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Hörempfindung Wie werden Musik und Geräusche empfunden

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  #1  
Alt 11.02.2018, 19:25
aston456 aston456 ist offline
 
Registriert seit: 18.12.2010
Beiträge: 197
Standard Der Sonntags-Faktor

Freunde des wohltemperierten Klanges,

heute war es wieder soweit, nach dem Frühstück habe ich mich zum Hören in den Keller verzogen, um zum wiederholten Male voller Verzückung den sonntäglichen Klangolymp zu genießen.

Es ist wirklich unglaublich, um wieviel ermdüungsfreier, prägnanter und exakter alles klingt, wenn am Sonntagmittag die sonst offensichtlich vorhandenen Störanteile in der Stromversorgung nicht mehr oder deutlich geringer vorhanden sind.

Nun wohnen wir nicht in einer Metropole, sondern am Rand eines kleinen oberbayrischen Nestes, aber der Unterschied ist evident.

Wenn ich mal unter der Woche im Rahmen meiner Mittagspause (Homeoffice...) in den Keller gehe, kommt es häufig vor, daß ich den Versuch umgehende abbreche, um mich nicht fortgesetzt zu frustrieren, weil es "anstrengend" klingt.
Desgleichen, wenn ich mal Abends höre.
Meistens weiß ich das schon nach den ersten Takten und es hat auch keinen Sinn dagegen "anzuhören". Es bleibt schlecht.
Samstag ist es meisten auch ok, aber nicht so sicher wie am Sonntag.
Und die Zuleitung ist wirklich fett, mit 50A Sicherung und mit einer fetten Erde.
Gruß,
Kai
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  #2  
Alt 11.02.2018, 19:45
Deichgraf Deichgraf ist offline
 
Registriert seit: 15.04.2013
Beiträge: 455
Standard

Hallo Kai,

das kann ich gut nachvollziehen, wobei ich denke, dass der netvige Klang in der Mittagspause wochentags auch damit zusammenhängen könnte, dass Du vielleicht einfach nicht frei im Kopf bist und Dich daher nicht so leicht in die Musik fallen lassen kannst.
Dass jedoch in der Regel - und vor allem unter der Woche - Störanteile im Netz sind, davon gehe ich auch aus.
Aus diesem Grund habe ich alle meine Geräte an einem PS Audio P3 hängen.
Der nimmt den Strom komplett auseinander, schmeisst alle Störanteile raus und baut eine perfekte Sinuswelle auf, puffert ihn und liefert mir dann exakt 230 saubere Volt.
In Verbindung mit einem Klangmodul und einer passenden Verkabelung ist jetzt Ruhe.
Einzig meine jeweilige Gemütsverfassung kann mir jetzt noch den Musikgenuss trüben.

Schönen Gruß von hinterm Deich
Carsten
__________________
PS Audio P3, Ayon CD1-SC, AudioValve RKV III, Hifiman HE1000 V1 + V2 mit Cardas Clear, Sennheiser HD800S mit Cardas Clear, PS Audio AC12, HMS Suprema, HMS Gran Finale Jubilee Netz- und XLR-Kabel.
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  #3  
Alt 12.02.2018, 16:05
Oliver Oliver ist offline
 
Registriert seit: 19.02.2012
Beiträge: 1.198
Standard

Auch hier im äußersten Westen empfinde ich teils große Unterschiede beim Musikhören.
Nur bin ich mir nicht (mehr) so schlüssig , ob es tatsächlich am zeitweise stark belasteten Stromnetz liegt, oder doch eher an meinem Hörempfinden.
Es gibt Tage und Tageszeiten , da kann ich einfach besser Musik genießen.
Stehe ich etwas unter Stress, gelingt mir das zu diesen Zeiten aber auch nicht immer.
Schon ein leicht erhöhter Druck auf den Trommelfellen ist für das Hörempfinden sehr entscheidend .

Ich möchte die Theorie mit dem belasteten Strom absolut nicht platt reden. Ich weiß aus eigener Erfahrung, wie wichtig eine gute Stromführung für den Klang der Anlage ist.
Dennoch sollte man sich auch mal die Frage stellen, in welcher Verfassung man gerade Musik hört und wie man diese zu diesem Zeitpunt empfindet.
Das belastete Stromnetz begründet wahrscheinlich nicht alles .
__________________
Gruß,
Oliver
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  #4  
Alt 12.02.2018, 16:46
acci acci ist offline
 
Registriert seit: 02.12.2007
Beiträge: 132
Standard

Hallo Zusammen,

ich kämpfe mit dem Problem schon seit ewigen Zeiten und bin mir sicher
das es nicht an der eigenen Verfassung liegt.
Gerade wenn man mit Bekannten hört, die die Anlage auch gut kennen und alle zu dem gleichen Ergebnis kommen kann man ziemlich sicher auf äußere Einflüsse schließen.
Bei mir weicht z.B. der Bass auf und wird unpräzise, dadurch wird alles zugedröhnt und die Musik klebt an den Lautsprechern.
Das liegt niemals an der eigenen Verfassung.

