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Was emotionale Hörer bewegt Hier gehört alles hin, was empfunden und nicht gemessen wird

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  #1  
Alt 11.01.2018, 14:32
Kay Kay ist offline
 
Registriert seit: 11.10.2013
Beiträge: 195
Standard Musikempfehlung

Meine Lieben,

beklagt wurde, dass zu wenig über Musik gesprochen wird. Ich möchte damit einmal anfangen etwas interessantes vorzustellen. Der eine oder andere kennt sie vielleicht schon.
Das Label "Two Blind Mice" entstand im Juni 1970 in Japan. Es hatte sich darauf spezialisiert japanische Jazz-Musik eine Plattform zu bereiten.
Es sind höchst interessante Aufnahmen von hervorragender Qualität. Nicht das übliche Pling-Plong anderer Labels wie "Biber-Records" oder "Stockfisch-Records", wobei es da sicherlich auch Ausnahmen gibt.
Einen guten Überblick zeigt der Sampler " The TBM Sonds! ". Besonders gefällt mit die Combo: Tsuyoshi Yamamoto Trio. Knarrzender Bass, treibendes Schlagzeug, virtuoses Klavier. Sehr livehaftig aufgenommen. Die machen einfach Spaß.



oder hier eine von diesem Trio:



Hört sie euch an. Ich hoffe ihr habt den gleichen Spaß beim Hören wie ich.

Kay
__________________
Wohnort: 41366 Schwalmtal, an der holländischen Grenze

Geändert von Kay (11.01.2018 um 14:39 Uhr).
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  #2  
Alt 11.01.2018, 14:38
Kay Kay ist offline
 
Registriert seit: 11.10.2013
Beiträge: 195
Standard Stockfisch taugt doch was!

Widersprechend meines ersten Posts.
Eine besonders schöne Aufnahme von Katja Maria Werker "Mitten im Sturm".

Hier singt sie mal in Deutsch. Das kann sie auch. Ihre raue Stimme, ins Mikrofon reingehaucht, sehr intim kennt man von ihr ja vom Album " Contact myself " schon.
Auf " Mitten im Sturm " covert sie einiges. Besonders zu empfehlen ist als alter Gabriel-Fan die Version von " here comes the flood ".



Viel Spaß auch hierbei!

Kay
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Wohnort: 41366 Schwalmtal, an der holländischen Grenze
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  #3  
Alt 11.01.2018, 14:56
HighFidel HighFidel ist offline
 
Registriert seit: 07.02.2017
Beiträge: 410
Standard

Hallo Kay,

schön, dass du guten Vorsätzen unmittelbar Taten hast folgen lassen

Und gleich Widerspruch : auch bei Biber gibt es gute Musik:

https://www.jpc.de/jpcng/poprock/det...s/hnum/7171174

Viele Grüße

Thomas
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  #4  
Alt 11.01.2018, 15:03
Kay Kay ist offline
 
Registriert seit: 11.10.2013
Beiträge: 195
Standard Geschmackssache

Hallo Thomas,

Musik ist ja bekanntlich Geschmackssache. Und gerade den Friedemann mag so garnicht. Ich hatte ihn die Tage noch nach Jahren wieder gehört und schnell wieder zur Seite gelegt.
Aber nett, dass es auch Reaktionen gibt.
Gewisse Aussagen sind provokant. Das mache ich immer wieder gerne. So kommen immer Diskussionen in Gang.

Grüße
Kay
__________________
Wohnort: 41366 Schwalmtal, an der holländischen Grenze
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  #5  
Alt 11.01.2018, 15:10
HighFidel HighFidel ist offline
 
Registriert seit: 07.02.2017
Beiträge: 410
Standard

Zitat:
Zitat von Kay Beitrag anzeigen
Hallo Thomas,

Musik ist ja bekanntlich Geschmackssache. Und gerade den Friedemann mag so garnicht. Ich hatte ihn die Tage noch nach Jahren wieder gehört und schnell wieder zur Seite gelegt.
Aber nett, dass es auch Reaktionen gibt.
Gewisse Aussagen sind provokant. Das mache ich immer wieder gerne. So kommen immer Diskussionen in Gang.

