open-end-music-professional  

Zurück   open-end-music-professional > Audiophile Kopfhörer > KH - Otwins Kopfhörer Olymp
Startseite Registrieren Hilfe Benutzerliste Kalender Alle Foren als gelesen markieren

KH - Otwins Kopfhörer Olymp Hier ist der Bereich, in dem sich IKL freie Hörer über höchstwertiges Equipment austauschen können.

Antwort
 
Themen-Optionen Ansicht
  #1  
Alt 10.05.2009, 22:02
lotusblüte lotusblüte ist offline
 
Registriert seit: 10.07.2008
Beiträge: 5.568
Standard CEC HD53N - die Details

Hallo KH-Fans,

In diesem Thread möchte ich den HD53N ausführlich behandeln. Wenn jeder damit einverstanden ist, hätte ich gerne, daß dieser Thread nicht fürs Posten rund um den HD53N genutzt wird, sondern nur als Nachschlagewerk dient, bezüglich seiner Technik, Funktion und dem Umgang damit. Vielen Dank!

Werfen wir zunächst einen Blick auf den HD53N. Alu-Strangguß-Gehäuse (B x H x T) 217 x 57 x 309mm und das Gewicht beträgt 3,2 kg. Frontplatte aus vollem Alu gefräst mit einer Stärke von 7mm. Ein/ Ausschalter, Neutrik-Kombibuchsen zur KH-Aufnahme, Bedientaster, Display und Poti auf der Frontplatte sowie Netzbuchse, RCA/ XLR-Geräteeingang und die Lautsprecheranschlüsse auf der Rückseite.


Kapitel 1: Der HD53N von außen


Photo: Komplettebene



Die Kopfhöreraufnahme:

Photo: Neutrik-Kombibuchsen



Die Neutrik-Kombibuchsen nehmen sowohl einen Klinkenstecker auf als auch einen symmetrischen dreipoligen XLR-Stecker. Für den symmetrischen (Balanced) Betrieb des Kopfhörers braucht man beide Kombibuchsen, eine für den linken und eine für den rechten Stereokanal. Per Klinkenbetrieb ist die linke Buchse intern mit einem 120 Ohm Widerstand (natürlich je ein Widerstand pro Stereokanal) versehen, daher die Bezeichnung „Hi“. Die rechte Buchse ermöglicht am Ausgang Niederimpedanz, daher die Bezeichnung „Low“. Intern ist ein reiner Sicherheitswiderstand von 10 Ohm geschaltet (auch hier natürlich je einer pro Stereokanal), damit es beim Herausziehen und Hineinstecken des Klinkensteckers nicht zum elektrischen Schluß zwischen den Kanälen bzw. Kanal und Masse kommt.

Wenn der Kopfhörer anständig abgestimmt ist, qualitativ recht ausbalanciert arbeitet, bringt bei ihm der niederimpedante Klinkenausgang immer das sinnvollere Klangergebnis zustande. Nur bei einigen KH-Modellen ist der Hi-Klinkenausgang eventuell von der Klangharmonie her gesehen vorteilhaft, wie erwähnt, wenn die Abstimmung des Kopfhörers dies verlangt. Man bekommt beim Ausprobieren sehr schön das beste Ergebnis schnell heraus. Im Grunde gehen beide Ausgänge klanglich fast ähnlich, somit wird auch der gleichzeitige Betrieb zweier Kopfhörer unter ähnlich idealen Voraussetzungen ermöglicht. Der 120 Ohm Vorwiderstand sorgt in aller Regel klanglich für minimal mehr Wärme.

Es können locker 4 Kopfhörer per Klinke angeschlossen werden, beispielsweise durch einen Y-Adapter an jeder Klinkenbuchse. Man muß einfach nur ein wenig darauf achten, daß die beiden Kopfhörer, die zusammen an der selben Y-Seite arbeiten, möglichst gleichen Wirkungsgrad/ Impedanz vorweisen, da sich ansonsten unterschiedliche Lautstärke ergibt.

