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  #1  
Alt 29.05.2018, 13:33
agentlost agentlost ist offline
industriespion h.c.
 
Registriert seit: 06.02.2009
Beiträge: 326
Standard Teufel: Raumfeld Connector aufgebohrt...

Moin Männers,


zunächst als Antwort auf Eugens Frage hier

http://www.open-end-music.de/vb3/sho...54&postcount=9

"Welchen Streamer hast Du?"

geplant, wurde es nun doch ein wenig ausführlicher, sodass ich besser einen neuen Thread eröffne. Aaalso:


Meine Multiroom-Lösung setzt auf das Raumfeld-System von Teufel auf, dessen Connectoren diverse Funktionsbereiche vernetzen wie Wohnzimmer/Schlafzimmer/Küche/Jugendzimmer/PC.

Raumfeld läuft in meiner Netzwerktopologie mit FritzBox störungsfrei und geschmeidig ohne Aussetzer und bietet die native Einbindung von Tidal-Hifi, Tune-In Radio, analog Line-In und direkt angeschlossener USB-HDD bis 24-192, welche die geflacte Musiksammlung beinhaltet. Eine dezidierte NAS ist also nicht erforderlich, deren Einbindung aber ebenso möglich. Integriert ist ein dreibandiger, DSP-basierter EQ zur Raum- und Geschmacksanpassung und eine Lautstärkeregelung.

Die Bedienung erfolgt über die hauseigene Android-App auf Galaxy-Tab/Phone (Apple ebenso möglich), welche den ganzen Kladderadatsch ähnlich einer Auralic-LDS zusammenfassend auf einer Benutzeroberfläche verwaltet.

Vor Jahren zunächst als kostengünstiger Einstieg in die Materie gedacht, entpuppte sich das System hinsichtlich meines Faibles für Underdogs als Wolf im Schafspelz und avancierte inzwischen zur Hauptquelle meiner Installation.

Denn: Beherzigt man einige Basics, kommt man auch mit einem in Serie belassenen Gerät bereits recht weit. Ein linear geregeltes Netzteil zur Bereitstellung der primären 12V Versorgungsspannung wirkt bekanntlich klangfördernd, ebenso die Verwendung eines Cinchkabels seines Vertrauens.

Stützt man lötkundig die onboard dreifach aufbereiteten Sekundärspannungen (5V/3.3V) für CPU/DAC/Ausgangsstufe an entscheidender Stelle noch separat etwas ab (kein Overkill erforderlich...) und ersetzt die Koppel-Elkos zwischen DAC und Ausgangsbuffer durch gute Folien, so erhält man einen - meiner Ansicht nach - wirklich hörenswerten Streamer, welcher einem Vergleich mit hochpreisigen Prestigeprodukten entspannt entgegensehen kann und langzeittauglich zufrieden stellt.

Ach ja: Ausgangsbuffer ist ein DRV603 von TI, welcher seine negative Rail ganz tricky mittels hochgetakteter interner Ladungspumpe selbst erzeugt, sodass das Analogsignal DC ausgekoppelt werden kann bzw. serienmäßig auch wird.

Zunächst skeptisch ob deren klanglicher Potenz erfolgten meinerseits anfängliche Experimente, die hauseigene Ausgangsstufe zu umgehen und eine eigene Lösung anzuflanschen. Hierzu nur kurz: Man geht mit dem differentiellen Ausgangssignal des DAC (CS4271) auf den differentiellen Eingang eines rollingfähigen OPV nach Wahl, dessen Betriebsspannungen separat extern bis hin zur Akkulösung zuzuführen wären.

Nach langen Hörvergleichen (...und ich war FEST entschlossen, dem DRV603 hier was ankritteln zu WOLLEN, so viel zu meiner Erwartungshaltung...), kristallisierte sich jedoch heraus, dass die integrierte onboard-Lösung klanglich bzw. musikalisch in dieser Konstellation nicht zu übertreffen war, sodass ich weitere Ambitionen, an dieser Stelle noch etwas an Performance herauszukitzeln, getrost ad acta legen konnte. Umso besser, eine weitere Baustelle bleibt somit erspart.

Nur ein Beispiel: Das aufgebohrte System löst dermaßen gut und transparent auf, dass es Klangsignaturen diverser OPV in PhonoPres, welche über Line-In in das System eingespielt werden, deutlich nachvollziehbar präsentiert. Auch wird der "Patricia Barber - Test" mit Bravour absolviert. All das bedeutet ja schon einiges.

