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  #1  
Alt 02.08.2014, 19:43
Replace-Kellerkind
 
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Standard Rockertreffen 2: Mr. Enge presents Cornwall 3

Hallo Freunde,

ich hatte es im Urin und konnte schon in der letzten Nacht nicht schlafen, heute sollte sich mein Leben umkrempeln.

Heute sollte ein Tag werden, der eine Ära einläutet, wie 1994, als ich erstmals der Tannoy Westminster begegnete, zu der ich mir erst das passende Haus kaufen mußte und die dann dort 1998 eingezogen ist..............

Heute sollte so ein Tag werden, den man im Leben nicht mehr vergißt - ein einprägendes Erlebnis - ein Abenteuer - eine ganz große Sache eben, die einem aufzeigt, daß man noch lebt.

Eine Sache, die einen den ganzen Wahn drumherum ums Hobby vergessen läßt, all den aufgestauten Frust, Experimente und Forenmüdigkeit - weggeblasen.

Denn wie frustend und ernüchternd ist es nach fast 40 Jahren Hifi Hobby, wenn einen nichts mehr so richtig überraschen kann, nix mehr so fasziniert, wie in den ersten Jahren und wenn die Magie flöten ist.

Irgendwann erreicht man einen Punkt, da geht noch anders, aber nicht mehr besser und irgendwie erkennt man, dieses ganze Hobby ist ein Geben und Nehmen. Kann ein Hifi Baustein dies besser, als andere, macht er das wieder schlechter - alles Kompromißkacke -nie erreicht man die ursprünglich angestrebte Perfektion.

Genau deswegen habe ich selber vor 1,5 Jahren mit High End aufgehört - kam nie an das endgültige Ziel, wußte immer - da geht noch was hier oder dort - und erreichte ich dies oder das fehlte wieder jenes oder dieses. Irgendwann hört man nicht mehr, man testet nur noch und sucht. Neee- mache ich schon länger nicht mehr, ich laß mich treiben.

Und überhaupt, was soll mich denn noch weghauen, was mußte ich denn alles schon hören - oder durfte ich schon hören?

Geil ist ja schon fast Normalzustand. Und wenn geil normal wird, was ist geil dann noch wert?

OK, Werner Enge- er kam angeritten aus Elze, um 2 alten Männern, 2 alten Rockern, die in Sachen Hifi schon fast alles zusammengekauft haben in den letzten Jahrzehnten - mal wieder so was wie Faszination zu servieren.

Er lieferte heute meinem Freund Robert eine Cornwall 3, die dieser blind bestellte, nachdem er hier die RF 7 MK 2 hörte.

Werner Enge ist einer der wenigen Menschen auf dem Erdball, auf die Verlaß ist.

Werner Enge sagt, ich komme um so und so viel Uhr und dann ist er auch da.

Das vermisse ich so in unserer Welt - Pünktlichkeit.

Werner ist immer pünktlich.

Er kommt lieber zu früh als zu spät, so trudelte er auch um 11 statt 12 Uhr bei Robert ein und als ich dann endlich angeschlichen kam, saßen die beiden auf der Straße im Kaffee und hatten das breite Grinsen.

Ich setzte mich - wie immer hungrig auf Süßes - dazu und futterte mich durch Berge von Erbeer Sahne Kuchen und Käse Puddingkuchen.

Oben bei Robert stand schon die frisch aufgebaute Cornwall und spielte sich ein Stündchen warm - frisch aus dem Karton.

Dann gings los -

hoch in Roberts Tempelhalle - und was mich da erwartete war einfach zu schön um wahr zu sein.

Mann, die Cornwall kommt ja auf Bildern im Netz so was von NULL rüber! Sieht aus wie ein häßliches Entlein - im realen Leben ist das ein wahrer Diamant des klassischen Boxenbaus.

Ein Möbelstück genau nach meinem Geschmack in herrlichen Walnut - ach was ein geiles Furnier.

Klopfprobe. Tot. Perfekt gedämmt und verarbeitet. Satt.

Werner führte uns dann die mit Magneten verschließbare Killerabdeckung vor - richtig satt und mit wirklich schalldurchlässigen Stoff.

Das Zeug ist so durchlässig, daß wenn man es abmacht und gegen das Licht hält - kann man durchsehen, Knaller.