Ein Beispiel: Hat man zwei AKG-Kopfhörer mit 60 Ohm und zwei Sennheiser-Kopfhörer mit 300 Ohm, oder einen Sennheiser mit 300 Ohm und einen beyerdynamic mit 250 Ohm. Man schließt die beiden AKGs am Hi-Klinkenausgang an und den Sennheiser / beyer am Low-Klinkenausgang an. So pegelt sich der Lautstärkeunterschied in etwa aus und vier Personen können bei fast identischem Pegel der Musik lauschen. Leistungsseitig steckt der HD53N diesen Vierfachbetrieb locker weg, es ergibt sich kein Milimeter auch nur an geringster Einbuße.

Beim symmetrischem Betrieb ebenfalls Vielfachbetrieb locker möglich. Dazu benötigt man zwei Stück XLR-Adapter, je Stereokanal einen Adapter (XLR-Stecker auf zwei Stück XLR-Kupplung). Beispielsweise fahre ich bei mir im symmetrischen Parallelbetrieb einen Sennheiser HD650 und einen entsprechend umgebauten beyerdynamic DT880. Auch hier, kein Milimeterchen Einbuße an einem der beiden Hörer. Es bleibt die gleiche Qualität, wie wenn ich einen der beiden einzeln symmetrisch betreibe.



Im symmetrischen Kopfhörerbetrieb liegt kein Vorwiderstand an, das heißt, der Ausgang hat 0 Ohm.

Die Bedientaster und das Display:

Photo: Front_Display


Der oberste Taster schaltet zwischen Lautsprecher-Wiedergabe und Kopfhörer-Wiedergabe um. Hierbei ist es so, daß die gleichen Leistungstransistoren per Relais entweder den/die Kopfhörer sehen, oder die beiden Lautsprecher.

Der mittlere Taster schaltet die Gain(Verstärkung)-Stufe zwischen Low-Gain und High-Gain, egal ob man Kopfhörerwiedergabe angewählt hat oder Lautsprecherwiedergabe. Die Verstärkung der beiden Gainstufen ist sehr ausgeklügelt. Ein programmierbarer Logikbaustein (Mikroprozessor) wertet aus, ob als Quelleingang RCA oder XLR angewählt wird, Lautsprecherwiedergabe oder Kopfhörerwiedergabe angewählt wird und ob Gainstufe Low oder Hi gewählt wurde. Dementsprechend schaltet der Logikbaustein Relais, welche wiederum durch Parallelschalten oder Weglassen von Widerständen am LEF Modul für unterschiedliche Verstärkung sorgen. So ergeben sich je nach Zustand unterschiedliche dB Werte. Man kann also nicht pauschal sagen, bei Gain-Low soviel dB Verstärkung und bei Gain-High soviel.
Der untere Taster schaltet eingangsseitig zwischen RCA und XLR um. Alle Betriebszustände werden auf dem Display angezeigt. Zum Schluß noch das Potentiometer, vierfach ausgelegt wegen Symmetrie.



Die Rückseite:

Photo: Rückseite


Quelleingang, 230V-Buchse und die Lautsprecheranschlüsse. Hier sei erwähnt, daß der gleiche Kopfhörer, der vorne an den Kombibuchsen angeschlossen wird, auch an den LS-Klemmen angeschlossen werden kann. Es besteht schaltungstechnisch kein Unterschied, da es sich bei beiden Ausgängen (Kombibuchse und Lautsprecherklemme) um die gleichen Endtransistoren handelt. Ich kann also meinen Sennheiser HD650 sowohl vorne als auch an der Rückseite anschließen. Gleiches gilt für einen AKG K 1000 und für alle weiteren Kopfhörer. Auch zwei Kopfhörer im Parallelbetrieb sind an den Lautsprecherklemmen möglich. Hier gilt wieder, da reiner Parallelbetrieb: Möglichst gleiche elektrische Befindlichkeiten.

Geändert von lotusblüte (12.05.2009 um 10:05 Uhr).
Mit Zitat antworten
  #2  
Alt 12.05.2009, 13:28
lotusblüte lotusblüte ist offline
 
Registriert seit: 10.07.2008
Beiträge: 5.568
Standard AW: CEC HD53N - die Details

Kapitel 2: Das Innenleben

Photo: HD53N_XL_gesamt


Auf diesem Photo fehlen die vier Adern, die vom Hauptboard zu den Lautsprecherklemmen laufen. Ich hatte die Adern abgelegt, um die Einzelphotos vom Innenleben besser machen zu können.

