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KH - Kopfhörerverstärker Alles zu mobilen & stationären Kopfhörerverstärkern

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  #21  
Alt 31.03.2018, 15:45
FritzS FritzS ist offline
 
Registriert seit: 02.12.2009
Beiträge: 1.947
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Einige kurze technische Erläuerungen:

Mein selbst gebauter WNA MKII wird in der Tat nur von einem Steckernetzteil betrieben. Liefert 24V 0,55A
Der Verstärker selbst hat aber eine spezielle Siebung und eine Splitter (der einen künstlichen Mittelpunkt schafft).
Und der OPA und die Ausgangstransistoren (je Kanal zwei BD113/140 parallel) werden in Class A betrieben. Am Ausgang gibt es BlackGate NX 1000 uF 25V und 15 OHM Holco H2 in Serie.
Sonst alles edle HighEnd Bauteile - Nichicon, Evox Rifa, WIMA, Welwyn RC55C.

Jan Meier verwendet „active balanced headphone ground“ (was einen Splitter ähnlich ist).
Was die Siebung der Gleichspannung betrifft verwendet Jan ebenfalls Nichicon Fine Gold Elkos und das jede Menge (in Summe 80.000 µF)
http://www.meier-audio.homepage.t-online.de/classic.htm

„Active balanced Headphone Ground“
http://www.meier-audio.homepage.t-online.de/grounds.htm

„Frequency-adaptive Feedback“
http://www.meier-audio.homepage.t-on...technology.htm

Jan verwendet am Ausgang jeweils zwei parallel geschaltete BUF634. Diese sind intern sogenannte „Diamond Buffer“ wie diese Walt Jung schon vor langer Zeit vorgeschlagen hat.
http://www.waltjung.org/PDFs/WTnT_Op_Amp_Audio_2.pdf
__________________
Fritz
KH: AKG K812, K872, K712, Q701, K701, K501, K550, K271 MKII, Denon AH-D7000 / HA: "Green" SOLO, WNA MK II mod. / CD/SACD Players: Marantz SA7001 KI, Philips CD650 mod. / Phono: Revox B790 + Goldring G1042 MM / PhonoPre: Graham Slee "Green" Reflex / Verkauft: Sennheiser HD600, Stax SR44
Waren zu Gast: AKG K1000, K702, Beyer T90, MYSPHERE 3.2
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  #22  
Alt 31.03.2018, 17:21
Janus525 Janus525 ist offline
 
Registriert seit: 14.08.2015
Beiträge: 2.263
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Zitat:
Zitat von music is my escape Beitrag anzeigen
...unter anderem der schon einmal erwähnte Aune B1 2017, welcher intern auch mit gerademal 9V Class A läuft. Evtl. teste ich das aber noch einmal in Ruhe, irgendwo hier hab ich auch noch eine Ausus Xonar Essence 1, ähnlich wie Du sie benutzt...()...Was bei dem kleinen Quickstep mit einem ausgewachsenen Netzteil passiert, ist wie schon erwähnt einfach grandios und ich glaube, dass es da selbst für die hier thematisierten Lösungen mit interner Stromversorgung schwer werden dürfte.
Ein Vergleich in diese Richtung würde mich durchaus interessieren...

Grüße,
Thomas
Hallo Thomas,

das wäre toll...! Den AUNE B1 kenne ich nicht, habe nur einen kleinen AUNE X1s DAC/KHV mit Steckernetzteil. Mal sehen was passiert wenn ich das Labornetzteil (30V/5A) da mal dranhänge. Vor allem wie viel Strom das Gerät dann maximal zieht wenn der K812 dranhängt und ziemlich laut gespielt wird.

Dass diese batteriebetriebenen Winzlinge mit niedriger Impedanz durchaus ihre Probleme bekommen können, zeigt zum Beispiel der Anstell&Kern AK120. Mit einer Impedanz von 32 Ohm geht der Frequenzgang des Gerätes lt. Audio Test 06/2013 bereits bei 10kHz schon deutlich in die Knie.

Viele Grüße: Wolfgang...


__________________
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www.qas-audio.de

Geändert von Janus525 (31.03.2018 um 17:46 Uhr).
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  #23  
Alt 31.03.2018, 17:30
ninioskl ninioskl ist offline
 
Registriert seit: 23.01.2016
Beiträge: 104
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Hallo FritzS,
du sagst:
Am Ausgang gibt es BlackGate NX 1000 uF 25V und 15 OHM Holco H2 in Serie.....

Bedeutet das nicht, dass der Amp als 15 Ohm Konstantstromquelle läuft und bei symmetrischem Betrieb mit 30 Ohm im Ausgang...?