Nuuur... Phänomen auch hier: Das System ist "zu" preiswert und der Name Teufel "unberechtigterweise" zu sehr mit der "Brot und Butter" - Klasse assoziiert um in dem highendigen Marktsegment ernsthaft wahrgenommen zu werden. Aber ich persönlich lasse mich davon nicht abschrecken. Bilde mir mein eigenes Urteil und entscheidend ist "auf dem Platz".

Wie gesagt beziehen sich meine Aussagen hier auf das frisierte System, welches nach einigen Modifikationen im audiophilen Umfeld durchaus zu bestehen weiß.


Besten Gruß...


- der Jörch -
__________________
Oberste Prämisse soll sein, den chronisch unreflektierten Abusus ressortspezifizischer Terminologien zumindest während einer temporär befristeten Evaluationsphase auf ein Minimum zu reduzieren.
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  #2  
Alt 29.05.2018, 14:11
agentlost agentlost ist offline
industriespion h.c.
 
Registriert seit: 06.02.2009
Beiträge: 326
Standard

Ach ja,


ein kleines Bildchen gibts auch hierzu:




Besten Gruß...


- der Jörch -
__________________
Oberste Prämisse soll sein, den chronisch unreflektierten Abusus ressortspezifizischer Terminologien zumindest während einer temporär befristeten Evaluationsphase auf ein Minimum zu reduzieren.
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  #3  
Alt 30.05.2018, 23:12
MitHoerer MitHoerer ist gerade online
 
Registriert seit: 23.12.2016
Beiträge: 104
Standard

Danke für Deinen Bericht. Gut zu wissen, dass da noch was geht.

Der Raumfeld Connector war vor einigen Jahren meine erste dedizierte Digital-Quelle und DAC insbesondere für Music Internet-Streaming.

Aber irgendwas hatte mir am Klang gefehlt, konnte aber noch nicht sag was, da mir der Vergleich gefehlt hat. Ein CDP klang damals wesentlich Fall besser.

Statt mit Lötkolben habe ich es mit Komponenten Wechsel probiert.

Habe zunächst andere DAC's ausprobiert. Das brachte schonmal eine Verbesserung. Mit dem NAD D 1050 wurde der Klang schon etwas besser/angenehmer, aber in Relation zum damaligen Preis zu wenig.

Statt mehrerer Einzelschritte, hatte ich Mitte 2016 zwei DAC's (Mytec Stereo 192 und NAD C510 (entspricht weitgehend dem NAD M51)) sowie den Aries Mini geordert und die verschiedenen Kombie's durchprobiert.

Interessanterweise konnte der Mytec keine stabile Verbindung (Dropouts/Abbrüche) zum Connector (leider nur 1 digital Ausgang (optisch)) aufbauen, mit dem Aries Mini kein Problem. Die anderen DAC's hatten mit dem Connector hingegen kein Problem.

Beim Mini hatte ich eigentlich keine Klangverbesserung erwartet, "ging ja nur um Internet-Streaming, also digital zu digital". Ok, nach Hören mit dem Mini, war für mich klar, dass es doch noch um einiges besser geht. Davon angestachelt kam kurz danach noch ein Aries Femto dazu. Zusammen mit dem NAD C510 war ich damit eine "relativ lange" Zeit happy. Im Vergleich zum connector für mich runder/angenehmer/weniger scharf/weniger "metallisch"/detaillierter/mehr analog, wie man so schön sagt. (Allerdings zu einem "etwas" höherem Preis)

Der Connector hängt seit dem an einer älteren BO Compact Anlage und leistet dort gute Dienste. Er bekommt immer noch regelmäßig Updates (z.b. Chromecast Erweiterung) von Raumfeld und arbeitet auffällig, unauffällig. Das ist bei den Aries's nicht immer der Fall, wobei ich hier die jeweils aktuellen Beta-Versionen nutze.

Kann mir gut vorstellen, dass eine bessere Stromversorgung beim Connector etwas bringen. Günstiger als neue Komponenten ist es mit Sicherheit, ob es vergleichbar ist, kann ich nicht beurteilen, würde mich aber wundern, da der "Abstand" zum Original Connector für mich schon erheblich war. Zudem kann auch das beste Netzteil den Unterschied u.a. in der Processing Power nicht ausgleichen.
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