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  #21  
Alt 12.11.2018, 08:49
SRLIOF SRLIOF ist offline
 
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Hallo,
Ich wollte mich hier mal herzlich bedanken bei Juergen dass er hier mit viel Herzblut und Initiative solche Veranstaltungen auf die Beine stellt. Auch wenn ich nicht viel Zeit hatte hat es doch viel Spass gemacht die BB 15 mal zu hören.
Viele Grüße
Stefan
__________________
Meine Meinung steht fest und nun hört endlich auf mich mit Tatsachen zu verwirren ;-)
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  #22  
Alt 22.11.2018, 17:32
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Bohne Audios Demonstration der gelassenen Stärke

&

Shaktis variantenreiche Analysen des musikalischen Flusses


Schon seit der Rückfahrt mit 105 km vom Kölner Westen gen Osten in die Provinz voll Lebens inmitten des Bermudadreiecks Dortmund-Frankfurt-Köln habe ich überlegt, wie man die vielfältigen und jeder für sich überwältigenden Eindrücke des ausgefüllten Workshops wiedergeben könnte, so ist mir die Überschrift nun spontan eingefallen.


Zuerst am Vormittag war ich in der Gruppe, welche shaktis neues Hornsystem hörte mit den verschiedenen technischen und Vinylvarianten.

Zum einen wirklich grandios (wieder) zu hören, wie schön, wie lebendig, dynamisch, musikalisch Vinyl klingt. Man vermißt die CD oder digitale Wandler/systeme nicht.
Auch führte Jürgen wieder interessante Laufwerke unterschiedlicher Preisklassen vor, mit/ohne Übertrager, unterschiedliche Tonabnehmer, unterschiedliche Preisklassen, aber alle mind. gut, sehr gut oder fantastisch.

Im Unterschied zur Zingali, welche mir damals auf dem ersten workshop, wo sie spielten als Nachfolger der YG und des Breitbandhorns, nicht zusagten, fand ich die jetzigen polnischen Horns ungeheuer ausgeglichen musikalisch, alles da, in der tiefen Tiefe noch ergänzt durch den gewaltigen Subwoofer, siehe die schönen Fotos der anderen Berichterstatter.

Shaktis jetzige Anlage ist nicht nur wie von ihm immer gewünscht mit dem natürlichen musikalischen Fluß ausgestattet, sondern zugliech auch hochauflösend.
Die Demonstrationen, Vergleiche, der unterschiedlichen Gerätschaften und auch der unterschiedlichen Schallplattenpressungen des gleichen Albums - diese natürlich auf dem selben Laufwerk nacheinander - zeigten die Differenzen deutlich auf.

Besonders gelungen der Einstieg mit einer jungen Amy Winehouse Vinyl, welche nur durchschnittlich gemastert/gemixt und gepresst ist.
Trotzdem vermag ihre Musik zu begeistern, ihre Stimme mit dieser Ausdruckskraft, die diversen Instrumente.
Und das gerade auch mit einer mittelmäßigen Platte.
Jürgen wählte das bewußt zum Einstieg, man konnte hören, daß auch "Popmusik" klingt und Spaß macht, wenn auch - sicherlich subjektiv gefühlt anders von jedem Anwesenden - anders als sog. audiophile Aufnahmen.

Natürlich gab es auch ganz andere Musik zu hören, sehr interessant dann weg von den Hardwarevergleichen hin zum Vergleich der unterschiedlichen Pressungen.
Die Unterschiede sind da, ich denke, man sollte dabei gewesen sein. Wer zu bestimmtem Vinyl Infos zu Pressungen erhalten möchte, wird in den spezialisierten Foren dafür sicher fündig, wie Steve Hoffman's usw.

Es folgte eine Mittagspause mit anregenden Gesprächen und Kennenlernen weiterer Musikliebhaber.

Teil 2: Bohne Audios Demonstration der gelassenen Stärke

Nun wechselte ich mit der Hörergruppe von Shaktis Musikzimmer in seinen Kinoraum, der diesmal von Jörg Bohne und Markus Wierl (Klosterlechfeld Showroom) von Bohne Audio persönlich beschallt wurde.