Grüße Frank

Geändert von ninioskl (31.03.2018 um 17:34 Uhr).
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  #24  
Alt 31.03.2018, 18:04
music is my escape music is my escape ist offline
 
Registriert seit: 30.11.2013
Beiträge: 641
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Zitat:
Zitat von Janus525 Beitrag anzeigen
Hallo Thomas,

das wäre toll...! Den AUNE B1 kenne ich nicht, habe nur einen kleinen AUNE X1s DAC/KHV mit Steckernetzteil. Mal sehen was passiert wenn ich das Labornetzteil (30V/5A) da mal dranhänge. Vor allem wie viel Strom das Gerät dann maximal zieht wenn der K812 dranhängt und ziemlich laut gespielt wird.

Dass diese batteriebetriebenen Winzlinge mit niedriger Impedanz durchaus ihre Probleme bekommen können, zeigt zum Beispiel der Anstell&Kern AK120. Mit einer Impedanz von 32 Ohm geht der Frequenzgang des Gerätes lt. Audio Test 06/2013 bereits bei 10kHz schon deutlich in die Knie.

Viele Grüße: Wolfgang...



Hallo noch einmal,

Als ich vor einiger Zeit nach einem externen Netzteil für besagten Meier Corda Quickstep gesucht habe, hatte ich Jan Meier kontaktiert und ihn gefragt, mit welcher Spannung der KHV seiner Meinung nach am besten funktioniert, da von 6-15 Volt alles möglich ist. Er war ganz klar der Ansicht, je höher, desto besser - also 15 Volt (so wie seine restlichen aktuellen KHV auch).

Interessant ist in dem Zusammenhang vielleicht auch noch, dass der 812 an keinem mir bekannten KHV gleichzeitig so souverän und sanft, ja beinahe warm spielt, wie an den Phonitoren von SPL, welche intern mit krassen 120V arbeiten. Da ich eine recht natürliche Quelle ohne großartige digitale Härte verwende, ist mir das manchmal fast zu entspannt.

Grüße,
Thomas
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  #25  
Alt 31.03.2018, 18:15
music is my escape music is my escape ist offline
 
Registriert seit: 30.11.2013
Beiträge: 641
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Der Hochtonabfall des AK120 resultiert vermutlich aus seinem recht hohen Innenwiderstand am Ausgang - Astell und Kern hatte zu dieser Zeit noch nicht auf dem Schirm, dass ein NaheNullOhmausgang praktisch nur Vorteile bietet und bei vielen Kopfhörern sogar obligatorisch ist, um den FG nicht zu verbiegen.

Mittlerweile findet man ja kaum noch etwas anderes und die Diskussionen darum werden praktisch nicht mehr geführt.
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  #26  
Alt 31.03.2018, 18:21
Janus525 Janus525 ist offline
 
Registriert seit: 14.08.2015
Beiträge: 2.263
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Zitat:
Zitat von music is my escape Beitrag anzeigen
Interessant ist in dem Zusammenhang vielleicht auch noch, dass der 812 an keinem mir bekannten KHV gleichzeitig so souverän und sanft, ja beinahe warm spielt, wie an den Phonitoren von SPL, welche intern mit krassen 120V arbeiten.

Hi Thomas,

ich weiß schon weshalb ich keinen Phonitor haben wollte... Mir war es in erster Linie wichtig einen Wandler/KHV zu haben, den ich klanglich durch den problemlosen Wechsel der verschiedenen OP-Amps so abstimmen konnte, dass er mit dem K812 (nach meiner Auffassung) perfekt harmoniert. Die hoch gelobten und nicht gerade billigen MUSES 01 habe ich gleich wieder entfernt, damit ging es für mich auch zu sehr in Richtung "entspannt". Ist aber weniger eine qualitative Frage als vielmehr Geschmacksache.
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  #27  
Alt 31.03.2018, 18:35
FritzS FritzS ist offline
 
Registriert seit: 02.12.2009
Beiträge: 1.947
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Zitat:
Zitat von ninioskl Beitrag anzeigen
Hallo FritzS,
du sagst:
Am Ausgang gibt es BlackGate NX 1000 uF 25V und 15 OHM Holco H2 in Serie.....

Bedeutet das nicht, dass der Amp als 15 Ohm Konstantstromquelle läuft und bei symmetrischem Betrieb mit 30 Ohm im Ausgang...?

Grüße Frank
Nein - eine ideale Konstantstromquelle hätte einen unendlich hohen Widerstand angetrieben von unendlich hoher Spannung.

Die 15 OHM stören meiner Meinung kaum. Manche KHV haben sogar höhere Innenwiderstände. Früher waren sogar 120 OHM die Norm.

Der Widerstand schützt nur vor Kurzschlüssen, da die Schaltung selbst keinen Schutz aufweist. Die „fertigen“ Treiber, wie sie Jan Meier und auch Funk einsetzt haben einen eingebauten Kurzschluss- und Überlastungsschutz.
Einen symmetrischen Betrieb hat mein selbst gebauter KHV sowieso nicht.

