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  #1  
Alt 08.04.2012, 09:16
Replace-Kellerkind Replace-Kellerkind ist offline
 
Registriert seit: 12.05.2010
Beiträge: 14.174
Standard Danke GOTT und Schäfer: Der neue ASR Emitter 2 Exclusive

Morgen Leute,

nun schreibe ich doch schnell was im Forum.

Man beachte auch mein neues Benutzerbild.

Wie im Glenair Thread angedeutet, habe ich mich entschlossen meiner Glenair den weltbesten Verstärker zu gönnen, den ich für Geld kaufen kann

Kurzum: Die Vorgeschichte ist bekannt, mein Emitter 2 Exclusive von 2005 durfte zu seinem neuen Besitzer reisen und ich ließ mir einen superspeziellen und am Weltmarkt einzigartigen Emitter 2 Exclusive 2012 von ASR für meine Glenair bauen.

Dabei haben die Mannen von ASR Audio (Mr. Schäfer himself, Prof.Dr.of Acculogy Sascha Puljic und Masterchief Mr. Cunz) wieder einmal das Unmögliche möglich gemacht und Übermenschliches geleistet, um mir schon zu Ostern mittels reichlichen Überstunden einen Emmi zu bauen.

Diesen holte meine Frau dann am Donnerstag direkt im Werk ab-
und dann kam erstmal der große Schock -
nichts funktionierte richtig-
und das trotz tagelanger Qualitätskontrolle und tadellosen Meßschrieben.
Ein Ding der Unmöglichkeit! Aber lest weiter, der Emmi war unschuldig

Dann folgte der Ostereinsatz von Friedrich Schäfer und gestern war ich mit dem Teil im Werk - am Emitter war alles picobello - da ich aber spezielle WBT Lautsprecherausgänge bestellt habe und von Via Blue speziell angespitzte Hohlbananen verwende, hat es eine WBT Buchse beim Einsetzen förmlich innerlich zerschreddert - Folge war, daß der rechte Kanal nicht mehr korrekt funktionierte und dies die ganze Elektronik im Emitter wohl durcheinander rüttelte.

Nachdem ich mir dann den Aufbau der WBT KLemmen angesehen habe, habe ich amtlich Abbitte geleistet und nach den großen ASR Knebelklemmen gebettelt, da diese weit mehr Kontaktfläche bieten.

Herrn Schäfer habe ich damit seinen ganzen Samstag versaut, denn ein Wechsel auf neue WBT Klemmen wäre ein Klacks gewesen, aber die ASR Klemmen zu verbauen - dafür mußte der Emitter komplett in seine Einzelteile zerlegt werden -

will heißen - sogar die Siebungsblöcke mußten rausgelötet werden.

Aber Friedrich Schäfer ist nichts zu viel für seine treuen Stammkunden.

Er und seine Lebenspartnerin machten sich an die Arbeit und meine Frau und ich durften staunend zusehen, wie dieser Mann selbst im Halbschlaf (nachts vorher ward es sehr spät)und beim Small Talk so ein Ding zerlegt.

Lötkolben auf 450 Grad und los gehts

Die WBT s bieten echt nur eine homöopathische Kontaktfläche im Vergleich zu den ASR Knebelklemmen und ich könnte mir unentwegt selber in den Hintern treten, daß ich mich bedingt durch die Fachpresseberichte und der Beliebtheit am Markt dazu breit schlagen ließ , mir einen Emitter damit anfertigen zu lassen.

Beim Umbau wurde mir erstmal klar, wie aufwendig der Emitter innerseitig gefertigt ist- die schiere Materialschlacht.

An die ASR Klemmen wird das Signal heutzutage nicht mehr, wie bei meinem 2005er via Messingschiene geführt, sondern mit Solid Core 8 qmm (kein Witz) Reinsilberkabel - auf welche 8er schwere Industriebananen per Crimptechnik(Bearbeitung mit dem Riesenhammer) draufkommen, was eine weit bessere Materialverschmelzung und Kontakt bringt, als die übliche Löterei. (die WBT Sachen hingegen werden angelötet).

Der Bananeneingang der ASR Klemmen bietet Full Kontakt über die ganze Fläche und nicht nur ein homöopathisches innerseitiges Spiralgeflecht- mal abgesehen davon sehen die WBT s im Vergleich zu den ASR Klemmen förmlich winzig aus

Schäfer betonte immer wieder, daß er schon seit zig Jahren mit der Fertigung selber nichts mehr zu tun hat und er schon lange keinen Emitter mehr selber auseinandergenommen hat, da er ja die Entwicklung macht und die kaufmännische Seite sowie Repräsentationsfunktion des Betriebes innehat.

Trotzdem - der Mann würde dir einen Emitter auch mit zugebundenen Augen zerlegen können - mich erinnerte das förmlich an meine Militärzeit, wo wir Waffen unter der Stopuhr mit Augenbinde zerlegen mußten........