Markus Wierl führte zu Beginn kompetent in das Setup ein, ohne großes Marketingsprech, sehr positiv!
Dazu merke ich jetzt schon an, daß diese Lautsprecher auch keine "Werbung" in dem Sinn brauchen, die muß man einfach hören, z.B. in Engelskirchen oder in Klosterlechfeld.
Noch interessanter wurde der workshop durch Jörg Bohnes Anwesenheit, wann hat man sonst die Gelegenheit, solch einen fähigen Entwickler und Produzenten mit seinem Produkt in der Offenheit zu treffen?!
So wurden von Markus Wierl und Herrn Bohne alle Detailfragen sachlich beantwortet, bis hin zur Chassiswahl usw.

Die gehörte BB15 (BB steht wohl für Baß & Bändchen, 15" für den Durchmesser des Chassis) ist noch nicht mal die größte Box bei Bohne Audio, aber mit dem 15" Chassis schon umwerfend genug. Das oben aufgesetzte Bändchen ist auch kein kleines "Bändchen" wie man es sonst kennt, sondern ausgewachsen, nicht zu übersehen, von B.A. selbst entwickelt und produziert. (Momentan entwickeln sie ein ca. 1,50 langes Bändchen, wenn ich dieses Maß richtig erinnere).
Es spielt die Höhen glasklar und schön, wie man es von Bändchen kennt, runter bis ca. 800, 700 Hz, wo steilflankig getrennt wird und das große Chassis übernimmt.
Es geht halt nichts über Membranfläche, ein sehr gutes Chassis reicht, wie die BB15 zeigte.
Das Baßchassis sitzt in einer Baßreflexkonstruktion mit der Öffnung (so halte ich es auch für am sinnvollsten) nach vorn. Allerdings ist das Reflexsystem abgestimmt auf 18 Hz, also für die wirklich tiefen Töne zuständig. Das ist natürlich Luxus pur und hat nichts mehr mit "normalen" Systemen gemein....

Angetrieben durch selbst entwickelte 2 x 600 W Verstärker von Bohne Audio waren alle Lautstärken möglich, so explosiv, dynamisch, auf höchstem Niveau, nicht nur Lautstärke ist damit gemeint, habe ich noch nicht gehört. Auch im leisen oder mittleren Bereich überzeugte das System mühelos, schwerelos.

Ich übertitelte mein Hörerlebnis mit Bohne Audios Demonstration der gelassenen Stärke.

Ich habe den Schlagzeuger Charlie Antolini live gehört und gesehen, der ebenfalls Schlagzeuger Jörg Bohne spielte dann auch irgendwann ein Antolini Stück vom Tidal Stream, es flogen die Fetzen.
Wirklich unglaublich dramatisch, echt. Mit einem dB Pegel nahe der 100 dB oder gar mehr.
Und dazu diese geniale Raumtiefe & Auflösung, Bühne. So muß HiFi/High-End klingen. Einfach echt.

Natürlich können die Bb15 nicht nur drums, oder jazz mit Elektrobaß, drums, synthie, nein, diese Souveränität und genuß der Musik erlebte man auch mit anderen schönen Stücken.
ich wünschte mit das 1. Stück des Santana Abraxas Albums, Singing Winds, Crying Beasts, wo man wunderbare percussions über die Breite der Bühne erlebt.
Mari Boine, eallin live, wußte zu überzeugen, alles Stücke, mit denen ich auch Änderungen meiner Anlage überprüfe.
Andere hatten Vinyl dabei, auch Markus Wierl hatte eine feine Auswahl toller Musik auf Vinyl zur Demo und Genuß mitgebracht.

Ich glaube, viel mehr muß ich gar nicht mehr beschreiben, man sollte Musik hören, statt zu lesen oder zu schreiben!

An dieser Stelle aber noch etwas zur Kette,
gesagt habe ich etwas zu Boxen und Verstärkern, aber was spielte davor?