Grüße
Kay
Hallo Kay,

und das ist auch richtig so.

Mich begleitet die Musik von Friedemann seit über drei Jahrzehnten (aber natürlich nicht nur diese).

Und ja: die TBM Aufnahmen sind klasse!

Viele Grüße

Thomas
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  #6  
Alt 11.01.2018, 17:17
Franz Franz ist offline
 
Registriert seit: 28.11.2007
Beiträge: 8.948
Standard

Höre Friedemann sehr gerne, besonders diese hier:



Live komt das noch schöner:



Eben noch gehört, mal was ganz anderes:


Infos unter: http://www.heupferd-musik.de/folk_friends.html
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  #7  
Alt 12.01.2018, 20:04
Andreas1205 Andreas1205 ist offline
 
Registriert seit: 10.04.2013
Beiträge: 113
Standard

Zitat:
Zitat von Kay Beitrag anzeigen

Hier singt sie mal in Deutsch. Das kann sie auch. Ihre raue Stimme, ins Mikrofon reingehaucht, sehr intim kennt man von ihr ja vom Album " Contact myself " schon.
Auf " Mitten im Sturm " covert sie einiges. Besonders zu empfehlen ist als alter Gabriel-Fan die Version von " here comes the flood ".



Viel Spaß auch hierbei!

Kay
Als Fan Katjas Musik empfehle ich dieses Buch über ihren dramatischen Weg zur Musik und ihren Weg aus der Sch.. zu kommen.

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  #8  
Alt 12.01.2018, 20:40
Andreas1205 Andreas1205 ist offline
 
Registriert seit: 10.04.2013
Beiträge: 113
Standard

Für mich, eines der besten Alben von ihm, nicht nur aufnahmetechnisch:



Mal was anderes:


Maggie Björklund

Die Titel kommen über meine Anlage, als ob ich selbst im Aufnahmekeller sitze.
(siehe Fotos im Booklet, wenn vorhanden..)

Euch ein gemütliches Wochenende


Andreas
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  #9  
Alt 14.01.2018, 14:24
Andreas1205 Andreas1205 ist offline
 
Registriert seit: 10.04.2013
Beiträge: 113
Standard

Schade, ist hier schon wieder Schluß mit dem Thread?
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  #10  
Alt 14.01.2018, 18:18
tom539 tom539 ist offline
 
Registriert seit: 26.09.2013
Beiträge: 651
Standard

Zitat:
Zitat von Andreas1205 Beitrag anzeigen
Schade, ist hier schon wieder Schluß mit dem Thread?
Hallo Andreas,

Wie wäre es mit diesem schon etwas älterem Album der niederländischen Ausnahmekünstlerin Candy Dulfer:




Bereits im zarten Alter von sechs Jahren began Candy, angeleitet von Ihrem Vater Hans Dulfer, mit dem Saxophon. Der Weg schien vorbestimmt, da auch Vater Hans ein exzellenter Saxophoniest war. Inspiriert wurde Candy durch Größen wie Sonny Rollins und David Sanborn. Die erste Plattenaufnahme folgte im Alter von 11 Jahren, mit 14 gründete Candy schließlich die erste Band - Funky Material.

Neben den eigenen Longplayern ist Candy vor allen eine sehr gefragte Begleitmusikerin und hat schon mit vielen Grüßen des Musikbusiness zusammengearbeitet. Dazu zählen Prince, Pink Flyd, Maceo Parker, Blondie, Van Morrison und Markus Miller.

Den "Durchbruch" erreichte sie 1989 mit der Single Lilly was here, an dem Eurythmics-Mastermind Dave Stewart beteiligt war - der Song machte sie quasi berühmt.

