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  #1  
Alt 13.07.2017, 14:49
SolidCore SolidCore ist offline
 
Registriert seit: 12.12.2014
Beiträge: 774
Standard Singxer SU-1 Modifizierung "Best buy", bezahlbar mit Erfolgsgarantie

Hallo zusammen

Heute mal etwas zum Tuning des sehr beliebten DDCs Singxer SU-1


Nach gründlichem Studium des orginalen Netzteils, welches im SU-1 verbaut ist, kam ich zu dem Entschluss, das man es relativ simpel aufwerten kann.

Das Singxer SU-1 bietet von Haus aus immer noch enormes Klangpotential.
In den amerikanischen Foren überhäufen sich Lobsprechungen. Und ebenso Modifikationen. Viele Lösungen ersetzen aber das Orginalnetzteil, was zum einem immer kostspieliger wird, zum anderem aber auch das Orginalnetzteil nutzlos macht.
So entschloss ich mich, durch einen kleinen Umbau alle Orginalteile weiter zu verwenden, und dennoch die Klangqualität in jedem Punkt zu verbessern.

Ich tauschte lediglich den Spannungsregler, und ersetzte die interne Verdrahtung durch Echtsilber.

Orginal ist ein Wald- und Wiesentransistor verbaut. Die Firma Sellarz bietet Pinkompatibel einen Austauschregler an, der 1:1 getauscht werden kann. Dieser ist von seinen elektrischen Werten um mindestens Faktor 40 besser !

Ich will nun nicht mit technischen Fachgesimpel lostratschen. Allein weil schon die Erfahrung zeigt, das nur reine Messwerte absolut keine Garantie für guten Klang geben. Meine Empfehlungen spreche ich nur für praxis-erprobte, und für in jedem Punkt klangliche Verbesserungen aus.
Ich besuchte einen Forenkollegen, um dort mal sein Orginales Gerät mit meinem 1:1 vergleichen zu können. Nur so erkennt man, was der Umbau genau gebracht hat.

Was passiert also, wenn man den Spannungsregler im SU-1 austauscht?

Schnell gesagt: Alles wird besser !

Genauer erklärt:
- Das ganze Klangbild wird stabiler und bekommt mehr Kraft und Dynamik. Gleichzeitig erhöht sich die Sauberkeit in allen Frequenzbereichen. Bassläufe wirken ungemein genauer, präziser, trotzdem mit mehr Volumen und Kraft.
Feinste Details werden sauberer und distanzierter wiedergegeben. Die akustische Bühne öffnet sich nach vorn und in die Breite, was den Eindruck verstärkt, das die Lautsprecher immer mehr akustisch "verschwinden".

Das Klangbild wirkt "Majestätischer und edler". Vergleichbar mit dem Kauf eines anderen Gerätes, welches mindestens eine Klangklasse höher angesiedelt ist.

Was passiert, wenn man zurücktauscht zum Orginalgerät ?
- Alles wird verwaschener, matschiger. Mit einfachen Worten beschrieben: Lebloser. Der Unterschied ist binnen Sekunden zu hören, ganz gleich, welche Art Musik gespielt wird. Man muss in keinster Weise raten, man erkennt sofort die Verbesserung.

Ich halte diese Modifikation für ein absolutes Must-have für diejenigen, die ihr SU-1 im Normalzustand behalten wollen, keine Unsummen ausgeben möchten, und kein Risiko eingehen wollen. Dieses Update macht absolut nichts schlechter, ganz gleich in welchem Punkt. Ist simpel umsetzbar, bezahlbar, und verdient sich in jeder Anlage Klangpunkte.

Ich möchte darauf hinweisen, das durch diesen Umbau die Garantie erlischt, und nicht durch Laien vorgenommen werden sollte. Der neue Regler passt durch seine Höhe nicht in die Orginalaufnahme, man muss ihn quer verbauen. Ihr könnt mich auch gerne anschreiben für weitere Fragen, auch ein Umbau ist möglich.

