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KH - Otwins Kopfhörer Olymp Hier ist der Bereich, in dem sich IKL freie Hörer über höchstwertiges Equipment austauschen können.

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  #261  
Alt 15.12.2009, 21:24
Waters
 
Beiträge: n/a
Standard AW: Kopfhörerverstärker CEC HD53N, endlich Symmetrie

Hallo Reiner,

ich selber höre auch nur auf der 9-Uhr-Stellung im symmetrischen Betrieb. Meine Aussage bezog sich auf diese Stelle:

...aber, dass man den CEC HD53N mit dem symmetrischen CEC Kopfhörer gar nicht richtig leise stellen kann. Selbst bei Linksanschlag des Reglers wird noch ein nennenswerter Pegel ausgegeben und bei sehr niedriger Einstellung kann das Poti keine Kanalgleichheit herstellen, so dass das Klangbild komplett auf eine Seite kippt. Ob mein Testmuster einen Defekt hat, konnte ich bislang nicht klären.

Dieses Phänomen tritt bei meinem HD53N nicht auf.

Gruß

Waters
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  #262  
Alt 15.12.2009, 23:39
lotusblüte lotusblüte ist offline
 
Registriert seit: 10.07.2008
Beiträge: 5.608
Standard AW: Kopfhörerverstärker CEC HD53N, endlich Symmetrie

Zitat:
Zitat von Richter Di Beitrag anzeigen
Also das Lautstärkethema ist für mich sehr gut nachvollziehbar. Selbst nach Modifikation durch Otwin (halbe Lautstärke bei Cinch-Eingang sowie weiter dB-Absenkung durch andere Widerstände) höre ich mit dem HD 800 im symmetrischen Betrieb höchsten bei 9 Uhr.
Hallo Reiner,

Wobei man in deinem Falle noch berücksichtigen muß, daß der Audionet im RCA Betrieb immer noch satte 3,5 V Spannung ausgibt. Dies ist fast der Wert, den ein anderer Player im symmetrischen Betrieb hat. wäre man hier bei um die 2V hättest du wieder ein paar dB und damit wieder mehr Regelstrecke. Rechne mal theoretisch dann noch eine bis anderthalb Potistunde auf, dann bist du zwischen 10 und 11 Uhr. Nun nimm die 6dB wegen symmetrischem Kopfhörerbetrieb raus, dann geht es ganz allmählich Richtung 12 Uhr. Nun nimm noch einen Kopfhörer mit etwas schlechterem Wirkungsgrad und mal eine leisere CD.

So sieht man recht gut, welche Strecke abzudecken ist.

Hatte mich heut grad schon geärgert. Wohnungsputz war im Moment angesagt, einer der letzten Aktionen war das Hifirack. Dort noch Staub gewischt. Dann machte ich mich an die Arbeit und schloß meinen NAD Tuner C445, der gestern kam, an. Hatte soweit alles angeschlossen, mich riesig gefreut, ab in die Küche schnell noch ne Tasse Kaffee gemacht, um mich anschließend auf meinen Hintern zu setzen und mein DAB zu genießen. Lautstärke hoch, definitiv linker Kanal tot. Ich hab mich so gefreut und die Kinnlade fiel dann so runter.

Danach, als wenn es nicht schon genug wäre, sah ich unter die Spüle in der Küche, weil ich etwas in den Mülleimer warf, was höre ich...tropf, tropf, tropf. Schläuche im Eimer.

Oh mann, manchmal hat man die Karte gezogen. Gott sei Dank war mein Händler flott, ging direkt NAD an und die schicken sofort ein neues Gerät zu ihm raus. Wenn ich Glück hab, Samstag. Aber trotzdem alles ärgerlich.

So hoffe ich, daß der nächste dann ohne fehler eintrifft.