Die Bassmembranen - 38er Kolosse - Hammer - Hard Edge Sicken vom ALLERFEINSTEN:
















Einfach nur klasse, Haptik und Optik über alle Zweifel erhaben - genau so baut man Lautsprecher!

Könnte gar nicht aufhören zu schwärmen.

Ich spürte - das wird heute was ganz Großes!

Robert und Werner waren so lieb mich gleich in den Sweetspot zu setzen, so daß ich diese herrlichen Kunstwerke optimal genießen durfte.

Und nun habe ich hier den Punkt erreicht,wo ich nicht weiß, was ich schreiben soll.

Worte können dem, was ich heute erleben durfte in keiner Weise gerecht werden.

Ich bin seltenst im Leben derart überwältigt und schier emotional vergewohltätigt worden, wie von dieser Cornwall 3.

Vergeßt den ganzen Blödsinn, den irgendwelche Tester geschrieben haben, ich weiß nicht, was die gehört haben, eine Cornwall 3 sicher nicht.

Die Cornwall 3 ist der erste Lautsprecher, den ich in rund 40 Jahren Hifi zu Gehör kriegte, der völlig frei von Fehlern musiziert.

Da färbt gar nix. Stimmenwiedergabe trieb mir sofort die Tränen in die Augen und ich mußte bei Nightwish nach 5 Minuten abbrechen, weil ich emotional nicht mehr konnte und nur noch als zitterndes und stammelndes Bündel dasaß und es mich innerlich zerrissen hat, was ich in diesem Leben verpaßte!

Annette Olzon war da, ich sah sie vor mir - das war derart erotisch und hypnotisierend - überwältigend und liebevoll - ein UNDING!

Die Cornwall reißt schier unendlich große Bühnen auf, leuchtet die Orchester und Chöre im Hintergrund voll aus - behält locker und lässig den Überblick- und ist derart schnell und zupackend - reißt einen in eine Galaxie voller Emotionen und entzündet Feuerwerke, die dem Entstehen des Universums beim Urknall kaum nachstehen dürfte.

Wie kann man denn so was bitte schön bauen?

Ich mußte erstmal innehalten, verdauen, was ich da erlebte und fand kaum Worte, nahm eine kritische Scheibe nach der anderen raus und egal ob Yello, Ozric Tentacles, Iron Maiden, Bernard Allison, Naturinstrumente - völlig wurscht - die Klipsch Cornwall 3 machte alles perfekt und dabei derart emotional überwältigend und mit einem derart herrlich flüssigen und in keinster Weise nach Horn klingenden Hochton - derart freie Mitten und alles so was von sauber und konturiert und plastisch -

nicht eine einzige Frequenz, die sich irgendwo aufschaukelt - nix - unfaßbar.

Beispielsweise hört sich die neue Primal Fear Scheibe - Delivering the Darkness - auf den meisten Boxen einfach nur schrill und plärrig an, obwohl da Unsummen ins Mastering gebuttert wurden- nicht so über die Klipsch, die diese Scheibe perfekt differenziert, wie ich das noch nie und nirgends erlebt habe.

Werner Enge saß im Eck und lachte, Robert hing mit Kinnladensperre neben mir. Dagegen hörten sich seine bisherigen Anlagen so tot an wie Radioberieselung im Kaufhaus - derart krass fiel der Unterschied zur Klipsch Cornwall aus.
Und Robert beherrbergte von etlichen renommierten Herstellern Boxen der über 10.000 Euro Klasse und hatte auch schon die Glenair mit ST 200 in Betrieb.

Die Cornwall 3 ist der erste Lautsprecher, bei dem ich sage, die spielt um Äonen über meinen bisherigen Lieblingslautsprecher Tannoy Glenair - egal, wie man die pimpt, tiefer legt oder sonstwas macht - da kommt man nicht hin - wohlgemerkt, in Roberts Raum und an dessen Equipment, wie das anderswo ausfällt kann man nie vorhersagen, dazu habe ich schon zu viel erlebt.

So abgebrüht bin ich inzwischen geworden, daß ich nix auf andere Hörraume projeziere, ohne es zu hinterhören.

Ich versuchte stundenlang mit aller Konzentration schweißgebadet in den Krümeln zu suchen - irgendeinen Schwachpunkt , eine Unsauberkeit oder ein Artefakt zu finden , den Hasenfuß dieser Boxen auszumachen - irgendwann gab ich mich geschlagen - würde ich einen speaker bauen und wäre Hersteller - genau so würde ich den Sound realisieren wollen - so und nicht anders.