Um die Geschichte abzuschliessen, kann man auf diese Idee aufbauend dem ganzen noch etwas mehr Güte abgewinnen. Dazu muss jedoch zwingend das Orginalnetzteil komplett ersetzt werden, was preislich schon in Richtung Kaufpreis des SU-1 geht.
Weiterhin ist es klar von Vorteil, auch die einspeisende 5V vom USB Kabel mittels Linearnetzteil zu ersetzen. Das intern verbaute versorgt lediglich die Clocks und den Digitalteil, der XMOS Chip wird vom USB Eingang versorgt.
Um die galvanische Trennung aufrecht zu erhalten, sollte also ein unabhängiges, zweites Linearnetzteil verwendet werden.

Gruss
Stephan
__________________
Meridian 508 20Bit (modifiziert) / PC mit Singxer SU-1 (modifiziert) / Monrio 18B2 DAC (modifiziert) / Vorstufe Threshold T-2 / Endstufe Threshold T200 / Dynaudio Contour S 3.4 / Verkabelung: Eigenentwicklung. Heimkino: Lexicon MC-8 THX
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  #2  
Alt 13.07.2017, 16:56
maasi maasi ist gerade online
 
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Hallo Stephan,

sehr interessant ! Von der Möglichkeit, Sellarz Regler im SU-1 einzusetzen, schrieb Trinnov kürzlich auch schon im Aktives-Hören-Forum.

Ich schreibe Dir heute Abend eine E-Mail...

VG Uli
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  #3  
Alt 13.07.2017, 17:10
SolidCore SolidCore ist offline
 
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Standard Sellarz

Hallo Uli

Habe das Rad bestimmt nicht neu erfunden mit dieser Idee. Nur werden oft nicht mehr als reine Theorien empfohlen.
Mir gings darum, das mein Umbau in der Praxis getestet, und für gut empfunden wurde. Durch versuche mit einem TPS7A Regler an einem Akku weiss ich, das der Schuss auch nach hinten los gehen kann. Der Akku klang damit irgendwie lebloser.
Der Sellarz Regler macht sich hervorragend im SU-1, und spielt sogar lebendiger als der Orginale.
Gruss
Stephan
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Meridian 508 20Bit (modifiziert) / PC mit Singxer SU-1 (modifiziert) / Monrio 18B2 DAC (modifiziert) / Vorstufe Threshold T-2 / Endstufe Threshold T200 / Dynaudio Contour S 3.4 / Verkabelung: Eigenentwicklung. Heimkino: Lexicon MC-8 THX
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  #4  
Alt 13.07.2017, 17:19
maasi maasi ist gerade online
 
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Mail ist schon raus...

VG Uli
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  #5  
Alt 11.11.2017, 18:40
maasi maasi ist gerade online
 
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Beiträge: 799
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Hallo Leute,

nach langer Zeit will ich diesen Thread zum Singxer SU-1 mal wieder hochholen. Wie man lesen kann, hatte ich Stephan schon vor vier Monaten dazu eine Mail geschrieben.

Stephan stellte mir zwei Wege vor: Die "kleine und die große Lösung". Die kleine Lösung ist eine Optimierung des intern verbauten Netzteils. Bei der großen Lösung kommt dann noch eine separate Stromversorgung für den 5V USB-Part hinzu (die Stephan, wenn ich ihn richtig verstanden habe, aber intern im Gehäuse verbaut).

Ich habe mich für die kleine Lösung entschieden (denn demnächst will ich den kommenden Auralic Aries G2 testen und davor will ich keine großen anderen Investitionen tätigen). Die separate Stromversorgung des USB-Parts könnte später auch noch problemlos aufgesetzt werden.

Bei der "kleinen Lösung" sind wir von dem ursprünglich angedachten Einsatz eines Sellarz Spannungsreglers abgegangen - und haben stattdessen einen Belleson Regler eingesetzt (> https://www.belleson.com/comparehynes.php). Hinzu kam der Austausch der Kondensatoren gegen Elna Silmic2 Kondensatoren (> http://www.hifizubehoer24.de/Elna-Silimic-2). Schließlich wurde die interne Geräteverkabelung gegen eine komplette Silberverkabelung ausgetauscht.

