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  #11  
Alt 24.07.2014, 23:33
boxworld boxworld ist offline
 
Registriert seit: 23.06.2010
Beiträge: 4.237
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Zitat:
Zitat von Ted Beitrag anzeigen
Dir ist schon klar, dass das ein DSP ist? Also genau das, was du eigentlich verteufelst?

LG
Jörg
Hallo Jörg,

ein DSP ist Fluch und Segen zugleich.
Für Werner, jemand der die Fähigkeit besitzt mit dem Gehör abzustimmen, ein Segen. Für Menschen die glauben man könne einen DSP mittels ARTA "glatt ziehen" ein Fluch .
Werner kann damit nur gewinnen .

Fletcher-Munson ist damit Sekundensache, ich würde den SPL als "Grandfather of DSP" bezeichnen.

jm2C

Gruss Marc
__________________
Windspiel-Audio
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  #12  
Alt 24.07.2014, 23:37
boxworld boxworld ist offline
 
Registriert seit: 23.06.2010
Beiträge: 4.237
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da Cay-Uwe und Florat eh das Ding im Programm haben könnte der Werner ja lieb fragen ob die mal drüber Messen können .
Schade das die Klipsch nur ein Volumen für beide TT hat, sonst könnte man den unteren TT auf eine andere Fs abstimmen und das Problem wäre gelösst...

LG Marc
__________________
Windspiel-Audio
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  #13  
Alt 24.07.2014, 23:48
Ted Ted ist offline
 
Registriert seit: 30.10.2013
Beiträge: 1.804
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Zitat:
Zitat von boxworld Beitrag anzeigen
Für Menschen die glauben man könne einen DSP mittels ARTA "glatt ziehen" ein Fluch
??? Wie den DSP glatt ziehen?

LG
Jörg
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  #14  
Alt 25.07.2014, 00:17
boxworld boxworld ist offline
 
Registriert seit: 23.06.2010
Beiträge: 4.237
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messen, über die Nullinie spiegeln und die gespiegelte Kurve in den DSP ein programmieren.
Dann ist es am Hörplatz glatt (gezogen) und klingt auch so
Die Kunst besteht da drin den Raum auszublenden und die Emotion zu belassen

Gruss Marc
__________________
Windspiel-Audio
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  #15  
Alt 25.07.2014, 00:24
Florat Florat ist offline
 
Registriert seit: 07.11.2008
Beiträge: 2.556
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Ja DSP sind toll .. als EQ und um Delays zu setzen .. alle möglichen Filter / Frequenzweichen zu zaubern sinds echte Waffen.

Gruß, Florat
__________________
Gewerblicher Teilnehmer

www.SETA-AUDIO.de
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  #16  
Alt 25.07.2014, 00:28
Ted Ted ist offline
 
Registriert seit: 30.10.2013
Beiträge: 1.804
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Wie ich den DSP eingesetzt habe, kannst du ja im anderen Thread lesen.

Oder demnächst hören. Eberhard ist aus dem Urlaub zurück, oder?

LG
Jörg
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  #17  
Alt 25.07.2014, 07:58
Replace-Kellerkind Replace-Kellerkind ist offline
 
Registriert seit: 12.05.2010
Beiträge: 14.174
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Ich verteufele nur DSP s, in die ich digital reinmuß, da mein Player keinen Digital Ausgang hat und weil ich den Soundcharacter meiner irren Lector Röhrenausgangsstufe erhalten will.

Ohne diesen analogen Fingerabdruck kann man CD gleich in die Tonne klatschen.

Frage ist halt, wieviel von dem Fingerabdruck nach Digitalisierung und erneuter Analogisierung von einem DSP übrig bleibt.

Cay-Uwe veranschlagt für ne Trivium und Einmessen immerhin satte 2000 Euro - evtl. läßt sich das auch günstiger lösen, ich befasse mich bald damit, heute muß ich erstmal die vollmodifizierte Glenair hier hören bis mittwoch.

Wird heute nachmittag samt Florat eintrudeln.

Die Klipsch abschließen wird mich wohl Tränen kosten.


Geändert von Replace-Kellerkind (25.07.2014 um 08:10 Uhr).
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  #18  
Alt 25.07.2014, 10:27
music is my escape music is my escape ist offline
 
Registriert seit: 30.11.2013
Beiträge: 476
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Zitat:
Zitat von Kellerkind Beitrag anzeigen

Frage ist halt, wieviel von dem Fingerabdruck nach Digitalisierung und erneuter Analogisierung von einem DSP übrig bleibt....
Genau das ist der Punkt. Mir persönlich ist kein Fall bekannt, in dem eine zusätzliche Doppelwandlung die Qualität verbesserte hätte und wenn man allerorten liest, wieviel Freude plötzlich aufkommt, wenn DSP-Kisten a la Audiovolver, TACT, Lyngdorf etc... nach längerer Zeit mal wieder aus dem Signalweg genommen wurden, sagt das einiges.

