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Der PC als Ton- und Bildquelle Hier geht es um diese interessante Alternative

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  #1251  
Alt 27.12.2017, 19:13
Nordlicht2015 Nordlicht2015 ist offline
 
Registriert seit: 01.01.2015
Beiträge: 101
Standard

Zitat:
Zitat von DACFun Beitrag anzeigen
Hallo Leute,

ich weiss jetzt nicht ob mein Thema hier reingehört.
Seit einiger Zeit bin ich auf der Suche nach einer guten Abspielsoftware auf dem MAC.

Seit einem Jahr läuft bei mir Fidelia: http://www.audiofile-engineering.com/fidelia/

Da das Programm nicht mehr supportet wird habe ich mich nach Audirvana umgeschaut.
Leider klingt Audirvana im direkten Vergleich zu Fidelia wirklich grottig. Es fehlt bei Audirvana Impulsdynamik und der Raum stimmt nicht mehr. Ausserdem werden teilweise Stimmen weggedimmt - ich bin wirklich sehr enttäuscht von dieser Software.
Vielleicht ein schlechter Witz, aber so kann ich nicht Musik hören.
Ich habe die meisten Sachen auch auf CD und da kommt Fidelia schon recht nah ran, dagegen fällt Audirvana so extrem ab, dass ich ratlos bin.

Wie kommt es, dass das Niemand thematisiert?
Welche komischen Audio Engeniers sind bei Audirvana beteiligt?

Abgehört habe ich die Files via ADI 2 Pro (vielleicht nicht unwichtig).

Auf der Seite von Audirvana werden auch zwei, drei Audiohardware Firmen verlinkt, die anscheinend gerne mit Audirvana zusammen arbeiten: Onkyo und Pioneer: Alter, was sind das denn für Steinzeitfirmen aus den 80zigern????
Alles ganz seltsam.
Hallo

also ich kenne Audirvana schon viele Jahre und habe das Programm gerade wegen des guten Klanges sehr geschätzt. Gerade die Details, Räumlichkeit und Dynamik finde ich sehr gut. Meinen SOTM kann ich mit IPeng als LMS, per Audirvana als DLNA Server oder als Roon Endprodukt ansteuern. Alle Varianten klingen anders. Mit Audirvana fast am besten, leider ist die DLNA Verbindung bei mir nicht besonders stabil. Deshalb bin im Moment wieder dei Roon gelandet. Außerdem hat Roon die mit Anstand beste Bedienung.
Ich vermute mal dass bei dir bei der Einstellung, die sehr umfangreich ist, etwas nicht optimal ist.

Jörg
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  #1252  
Alt 27.12.2017, 19:29
marathon2 marathon2 ist offline
 
Registriert seit: 02.09.2010
Beiträge: 1.149
Standard

Hallo,

ich nutze Audirvana auf einem Mac mini auch schon seit vielen Jahren und bin mit dem Sound immer noch sehr zufrieden. Auch bei mir ist u.a. ein ADI 2 Pro im Einsatz.
Vielleicht hast du irgendwelche Einstellungen falsch oder dein altes Programm spukt noch irgendwie herum.

Grüße
Dietmar
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  #1253  
Alt 27.12.2017, 21:54
DACFun DACFun ist offline
 
Registriert seit: 24.04.2017
Beiträge: 160
Standard seltsam..

...vielen Dank für die vielen Tipps und Anregungen

Jetzt laufen hier parallel Audirvana - JRiver - Fidelia

Tja, alle drei klingen unterschiedlich. Vielleicht ist es ein Fluch über den ADI zu hören, weil die Unterschiede mich zusehends verwirren - vielleicht Einbildung?

JRiver klingt sehr lebendig mit vielen kleinen süßen Details. Dabei fällt die Musik teilweise auseinander, überall Hallfahnen, und zeitliche Versatze, durch Fehler der Musiker...Dadurch klingt es livehaftiger. Dennoch etwas kleinere Bühne...


Audirvana im Vergleich doch nicht so schlecht
Liefert auch sehr viele Details. Vieles habe ich so noch gar nicht gehört
Klangfarben sind auch sehr schön, Mikro Rhythmen, breitere Bühne, tonal etwas voller als JRiver?! Klingt "dunkler", und dadurch vielleicht voller, geheimnisvoller? Tonal ausgewogener? Ich werde dran bleiben...


Fidelia hm, vielleicht erkenne ich die Unterschiede jetzt etwas klarer. Fidelia hat irgendwie mehr einen Blick auf das Ganze, mehr Punch und Druck und auch etwas mehr "Helligkeit" in den Mitten. Dadurch bekommt man die Musik vielleicht etwas schneller in den "Griff". Vielleicht vordergründiger? Es scheint jedoch bei Fidelia mit einem Filter erzeugt zu werden? Ich bin mir jetzt nicht mehr so sicher mit Fidelia...

Fazit: it depends..
Sorry, wenn ich sehr schnell die Pferde scheu gemacht habe. Ich sollte langsam mal hellhörig werden, wenn ich sehr schnell abwertende Meinungen raushaue..

@ all, Danke für Support
Mit Zitat antworten
  #1254  
Alt 27.12.2017, 22:07
FlachZange FlachZange ist offline
 
Registriert seit: 23.04.2017
Beiträge: 341
Standard

Morgen hört sich das ganze noch mal anders an.
Du weisst ja, lieber mehrere Tage vergleich und dann wirst du deinen Player gefunden haben.

Gruß Christian
__________________
Mehr Klangqualität geht immer! | Wohnort: 46049 Oberhausen
Lindemann | Focal | Chord | Denon | Furutech | Fadel-Art | Audioquest | Supra | MeiCord | Beyerdynamic | Pioneer | David |
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  #1255  
Alt 28.12.2017, 05:24
Truesound Truesound ist offline
 
Registriert seit: 29.07.2011
Beiträge: 3.455
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Zitat:
Zitat von FritzS Beitrag anzeigen
Jriver kannte ich bisher noch nicht.