Mit der Ausführung des Umbaus haben Stephan und ich uns Zeit gelassen . Wir waren uns zweimal ruck zuck einig, aber Stephan hatte viele andere Dinge zu tun und ich habe auch nicht erinnert (ich hatte ja keinen Leidensdruck, denn es spielt auch schon vor der Modifikation sehr gut). Ich habe ihm dann aber meinem Singxer vor einem Urlaub zugesandt und kurz nach dem Urlaub war das modifizierte Gerät wieder da.

Und was hat es gebracht? Das ist immer schwierig auszudrücken. Besonders wenn man keinen A/B-Vergleich hat, sondern die Sache - nach einem Urlaub - aus dem Gedächtnis heraus beurteilen soll. Ich sag mal so, keine neuen Klangwelten, aber für mich hat es sich definitiv gelohnt. Den Klanggewinn würde ich in etwa so hoch einschätzen wie den Tausch gegen ein deutlich besseres USB-Kabel.

Ich habe den Singxer übrigens auch mal testweise in meine KH-Anlage - zwischen Aries Mini und B.M.C. UltraDac - eingeschleift. Da brachte der modifizierte SU-1 noch deutlich mehr als zwischen meinem Aries Femto und den Kii Three.

Meine Schlussfolgerung: Je "schlechter" der digitale Zuspieler, desto höher ist der Klanggewinn durch einen DDC/Reclocker. Ich denke, hinter einem Laptop als Zuspieler ist ein DDC/Reclocker "Pflicht".

Bezahlt habe ich für die Modifikation einen niedrigen dreistelligen Betrag.

Falls sonst noch Fragen bestehen, muss Stephan die beantworten . Vielen Dank an Stephan und

VG Uli
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  #6  
Alt 12.11.2017, 01:46
SolidCore SolidCore ist offline
 
Registriert seit: 12.12.2014
Beiträge: 774
Standard Singxer SU-1 Modifikation / Tuning

Hallo zusammen

Nach nun doch langer Krankheit bin ich zwar noch nicht ganz auf dem Dampfer,
es geht aber aufwärts. Nun ist es nicht jedermanns Sache, dies öffentlich im Forum kundzutun, das man eingeschränkt ist.
So konnte ich also nur Sachen tun, die im Sitzen erledigt werden können, sprich keine Kabel bauen. Also machte ich mich weiter an das SU-1.
Unzählige Hörvergleiche haben nun stattgefunden, von verschiedenen Kondensatoren, Gleichrichterdioden, Netztrafos, Super-Reglern. Dabei lernt man eine Menge. Ebenso war es diesmal sogar eine Gemeinschaftsarbeit. Ich konnte Horst (trinov) hier aus dem Forum für die gleiche Sache begeistern. Horst ist ein genialer Techniker mit weitaus besserem Messequipment, wie ich je besitzen würde. So entstand eine wunderbare Symbiose, um noch bessere Ergebnisse zu erzielen. Irgendwann in dieser Story kam auch Fujak mit ins Boot. Nochmals meinen Dank an die beiden für die überaus charmante, kompetente und beispielhafte Konversation und Zusammenarbeit.
Genug der Vorworte.
Entstanden ist ein SU-1, das meine Vorstellungen davon, wie man einen PC, Streamer usw an einen DAC anbindet, nicht nur zufriedenstellt, sondern mittlerweile nun wirklich auch die besten CD-Laufwerke der Welt in Frage stellt. Was das SU-1 im Auslieferzustand nicht im Ansatz hinbekommt. Es bietet aber jede Menge Potential zur Aufwertung.