Wesentlicher Teil des Systems ist der Trinnov, hier in der Amethyst Version.
Andere und auch ich halten das Trinnov Raumkorrektursystem für das beste, mit dem 3D Meßmikrofon, zu Phasenkorrektur usw. Auch wenn ich Acourate auch schon sehr gut gehört habe, so war das Hören des Trinnov an (meinen) newtronics Temperance 2020 im aktiven Studio des Christoph Zingel damals eine mich erschütternde Erfahrung. So auch in Shaktis Kinoraum, tolle hochauflösende Akustik.
Eigentlich müßte man eine ganze Abhandlung über die Möglichkeiten des Trinnov verfassen, findet man aber anderswo von Leuten, die sich damit beschäftigt haben.
Der Trinnov ist in jedem Fall sein Geld wert, bietet für jede Anlage/Raum mehrere Raumkorrekturen per Knopfdruck in der Musik umschaltbar, ausgereift, bedienerfreundlich.
Auch das führten Jörg Bohne & Markus Wierl vor mit vorher abgespeicherten Frequenzgangkurven.
Nicht soo überraschend mochten die meisten Zuhörer die ursprüngliche "neutral" angepaßte Kurve.

Für das Bohne Audio System fast noch wichtiger als Frequenzgang- & Phasenkorrektur ist die Möglichkeit, den Trinnov, als aktive Weiche für das Chassis und das Bändchen zu nutzen, eben steilflankig bei diesem Modell BB 15 bei ca. 700 Hz zu trennen.

Natürlich kann man die Boxen auch mit anderen Systemen als Trinnov oder die Bohne Audio Verstärker-Boliden betreiben, 2 potente Stereoendstufen sollten es aber schon sein.

Ich glaube aber, mit diesen BB 15 ist das Beste aber gut genug, vn daher sind die Bohne Verstärker und das Trinnovsystem sicherlich die Empfehlung, wo man nichts falsch macht.

Wer will kann natürlich aus dem Trinnov digital rausgehen und einen DAC seiner Wahl betreiben.
Und man kann auch analog in den Trinnov gehen, was für die Vinyl-Liebhaber sehr wichtig ist.

Genau das wurde nämlich ausgiebig beim workshop gemacht.

Bohne Audio hatte ein tolles modernes Reed 5T Laufwerk, mit einem besonderen Tangentialtonarm, lasergesteuert geführt.
Erstaunlich für mich , der durch die Eltern mit nem 1970 hochwertigen Dual Reibradler mit Musik in Berührung kam, daß es heute wieder reibrad gibt, im High End!
Allerdings besonders ausgeführt.
Das Reed Laufwerk klang so ausgeglichen, so sauber, eben auch dank der aufwendigen Tangentialtonarmtechnik.
Zur Verfügung gestellt wurde das Reed System von Andrej Staltmanis, Ultraudio aus Münster, vielen lieben Dank & Grüße auch an ihn für seinen wiederholten Einsatz bei Jürgens workshops.

Ich hätte diesen modernen Plattenspieler zu gerne in shaktis Musikzimmer gehört im Vergleich mit den anderen dortigen höchstwertigen Systemen, auch (blaue) Massebohrtürme.
Der nächste workshop ist schon angekündigt!

Wie schön, daß dieses Hobby so vielfältig und ereignisreich ist.


Alles in allem gab es bei diesem workshop keinen einzigen Moment , der negativ in Erinnerung bleibt. jedes demonstrierte Stück Technik war sein Geld wert, daß es dann doch auch Qualitätsunterschiede in höheren Preisklassen gibt, ist dann auch so. Es wurde aber auch festgestellt, daß ab einem bestimmten Niveau Aufwand und Kosten dann deutlich steigen, um das Stück extrazugewinn zu hören.
ist natürlich keine neue Erkenntnis, wurde aber bestätigt.

Jürgen-shakti ist da sehr erfahren und stellt die Dinge passend sehr gut zusammen.



Deshalb erlaube ich mir, ihn hier abschließend zu zitieren, wenn es um das besondere Erleben der BB 15 geht, weil genau so habe ich das auch gefühlt, jetzt erst gesehen, daß er das schon im heißen Hochsommer beim Probehören beschrieben hatte:

Shakti/Jürgen schrieb:

"Joerg Bohne machte das alles aber nichts, und so waren die beiden BB-15 Lautsprecher, die beiden grossen Endstufen (2x600w) sowie Trinnov Amethyst sowie eine digitale Datenquelle schnell aufgebaut.