Eigentlich erwartete ich, daß die Dinger nicht wirklich Bass können. Aber die können und wie! Und die bleiben kristallklar beim gesamten Lauf einer Bassgitarre - von oben nach unten gleich laut, da schwankt nix, keine Einbrüche, keine Überhöhungen.

So sauber habe ich noch nie Bassgitarren gehört, nicht mal im Ansatz.
Aber auch Tiefbassgewitter bei Yello waren kein Problem -
wobei ich die zwar fetter kenne - aber in keinster Weise so sauber und konturiert.

Die Abbildung ist von Größe und Bühne etwas vergleichbar mit der Tannoy Westminster - riesig und man sitzt in Rundum Klangbädern, wenn die records das hergeben.

Schlagzeug steht 1:1 im Raum.

Und alles kommt so was von mühelos und mit einer Leichtigkeit des Seins - unbeschreiblich. Da ist einfach kein Lautsprecher auszumachen. Da ist nur Musik und nochmal Musik und nochmal Musik.

Ich sagte Werner Enge ganz klar, daß das das fuckin beste war- das ausgeglichenste, fehlerfreieste, was mir jemals zu Ohren kam - und das die von mir immergesuchte eierlegende Wollmilchsau darstellt - so wie das bei Robert spielt.

Nirgends eine Aufdickung und eine Stimmenwiedergabe- ich drückte so manche Träne weg.Bruce Dickinson von Iron Maiden habe ich bisher nur im realen Leben nach der Show, wenn ich ihm direkt Auge in Auge gegegenüberstand so klar gehört. Genaiso erging es mir mit Ralf Scheepers von Primal Fear . S Laute kommen derart organisch - -der Mund eines Sängers oder Sprechers zerfasert in keinster Weise in irgendwelche Teilbereiche.

Ich habe ja die fantatische RF 7 MK 2 von Klipsch im Hause - an diesen Hochton kommt die nicht ran - klingt im Vergleich fast schrill - obwohl die das schon verdammt gut macht!

Robert badet im Glück, ich habe ihm mehrmals gratuliert und Werner Enge lachte sich halbtot, daß wieder ein High Ender, der sein Leben lang richtig Asche für Lautsprecher locker machte - und deren verdammt viele - mit so einer preisgünstigen Klipsch im Nirwana ankommt.

Da komme auch ich als Verbraucher mir echt verarscht vor. Warum baut so was denn kein anderer?

Warum faselt jeder nur rum von Kompromissen usw. wenn es auch ohne geht - völlig ohne!

OK - evt. schieße ich jetzt in meiner Erregung übers Ziel hinaus und das sieht in anderen Räumen an anderen Equipments alles völlig anders aus - aber Leute, so was wie heute gehört - ist das, wonach ich ein Leben lang suche.

Darum wird Werner Enge zum großen Leidwesen meiner Frau alsbald möglich mit einer Cornwall hier aufkreutzen und wir versuchen die Dinger vor unseren Schrank zu flanschen.

Wenn das hier ansatzweise so gut funzt wie bei Robert steht mein neuer Weg fest. Aber so was von.

Ich hechtete dann auch fassungslos durch Roberts Zimmer und die Raumecken - heh, die Dinger regen beim Robert nicht eine einzige Mode an - in den Raumecken klingt das genauso kristallklar und knochenfurztrocken wie vor den Boxen.

Ich habe keine Ahnung, wie so was möglich ist. No way.

Im Prinzip stehe ich unter Schock, wie damals bei meiner Erstbegegnung mit der Tannoy Westminster wo mir alles vorhergehende nur noch fade vorkam.

Nun muß man unbedingt erwähnen, die Klipsch waren futschneu aus dem Karton und konnten schon derart überzeugen.

Nicht ansatzweise eine Härte im Hochton - nicht ansatzweise der Eindruck, man müsse da was einbrennen - die Dinger machen einfach ihren Job - akustisch verschwinden und das Haus mit Musik fluten.

Egal ob laut oder leise - die können alles.

Und laut können sie verzerrungsfrei lauter als alles,was man so unter Hifi versteht - ich konnte das nicht ansatzweise ausloten - ich hätte die Trommelfelle erbrochen samt Eingeweide. Da sind dann schon wahre Urgewalten am Werk die einen die Hoden ausspucken lassen,lange bevor man in Grenzgebiete für den speaker stößt.