Hier mal ein paar der möglichen Modifikationen:
- Tausch des Orginalnetzteils im Gerät gegen ein "echtes" Ultra-Low-Noise
- Tausch aller Kondensatoren gegen klanglich deutlich bessere
- Tausch der Clocks gegen höherwertige
- Einbau eines zusätzlichen USB Netzteils ins Gerät auf gleicher Basis wie Punkt 1
- Silber-Innenverkabelung
- Kaltgerätebuchse und Sicherungshalter vergoldet
- und noch einige Kleinteile

Nun ist es nicht damit getan, einfach "Audio"Kondensatoren zu verwenden. Jeder für sich hat eine Klangsignatur, und darf das Gerät nicht tonal "umkippen". Das gleiche gilt für verschiedene Diodentypen, Trafos, und interessanterweise auch für Ultra-Low-Noise Regler. Dies habe ich alles in einzelnen Hörtests ermittelt. Eine endlose Aufgabe.....

Ich will damit sagen, das wir 3 wirklich einstimmig herausfanden, das beste Messwerte nicht automatisch bester Klang bedeuten, und Bauteile mit traumhaften Werten, falsch kombiniert, das SU-1 grauenhaft klingen lässt. Von kreischig, über Müde und leblos, bis hin zu ausgedünnt und Blutarm war alles dabei.

Ein Vollausbau liegt Preislich ungefähr auf Gerätepreis-Niveau, ich verbürge mich aber dafür, man erkennt sein Gerät klanglich nicht wieder, und könnte sogar mit offenem Mund davorsitzen.
Doch selbst mit relativ kleinem finanziellem Aufwand kann man bereits sehr viel erreichen, und ebenfalls sehr zufrieden damit hören.

Für jeden interessierten empfehle ich eine Modifikation in 3 Stufen, jede davon ist so ausgelegt, für den Preis das maximale herauszuholen.

Stufe 1: Tausch aller Elkos hauptsächlich gegen Elna Silmic2. Einsatz eines Super-Regulators mit extrem sauberer Ausgangsspannung im Orginalnetzteil.

Stufe 2: Wie Stufe 1, zusätzlich kommt ein separates 5V Netzteil ins Gerät für den USB Part. So entfällt ein Y-USB-Kabel und externes Netzteil. Tausch des 3,3V Spannungsreglers auf dem Mainboard, der Originale ist kein Highend, es kommt ebenfalls ein Superregler aufs Board, zur sauberen Versorgung des FPGA, sprich SPDiF und Clocks.

Stufe 3: Nun fliegt das nicht ganz optimale Originalnetzteil (trotz Superregler) endgültig raus, es kommen R-Core Trafos ins Gerät, mit 2 separat aufgebauten Ultra-Low-Noise Netzteilen mit aktiver Gleichrichtung.
Diese alleine betrachtet sind der absolute Knaller, wenn es darum geht, Audioschaltkreise zu versorgen. Das SU-1 wird zum Weltklasse-DDC. Und das ist kein leerer Spruch!

Jedwede davon abweichende Modifikation ist natürlich ebenso problemlos umsetzbar. Dies sollte man im Einzelgespräch klären.

Und ganz wichtig! Bei jedwedem Umbau erlischt die Werksgarantie


So, nun stellt man sich vielleicht die Frage, was tut sich denn klanglich genau in Stufe 1-3 ?

Stufe 1: Das SU-1 wird "erwachsen". Seine vormalige etwas zerrissene Klangdarbietung, das ausgedünnte, und die verhangene Luftigkeit dreht sich klar hörbar um zu einem schlüssigem Gesammtklang, alles wirkt wie aus einem Guss. Klangfarben treten besser hervor, die Musik löst sich müheloser vom Lautsprecher. In dieser Stufe macht es bereits Spass, damit zu hören.

Stufe 2: Durch die saubere USB Stromversorgung, und den besseren Spannungsreglern auch auf dem Board gewinnt man deutlich hörbar ein "erwachseneres" Klangbild. Es stellt sich eine Selbstverständlichkeit in der Musik ein, die beim Hören schon fast die Geräte davor und dahinter vergessen lässt, man fängt an, einfach Musik zu hören. die Klangsignatur "Digital" verschwindet. Es wirkt eher wie ein guter Plattenspieler, jedenfalls nie "eckig" oder kalt. Emotionen werden endlich dargestellt, man wird eingeladen, sich in die Musik hineinzusetzen.

