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  #111  
Alt 14.11.2018, 08:22
Janus525 Janus525 ist gerade online
 
Registriert seit: 14.08.2015
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...na klar ist Experimentieren nicht verboten. Heute probiere ich mal aus was passiert, wenn ich die SHT jeweils um besagte 9mm nach außen versetze, um die gemessene 7mm Distanz zu den HT auszugleichen. Zuvor rücke ich noch den linken Lautsprecher um die 8mm nach innen, die er zu weit von der Mitte entfernt steht. Vermutlich ist das beim Experimentieren mit der Einwinkelung entstanden ohne dass ich es bemerkt habe.

Viele Grüße: Wolfgang
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  #112  
Alt 14.11.2018, 10:38
KSTR KSTR ist offline
 
Registriert seit: 02.12.2007
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Zitat:
Zitat von söckle Beitrag anzeigen
Und wenn ich mir als Hobbyist sowas hinstelle:

https://www.sitronik-industrie.de/in..._-_A_-_2U.html

kann ich vermutlich vergleichsweise einfach ziemlich weit kommen
Zumindest kommst du damit günstig an ICEpower-Verstärker-Module, die sonst zT nur sehr schwer erhältlich sind für Privatpersonen. Nicht alle ICEpower sind mE klanglich akzeptabel, vor allem die alte ASP (die man hier als 500W/PSU und 250W Bausteine findet) finde ich grisselig, einige der neueren ASC-Modelle sind aber wirklich sehr gut.

Sitronik sieht an sich seriös aus (you get what you pay for), aber es gibt wohl auch Schnitzer: 90Watt aus dem was ich als TDA7293 identifiziere (bei dem 2x420W + 4x90W - Modell) sind selbst bei allerbester Kühlung absolut grenzwertig, und Kühlung ist hier eher dürftig. Als Peak-Leistung für ein paar Sekunden vlt. abrufbar, als Dauerleistung niemals. Ausser es wäre Class-G oder Class-H (geschaltete oder mitgeführte Rails, und zwar pro Kanal), dann wäre es gerade so möglich (aber ohne jeder Peakstrom-Reserve). Sieht aber nicht so wirklich danach aus, nach dem Foto...
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  #113  
Alt 14.11.2018, 16:18
söckle söckle ist offline
 
Registriert seit: 14.07.2018
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...gut, man kann ja auch die Vorstufen- Version nehmen und eine Mehrkanalendsufe nach eigener Wahl verenden...

Der Charme ist halt, dass man insbesondere DSP und Vorstufenfunktion in einem "bastelfreien" Gerät hat, und dazu eine einfach zu bedienende Oberfläche am PC. Allerdings dürfte für meinen Geschmack der DSP etwas leistungsfähiger sein und die Filterfunktionen flexibler (es geht maximal bis 24 dB/Oktave). Wenn sich dann noch (FIR-) Filter laden lassen würden, würde das Ding wahrscheinlich schon hier bei mir stehen .....
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Gruß
söckle
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  #114  
Alt 14.11.2018, 18:52
söckle söckle ist offline
 
Registriert seit: 14.07.2018
Beiträge: 367
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Oh Gott, was hab ich geschrieben

Nein, verendet ist bei mir noch keine Endstufe ....
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Gruß
söckle
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  #115  
Alt 14.11.2018, 23:05
Janus525 Janus525 ist gerade online
 
Registriert seit: 14.08.2015
Beiträge: 2.522
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Guten Abend,

was ich in Beitrag #111 heute Morgen angekündigt habe konnte ich im Lauf des Tages realisieren. Im ersten Schritt also den linken Lautsprecher um wenige Millimeter nach rechts zur Mitte hin versetzen ohne die Einwinkelung zu verändern. Jetzt stimmt der Abstand von der Mitte aus nach links und rechts ganz genau. Dass sich das klanglich nicht merklich auswirkt, nicht merklich auswirken kann, ist eigentlich klar..., es ist ja nichts Anders als würde der Hörer seinen Kopf um wenige Millimeter hin und her bewegen.