Das Album "Live in Amsterdam" stammt aus dem Jahr 2000 und zeigt das ganze Können von Candy Dulfer. Prominiente Gäste sind ebenfalls dabei, neben Angie Stone beim Titel For the love of you auch Dave Stewart, mit dem gleich zwei Songs performt wurden - Synchrodestiny und natürlich Lilly was here.

Neben den musikalischen Qualitäten kann "Live in Amsterdam" auch klanglich voll überzeugen. Das Line-Up umfasst 9 Tracks incl. der Zugabe Dance `Till U bop und beinhaltet auch die bekannten Titel Sax-A-Go-Go und Pick up the pieces.
Bis auf die Zugabe, die mit ihrem Disco-Beat nicht so recht zum Rest der Songs passen will, eine sehr gelunge Mischung aus schnellen Funk-Stücken und gefühlvollen Balladen.
Highlights sind das Duett mit Angie Stone sowie der Überhit Lilly was here, obwohl es Candy hier meiner Meinung nach etwas mit dem Saxophonspiel übertreibt. So werden die Pausen zwischen Dave´s Gitarrenspiel und ihrem Einsatz auch noch von Ihr bespielt - so geht ein wenig von der "Magie" des Songs verloren.
Das sich Fr. Dulfler auch zurücknehmen kann, zeigt sie wiederum auf Nikki´s Dream, wo sie nach anfänglichem Spiel die Bühne komplett den ebenfalls exzellent spielenden Musikern überlässt.

Candy Dulfer darf wohl zurecht als eine der herausragendsten Saxophonspielerinen im Musikgeschäfft gezählt werden - wie sagte schon Prince damals: "when I wan`t Sax - I call Candy". So überrascht es nicht, dass sie nach langer Pause seit 2010 auf den Alben "Musicology" und "3121" von Prince wieder dabei ist.

Und ich könnte mich immer noch in den Hintern beißen, dass ich sie 2013 bei den Dürener Jazztagen verpasst habe - dort war Candy Dulfer zu Gast und hat ein kostenloses Konzert gespielt...

Oder dieses aus dem letztem Jahr - das dritte Studio-Album von Kai Strauss:




Auf 11 Titeln mit knappen 55 Minuten Spielzeit liefert der dreifache Gewinner des deutschen Blues Awards (2014, 2015 & 2016) aus Lengerich ein Blues-Rock-Album, wie man es meiner Meinung nach in diesem Genre nicht besser machen kann.
Unterstützung enthält er dabei von Sax Gordon, Tony Vega sowie Big Daddy Wilson - letzterer steuert bei I can´t wait den Gesangpart bei.
Im instrumentalen Titelsong Getting personal kommen Fans der B3-Orgel voll auf ihre Kosten, während bei den übrigen Songs das klasse Gitarrenspiel von Kai ganz klar im Vordergung steht.

Mit Platz 1 der „Preis der deutschen Schallplattenkritik“ Bestenliste 03/2017, Kategorie „Blues“ konnte das Album bereits punkten.
Dabei ist Kai Strauss ein sehr netter und total unkomplizierter Typ - konnte ihn 2015 bei seinen "Plattenladenkonzert" im lokalen Vinyl-Store kennenlernen, wo er vor ca. 50 Besuchern mit der lokalen Band ein tolles Konzert spielte.
Vorher gab es für die bereits früh anwesenden Besucher Pizza gratis, um gestärkt ins Konzert zu gehen - Top [top]

Anspietipps wären:
- Did you wrong, das einfach smooth und sehr relaxed rüberkommt
- Getting personal, wegen der B3...
- Blues for Anne, tolles instrumentales Gitarren-Duo mit Tony Vega über 9 Minuten Spielzeit

Das Album gibt es bei Bandcamp für sehr faire 9€ und ist auch bei Qobuz im Stream verfügbar - wünsch Euch viel Spaß beim Reinhören...
__________________
Gruß, Tom
... enjoy your music
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