Stufe 3: Nun wirds auch für mich schwierig, es zu beschreiben.
Eine abermalige Sauberkeit erschliesst sich. Hat man bei Stufe 2 bereits genau diesen Eindruck, belehrt Stufe 3 eines besseren. Die Stabilität der Wiedergabe wird abermals besser. Bassläufe zeichnen so wunderbar dynamisch und extrem sauber durch, das man diesen Effekt möglicherweise erst versteht, wenn man es gehört hat. Jeder einzelne Ton in der Musik bekommt noch mehr Kraft und Ausdrucksstärke als in Stufe 2, obwohl diese bereits problemlos überzeugt. Eine Selbstverständlichkeit und Souveränität, gepaart mit hoher Auflösung, die sehr tief in die Musik hineinblicken lässt. Absolut toll.

Ebenfalls möchte ich noch darauf hinweisen, das ab Stufe 3 die Verkabelung die Gesammtgüte entweder limitiert, oder erst zum Vorschein bringt. Je nachdem, welche Kabel man verwendet. Man sollte also Stufe 3 nicht mehr mit Kabeln im 2-stelligem Preissegment betreiben, dies nur als Hinweis.

Für weitere Fragen zum Thema Umbau ist dieser Threat.
Für Anfragen bezüglich Umbau des eigenen Geräts schreibt mir eine PN

Gruss
Stephan
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  #7  
Alt 12.11.2017, 11:42
TKH TKH ist gerade online
 
Registriert seit: 29.06.2014
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Standard

Großer Respekt, da habt ihr ja richtig was ausgeheckt.
Gleichzeitig wirkt die ganze Geschichte auf mich echt "abschreckend".
Für mich kommen nur Streamer/Wandler in einem Aufbau in Frage. Wenn ich sehe welch großer Aufwand bei solchen getrennten Dac Geschichten gefahren wird. Da ist der Lagerort der digitalen Daten, der Transport zum Wandler und der Wandler selbst. Alles am besten mit externen Netzteilen und Reclockern usw..
Das nimmt ja biblische Ausmaße an. Drei bis Fünf Geräte etc..
Mich als technischen Laien schreckt das ab. Wer sich drauf einläßt, Hut ab.

LG
Rainer
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Netz Treidler Sicherungsmodul mit Direktleitungen in HMS Steckdosen - SolidCore 7N Netzkabel - La Rosita Alpha R New - Black Cat Lupo NF Kabel - Line Magnetic 211IA - Black Cat Lectraline LS-Kabel - Q Acoustics Concept 40
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  #8  
Alt 12.11.2017, 12:44
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Registriert seit: 12.12.2014
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Standard Su-1

Hallo Rainer

Nach deiner Beschreibung gehe ich davon aus, das du kein SU-1 benötigst, oder lieber ein All-in-One Gerät incl Digitalausgang verwendest.
Ein Minimalkonzept, besonders mit sehr hochwertigen Geräten, ist ebenfalls eine sehr gute Lösung zum Musikhören.
Dafür ist ein Singxer SU-1 auch nicht gedacht. Vielmehr bietet es die Möglichkeit, eine CD-Laufwerk- und Wandlerkombi um den Charme der Anbindung eines simplen PCs, oder auch Streamers, zu ermöglichen.
Früher klangen diese Lösungen eher auf Partykellerniveau, und waren aus diesem Grund auch keine echte Lösung.
Gleichzeitig kann ein SU-1 fähig sein, ein wesentlich besseres Digitalsignal auszugeben, als in manchen Geräten intern verbaut. Da sich der Kaufpreis in bezahlbaren Regionen aufhält, ein lohnenswertes Update. Auch sehr hochpreisige DACs haben bei weitem nicht die Qualität des USB-Eingangs, welches das SU-1 bietet. Einige Versuche im direktem Vergleich waren dahingehend sehr ernüchternd. Auch der sehr gute, und oft gelobte RME-ADI2Pro, klingt mittels Digital-Input übers SU-1 klar besser, als wenn man den USB-Kabel direkt in den RME steckt.