Joerg hat den LS dann auch schnell und routiniert in meinem Heimkino aufgebaut und eingemessen (der Trinnov arbeitet bei der Bohne Audio auch als digitale Frequenzweiche.

Die ersten Töne habe mich dann fast erschreckt, so ultra brutal und lebensecht habe ich ein Schlagzeug in meinen Raeumen noch nie gehoert. Unglaublich , was diese Kombination an Impulsen raushauen kann.

Joerg Bohne ist Musiker , in erster Linie Schlagzeuger und spielt regelmäßig, sein Ziel, einen Lautsprecher zu bauen, der ein Schlagzeug wiedergeben kann, ist ihm auf jeden Fall gelungen.

Dass die Lautsprecher 125db koennen, habe ich dann schnell geglaubt, da wir am Hörplatz bis zu 110b Pegel aufgerufen hatten, das hat Spass gemacht :-) "



Zum würdigen geselligen Abschluß wurden Plätze in der Innenstadt reserviert, das Essen und ein Kölsch schmeckten, es mußte sich für die Rückfahrt gestärkt werden. Dazu gab es weiteren gelungenen Austausch mit workshop teilnehmern, shakti & seinem Bruder, Jörg Bohne und Markus Wierl, mit shaktis besserer Hälfte Julia, liebe Grüße an dieser Stelle und Dank auch an sie und alle hier Ungenannten, welche zu diesem besonderen workshop beigetragen haben, mit den verschiedenen Versionen von Alben usw.

Euer Georg
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Geändert von AktivesHoeren (22.11.2018 um 17:45 Uhr).
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  #23  
Alt 22.11.2018, 18:10
shakti shakti ist gerade online
 
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Danke fuer den tollen Bericht!!!!

Gruss
Juergen
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  #24  
Alt 22.11.2018, 18:53
söckle söckle ist offline
 
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...von den Bohne Lautsprechern liest man viel gutes. Ich verstehe ja, dass man auf Messen und Events gerne Modelle aus dem oberen Bereich des Sortiments vorführt, aber spannend wäre durchaus auch was die kleinen Modelle leisten. Im Fall Bohne also vor allem der Unterschied zwischen Trinnov Signalverarbeitung zu miniDSP Signalverarbeitung....

Machen aber alle so, wie gesagt ist das ja auch nachvollziehbar. Man will halt zeigen was man kann.....
__________________
Gruß
söckle
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  #25  
Alt 22.11.2018, 23:01
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Herr Bohne oder Markus Wierl sprachen auch, daß es mit dem miniDSP geht, bieten sie meine ich sogar mit an, eben preiswerter als Trinnov.
Ich würde sagen, wenn man Interesse hat, telefonieren, Termin absprechen, ob auch z.B. mit dem miniDSP gehört werden könnte.

Die kleineren Modelle bieten auch schon "lange Bändchen", auch ein großes Tieftonchassis, die kleinste Box hatte zusätzlich seitlich passive Baßchassis, wurde kurz erklärt.
Logisch, wer kann schon 18 Hz der BB 15 gebrauchen , respektive hat einen Raum, der das darstellt...
Deshalb glaube ich, daß die kleineren Modelle auch sehr gut funktionieren.
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Geändert von AktivesHoeren (22.11.2018 um 23:04 Uhr).
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  #26  
Alt 23.11.2018, 01:04
typalder typalder ist offline
 
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toller bericht, musste dieses mal dem workshop aufgrund einer erkältung fernbleiben :-(

was das thema livehaftige drums angeht: genau meine baustelle, bin ja selbst schlagzeuger, höre deshalb diesbezüglich etwas genauer hin ;-)

problem meinerseits: wohne in einer mietwohnung, altbau, in der kölner innenstadt. ergo: livehaftige pegel kann ich mir hier leider nicht geben :-(

falls sich das mal ändern sollte, hab ich herrn bohne auf jeden fall auf dem schirm.

gruß in die runde,

olli
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  #27  
Alt 23.11.2018, 07:53
söckle söckle ist offline
 
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...ja miniDSP bietet Bohne definitiv an, siehe:

https://bohne-audio.com/de/die-beste...orverstaerker/

...die neue SHD Streaming- Vorstufe mit 4 Kanälen...