Wie auch immer - nach dem Umbau gab es einen ordentlichen Testlauf und mein Emitter wurde mit zig Testgeräten überprüft und mußte alle möglichen Signale über sich ergehen lassen, während Schäfer auf dem Bildschirm die Daten checkte- alles war perfekt!

Ich könnte hier jetzt noch jede Menge erzählen und schwärmen, dann komme ich aber heute nicht mehr zum Thema.

Zum Beispiel durften wir einen Prototypen des in einigen Jahren kommenden "tragbaren" Vollverstärkers sehen................. der auf den Namen X 1 hört oder durften die taiwanesischen Luna Versionen der Emitter bestaunen. Auch zeigte mir Schäfer, wie man per Knopfdruck auf einer innerseitigen Platine den Emitter selber als Werkstattexperten zu Rate zieht und dieser ein längeres Kontrollprogramm seiner Innereien vornimmt und sich selber checkt. Die Kiste lebt, im wahrsten Sinne des Wortes, fehlt nur noch, daß 2 Arme mit Schraubenschlüssel und Lötkolben ausfahren und der sich selber repariert, wenn mal was ist.

Ab ging es nach Hause und flugs schloß ich den Emmi an - und dann der große Schock- nichts geht!

Schweißausbruch und Panikattacke waren angesagt, wie kann der denn völlig tot sein? Im Werk ging doch alles.

Nun ja, eben, deswegen, weil der Emmi ein schlaues Kerlchen ist.

Als ich die Nabelschnüre der Netzteile hinters Rack wurschtelte mit den kiloschweren Harting Steckern - kam ich an einem Netzteil wohl ans Stromkabel und habe dies versehentlich halt rausgezogen.

Der Emitter hat nun gesperrt beim Start, da er merkte, daß nur ein Netzteil und der Akku unter Saft stehen. Überhaupt Akku - dazu gibt es später ein Epilegium

Ich also meinen Hals hinter die Netzteile und mal die Verbindungen gecheckt - aha, ein Stecker halber raus - schön satt reindrücken - auf Start - jau - und der Zauberer beginnt zu zaubern.

So, bevor ich später weitere Berichte schreibe, hier erstmal mein unendlicher Dank an ASR Audio und insbesondere Friedrich Schäfer, daß man mir meine Osterfeiertage so selbstlos gerettet hat.

Einen derarten Aufopferungsservice findet man bei keinem Hersteller, der mir bekannt wäre.

Mein Fazit daraus habe ich gezogen , ich lasse mir nie mehr einen Emitter bauen, der mit WBT Ausgängen bestückt ist. Wenn Emitter von ASR, dann alles von ASR und wie es von ASR vorgesehen wurde.

Außer die Chincheingänge, da machen die WBT Sachen für mich klanglich durchaus Sinn, auch wenn der Unterschied zu den ASR Eingängen jetzt kein drastischer ist.

Teil 2 wird folgen - und ja, Bilder kommen auch bald.


Geändert von Replace-Werner (08.04.2012 um 13:51 Uhr).
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  #2  
Alt 08.04.2012, 09:32
Replace-Kellerkind Replace-Kellerkind ist offline
 
Registriert seit: 12.05.2010
Beiträge: 14.174
Standard Teil 2 meines Emitter Epilegiums

Der neue Emitter sollte frischen Wind in mein Haus bringen.

Wie ja bekannt ist, habe ich im letzten Jahr sehr viel mit verschiedenen Operationsverstärkertypen und Batteriespannungen experimentiert, was einen drastischen Einfluß auf das Klangbild hatte.

Dazu gibt es ja reichlich Threads in meinem Forum.

Nach wie vor präferiere ich den 843 SQ Keramikchip - ohne den ein Emitter einfach kein richtiger Emitter ist, während heutzutage immer mehr die preiswerten 551 OP s Verwendung finden, welche bis 30 Volt belastet werden können (während die 843 SQ mit den 18 Volt des Akkus bereits im Grenzbereich laufen)

Auch dokumentierten ja Mikelinus und ich immer wieder den Klangeinfluß des Ladezustandes des Akkus an sich.

Im Oktober 2011 wurde dann von ASR der Akku meines Emitter 2 Exclusive von 2005 schaltbar gemacht und ich konnte für meine verwendeten 843 SQ Chips die Spannung um 1,2 oder 1,8 Volt wahlweise absenken, was für mich ein großer klanglicher Durchbruch war.

Sascha Puliec von ASR - der Akkuspezialist himself - konstruierte nun ein noch wesentlich felxibleres Modell für mich.

Es handelt sich um einen Akku, der sehr aufwendig umgebaut wurde.

Auf der Frontseite ist nun ein großer diamandgeschliffener Messingknopf und das Acryl der Frontplatte wurde entsprechend graviert-
ich kann jetzt den Akku in Serienzustand laufen lassen-
oder die Spannung in Schritten absenken von:
0,6 Volt, 1,2 Volt, 1,8 Volt, 2,4 Volt oder 3 Volt.