Der von mir beschriebene Umbau geht ebenfalls genau den Weg, die Anzahl der Geräte, als auch Netzgeräte zu minimieren. Alles was man benötigt, ist bereits im SU-1 verbaut. In allerhöchster Qualität. Beispielsweise ein externes Zerozone S11, das über Y-USB Kabel den USB Part einspeist, wäre klanglich und technisch deutlich unterlegen. Lediglich die Umbaustufe 1 beiinhaltet noch kein USB-Netzteil, wird also wie ab Werk über das USB-Kabel versorgt. Ab Stufe 2 ist diese Spannung direkt am USB-Anschluss durchtrennt.

Du hast natürlich Recht, das alle Ausführungen dazu viel technisches Gerede beinhaltet. Dies kann auch verwirrend wirken. Wäre es besser, einfach zu sagen: Hey, ich hab was umgebaut, lohnt sich. Wäre die gleiche aussage.
Doch jedem seih versichert, fernab jeder Erklärung ist auch jedes umgebaute SU-1 ein solides, einfach zu verwendendes Gerät, Aufstellen, Kabel einstecken, wohlfühlen. So schnell kommt man klanglich weiter

Endes November habe ich ein zweites Probegerät fertig, zum verleihen, das ich gerne interessierten Forenmitgliedern senden würde. Kostenfrei natürlich.

Gruss
Stephan
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  #9  
Alt 12.11.2017, 20:24
maasi maasi ist gerade online
 
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Standard

Zitat:
Zitat von TKH Beitrag anzeigen
Großer Respekt, da habt ihr ja richtig was ausgeheckt.
Gleichzeitig wirkt die ganze Geschichte auf mich echt "abschreckend".
Für mich kommen nur Streamer/Wandler in einem Aufbau in Frage. Wenn ich sehe welch großer Aufwand bei solchen getrennten Dac Geschichten gefahren wird. Da ist der Lagerort der digitalen Daten, der Transport zum Wandler und der Wandler selbst. Alles am besten mit externen Netzteilen und Reclockern usw..
Das nimmt ja biblische Ausmaße an. Drei bis Fünf Geräte etc..
Mich als technischen Laien schreckt das ab. Wer sich drauf einläßt, Hut ab.

LG
Rainer
Hallo Rainer,

ich denke da eigentlich genauso wie Du. Nachdem ich früher eine Riesen-Anlage mit zig Komponenten hatte, bin ich seit einiger Zeit überzeugter Anhänger des Keep-it-simple-Gedanken.

Gut - hinsichtlich des Singxers bin ich etwas inkonsequent . Zwingend wäre er bei mir nicht nötig, aber man will ja klanglich nichts verschenken... Ich will halt meine Kii Three mit einem möglichst optimalen digitalen Signal füttern. Und evtl. steige ich ja in nächster Zeit auf den kommenden Aries G2 um, dann habe ich wieder nur ein einziges Audiogerät vor den LS.

Aber auch so habe ich nicht drei bis fünf Geräte, sondern eine ziemlich schlanke Kette. Den Aries Femto und den Singxer siehst Du hier (das alte Nakamichi Tapedeck habe ich nur aus optischen Gründen dazu gestellt):

Klicken Sie auf die Grafik für eine größere Ansicht

Name:	IMG_4483 klein.jpg
Hits:	59
Größe:	109,5 KB
ID:	16539

Wirklich viel ist das nicht -oder?

VG Uli
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  #10  
Alt 12.11.2017, 20:45
Andi Andi ist offline
 
Registriert seit: 21.03.2013
Beiträge: 723
Standard

Moin,

wenn ich das richtig verstehe, sorry, habe heute nur die letzten Beioträge gelesen, dann ist der SU-1 ein Dac, richtig?

VG Andi
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