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  #61  
Alt 17.03.2018, 13:47
SolidCore SolidCore ist offline
 
Registriert seit: 12.12.2014
Beiträge: 1.002
Standard Singxer

Hallo nochmal

Ich würde gar nicht wagen, zu behaupten, der Singxer wäre die ewige Lösung.
Man kann Dinge immer nur zum aktuellem Standpunkt betrachten.
Es wird bei jeder Art von Verbindung, und Geräten, irgendwann immer mal wieder etwas besseres geben.
Ich habe nur andeuten wollen, das Dante, obwohl für seinen Kampfpreis allein schon sehr gut, ebenso Optimierungsbedarf hat, um dahin zu kommen, Musik als "Richtig" wahrzunehmen. Sieht man aber mal deren Preis von grade mal 160,-, gibt es wohl wenig vergleichbares. Was aber nicht bedeutet, es gäbe nichts besseres.
Schön wäre natürlich, es wird irgendwann auch mal das gleiche direkt beim Hersteller angeboten.

Gruss
Stephan
__________________
Meridian 508 20Bit (modifiziert) / PC mit Singxer SU-1 (modifiziert) / DAC Meitner MA-1 / Vorstufe Threshold T-2 / Endstufe Threshold T200 / Dynaudio Contour S 3.4 / Verkabelung: Eigenentwicklung. Heimkino: Lexicon MC-8 THX

Geändert von SolidCore (17.03.2018 um 14:03 Uhr).
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  #62  
Alt 17.03.2018, 14:26
music is my escape music is my escape ist offline
 
Registriert seit: 30.11.2013
Beiträge: 641
Standard

Hallo Stephan,

ganz genau das sehe ich eben komplett anders: die mir bekannten Dante-Konfigurationen klingen bereits von Haus aus "richtig" und werden mit etwas Aufwand immer nur noch besser.

Das ist für mich ja gerade der entscheidende Unterschied: hier wird etwas Richtiges noch besser gemacht (und da steht man aus audiophiler Sicht noch ganz am Anfang), während es so scheint, dass man bei USB aus etwas von Haus aus Ungeeignetem mit unbändigen Mühen an allen Ecken und Kanten über Jahre hinweg versucht(e), etwas Richtiges, dauerhaft befriedigend Klingendes zu machen.

Der kleine Micromedia-DAC aus dem letzten Post hängt hier mit günstigen XLR-RCA-Adaptern an einer Funk LAP2V3, die ihrerseits einen K812 antreibt bzw. Adam-Audio-Monitore mit X-Art-Hochtöner. Das ist eine Kombination, der wohl niemand etwas besonders Schönfärberisches, Wohlklingend-Gesoundetes unterstellen würde - im Gegenteil dürfte es manchem beim schieren Gedanken daran die Fußnägel hochrollen. Und dennoch, bzw. deshalb (?): hier kommt reine, wunderbare Musik raus - richtig, selbstverständlich, mitreißend. Das passt laut, das passt leise, jedes Genre. Alles tönt anders, nix gleich, super Dynamik, Wahnsinnsbühne, akurate Tonalität - kurz: keine Komponenten, nur die Musik. Und das für die Kohle.

Wie auch immer. Es wird noch eine ganze Weile dauern, bis derartiges marktübergreifend eine Rolle spielt, dafür gibt es noch einiges an Problemen zu lösen. Bis dahin oder auch weit darüber hinaus ist ein guter USB-DDC sicher das Mittel der Wahl! Albert hat in seinem letzten Post das Ganze auch aus meiner Sicht treffend ganz wunderbar formuliert.

Grüße,
Thomas

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  #63  
Alt 17.03.2018, 16:59
maasi maasi ist gerade online
 
Registriert seit: 28.12.2008
Beiträge: 1.252
Standard

Zitat:
Zitat von morphologic Beitrag anzeigen

Allerdings gehe ich davon aus, das das Basteln und Optimieren auch bei Dante im Prinzip genau so weiter gehen wird wie bei USB - wenn auch die technischen Voraussetzungen / die Konzeption von AoIP a priori sehr viel überzeugender sind. Dass das nicht aufhören wird, davon zeugen m.E. bereits jetzt die Diskussionen um die Stromversorgung, das Clocking, die Anbindung, die relative Unflexibilität hinsichtlich der wählbaren Taktfrequenz, der Wunsch nach Update auf das 192k-fähige Brooklyn-Board, etc.

Absolut richtig. Seit AoIP über Dante im AH-Forum das große Thema im AH-Forum ist, seitdem wird mehr denn je gebastelt und optimiert. Das wird jeder feststellen, der dort mitliest. Soweit der Weg das Ziel sein soll, ist das ja auch völlig okay.

Wenn das Ziel aber der schnelle Musikgenuss ist, dann gibt es auch andere Wege als AoIP.

VG Uli
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  #64  
Alt 17.03.2018, 17:44
Chiller54 Chiller54 ist offline
 
Registriert seit: 06.12.2016
Beiträge: 180
Standard

Wie schlägt sich der Singer denn gegen ein Ifi micro IUSB?
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  #65  
Alt 17.03.2018, 18:08
maasi maasi ist gerade online
 
Registriert seit: 28.12.2008
Beiträge: 1.252
Standard

Zitat:
Zitat von morphologic Beitrag anzeigen
Hallo zusammen,

die Erfahrung von Jürgen und Anderen mit Stephans geblesstem Singxer kann ich für mich und meine Hörsituation hier nach ausgiebigem Hören und Vergleichen absolut bestätigen.