Da der Emitter und die Batteriezellen neu sind habe ich eine Vollabsenkung von 3 Volt vorgenommen.

Der Akku ist dann ja auch immer das "Problemkind" bei einem neuen Emitter, welches besonders lange Einbrennzeiten benötigt.

Meine Theorie war immer, daß diese lange Einbrennphase daraus resultiert, daß der Akku für den 843SQ anfangs einfach etwas zu viel Spannung bereit stellt und dieser daher etwas angestrengt klingt.

Mit der 3 Volt Absenkung habe ich nun einen futschneuen Emitter ans Netz gegeben, der von der ersten Sekunde an klanglich keine Wünsche offen läßt und einfach perfekt musiziert, kann mein Glück kaum fassen.

Ich versuche jetzt mal Bilder einzustellen.

Und so sieht es aus, wenn man so ein kleines Emitterchen eben mal aus dem Werk nach Hause holt und den Kombi eben mal "vollmacht"








Fortsetzung folgt dieser Tage


Geändert von Replace-Kellerkind (08.04.2012 um 09:43 Uhr).
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  #3  
Alt 08.04.2012, 09:34
Replace-Kellerkind Replace-Kellerkind ist offline
 
Registriert seit: 12.05.2010
Beiträge: 14.174
Standard

Hier sieht man die Vorderseite des neuen Akkus mit dem Knopf:

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  #4  
Alt 08.04.2012, 09:35
Replace-Kellerkind Replace-Kellerkind ist offline
 
Registriert seit: 12.05.2010
Beiträge: 14.174
Standard

Das dürfte noch besser sein:

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  #5  
Alt 08.04.2012, 09:37
Replace-Kellerkind Replace-Kellerkind ist offline
 
Registriert seit: 12.05.2010
Beiträge: 14.174
Standard

Hier nun die Integrierung des Akkus und der Netzteile in mein Hifi Rack:


Paßt wunderbar zu dem obenddrüber stehenden Lector CD Player!

Sieht aus, wie von einem Hersteller gefertigt
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  #6  
Alt 08.04.2012, 09:39
Replace-Kellerkind Replace-Kellerkind ist offline
 
Registriert seit: 12.05.2010
Beiträge: 14.174
Standard

Und nebendran auf einer eigenen Base thront dann das Herzstück.

Ich habe ihn auf den Namen "The Rock" getauft.



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  #7  
Alt 08.04.2012, 11:34
debonoo debonoo ist offline
 
Registriert seit: 04.08.2010
Beiträge: 655
Lächeln

Hallo Werner..

vielen Dank, für deinen Bericht..

mfG.
Andreas
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  #8  
Alt 08.04.2012, 12:41
Replace-Kellerkind Replace-Kellerkind ist offline
 
Registriert seit: 12.05.2010
Beiträge: 14.174
Standard ASR Riesenknebelklemmen

Hallo Freunde,

ich bin nunmehr mal aus meinem Kellergewölbe gekrabbelt und versorge euch mit weiteren Eindrücken:

Hier mal ein Bild der von Friedrich Schäfer himself montierten Riesen ASR Knebelklemmen, die nunmehr meinen Emitter zieren:

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  #9  
Alt 08.04.2012, 12:46
Replace-Kellerkind Replace-Kellerkind ist offline
 
Registriert seit: 12.05.2010
Beiträge: 14.174
Standard 843 SQ with Heavy Metal

Und hier habe ich euch mal ein Bild gemacht -
von dem auf neuestem Stand montierten 843 SQ Keramik Ansteuerungs Operationsverstärker:



Die Mundorf Vorsiebung (ja- trotz Akkubetrieb und 400.000 Mikrofarad Vorsiebung im Akku) ist nun auf der Unterseite der Platine montiert -
so daß auf der Oberseite der 843 SQ statt mit einem kleinen Kühlkörper nunmehr mit massiven Messinggewichten (der große goldene Block) beschwert ist UND mit der Platine verschraubt ist - um noch mehr Druck und STabilität auszuüben -
was natürlich eine drastische Verbesserung der Hochton Wiedergabe und der Kühlung des 843 SQ mit sich bringt.


Schäfer denkt eben an alles
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  #10  
Alt 08.04.2012, 12:50
Replace-Kellerkind Replace-Kellerkind ist offline
 
Registriert seit: 12.05.2010
Beiträge: 14.174
Standard XLR Platine

So - und hier sehen wir wunderbar stehend montiert die XLR Platine.

Natürlich einstellbar mit Dip Schaltern (einstellbarer Eingangswiderstand), so daß das verwendete Kabel keine Rolle mehr spielt.



Die XLR Platine brückt übrigens auch den ersten Eingang zu Phono.

Seitlich von der Platine zu den XLR Neutrik Buchsen führen jeweils Reinsilber Solid Core Kabel!

Geändert von Replace-Kellerkind (08.04.2012 um 13:08 Uhr).
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