However, das war ein großartiger Tag und ich kann es in keiner Weise abwarten hier die Cornwall 3 bei mir im Hause zu testen.

Da hängt, wenn das paßt der Haussegen hinterher richtig schief aber ****** drauf.

Danke an Werner Enge, der mich endlich mal wieder (und Robert gleichsam) in diesem Hobby verzaubern konnte - und zwar sowas von.

Mann, das war der alte Zauber, wie ich ihn in den 90er Jahren erlebte, als ich Werner Enge auf der High End Messe im Kempinski kennenlernten und sich selbst die anderen Aussteller dort auf die Füße traten, um jede freie Minute dort zu hören.

Damals war alles andere auf der Messe Spielzeug gegen die Klipsch Demo, wo sich das Publikum ballte und der Sauerstoff im Raum immer knapper wurde.

So mancher wird wohl umgekippt sein, ich war damals noch richtig hart im Nehmen.

Was ein Tag.

Würde mich nach diesem Erlebnis einer fragen, was der beste Lautsprecher sei, den ich im Leben hörte - ich würde keine Sekunde zögern und diese Cornwall 3 benennen.

Und den Vermerk dazu - mit himmelweiten Abstand.

Jetzt macht mich bitte nicht auf das Klipschorn Anniversary aufmerksam, das hörte ich vor Jahren bei einem Händler in Ludwigshafen, der es schaffte, die Dinger desaströs klingen zu lassen und genau deswegen befaßte ich mich nicht weiter mit der Classic Serie von Klipsch. Robert war damals dabei und ihm erging es da genau so.

Das färbte, näselte und trötete au Backe, heute weiß ich durch Werner Enge, das der dort damals verwendete amp null paßte.

Bin jetzt erstmal platt. Aber so was von.

Berichte zur Modifikation meiner RF 7 MK 2 erfolgen morgen, ich kann nicht mehr, bin restlos alle und muß das Erlebte verdauen, wahrscheins war es eh nur ein Traum.

Danke Werner Enge, danke, danke, danke.


Geändert von Replace-Kellerkind (02.08.2014 um 19:46 Uhr).
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  #2  
Alt 02.08.2014, 20:19
TheJoker TheJoker ist offline
 
Registriert seit: 04.11.2011
Beiträge: 297
Standard

So hatte ich das erwartet, schön das alles geklappt hat und alle zufrieden sind. Oder ist zufrieden zuwenig?
Genießt den Abend!

Joachim
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  #3  
Alt 02.08.2014, 20:48
Wonneproppen Wonneproppen ist offline
Missetäter
 
Registriert seit: 19.12.2013
Beiträge: 3.531
Standard

Wenn ich die üblichen Werner-Jubel-Hymnen abziehe, dann bleibt es also insgesamt ein guter Lautsprecher. Schön. Vielleicht ist es mit etwas nüchterner Sprache möglich, den Klang zu beschreiben, auch im Vergleich zur RF-7, denn eine Cornwall habe ich leider nie gehört. Obwohl ich wöchentlich durch Elze fahre.
Welche Elektronik hängt daran?

Dass eine Klipsch eine Tannoy an die Wand klatscht, ist mir klar, seit ich Tannoy das erste mal intensiv gehört habe. Aber mir glaubt ja keiner.
__________________
"Wer herausgeht, muß auch wieder hereinkommen."
Herbert Wehner
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  #4  
Alt 02.08.2014, 22:44
Replace-Kellerkind
 
Beiträge: n/a
Standard

Zitat:
Zitat von Wonneproppen Beitrag anzeigen
Wenn ich die üblichen Werner-Jubel-Hymnen abziehe, dann bleibt es also insgesamt ein guter Lautsprecher. Schön. Vielleicht ist es mit etwas nüchterner Sprache möglich, den Klang zu beschreiben, auch im Vergleich zur RF-7, denn eine Cornwall habe ich leider nie gehört. Obwohl ich wöchentlich durch Elze fahre.
Welche Elektronik hängt daran?

Dass eine Klipsch eine Tannoy an die Wand klatscht, ist mir klar, seit ich Tannoy das erste mal intensiv gehört habe. Aber mir glaubt ja keiner.
Die RF 7 MK 2 ist im Bass etwas mehr "hifi" - rundet hie und da, macht auch große Gesten und schönt auf.