Gruß,
Otwin
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  #263  
Alt 17.12.2009, 10:50
icke13000 icke13000 ist offline
 
Registriert seit: 21.09.2009
Beiträge: 12
Standard AW: Kopfhörerverstärker CEC HD53N, endlich Symmetrie

Zitat:
Zitat von Waters Beitrag anzeigen

...aber, dass man den CEC HD53N mit dem symmetrischen CEC Kopfhörer gar nicht richtig leise stellen kann. Selbst bei Linksanschlag des Reglers wird noch ein nennenswerter Pegel ausgegeben und bei sehr niedriger Einstellung kann das Poti keine Kanalgleichheit herstellen, so dass das Klangbild komplett auf eine Seite kippt. Ob mein Testmuster einen Defekt hat, konnte ich bislang nicht klären.
Fragt sich, was der Reszensent unter "nennenswert" versteht...
Es gab ja schon beim Hd 53R das Phänomen, daß bei Linksanschlag des Lautstärkepotis noch ein (sehr) leises Musiksignal zu vernehmen ist, was ich persönlich nicht nennenswert finde. Ist wohl ein Tribut, daß man für das verwendete "intelligence gain management" zahlen muß. Sei`s drum...
Wenn ich mir meinen Kopfhörer aufsetze, drehe ich das Poti nach rechts. Will ja schließlich `was hören

Von Kanalungleichheit habe ich auch noch nichts vernehmen können. Potis im allgemeinen arbeiten eher im unteren Drittel des Widerstandwertes ungenauer. Als Lautstärkeregler verwendet, beginne ich aber mit dem höchsten Widerstandswert und befinde mich damit im Bereich der genaueren Kanalgleichheit. Alps-Potis sind darüber hinaus für ihren hervoragenden Gleichlauf bekannt, weshalb sie ja gerade in "besseren" Geräten oft Verwendung finden.

Ist ja möglich, das bei dem Testmuster das Poti nicht in Ordnung war, aber ich lehne mich gelassen zurück, was diese Kritikpunkte angeht.
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  #264  
Alt 17.12.2009, 13:07
Hifi-Tom Hifi-Tom ist offline
 
Registriert seit: 24.02.2008
Beiträge: 2.255
Standard AW: Kopfhörerverstärker CEC HD53N, endlich Symmetrie

Zitat:
Ist ja möglich, das bei dem Testmuster das Poti nicht in Ordnung war, aber ich lehne mich gelassen zurück, was diese Kritikpunkte angeht.
Kannst Du auch, denn auch ich habe bei meinen HD53N Modellen noch keine Unauffälligkeiten erlebt. Poti funktioniert einwandfrei, Kanalgleichlauf auch bei leisen Passagen, im unteren Regelbereich perfekt. Ein Sonntagsgerät kann man natürlich immer mal erwischen, daher schließe ich auch nicht aus, daß es bei dem einen od. anderen Gerät aus was für Gründen auch immer, mal zu Auffälligkeiten kommen kann.
__________________
Servus, Euer Hifi-Tom.
Gut Ding' will Hifi Weiler haben.
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  #265  
Alt 18.12.2009, 00:23
Richter Di
 
Beiträge: n/a
Standard AW: Kopfhörerverstärker CEC HD53N, endlich Symmetrie

Nun, bei meinem Gerät ist es genauso, dass im untersten Bereich der Gleichlauf der beiden Kanäle nicht mehr da ist. Hat mich aber ehrlicherweise auch nicht überrascht. Otwin hat ja Abhilfe geschaffen und das Teil leiser gemacht. Und bei Laustärke wie 8 Uhr ist der Gleichlauf perfekt.
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  #266  
Alt 18.12.2009, 10:12
icke13000 icke13000 ist offline
 
Registriert seit: 21.09.2009
Beiträge: 12
Standard AW: Kopfhörerverstärker CEC HD53N, endlich Symmetrie

Kann man wohl nicht ausschließen, daß sich in diesem Stellbereich Ungenauigkeiten ergeben, wenn man gerne soo leise hört.
Im symmetrischen Kopfhörerbetrieb hat man einen Null-Ohm Ausgang, der natürlich von vorne herein lauter spielt. Da fällt das stärker ins Gewicht.

Interessant wäre das schon...(wenn die Garantie abgelaufen ist)
Wie hat Otwin das realisiert? Mit einem anderen Stereopoti (größerer Widerstandswert) oder mit größeren Vorwiderständen für den Low-gain Betrieb?

Magste mal aus dem Nähkästchen plaudern, Otwin?