Der Elko dient nur zum Schutz vor eventuell auftretender Gleichspannung am Ausgang. Das war bei diesen DIY Projekt ein Muss, da hier mit vielen OPAs experimentiert wurde, die weisen manchmal eine größere Offset Spannung auf.

Das Nachfolgeprojekt WNA MKIII wies keinen Elko mehr auf, leider wurde es kurz nach dem Erscheinen eingestellt - wurde zum Opfer der RoHS EU Richtlinie. Der Hersteller und Vertreiber der Printplatten und Bausätze gab deswegen auf.
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Fritz
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  #28  
Alt 01.04.2018, 02:03
Maexi79 Maexi79 ist offline
 
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Zitat:
Zitat von Janus525 Beitrag anzeigen
Hi Thomas,

ich weiß schon weshalb ich keinen Phonitor haben wollte... Mir war es in erster Linie wichtig einen Wandler/KHV zu haben, den ich klanglich durch den problemlosen Wechsel der verschiedenen OP-Amps so abstimmen konnte, dass er mit dem K812 (nach meiner Auffassung) perfekt harmoniert.
Ich bekomme nächste Woche einen Phonitor 2 zum probieren Ich mag eher wenn es warm klingt, bei dir scheint es eher in eine andere Richtung zu gehen. Ich finde meinen RME auch genial, ich bin gespannt ob der doch wesentlich teurere Phonitor da was drauf setzen kann oder nicht.
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  #29  
Alt 01.04.2018, 07:48
FritzS FritzS ist offline
 
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@Maexi79
dann lass mal hören, bitte mach einen neuen Thread auf und berichte.

Offen wären u.a noch Funks „LPA-2S+ "High-End"- Kopfhörerverstärker-Modul
und Linesignal-Verstärker“
(mit/ohne SIA-5.V2) und „LAP-2.V 4 hochlinearer Vorverstärker und Kopfhörerverstärker mit zusätzlichen Aufnahmeausgängen“
Funk ist mit seinen Produkten im Profi/Studiobereich tätig.

Natürlich kenne ich auch RME, Violectric/Lake-People, SPL, Lehmann, aber auch Grace-audio, usw.

Jetzt befasse ich mich vorrangig mit Jans Corda -ff
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Fritz
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  #30  
Alt 01.04.2018, 09:24
music is my escape music is my escape ist offline
 
Registriert seit: 30.11.2013
Beiträge: 641
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Zitat:
Zitat von Maexi79 Beitrag anzeigen
Ich bekomme nächste Woche einen Phonitor 2 zum probieren Ich mag eher wenn es warm klingt, bei dir scheint es eher in eine andere Richtung zu gehen. Ich finde meinen RME auch genial, ich bin gespannt ob der doch wesentlich teurere Phonitor da was drauf setzen kann oder nicht.
Das wird er auf jeden Fall, die Autorität ist eine ganz andere. Selbstverständlich kann auch er nur das verstärken, was er von der RME angeliefert bekommt und auch diese kann nur das wandeln, was sie vom Rechner davor vorgesetzt bekommt. Wenn das Signal also bereits harsch und kühl beim Phonitor ankommt, wird er auch nicht mehr viel dran richten können und sollte dies als maßgeblich neutraler Studioverstärker natürlich auch nicht.

Thema Funk KHV: dieser ist einer meiner absoluten Lieblinge und der ihn umgebende LAP2 seit Jahren der Vorverstärker an meiner Anlage, trotz eticher teurerer temporär aufspielender Mitbewerber.

Nix ist so ehrlich und neutral wie dieses Ding, dass zu einem großen Teil tatsächlich nur durchreicht. Der 812er passt perfekt dazu und wird auch sehr gut befeuert, freilich ohne dass etwas nervt. Den Funk gibts irgendwie garnicht in der Kette, sprich, man merkt ihn nicht, das ist nur schwer zu beschreiben.

Dagegen ist der Meier Corda ein regelrechtes Energiebündel und der Phonitor der große, muskelbepackte, autoritäre Bruder, dennoch feingeistig und superentspannt. Aber eben auch recht präsent.

Müsste ich mich entscheiden, wäre es der Funk. Das einzige Problem mit dem Ding ist, dass man sich ab und an fragt, ob da nicht doch noch mehr ginge, eben weil man ihn nicht wahrnimmt und deshalb unterstellt, es wäre noch viel Luft nach oben. Vergleicht man dann, stellt man fest, dass alle anderen ihren eigenen Stil haben, nur der Funk eben irgendwie nicht so richtig. Das ist schon ziemlich interessant.

Grüße,
Thomas
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