Auch vom Versetzen der beiden SHT hatte ich mir nicht allzu viel versprochen. Immerhin betrug die Distanz zwischen den (vermeintlichen) akustischen Zentren der Hochtöner zu den Bändchen gerade mal 7mm. Trotzdem habe ich eine Korrektur vorgenommen, indem die Bändchen mittig über die HT gerutscht sind, so dass sie jetzt mit diesen vertikal auf einer Achse liegen. Da hierdurch eine kleine Überkompensation stattfand und plötzlich der HT um einige Millimeter voreilte, mussten die SHT etwas weiter nach vorne gezogen werden..., aber jetzt stimmt es ganz genau, also von der Laser Position her beide in 235cm Abstand. Unten sieht man auf den beiden Aufnahmen beim linken Lautsprecher wo der SHT nun genau steht; rechts ist es sinngemäß genauso.

Also Anlage aufwärmen und kritisch hören. Was hatte sich dadurch geändert...? Tonal überhaupt nichts. Es klang genau so wie vorher auch. Zur Sicherheit habe ich den Frequenzgang nochmal überprüft, manchmal sitzt man ja geradezu auf den Ohren, aber auch hier Fehlanzeige. Die Werte waren exakt dieselben die ich erst vor wenigen Tagen - mit Subwoofer und SHT - noch einmal genau gemessen habe. Tja, am FG konnte ich da nichts Auffälliges erkennen, nicht einmal in dem Frequenzbereich in dem HT und SHT parallel laufen. Also habe ich nichts mehr verändert und nur noch Musik gehört. Und auch da ist mir zunächst nichts Besonderes aufgefallen, allerdings hatte ich den Eindruck dass es heute irgendwie...hmmm...selbstverständlicher klang als an den Tagen zuvor. Insbesondere bei bestimmten Live-Titeln fiel mir das auf, aber was nur...? Wahrscheinlich Einbildung dachte ich, besonders gute Laune, ungewöhnlich gute Stimmung, keine Ahnung...

Aber bei diesem Titel war es dann urplötzlich klar:

https://www.youtube.com/watch?v=B5wK...THa6j9&index=3

Bei der vorhergegangenen Aufstellung neigten die Lautsprecher dazu Klangereignisse recht breit zu zeichnen, zum Teil deutlich über die Basisbreite hinaus bis zu einem halben Meter nach links und rechts. Mir war das an sich immer ganz recht gewesen, weil die scheinbare Tiefe der Bühne durch die fiktive Vergrößerung nach hinten auch sehr ausgeprägt ist. Manchmal wurde es mir in der Breite aber doch ein bißchen zu viel, und man hatte den Eindruck dass sich höherfrequente Teile des Klangbildes ungebührlich nach vorne/außen schoben. Aber eben nur ab und zu und bei manchen Titeln. Na gut, dachte ich in solchen Momenten, dann muss ich die Lautsprecher eben noch etwas weiter einwinkeln. Aber wie das so ist, man ändert vorsichtshalber nur sehr ungern etwas wenn es doch auch so schon so toll klingt.

Was hatte sich tatsächlich verändert: Bei dem Titel den ich verlinkt habe spielten bislang die Gitarren bei mittlerer Lautstärke ungefähr auf Höhe der Lautsprecherfront. Der Sänger stand mittig etwa 2m dahinter, und das Becken des Schlagzeugers befand sich ebenfalls ungefähr in Höhe der Lautsprecherfront, nur eben rechts.

Nun war plötzlich etwas anders. Gitarre und Becken erklangen nicht mehr ganz so breit und waren etwas zurückgetreten, links und rechts ungefähr bis zur Hinterkante der Lautsprecher, während der Sänger mittig noch immer genau dort stand wo er bisher auch gestanden hatte, also einen halben bis einen Meter (oder so) hinter dem Spiegel. Na ja, und wenn man die Änderung der Positionen an den Außenrändern der Bühne erstmal mitbekommen hat, dann fällt sowas bei jedem Titel mehr oder weniger stark sofort auf weil man jetzt gezielt darauf achtet.

Mein Fazit:
Die kleine, in nur wenigen Millimetern gemessene Veränderung durch das "Weiter-nach-außen-Stellen" der SHT zieht größere klangliche Veränderungen (hinsichtlich der Positionierungen und Ortbarkeit einzelner klanglicher Ereignisse) nach sich als ich es erwartet hatte. Was das anbelangt hat sich die akribische Messerei auf alle Fälle gelohnt. Es klingt jetzt nicht wirklich besser, aber auch nicht schlechter, es wirkt nur einfach noch eine Spur..., hmmm..., natürlicher, selbstverständlicher.