So wie ich die Berichte lese, geht es bei Bohne aber nicht "nur" um Maximalpegel sonder auch allgemein um Klangqualität, denn 125 dB brauchen die wenigsten. Ich z.B. brauch das gar nicht, denn ich will in 5 Jahren auch noch Musik hören können ohne Hörsturz oder Taubheit....
__________________
Gruß
söckle
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  #28  
Alt 23.11.2018, 13:47
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Diese livehaftige PA-Lautstärke wurde beim workshop nur bei 2, max. 3 Songs hochgedreht, ein Hörer hatte sein Smartphone an und sah die enormen dB Werte.
Das besondere war tatsächlich die Sauberkeit bei diesen hohen Lautstärken, absolut klar, detailliert, tiefer als tief, spielten die großen Trommeln im Tiefbaß, hatte ich die Stereoplay Natural Bass CD erwähnt , das ca. 3. Stück mit den japanischen großen Trommeln?, aber auch die High Hats und ggf. dazu die Gesangsstimmen, alles großartig.
oder auch die Orgelstücke dieser Natural Bass CD, auch ein Wunsch von mir, Kirchenorgel in voller unreduzierter Dynamik, und da geht es in den absoluten Keller. Der Tiefton physisch zu fühlen.

Da aber die meisten anderen Songs in normalen Lautstärken gespielt wurde, man konnte sich auch flüsternd ggf. kurz mit dem Nachbarn austauschen, zeigte das Bohne/Trinnov/Reed/Tidal System, auch hier Brillianz.

Es gehört einfach zu den Systemen, die wirklich Hörfreude erzeugen, mit aller Art von Musik.

Was knochentrockenen sauberen, detailliert spielenden Bass, auch Tiefbaß angeht, bin ich mit meiner newtronics Transmissionline - 3 fach gefaltet - mit den 3 17 cm TT schon gutes gewöhnt.
Der leider erkrankte Mastermind Harald Hecken hatte die Philosophie, daß das wichtigste eines Lautsprechers der Mitteltonbereich sei, der bereich der menschlichen Stimme, der müsse höchstwertig sein. So bezeichnete er mal seine Lautsprecher als Mitteltöner, an welche der Tiefton und Hochton ergänzt sei. Ok, diejenigen, welche ihn zu seinen aktiven Zeiten kannten, wußten, daß er gern den Schalk im Nacken hatte, mal übertreibend, und manchmal understatement, wie hier, und man mußte ihn oft zwischen den Zeilen verstehen können. Daß die Temperance mit den 3 TT und Transmissionline für solch einen schlanken, nicht übergroßen Lautsprecher einen bemerkenswerten Baß liefert, war sicher für viele seiner Kunden mit ein Erwerbsgrund, dazu muß natürlich Mittel- & Hochton auch in der entsprechenden Klasse spielen, seinen Kalottenhochtöner mit dem schweren Doppelringmagnet nannte Herr Hecken seinen "Weltmeisterhochtöner", ok, hier kein understatement, so kannten wir ihn
In der letzten Phase seiner Firma hatten wir übrigens auch schon mit Bändchen experimentiert, in die zukünftigen Topmodelle von newtronics sollte ein noch zu entwickelndes Produkt der Fa. Mundorf hinein, anläßlich der High End on Tour in Dortmund, die letzte Messe, wo newtronics aufgetreten ist, diskutierten Harald Hecken und der Verantwortliche von Mundorf die Rahmenparameter und Machbarkeit, newtronics wollte das Bändchen oder AMT ziemlich tief reichen lassen, damit im newtronics Konzept nur sehr flache Weichen eingesetzt werden brauchen, im Idealfall keine Weiche, damit es keine Phasenprobleme gibt, gerade im so wichtigen Stimmenbereich. Heckens Philosophie bestand in der Auswahl und Kombination von sich ergänzenden Bauteilen.