Beginnen wir mit dem Ringkerntrafo. Für reinen KH-Betrieb überdimensioniert, aber der HD53N muß ja auch Lautsprecher im 4 Ohm-Betrieb mit 18 Watt versorgen.

Photo: Trafo


Vom Trafo aus gehen zwei Wechselspannungen ab, die dann gleichgerichtet werden über zwei verschiedene Gleichrichter, danach gesiebt werden. Für seine unterschiedlichen Aufgabenbereiche braucht der HD53N insgesamt 4 verschiedene Gleichspannungen: +/- 20V, +/- 10V, + 15V und + 5V.


Spannung 1 (+/- 10V, + 5V) gepuffert mit 17000yF Kapazität + Gleichrichtung.

Photo: Spannung 1



Spannung 2 (+/- 20V, + 15V) gepuffert mit 5000yF Kapazität + Gleichrichtung.

Photo: Spannung 2



Das Herz, die beiden Leistungs-LEF-Module – eines für den rechten Stereo- und eines für den linken Stereokanal. Jedes Modul ist beidseitig in SMD bestückt – alle diese vier Flächen in Normalbauweise bräuchten noch mal ein komplettes Hauptboard an Platz. Am LEF Modul liegt der Widerstandswert der Verstärkung (Gain) an. Desweiteren werden je Modul zwei Ebenen des Vierfach-Potis aufgeschaltet zur Lautstärkeregelung. Da symmetrisch zwei Spannungsseiten geregelt werden müssen, müssen pro Modul(Stereokanal) 2 Potiebenen zur Verfügung stehen. Das Musiksignal wird komplett im LEF-Modul verstärkt und wird außerhalb des Moduls dann den Leistungstransistoren zugeführt. Das Schaltungsdesign ist in reinem Class-A ausgelegt. Dies betrifft sowohl die Kopfhörerwiedergabe als auch die Lautsprecherwiedergabe.

Photo: Modul Oberseite, Unterseite




Die Leistungsverstärkung:

Im Gegensatz zu den Vorgängermodellen wird beim HD53N komplett in LEF-Technik verstärkt. Das heißt: Auch die Leistungstransistoren sind Bestandteil des LEF-Moduls., nur platzmäßig außerhalb des LEF-Moduls angebracht.

Photo: Die Leistungstransistoren eines Stereokanals




Die Bedienung auf der Innenseite:


Photo: Die Front von innen



Links die Potiplatine mit Anschluß an die Hauptplatine. Mittig der programmierte Logikbaustein und rechts die Platine mit den Neutrik-Buchsen. An jeder wichtigen Stelle kommen die speziell angefertigten Kondensatoren(gelbe Farbe) zum Einsatz. Es sind Kondensatoren höchster Güte.

Dann bliebe noch der Bereich Quelleingang, der sowohl RCA bietet als auch XLR.

Photo: Quelleingang
Mit Zitat antworten
  #3  
Alt 12.05.2009, 13:59
Hifi-Tom Hifi-Tom ist offline
 
Registriert seit: 24.02.2008
Beiträge: 2.255
Standard AW: CEC HD53N - die Details

Hallo Otwin,

das schaut ja wirklich sehr vielversprechend aus..., toller Aufbau, tolles Design u. tolle Fotos, toller Bericht , bin schon sehr gespannt wie er klingt.
__________________
Servus, Euer Hifi-Tom.
Gut Ding' will Hifi Weiler haben.
Mit Zitat antworten
  #4  
Alt 12.05.2009, 15:27
matadoerle
 
Beiträge: n/a
Standard AW: CEC HD53N - die Details

Hallo Otwin,
danke für die ausführliche Beschreibung. Schaut sehr sauber aus. Kannst du noch ein paar Hinweise zur LEF-Technik geben?
Gruß Thorsten
Mit Zitat antworten
  #5  
Alt 12.05.2009, 16:07
lotusblüte lotusblüte ist offline
 
Registriert seit: 10.07.2008
Beiträge: 5.568
Standard AW: CEC HD53N - die Details

Hallo Thorsten,

Danke. Zur LEF-Technik kann man nicht viel sagen. Wenn ich das könnte, wäre ich so gut wie Candeias. Aber, durch diese Thematik so durchzusteigen, daß man sie wenigstens veranschaulichend erklären könnte, ist mir nicht möglich.