Die Cornwall ist da staubtrocken - erlaubt sich nicht die geringsten Schlenker und dickt rein gar nix auf.

Die RF 7 MK 2 hat eine Gehäuseresonanz bei 147 hertz, wo sie etwas extra brummig klingt und röhrig - die Cornwall 3 zieht völlig sauber durch.

Die RF 7 MK 2 gibt im Hochton ne Portion Extra Schmackes, was wunderbar spektakulär kommt, die Cornwall bleibt auch hier sauber und absolut neutral.

Die RF 7 MK 2 kann Stimmen verdammt gut wiedergeben, die Cornwall macht das noch ne Ecke plastischer.

Was überraschend ist, die niedrige Cornwall macht genauso eine hohe Bühne wie die RF 7 MK 2.

Die RF7 MK 2 ist eine Box mit dem Fingerabdruck hin zur Spaßbox- liebt wie gesagt große Gesten - die Cornwall ist furzneutral und schneller und wendiger - aber trotzdem extrem emotional.

Beides irrsinnig gute Boxen - aber - die Cornwall ist ne Liga drüber aus meiner Sicht. Muß die bei mir daheim hören, ob es da auch so ist.

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  #5  
Alt 02.08.2014, 22:44
Replace-Kellerkind
 
Beiträge: n/a
Standard

Zitat:
Zitat von TheJoker Beitrag anzeigen
So hatte ich das erwartet, schön das alles geklappt hat und alle zufrieden sind. Oder ist zufrieden zuwenig?
Genießt den Abend!

Joachim
Zufrieden ist weit zu wenig denke ich
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  #6  
Alt 02.08.2014, 23:13
Keramikfuzzi
 
Beiträge: n/a
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Irgendwie kommt mir das oben beschriebene bekannt vor. Corny ist pure Emotion. Ein Beweis, dass sich mit relativ einfachen Mitteln , viel Know How und Durchhaltevermögen einer der mitreissendsten Lautsprecher realisieren lässt.

Cornwall ist seit 1977 einer von Martins Lieblingen.


Schön, dass Ihr soviel Spass hattet.

Gruß von Martin
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  #7  
Alt 03.08.2014, 00:13
mr.dave mr.dave ist offline
 
Registriert seit: 15.01.2009
Beiträge: 528
Standard

Zitat:
Zitat von Wonneproppen Beitrag anzeigen
Wenn ich die üblichen Werner-Jubel-Hymnen abziehe, dann bleibt es also insgesamt ein guter Lautsprecher. Schön. Vielleicht ist es mit etwas nüchterner Sprache möglich, den Klang zu beschreiben,
Irgendwie bist Du hier im falschen Unterforum gelandet. Aber der Ausweg ist leicht gefunden. Einfach oben links auf "Startseite" klicken..
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  #8  
Alt 03.08.2014, 06:52
Thomas74 Thomas74 ist offline
 
Registriert seit: 06.12.2010
Beiträge: 72
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Werner und die Cornwall... na endlich man muß sich nur wundern warum das so verdammt lange gedauert hat, schließlich gibts diesen Lautsprecher mit Unterbrechungen seit 1959..
Als Rockfan der es nunmal sehr oft mit sehr schlechten Aufnahmen zu tun hat , gibts meines Erachtens kaum etwas besseres - tonal ist dieser Lautsprecher sehr gutmütig (übersieht dadurch aber auch das eine oder andere Detail - eine Glenair kann da imho schon mehr) und natürlich klingt aber trotzdem explosiv und sehr dynamisch.
An welchem Verstärker habt ihr die Cornwalls gehört ?
Die IIIer mag puristische Verstärkerkonzepte - ihr solltet sie mal an einer kleinen Röhre hören auch wenn Werner Enge bei dem Gedanken Magenkrämpfe bekommt.
Im Gegensatz zur RF7 ist die Cornwall durchaus röhrengeeignet.

Andererseits glaube ich nicht daß die Cornies in dem elendlangen Raum von Werner wirklich gut klingt.
Ich hatte meine Cornwalls und die Chorus leider auch viel zu lange zu weit entfernt vom Hörplatz aufgestellt.. naja Versuch macht Kluch.