Gruß Ronald
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  #267  
Alt 18.12.2009, 12:34
lotusblüte lotusblüte ist offline
 
Registriert seit: 10.07.2008
Beiträge: 5.608
Standard AW: Kopfhörerverstärker CEC HD53N, endlich Symmetrie

Hallo Ronald,

Gerne. Es gibt, wie bekannt, zwei Verstärkungsstufen - LO Gain und High Gain. Zusätzlich wird beim HD53N dafür gesorgt, daß der LO Gain RCA Betrieb Lautstärkemäßig dem LO Gain XLR Betrieb angepaßt wird, um nicht diesen typischen Sprung zu haben, zwischen RCA und XLR. Im Prinzip hat man genau genommen 4 Möglichkeiten. RCA LO Gain, RCA High Gain, XLR LO Gain, XLR High Gain. ( Hier beziehe ich mich nur auf die Geräteeingänge, also nicht mit dem XLR KH Betrieb verwechseln).

Die jeweiligen Verstärkungsstufen werden vom Microprozessor aus in der Form umgesetzt, in dem er ein Pärchen Festwiderstand mit 2 Pärchen weiterer Widerstandsgrößen parallel schaltet. Dazu steuert der Prozessor zwei Relais an, entweder Relais A zum Festwiderstand oder Relais B oder beide oder gar keine Zuschaltung. So ergeben sich dann unterschiedliche Gesamtwiderstände.

Im Falle von Reiner klärten wir erstmal, wie sein Spiel zwischen LO Gain, High Gain und RCA und XLR aussehen sollte, also, was er haben wollte. Dann setzte ich mich hin und errechnete laut dem gewünschten Verhältnis die Einzelwiderstände. Diese kommen dann auf das Hauptboard an die Stellen unter den LEF Modulen. Man lötet die alten aus und die neuen rein, muß allerdings sehr vorsichtig hantieren, daß der Zinn auf der Unterseite nicht wegläuft und dadurch ein schlechter Kontakt gegeben ist. Es sind zwar durchkontaktierte Pads, aber mit sehr kleinem Durchmesser bzw. sehr kleiner Lötfläche. Ruckzuck ist auf der Oberseite des Boards die Fläche hinüber und dann heißt es: alles abklemmen, abschrauben, weil man dann auf die Unterseite muß.

Ich hab dem Reiner erstmal die RCA seitige angleichung zu XLR hin weg gemacht und dann zusätzlich - 6dB verringert durch den entsprechenden Widerstandswert. Insgesamt wurde bei ihm die Verstärkung um 12-13dB abgesenkt, was hinsichtlich dem Verstärkungseingang am LEF Modul noch vertretbar ist.

Bei Reiners Audionet muß man sehen, daß er symmetrisch 7V macht und per RCA 3,5V. Dies sind grob doppelte Werte gegenüber "normal". Nun müßte man sich mal vorstellen, es geht jemand symmetrisch mit 7V aus dem Player, was schon grob 12dB lauter ist gegenüber RCA "normal", dann geht derjenige noch symmetrisch an den KH, was wiederum +6dB bedeutet. Dann nimmt man noch die Gegebenheit eines lauten KHs hinzu + lauter CD, beispielsweise eine entsprechende XRCD. So kann man sich sehr leicht vorstellen, was dann noch bei einem niederimpedanten Ultrasone an Regelspielraum bleibt. Gar nix mehr. Bedeutet ein herumkrapscheln um die 7 Uhr Potistellung. Das macht logisch keinen Spaß und keinen Sinn.

Den Potiwert (Vierfachpoti) kann man hier nicht verändern, da die 4 Potiebenen direkt auf das LEF Modul einwirken, nicht im Signalweg liegen. Wohl im Kreis, der die Verstärkung einstellt.

Lieber Gruß,
Otwin

Geändert von lotusblüte (18.12.2009 um 15:21 Uhr).
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  #268  
Alt 20.12.2009, 22:57
Richter Di
 
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Standard AW: Kopfhörerverstärker CEC HD53N, endlich Symmetrie

Und ich muß sagen ohne Otwin hätte ich heute keinen HD 53 N mehr weil es einfach zu laut gewesen wäre.
Otwin
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  #269  
Alt 20.12.2009, 23:16
lotusblüte lotusblüte ist offline
 
Registriert seit: 10.07.2008
Beiträge: 5.608
Standard AW: Kopfhörerverstärker CEC HD53N, endlich Symmetrie

Hallo Reiner,

Vielen Dank für die Blumen. Aber, andernfalls hätte sich vielleicht der Service der Sache angenommen. So gings halt unkomplizierter.



Gruß,
Otwin
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