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Alt 25.09.2012, 14:18
yAudio yAudio ist offline
nich snacken, taupacken
 
Registriert seit: 13.06.2012
Beiträge: 335
Standard psb Kopfhörer M4U 2

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yAudio Checkup vom 06.09.2012

psb Kopfhörer M4U 2




Kopfhörer M4U 2
Frequenzgang (± 1½ dB) 20 - 20.000 Hz
Impedanz (nominal) 32 Ω
Wandler Ø 40 mm
Anschlusskabel 1,5 m abnehmbar,
3,5 mm Klinkenstecker Stereo
Abmessungen 200 x 200 x 70 mm
Ohrpolster außen
68 x 98 x 17 mm
Mitgeliefertes Zubehör Transport / Schutz Etui,
Klinkenadapter 3,5mm
auf 6,3mm,
Flugzeugadapter,
2x AAA Batterien
Ausführung Schwarz hochglanz
Preis 450€

Quelle: www.psb-kopfhörer.de

Eckhard Schulz (Handelsvertretung für psb-Kopfhörer) stellte vor der Veranstaltung den M4U 2 vor.




Die Testhörer




Testbericht

Zuerst haben sich die Testhörer mit dem Kopfhörer und dessen Funktionen vertraut gemacht.
Anschließend hatte jeder die Gelegenheit, den psb-Kopfhörer im Vergleich mit einem AKG K701 und einem Sennheiser HD800 zu hören. Die Testhörer haben sich zu ihren Höreindrücken Notizen gemacht. In der abschließenden Besprechung wurden die Eindrücke vorgetragen und diskutiert. Dr. Burkhard Jacobshagen war so freundlich, die Ergebnisse zu dem folgenden Bericht zusammenzufassen.



yAudioCeck am 6. September 2012

Der vielseitig verwendbare Kopfhörer (s. o.) gefällt zunächst in seinem durchaus wertigen Erscheinungsbild, wobei die hochglänzende Kunststoffoberfläche auf Dauer kratzempfindlich sein dürfte. Das ist wohl der Preis für die trotz des aktiven Innenlebens leichtgewichtige Konstruktion. Manchem erscheint das allerdings zu Plastik-lastig in dieser Preisklasse.

Den Tragekomfort beurteilten wir in diesem AudioCheck etwas unterschiedlich; Einige empfanden ihn als zu straff ausgelegt - ein Problem geschlossener Kopfhörermodelle, leidet doch die Basswiedergabe bei undichtem Sitz. Da die Hörmuscheln nicht wirklich ohrumschließend sind, ist die mechanische Passung je nach individueller Ohrform unterschiedlich gut. In seiner Rolle als Reisekopfhörer sollte er andererseits nicht zu groß ausfallen.

Typisch für geschlossene Ausführungen ist die im Vergleich zu halboffenen und offenen Systemen etwas engere und nicht betont räumliche Klangperspektive.

Die klangliche Charakteristik ist - abgesehen vom Lautstärkesprung - in der passiven sowie den beiden aktiven Betriebsarten (ohne und mit aktiver Geräuschkompensation) jeweils unterschiedlich: Die neutralste, insgesamt sehr ausgewogene Charakteristik ergibt sich im Passivbetrieb (unterste Schaltposition) mit gut konturierter, tiefreichender Basswiedergabe. Diese ist deutlich fülliger als beim anerkannt herausragenden Sennheiser HD 800, wird aber nicht aufdringlich und schmälert keineswegs die stimmige und tranparente Spielweise. Einige Hörer empfanden den Bass allerdings als leicht überzogen; zu einer endgültigen Klärung müsste man vielfältige Hörproben aus verschiedensten Musikgattungen mit unterschiedlichen Klangabstimmungen durch"arbeiten." Ein ebenfalls zum Vergleich herangezogener AKG K 701 wirkte dagegen flacher, "flauer" mit deutlich zurückhaltenderen Bässen.

In der ersten aktiven Betriebsart ohne ANC (=Automatic Noise Cancelling; mittlere Schalterpostion) wird neben der durch die eingeschaltete Verstärkung erhöhten Lautstärke eine Bassbetonung wirksam. Für hochwertige, lineare Quellen ist diese Betriebsart weniger empfehlenswert; sie ist eher für weniger hochwertige portable Player oder Freunde betonter Bassattacken geeignet.

In der zweiten aktiven Betriebsart (mit zugeschaltetem ANC, oberste Schaltposition) ähnelt der Klangcharakter wieder eher der passiven Betriebsart; die Verstärkung erhöht den Pegel auch für Portis mit geringer Ausgangssapnnung. Nun zeigt sich die sehr wirksame aktive Geräuschkompensation; prinzipbedingt vor allem für tiefe und mittlere Frequenzen. Sie macht den Hörer zum idealen Reisebegleiter für alle lauten Umgebungen. Wenn zwischendurch doch einmal die Außenwelt hereingelassen werden soll, wird das durch das Stereo-Monitoring mittels der eingebauten Mikrofone ermöglicht.

Fazit:
Wenn man für die aktiven Betriebsarten mit wirksamer Störgeräuschunterdrückung, das Außenschall-Monitoring und die Headset-Funktion zum Telefonieren einen Anteil von 35 oder 40 % des Preises von 450 € ansetzt, erhält man ungeachtet dieser Zusatzfunktionen allemal einen hochwertigen Kopfhörer. Die Beurteilung, ob dieser nun wirklich einen würdiger Vertreter der 250 - 300 €-Klasse darstellt, müsste in einem größeren Testfeld dieser Preisregion ermittelt werden. An dieser Stelle war unsere Einschätzung nicht ganz einheitlich. Dem AKG K 701 war er allerdings deutlich überlegen.

Bezogen auf die vielseitigen Einsatzmöglichkeiten zuhause UND unterwegs ist er aber momentan wohl kaum zu schlagen.

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