Die Raumkorrektur ist eine Sache, je nach Vorbedingungen und pers. Geschmack kann eine dezente Hörplatzentzerrung zumindest im Bassbereich durchaus mehr nützen als schaden. Imho liegt das wahre Problem bei den meisten DSP-Kistchen aber wie gesagt in einer, gemessen am Rest der Anlage, unterirdischen AD DA Wandlung.

Wenn man sich anschaut, wieviel Hirnschmalz bei ordentlichen DACs investiert wird, um eine möglichst korrekte Wandlung hinzubekommen und sich dann den Aufbau bspw. des hier verlinkten FernoststandardDSP-Modell zu Gemüte führt, wird einiges klar.

Oftmals führt nach Anschluss eines DSP die augenscheinliche Verbesserung der Klangqualität durch die Raumkorrektur zu einem großen Aha-Erlebnis und das Ding darf erst einmal bleiben. Drückt man dann den obligatorischen Bypass-Knopf, wird man in seiner Entscheidung noch bestätigt, denn es klingt nun auf einmal unfassbar schlecht und man fragt sich, wie man so bisher Musik genießen konnte.

Hat man aber garnicht, denn der DSP-hängt ja immer noch in der Signalkette und wandelt in der Regel fleissig weiter, lediglich der interne EQ ist auf flat gestellt. Man hört also erst einmal nur die Klangveränderungen, die der DSP als Gerät (!) in die Kette bringt, unabhängig einer Korrektur und das ist selten eine Verbesserung.

Ich würde jedwedes neue Kistchen ersteinmal pur testen, sprich den VV/ DSP erst einmal nur im Bypass laufen lassen und sehen, ob ich damit zurechtkomme. Anschließend das Teil wieder komplett aus der Kette nehmen und vergleichen, wie es ohne klingt. Nur wenn es da keine Veränderungen bzw. gar Verbesserungen gäbe, würde ich weiter testen und schauen, inwiefern der Einsatz einer Raumkorrektur dauerhaft zufrieden macht.

Denn egal, wie groß der Klangewinn durch eine Raumkorrektur (völlig anderes Gebiet) auch sein KANN: die bei einer zusätzlichen subotimalen Wandlung erlitten Verluste am Musikmaterial kann keine Korrektur der Welt wieder ausgleichen.

VG!

Geändert von music is my escape (25.07.2014 um 10:31 Uhr).
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  #19  
Alt 25.07.2014, 10:54
Zwodoppelvier Zwodoppelvier ist offline
inaktiv
 
Registriert seit: 08.12.2010
Beiträge: 971
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Hallo Thomas,

was Du schreibst sind genau die Punkte, die mir immer durch den Kopf gegangen sind, wenn Leute, die erst super begeistert vom Convolving berichtet hatten, nach einiger Zeit wieder ausgestiegen sind.

Es erhebt sich m.E. nun sofort die Frage, wo man hinsichtlich Aufwand und Preis einsteigen muß, um sich die genannten Einschränkungen gar nicht erst einzufangen. Angesichts der Preise der von Dir oben genannten Geräte wie auch ordentlicher DACs wird das wohl kein billiges Vergnügen.

Zu Werners Problem, wenn es denn eines mit Raummoden ist, fällt mir noch der Lösungsansatz Dipol-Baß ein. Die Anregung der Luft ist hier schon eine andere. Tiefer und trockener Bass ohne diesen unangenehmen Druck auf den Ohren ist damit vielleicht leichter zu erreichen.

Viele Grüße
Eberhard
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  #20  
Alt 25.07.2014, 11:13
Franz Franz ist offline
 
Registriert seit: 28.11.2007
Beiträge: 7.711
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Zitat:
Oftmals führt nach Anschluss eines DSP die augenscheinliche Verbesserung der Klangqualität durch die Raumkorrektur zu einem großen Aha-Erlebnis und das Ding darf erst einmal bleiben. Drückt man dann den obligatorischen Bypass-Knopf, wird man in seiner Entscheidung noch bestätigt, denn es klingt nun auf einmal unfassbar schlecht und man fragt sich, wie man so bisher Musik genießen konnte.

Hat man aber garnicht, denn der DSP-hängt ja immer noch in der Signalkette und wandelt in der Regel fleissig weiter, lediglich der interne EQ ist auf flat gestellt. Man hört also erst einmal nur die Klangveränderungen, die der DSP als Gerät (!) in die Kette bringt, unabhängig einer Korrektur und das ist selten eine Verbesserung.
Genau das ist mir mal passiert, als ich den audiovolver im Betrieb hatte. Erst als ich ihn wieder aus dem Signalweg entfernte, wurde mir klar, daß es zu einer Verschlimmbesserung gekommen war. Das war Lehrgeld, heute halte ich die sog. "elektronische Raumkorrektur", den ganzen DSP-Kram für überflüssig, hilft nur da, wo Lautsprecher und Raum richtig schlecht sind. DSP löst kein Problem, es kaschiert nur.

Gruß
Franz
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