat das Tuningprogramm Ausbaustufe 1 an meiner Glenair durchgezogen hat, habe ich diese Ausnahmescheibe verstanden und gemerkt, wie excellent die eigentlich gemischt ist!

Das Teil verlangt einem Lautsprecher wirklich alles ab - und obwohl Prog Metal - gerade im Bereich Feindynamik, wenn Persussions ins Federn kommen sollen und Gitarrenanschläge kräftemäßig verschieden durchgeführt werden, was die ganze Rhytmik zu einem wuselnden Lebewesen macht - ganz abgesehen von den irren Doppel Bass Riffs und den Fluten an synthetisch erzeugten Orchesterbesetzungen.

Über die Klipsch erhält das Album eine enorme Strahlkraft - erscheint wie "remastered" oder neu recorded.

Fantastisch und so habe ich dieses Album noch auf keinem Lautsprecher erlebt - beste von mir jemals erlebte Performance!

Punkt. Da stimmt alles, da kann man nicht mehr ausstellen.

Das macht SÜCHTIG!

Was ein Glanz und Strahlkraft, was eine Definition einzelner akustischer Gegebenheiten.

Sprengt jede Skala!

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