Das höre ich schon nach den ersten Takten. Heute am Rosenmontag, wo in Köln alle draußen sind, klingt es z.B. wunderbar.😀

Gruß Bert
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  #5  
Alt 12.02.2018, 17:09
aston456 aston456 ist offline
 
Registriert seit: 18.12.2010
Beiträge: 197
Standard

Ich denke, die physiologisch-psychischen Faktoren spielen natürlich auch eine Rolle, ohne Frage.
Wenn ich dann gestreßt/genervt bin, kann ich es ohnehin gleich sein lassen.

Aber selbst, wenn ich mal total entspannt und ausgeruht unter der Woche höre, und da macht es kaum einen Unterschied wann, ist es nie so rund, wie am Sonntag.

Am Sonntag ist der Hintergrund, die Stille viel schwärzer und um die Violinen, Piccoli, Blechinstrumente und hohen Gesangsstimmen herum sind keine klitzekleine Sägezähne.

Gruß,
Kai
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  #6  
Alt 12.02.2018, 18:26
yeti66 yeti66 ist offline
 
Registriert seit: 02.04.2012
Beiträge: 61
Standard

Hallo Kai,
ich würde Dir, genau wie Carsten, zwingend zum Stromgenerator raten!
Ich habe (hatte) bei mir die gleichen Probleme....dann kam ich nach etwas Recherche auf die Produkte von "Purepower" aus Kanada. Das Ergebnis war derart Nachhaltig, dass ich seit Jahren nicht mehr ohne hören wollte!
Vor ein paar Monaten habe ich den Sprung vom 1050 auf den neuen 1500 vollzogen....Du kannst natürlich auch den PS Audio P3, 5 oder sogar den 10er in die engere Auswahl einbeziehen....einen Filter würde ich m.E. nicht favorisieren, er hat bei mir niemals das Niveau eines Purepower erreicht!
Gruß
Stephan
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  #7  
Alt 12.02.2018, 18:30
flar flar ist offline
SHINDO
 
Registriert seit: 23.01.2010
Beiträge: 353
Standard Sauberer Strom

Dieses Problem ist schon sehr lange bekannt, betrifft aber sicher nicht jeden und nicht jeder hört so deutliche Unterschiede heraus.
Bestes Beispiel für mich:
Ebenfalls Sonntags eine sehr hochwertige Steckdosenleiste in die Anlage integriert und meine aktuelle Lösung (Trenntransformator von Swoboda aufwendig modifiziert) herausgenommen.
Kein Unterschied im Klang für mich!
Also war ich drauf und dran den Trenntrafo hier im Basar zu verkaufen und für viel Geld die Netzleiste zu erwerben. Allein aus optischen Gründen und dem geringeren Platzbedarf.
In der Woche habe ich manche CD klanglich kaum wiedererkannt.
Der Wechsel zum Trenntrafo dauert keine 2 Minuten und das gewohnte Klangbild stellte sich sofort wieder ein.
Daher schließe ich für mich Täuschung oder Suggestion aus.
__________________
ahoi flar



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  #8  
Alt 12.02.2018, 22:33
aston456 aston456 ist offline
 
Registriert seit: 18.12.2010
Beiträge: 197
Standard

Ich hatte den PS Audio Power Plant Premier (ich habe ihn eigentlich immer noch, aber er funktioniert nun überhaupt nicht mehr), bei dem ich nie wirklich sicher war, ob der tatsächlich etwas gebracht hat.
Da hat es wohl in den USA eine große Rückrufaktion gegeben, weil die Teile reihenweise den Geist aufgegeben haben - siehe Charly und mich.
Ein Freund von mir hat sämtliche Schaltungs- und Reparaturunterlagen im Netz gefunden und kann das Teil trotzdem nicht reparieren, weil es irgendwelche exotischen Teile hat.
Und über 3 K€ , wie für den Purepower ist es mir nicht wert.
Ich muß auch erstmal schauen, ob ich den "Schmutz" messen kann und dann schauen wrír mal weiter.
Ich habe an sowas https://www.trifield.com/product/line-emi-meter/ gedacht.
Gruß,
Kai
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  #9  
Alt 12.02.2018, 23:28
AM5 AM5 ist offline
 
Registriert seit: 13.11.2016
Beiträge: 115
Standard

Hallo Kai,

ich sollte wohl besser nicht an einem Sonntag kommen und meinen Isotek mal mitbringen!?

Grüsse Jürgen
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  #10  
Alt 13.02.2018, 08:27
Alpineberlinette Alpineberlinette ist offline
 
Registriert seit: 09.02.2018
Beiträge: 5
Standard

Kann ich nachvollziehen, dass es zu bestimmten Zeiten besser klingt.
Eine meiner Anlagen hat einen Plattenspieler mit Batterieversorgen, das Netzteil vom Phono VV hat ebenfalls eine 30 kg schwere Batterie, der Verstärker das gleiche für die empfindliche Eingangsstufe.
Die Ruhe, die diese Kette ausstrahlt ist schon enorm.
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