Jeder Mensch wird beim Hineinhören auch wieder unterschiedlich reagieren. Es gibt Personen, denen seziert die LEF-Technik nicht genug im Klangbild und es gibt Personen, für die das LEF basierende völlig in sich geschlossene Ton in Ton fließen das Größte ist.

Jeder Entwickler macht sich Gedanken, mehr Aufschluß in der Musik in der Art hinzubekommen, daß der Gesamteindruck oder die Gänze möglichst unangetastet bleibt, ohne die Details zu überspringen. Ich meine, auf dieses Verhältnis reagieren wir am empfindlichsten. Hier ist der heikle Grat, mehr Glaubwürdigkeit im Sinne natürlicher Empfindung zu erzeugen oder eben weniger.

Candeias hat meines Erachtens nach mit die effizienteste Lösung per LEF gefunden, um eine größtmögliche Natürlichkeit zu erzeugen. Meiner Auffassung nach. Schaltungstechnisch müßtest du die Genialität von ihm haben, um sich in seine Prozesse hineinzudenken. Da muß ich jedenfalls leider passen.

http://www.candeias.com/index.swf

Gruß,
Otwin

Geändert von lotusblüte (12.05.2009 um 16:42 Uhr).
Mit Zitat antworten
  #6  
Alt 12.05.2009, 16:45
Hifi-Tom Hifi-Tom ist offline
 
Registriert seit: 24.02.2008
Beiträge: 2.255
Standard AW: CEC HD53N - die Details

Hallo,

zur LEF-Technik gibt es ja von Candeias selber eine recht anschauliche Erklärung, die ich hier gerne nochmal reinstelle:

Das Entstehen von Verzerrungen bei Verstärkern und deren Vermeidung durch
LEF
Verzerrungen bei jeder Art von Verstärkern können unterschiedliche Ursachen haben:
Neben klangverschlechternden Bauteilen und Störungen vom Netzteil, hauptsächlich
die Unlinearität der Kennlinien von Transistoren oder Röhren. Die beiden
erstgenannten Störungen lassen sich durch sorgfältige Entwicklung und geeignete
Materialwahl schon lange minimieren. Anders das Durchlaufen der Kennlinien: Wären
die Kennlinien gerade, wäre es sehr viel einfacher, gut klingende Verstärker zu bauen.
Sie sind es aber weder bei Röhren noch bei Transistoren.
Die übliche Art, die entstandenen Verzerrungen zu eliminieren ist die Über-Alles-
Gegenkopplung (Negative Feed Back = NFB), die das Problem scheinbar löst – jedoch
nur für eingeschwungene Signale. Leider sind die Verzerrungen bei den üblichen
Messungen nicht zu erkennen, deshalb meinen die meisten Entwickler, dass sie nicht
existieren.
(Die von Mati Otala entdeckte TIM = Transiente Intermodulation stellt nur die Spitze des
Eisbergs dar.)
Carlos Candeias ist es jedoch gelungen, diese Verzerrungen nachzuweisen, die
kurzzeitig auftreten und durchaus hörbar sind. Aus dieser Erkenntnis heraus begann
die Entwicklung von Verstärkern, die ohne Über-Alles-Gegenkopplung auskommen und
trotzdem geringe messbare Verzerrungen produziert. (Es gibt durchaus auch andere
Verstärker, die ohne NFB arbeiten, besonders Trioden-Röhren-Verstärker, die aber
deutlich messbare und hörbare Verzerrungen produzieren, welche oft jedoch als
angenehmer empfunden werden als die kurzzeitig auftretenden Verzerrungen durch
NFB, die in der Natur kein Äquivalent haben.)
LEF vermeidet diese Verzerrungen bei der Entstehung, statt sie nachträglich zu
korrigieren. Der Clou der LEF-Schaltung ist, dass der Signal-Leistungstransistor – das
ist der, den der Lautsprecher wahrnimmt – weder seine Spannungs- (Uce) Kennlinie
durchläuft, noch seine Strom- (Ic) Kennlinie.
Schon seit etlicher Zeit kann das Durchlaufen der Spannungskennlinie mittels einer
Kaskode vermieden werden, allerdings ist das bei Leistungsverstärkern mit
Wirkungsgrad- und/oder Leistungs-Verlust verbunden. Da bei LEF der Signaltransistor
nicht den Strom „stemmen“ muß, fallen hier auch keine großen Leistungsverluste an.
Der deutliche Fortschritt gelang durch die Stromentlastung des Signaltransistors. „LEF“
steht für „Load Effect Free“, was bedeutet, daß der Signaltransistor nicht mit der „Last“
(z. B. Lautsprecher) belastet wird, also nicht den Strom liefern muß, den der
Lautsprecher „frißt“.
Üblichen Verstärkern hört man schon weit innerhalb ihres Leistungsbereichs an, ob es
sich um eine filigrane „Balett-Tänzerin“ oder einen bulligen „Schwergewichtler“ handelt.
Dem LEF-Verstärker ist seine Leistungklasse nicht anzuhören, solange seine Grenzen
nicht erreicht werden. Das liegt daran, dass der eigentliche Signaltransistor sehr
feinfühlig, schnell und filigran ausgelegt ist, während die Stromlieferanten auf Kraft
gezüchtet sind.
Der Signaltransistor und die Stromlieferanten sind jedoch nicht einfach parallel
geschaltet, sondern so, dass der Signaltransistor das verstärkte Musiksignal empfängt,
während die Stromlieferanten so geschaltet sind, daß sie nur den Strom „zuschießen“,
den der Signaltransistor nicht liefern soll.
Die Last, hier meist der Lautsprecher, sieht jedoch – ganz im Gegensatz zur
Stromlieferfähigkeit - nur den Signaltranssistor, der als Spannungsquelle niederohmig
ist, während die Stromlieferanten als Stromquelle prinzipbedingt hochohmig sind.
Sollten sich die Stromlieferanten also kleine Ungenauigkeiten erlauben, werden sie vom
flinken und präzisen Signaltransistor „überstimmt“.

Was hat Leonardo da Vinci mit der LEF-Schaltung zu tun?
Hier eine Verbildlichung des LEF-Verstärker-Prinzips:
Stellen Sie sich vor, Leonardo da Vinci hat den Auftrag, die Sixtinische Kapelle
vollständig und sehr detailreich auszumalen. (Leonardo da Vinci ist hier der LEFSignaltransistor.)
Der Bereich, wo er seinen berühmten Pinselstrich am leichtesten ausführen kann, ist
auf der Höhe seiner Brust.
Da die Kapelle jedoch sehr hoch ist (was der Spannungs-Uce-Kennlinie entspricht),
steht er auf einer beweglichen Bühne, die ihn immer auf die optimale Höhe hebt, damit
er vor seiner Brust malen kann. (Die Bühne ist hier der Kaskode-Transistor.)
Nur muß er gleichzeitig alle seine schweren Farbeimer (entsprechend der Strom-Ic-
Kennlinie) auf seinen Armen tragen – unmöglich, unter solchen Bedingungen fein zu
zeichnen. Jedoch hat Leonardo da Vinci sehr starke Helfer, die seine Farbeimer
stemmen, sodass er wieder sehr fein seinen Pinsel führen kann. (Die starken Helfer
sind hier die Stromentlastungs-Transistoren.)
...wenn Sie sich jetzt noch vorstellen können, dass Leonardo da Vinci mit beiden
Händen malt, mit großen und kleinen Pinseln gleichzeitig hantiert, eine riesige
Farbpalette verwendet und dann noch alles atemberaubend schnell geht – dann haben
Sie weitgehend verstanden, was LEF leisten kann.
Übrigens: Bei üblichen Verstärkern muß der Maler seine Eimer ständig selbst tragen
während er malt!
__________________
Servus, Euer Hifi-Tom.
Gut Ding' will Hifi Weiler haben.
Mit Zitat antworten
  #7  
Alt 12.05.2009, 18:12
matadoerle
 
Beiträge: n/a
Standard AW: CEC HD53N - die Details

DANKE! sehr interessant und anschaulich erklärt ..
Mit Zitat antworten
  #8  
Alt 12.05.2009, 21:35
Florat Florat ist offline
 
Registriert seit: 07.11.2008
Beiträge: 2.556
Standard AW: CEC HD53N - die Details

Ich dachte Michelangelo hätte die Sixtinische Kapelle ausgemalt...