Grundsätzlich haben hier in der letzten Woche drei Konstellationen / Ketten ausgiebig gegeneinander gespielt:
Kette A: "USB-Chain A":
– Sotm sms-200 ultra > Singxer SU-1 (XLR) > Dac
Kette B: "USB-Chain B":
– Sotm sms-200 ultra > Acousence Afi-USB > Dac
Kette C: "Dante-Chain":
– macmini > Thunderbolt-Bridge mit Focusrite Dante-Karte > Micromedia Dio RCA (Dante) > Dac

Zum Setup:
Der Dac ist ein NOS-Wandler, der Verstärker eine Röhre, die Lautsprecher Harbeth Monitor 30.1. In allen Ketten spielen jeweils auch hier sehr gut beleumundete Kabel von Stephan / Solidcore. Bis auf den Mac mini ist alles, was extern versorgbar ist, mit Linearnetzteilen ausgerüstet, einschließlich des / der Switches.

BISHER (vor Stephans Singxer) gefiel mir die Dante-Kette (C) insgesamt am besten, auch wenn AoIP via Dante für mich bisher noch einige Schwächen hat. Das Bessere: die hohe Auflösung / Separation, Tiefe und Timing, was Dante sehr sehr gut hinbekommt. Die Schwäche: minimale Über-Exponierung von Details, Sibilanten-"anschärfung" an der Grenze meines Geschmacks. Via Afi-USB (Kette B) war es im ganzen stimmiger (gewissermaßen "fehlerarm" / -frei), aber auch wenig(er) spektakulär - heute, mit der Singxer-Erfahrung würde ich nun sagen "etwas langweilig"

Kette A mit dem Singxer ist nun sehr nahe an den Stärken der Dante-Kette dran. Tonal allerdings gefällt mir Kette A *deutlich* am besten: Voller, dunkler, substanzieller. Müsste ich es an Frequenzbereichen festmachen, würde ich sagen: mehr Grundton / Oberbass. Nicht dramatisch, aber da, unabhängig vom Musikstück und Bitrate bzw. Aufnahmequalität.

Wo es nun aber wirklich mitreißend wird: Mit Stephans Singxer kommt ein sagenhafter, swingender Flow ins Hören per USB - das haben Andere hier ja auch schon berichtet (dieses "einfach Musikhören"). Vereinfachend - und relativ zueinander - lassen sich die sehr klar hörbaren Unterschiede vielleicht so skizzieren:
Mit Kette A (USB, Singxer) ist es lean back hören - es dominieren musikalisches Fließen und Treiben-Lassen - "nicht jede Nuance ist unbedingt wichtig - weil: es geht nicht um hin-hören, sondern schlicht Hören und Genießen". Mit Kette B und insbesondere mit C ist es im Vergleich lean forward hören. V.a. bei Dante ein Fest des musikalischen Details - "hör hierhin, hör da hin, wow - geil - mit _wirklich_ noch nie gehörten Details" - aber auch heller, auch etwas dünner, weniger Fluss.

Warum mag ich es nun per Kette A (USB > Singxer) lieber? Vielleicht ist das eine Typsache, aber mich machen neben dem Flow (ich vergesse beim Hören damit wirklich die Zeit) auch die reichen Obertöne an, die diese Kette dank Stephans Händchen und Öhrchen im Unterschied zu den anderen Ketten bei fast jedem Musikstück bietet - selbst olle mp3 320k Soundtrack Kamellen z.B. klingen damit.

Habe mich zuletzt wahllos durch einen größeren Klassik-Sammelordner mit verschiedenen Komponisten durchgehört - gemeinsamer Nenner: alles feine Aufnahmen, viel Hi Res.

Meine Erfahrungen dabei: Egal was ich der Singxer-Kette auflade, es klingt fabelhaft - Beispiel Klassik Piano: es perlt. Nicht nur das: Man hat einfach keine Lust aufzuhören / was anders zu hören. Muss mich an die Absicht des Checks erinnern und "zwingen" die Stücke / Aufnahmen zu wechseln.

Seit ich hier im Forum dabei bin hat es für mich schon viele Schritte nach vorn gegeben, insbesondere auch bei Anpassungen von Stromversorgung und Kabeln. Das hier ist aber nochmal eine andere, neue Qualität des Hörens. Das ist auch mit dem Afi+USB so nicht erreichbar.

Auch die Detail-Darstellung ist famos. Sie erscheint nicht pornös, sondern - in meinen Ohren besser - integriert, sticht dadurch nicht in einer bling-bling-Weise heraus. Bei Dante erscheinen mir die Facetten exponierter. Das kann zweifellos auch eine Menge Spaß machen, ist aber eben anders.

Dass der Singxer bei mir derart reinhaut hätte ich nicht gedacht. Die Klangbeschreibungen hier stimmen auch für mich alle, aber das Wesentliche ist der nun erreichte ganzheitliche Schritt nach vorne. Der ist sehr deutlich, deutlicher als erwartet. Ich war schon schwer am überlegen Stephan nach einem weiteren Gerät zu fragen - quasi "auf Halde", für mich - falls meins mal den Geist aufgeben sollte...

Zusammenfassend kann ich sagen: habe hier bei mir zu Hause noch nie so stimmig, wohltuend und schön Musik gehört. Und ich war noch nie so oft / anhaltend im "Flow", wie ich das für mich nenne - ein Treiben und "Sich-Vergessen" in der Verfassung des Hörens

FG - Albert
Hallo Albert,

vielen Dank für Deinen interessanten Vergleich. Sehr guter Testaufbau.

Ebenso wie bei Dir hinter dem SOtM sMS-200 Ultra hat bei mir der modifizierte Singxer SU-1 hinter einem Auralic Aries Femto mit SBooster-NT nochmal eine leichte (wenn auch keine riesige) Verbesserung gebracht. Erst hinter einem Auralic Aries G2 bringt der von Stephan optimierte Singxer SU-1 dann keine Verbesserung mehr.

VG Uli
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