Air..., Michael..., nochmal danke für Deine Denkanstöße und für diesen Thread...
Viele Grüße: Wolfgang...


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  #116  
Alt 15.11.2018, 09:23
söckle söckle ist offline
 
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Hi Wolfgang,

womit machst Du die Auswertung, der F- Gang sieht ein bisschen nach Excel aus?

Ich will nicht drauf rumreiten, aber wenn das Mikro eh schon vorhanden ist - REW würde Dir die Auswertung mit zwei oder drei Mausklicks erstellen. Incl. Impuls, Wasserfall (vom Raum), RT60, Phase etc.....

Bemerkenswert, wie akribisch Du vorgehst
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Gruß
söckle
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  #117  
Alt 15.11.2018, 10:19
KSTR KSTR ist offline
 
Registriert seit: 02.12.2007
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*lach* Ein, äh, "Tool", das offenbar ein paar einzelne Frequenzpunkte (nämlich die ISO-Frequenzen auf der X-Achse) misst und dann mit Geradenstückchen verbindet habe ich jetzt auch schon gefühlt 20 Jahre nicht mehr gesehen. Wenn's edel wäre dann mit Schmalbandrauschen, aber ist es edel?...

Nun ist für den Höreindruck (von FG-Abweichungen) tatsächlich eher der geglättete Verlauf relevant, aber die zugrunde liegende Messung sollte schon hochauflösend sein. Also per langem LogSweep.
Ich empfehle für sowas immer gern HolmImpulse (freeware), ist ein schlichtes aber sehr mächtiges Tool für das Wesentliche. REW ist mir deutlich zu aufgeblasen und relativ umständlich in der Bedienung, wenn auch schier unglaublich von Features (für eine freeware umso mehr).

Aber die technischen Auswirkung des SHT-Verschubs würde man mit einem ordentlichen Tool schon sehr deutlich gesehen haben, wie ja schon seit langem vorgeschlagen wurde. Insbes. den im Hochton unnötig zerschossenen Phasengang, der wohl für die diffuse Raumwahrnehmung großteils verantwortlich ist.
Mit einem g'scheiten Tool misst man einfach HT+SHT im reflexionsfreien Zeitfenster und kann damit in Windeseile und gezielt den Offset anpassen (und ggf. auch die Polarität des SHT wenden), bis sich ein flacher glatter Phasenverlauf ergibt und ein ebenso glatter FG, und die Sprungantwort sauber aussieht. Ich denke Wolfgang wird schnell an den Punkt kommen das nochmals gründlicher als mit dem sehr indirekten Verfahren per Laserpointer machen zu wollen...
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  #118  
Alt 15.11.2018, 10:49
Diskus_GL Diskus_GL ist offline
 
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Zitat:
Zitat von KSTR Beitrag anzeigen
... Ich denke Wolfgang wird schnell an den Punkt kommen das nochmals gründlicher als mit dem sehr indirekten Verfahren per Laserpointer machen zu wollen...

..der will doch nur spielen...


Um sachliche Betrachtung und zielgerichtete Verbesserung der Höreindrücke gehts hier doch gar nicht... wie vorher bereits mitgeteilt...



Grüße Joachim
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  #119  
Alt 15.11.2018, 10:50
Janus525 Janus525 ist gerade online
 
Registriert seit: 14.08.2015
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Hallo Söckle,

das ist nett dass Du mich immer wieder an REW erinnerst. Und ich glaube Dir auch gerne dass das viel einfacher ist. Die manuelle Methode, mit der ich die verschiedenen FG messe, ist zwar einfach aber auch sehr zuverlässig. Durch die gewobbelten Signale bekomme ich nicht diese zerklüfteten Berg- und Talfahrten die man so kennt, und die durch manche Messmethoden erst entstehen. Mir genügt das für praktisch alles was ich so messe: FG am Hörplatz...(Bild 1), Messungen im Nahfeld...(Bild 2), bis hin zu Schalldruckmessungen wenige Millimeter vor der jeweiligen Lautsprechermembrane und bis hin zu Messungen der Auswirkungen geringer Veränderungen an Saug- und Sperrkreisen (Bild 3+4). Und Wasserfälle usw. kann ich natürlich auch gefenstert messen lassen, aber nicht mit eigenem Equipment sondern mit dem von HiFi-Freunden (Bild 5). Bin halt daran gewöhnt so zu arbeiten.

Viele Grüße: Wolfgang...
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