OT .. ?

Jedenfalls bin ich beeindruckt von dem Amp. .. dabei wird mir klar , das ich ausser mal ein paar STAX kombis , noch keine guten Kopfhörer gehört habe ..
Nun weiss ich ja auch warum ..

werde mir mal den CEC antun ... mal sehen was mein 880 wirklich an Musik kann ..

Danke für den Bericht

grüsse , Florat
__________________
Gewerblicher Teilnehmer

www.SETA-AUDIO.de
Mit Zitat antworten
  #9  
Alt 12.05.2009, 23:13
lotusblüte lotusblüte ist offline
 
Registriert seit: 10.07.2008
Beiträge: 5.568
Standard AW: CEC HD53N - die Details

Zitat:
Zitat von Florat Beitrag anzeigen
Ich dachte Michelangelo hätte die Sixtinische Kapelle ausgemalt...
Hi,

Stimmt, hat er auch, aber eben auch damals die Grundsteine für das LEF gelegt, was natürlich niemand weiß und auch bis heute geheim gehalten wurde.

Dein DT 880 läuft in superber Stimmigkeit am HD53N. Symmetrisch allerdings nochmals in ner anderen Liga.

Gruß,
Otwin
Mit Zitat antworten
  #10  
Alt 13.05.2009, 00:45
Florat Florat ist offline
 
Registriert seit: 07.11.2008
Beiträge: 2.556
Standard AW: CEC HD53N - die Details

Zitat:
Zitat von lotusblüte Beitrag anzeigen
Hi,

Stimmt, hat er auch, aber eben auch damals die Grundsteine für das LEF gelegt, was natürlich niemand weiß und auch bis heute geheim gehalten wurde.

Dein DT 880 läuft in superber Stimmigkeit am HD53N. Symmetrisch allerdings nochmals in ner anderen Liga.

Gruß,
Otwin

Weisst du Ob CEC auf der High End ist .. ?

Wenn ja , würde ich mir das Teil mal gerne anhören ...


grüsse , Florat
__________________
Gewerblicher Teilnehmer

www.SETA-AUDIO.de
Mit Zitat antworten
Antwort


Themen-Optionen
Ansicht

Forumregeln
Es ist Ihnen nicht erlaubt, neue Themen zu verfassen.
Es ist Ihnen nicht erlaubt, auf Beiträge zu antworten.
Es ist Ihnen nicht erlaubt, Anhänge anzufügen.
Es ist Ihnen nicht erlaubt, Ihre Beiträge zu bearbeiten.

vB Code ist An.
Smileys sind An.
[IMG] Code ist An.
HTML-Code ist Aus.
Gehe zu

Ähnliche Themen
Thema Autor Forum Antworten Letzter Beitrag
Bezugsquelle für einen CEC HD53N? icarni KH - Alles Mögliche um Kopfhörer 45 29.04.2016 11:26
Cec Hd53n Phonitor Bazar - Audiogeräte und Zubehör 1 30.01.2014 12:10
Cec Hd53n jkorn Bazar - Audiogeräte und Zubehör 5 20.09.2012 21:25
Sennheiser HD800 (symm.) + CEC HD53N draigh Bazar - Audiogeräte und Zubehör 3 21.06.2011 19:43
HD53N Netzteilauslagerung lotusblüte KH - Otwins Kopfhörer Olymp 14 29.01.2010 09:59



Alle Zeitangaben in WEZ +2. Es ist jetzt 01:25 Uhr.


Powered by vBulletin® Version 3.6.8 (Deutsch)
Copyright ©2000 - 2018, Jelsoft Enterprises Ltd.
Powered by vBCMS® 1.2.1 ©2002 - 2018 vbdesigns.de