Viel Spaß auch weiterhin
Lieber Gruß
Thomas
__________________
ich meinte zu hören

Geändert von Thomas74 (03.08.2014 um 06:56 Uhr).
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  #9  
Alt 03.08.2014, 06:53
Replace-Kellerkind
 
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Sorry,

hatte ich gestern vergessen zu beantworten-
als Verstärker hing der 30er von Dussun dran, Robert verfügt über ganze Arsenale von amps und Monoblöcken- gestern hing das billigste Teil aus seinem Bestand dran, da der am wenigsten Hitze macht bei dem Wetter.

Sein Hörraum ist halt unterm Dach und die Röhren kommen nur zum Einsatz, wenn es nicht so heiß ist.

Hier ein ausfürhlicher Thread und Bericht und Bilder zu dem Dussun,den ich klasse finde.

http://www.open-end-music.de/vb3/showthread.php?t=7057

Als CDP benutzte er zunächst das Esoteric Soloplayer-Flagschiff X01D2.

Ich bat aber drum aus seiner CD Player- Sammlung den Lector CDP 7 MK 3 anzuhängen, da ich das Teil von daheim her innig liebe.

Verkabelung ist natürlich komplett ViaBlue vom Feinsten.

Ich habe diese Nacht wieder kein Auge zugekriegt und wenn ich so halb wegdöst träumte ich von der Cornwall 3 in meinem Wohzimmer.

Himmel was sind das für Lautsprecher!



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  #10  
Alt 03.08.2014, 07:00
Replace-Kellerkind
 
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Zitat:
Zitat von Thomas74 Beitrag anzeigen
Werner und die Cornwall... na endlich man muß sich nur wundern warum das so verdammt lange gedauert hat, schließlich gibts diesen Lautsprecher mit Unterbrechungen seit 1959..
Als Rockfan der es nunmal sehr oft mit sehr schlechten Aufnahmen zu tun hat , gibts meines Erachtens kaum etwas besseres - tonal ist dieser Lautsprecher sehr gutmütig (übersieht dadurch aber auch das eine oder andere Detail - eine Glenair kann da imho schon mehr) und natürlich aber trotzdem explosiv und sehr dynamisch.
An welchem Verstärker habt ihr die Cornwalls gehört ?
Die IIIer mag puristische Verstärkerkonzepte - ihr solltet sie mal an einer kleinen Röhre hören auch wenn Werner Enge bei dem Gedanken Magenkrämpfe bekommt.
Im Gegensatz zur RF7 ist die Cornwall durchaus röhrengeeignet.

Andererseits glaube ich nicht daß die Cornies in dem elendlangen Raum von Werner wirklich gut klingt.
Ich hatte meine Cornwalls und die Chorus leider auch viel zu lange zu weit entfernt vom Hörplatz aufgestellt.. naja Versuch macht Kluch.

Viel Spaß auch weiterhin
Lieber Gruß
Thomas
Hallo Thomas,

da muß ich dich enttäuschen, die Cornwall löste um einiges besser auf als die Glenair, da kamen infos zu Tage, die ich so noch nicht hörte, auch unterschreibe ich in keiner Weise, daß diese Boxen Rock präferieren -

es lief alles PERFEKT.


Von der Auflösung kenne ich nur einen Lautsprecher, der da konkurrieren kann - die Sonus Natura Unikat.

Mag sein, wenn man einen schlecht auflösenden Röhrenamp dran hat, daß die Cornwall 3 nur noch rockt und cremig wird - nicht so am Dussun. Diese geil soundenden Schmiereffekte sind ja das, was mir an Röhren immer wieder so toll gefällt bei Heavy Metal.

Robert hat sauteure und höchswertigste Röhren diverser Hersteller mit killermäßigen Netzteilen - die wird er auch noch testen, die kosten dann das zigfache der Cornwall und ich bin sicher, das läuft!

Spätestens seine neuen Riesen Monoblöcke werden da einfahren wie der Blitz.

Das werde ich mir auch selber anhören fahren.

Das mit meinem elendlangen Raum wird gar nicht so schlimm , da die Cornwall vor den Schrank muß, komme ich dann auf eine Basisbreite von 3 Meter und eine Hörentfernung von maximal 4,5 Meter.

Die Chancen sollten gut stehen für die Cornwall aber auch dafür, daß mir Beate die Koffer vor die Tür stellt.

Aber ich werde mich da rigoros durchsetzen, wäre nicht das erste Mal, daß ich losziehe und das passende Haus zur Box kaufe.

Das dauert dann halt e bissel.


Geändert von Replace-Kellerkind (03.08.2014 um 07:06 Uhr).
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