Dies schreibe ich, weil die anerkannte vollaktive Temperance nach meinem Gefühl von der BB 15 übertroffen wurde.
Und das ist eben auch konzeptbedingt, so ein großes Bohne Audio "Bändchen" für so einen großen Frequenzbereich realisiert ja die Philosophie von newtronics besser, als Harald H. es je machen konnte, auch weil er auf den Endpreis , Preis-Leistung, für den Kunden geachtet hat.
Und der schwierig sehr gut realisierbare Tieftonbereich kann nur mit Aufwand auf höchstem Niveau dargestellt werden. Bei newtronics durch das aufwendige Gehäuse mit 3 langen Röhren für die Transmissionline und Membranfläche durch gleich 3 Tieftöner , jeder mit einem separaten Endverstärker ausgestattet, die Temperance 2020 ist 5-kanalig, 3 Wege.
Bohne Audio wählt stattdessen ein großes Gehäuse mit einem großen hochwertigen Tieftöner mit riesiger Membranfläche und das Baßreflexsystem nur für die tiefsten Tiefen, das Klangergebnis ist grandios.
Die digitale Raumkorrektur hat sicherlich einen hohen Anteil am Klangergebnis. Der äußerst kompetente Christoph Zingel führte die Temperance 2020 in seinem aktiven Studio vor Jahren ebenfalls mit dem Trinnov System vor, ich schrieb schon, daß war ein unvergeßliches Erlebnis, auch so eindrucksvoll wie das Hören der Bohne Audio BB 15.
Das digitale system gehört bei Bohne Audio prinzipbedingt dazu. Damit erhält man einen glatten sauberen frequenzgang, saubere Phasen.
Auch das ist der Weg, den Hecken zukünftig gehen wollte - bei dem in Dortmund vorgeführten Einzelbau Logos, ein Monstrum von Lautsprecher, auch mit sehr großen Tieftönern, auch schon mit einem - im Vgl. zu Bohne - Mini-Bändchen als Hochtöner, sogar schon gegangen war.

Ich glaube, daß man bei Bohne Audio sehr sehr gute Lautsprecher und Komplettsysteme bekommt, wenn man will auch preiswerter, mit den kleineren, eher wohnzimmertauglichen, Modellen auch, mit dem miniDSP statt Trinnov als Bsp.
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  #29  
Alt 23.11.2018, 13:53
shovelxl shovelxl ist gerade online
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Ich muss gestehen, dass ich mir die Bohne Vorführung auch einverleiben wollte, nachdem ich die gelegentlichen Pegel während der Vormittagsvorführung bei Jürgen im Raum dann von "gegenüber" mitbekam hatte ich nicht mehr sonderlich Lust dazu.
Mich schrecken diese Extrempegel oft ab, ganz schlimm ist sowas noch auf Messen, wo dies permanent daneben geht, bis Ohrenschmerzen.

Hätte ich mir im Nachhinein vielleicht doch mal paar Minuten gönnen sollen.
__________________
...mehr Senf...
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  #30  
Alt 23.11.2018, 14:42
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Engelskirchen ist ja von uns nicht so weit entfernt!
Nun fällt mir noch eine Analogie ein, das patentierte Bohne Bändchen arbeitet als Dipol, ist hinten offen.
Ich erinner mich an Heckens Beschreibung der letzten Evolutionsstufe seiner Temperance 2020 , die ja außer seiner "Weltmeisterkalotte" als Hochtöner noch 3 vollwertige (nur einer davon spielte in seiner 2-wegigen Gate, ein relativ kleiner Monitorlautsprecher) Hochtöner auf der Rückseite (aber mit reduziertem Pegel) hatte, damit wollte er Dipolcharakter ohne die Nachteile eines Dipols.

Ich meine, das breitbandige Dipol-Bändchen ist so einzigartig, daß Bohne Audio da ein gutes Patent zurecht besitzt.
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Geändert von AktivesHoeren (23.11.2018 um 14:54 Uhr).
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