Aber ist Audacity dazu nicht auch brauchbar?
http://www.audacityteam.org/download/mac/
Da es OpenSource ist kann man dies ohne Probleme testen.
Das ist eine DAW...das ist ein wenig unpraktisch damit ganze CDs anzuhören....
In eine DAW lädt man einzelne Dateien um sie zu bearbeiten...

Grüße Truesound
__________________
Wer in Zukunft nur noch mit der Maus wild herumklickt und irgend etwas erzeugt, von dem er garnicht wissen will, wie es zu Stande kommt, ist leider nur ein Anfänger in einer Welt, in der alles schon einmal da war -auch Fachleute. (Karl-Hermann von Behren)
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  #1256  
Alt 28.12.2017, 08:01
FritzS FritzS ist offline
 
Registriert seit: 02.12.2009
Beiträge: 1.828
Standard

Zitat:
Zitat von Truesound Beitrag anzeigen
Das ist eine DAW...das ist ein wenig unpraktisch damit ganze CDs anzuhören....
In eine DAW lädt man einzelne Dateien um sie zu bearbeiten...

Grüße Truesound
Ich weiß, aber man kann auch direkt vom File abspielen, nur darf man nicht vergessen beim Schließen „nicht abspeichern“ auszuwählen. Aber arbeitet Audacity am macOS und an den Midi Settings vorbei?

Bei der ganzen Diskussion frage ich mich, warum klingen die einzelnen Programme denn überhaupt anders?

Am Mac sollten diese bloß nur die Musikdaten am macOS vorbei 1:1 an den DAC liefern. Würden sie das tatsächlich so tun, gäbe es keinen Unterschied zu hören!

Ohne diese Programme schaltet sich macOS dazwischen und rechnet unter Umständen das Format des Files auf jenes um, dass in den Midi Einstellungen ausgewählt ist. Genau dieses Umrechnen gilt es zu vermeiden, denn ich habe bisher noch keine verlässliche Information darüber gefunden wie gut oder schlecht der macOS Algorithmus dies macht. Andrerseits wäre dieser gleich gut jenem wie im Studio „umgerechnet“ wird, wer weiß? Nur „quatschen“ da auf einem PC auch noch andere Programme dazwischen und fordern asynchron CPU Zeit an und belegen auch den Bus.

Wenn man HighEnd vom Mac (oder auch anderen Rechner) hören will, sollte man vielleicht nicht gerade mit einem 3D CAD Programm rendern.

PS: Etwas salopp geschrieben
__________________
Fritz
KH: AKG K812, K872, K712, Q701, K701, K501, K550, K271 MKII, Denon AH-D7000 / HA: "Green" SOLO, WNA MK II mod. / CD/SACD Players: Marantz SA7001 KI, Philips CD650 mod. / Phono: Revox B790 + Goldring G1042 MM / PhonoPre: Graham Slee "Green" Reflex / Verkauft: Sennheiser HD600, Stax SR44
Waren zu Gast: AKG K1000, K702, Beyer T90, MYSPHERE 3.2
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  #1257  
Alt 28.12.2017, 09:32
DACFun DACFun ist offline
 
Registriert seit: 24.04.2017
Beiträge: 160
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Zitat:
Zitat von FritzS Beitrag anzeigen
Bei der ganzen Diskussion frage ich mich, warum klingen die einzelnen Programme denn überhaupt anders?

Am Mac sollten diese bloß nur die Musikdaten am macOS vorbei 1:1 an den DAC liefern. Würden sie das tatsächlich so tun, gäbe es keinen Unterschied zu hören!
@ Fritz, das ist genau die richtige Frage.

Ich arbeite mit Logic, früher mit CuBase. Es ist eine Tatsache, das jede DAW unterschiedlich klingt.
Beim Musik produzieren ist das zwar auch wichtig und entscheidet über Tag und Nacht, aber am Ende des Tages kann man aus jeder vernünftigen DAW alles rausholen. Dafür stellt eine DAW genug Soundverschwurbel Angebote her, ganze Armeen von Filtern etc.

Anscheinend ist jedwede "Interpolierung" des Busses färbend. Deshalb gibt es zB bei Audirvana den Modus, dass sämtliche Anwendungen, die nichts mit Musik zu tun haben am Rechner eingestellt werden...
Eine andere Frage ist dann vielleicht "will ich andere Anwendungen schliessen?", zB Filme am Mac, Netflix usw...
Naja, unser Hobby ist nicht einfach
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  #1258  
Alt 28.12.2017, 09:48
FritzS FritzS ist offline
 
Registriert seit: 02.12.2009
Beiträge: 1.828
Standard

Zitat:
Zitat von DACFun Beitrag anzeigen
@ Fritz, das ist genau die richtige Frage.

Ich arbeite mit Logic, früher mit CuBase. Es ist eine Tatsache, das jede DAW unterschiedlich klingt.
Beim Musik produzieren ist das zwar auch wichtig und entscheidet über Tag und Nacht, aber am Ende des Tages kann man aus jeder vernünftigen DAW alles rausholen. Dafür stellt eine DAW genug Soundverschwurbel Angebote her, ganze Armeen von Filtern etc.

Anscheinend ist jedwede "Interpolierung" des Busses färbend. Deshalb gibt es zB bei Audirvana den Modus, dass sämtliche Anwendungen, die nichts mit Musik zu tun haben am Rechner eingestellt werden...
Das wäre ein sehr gute Option!

Zitat:
Eine andere Frage ist dann vielleicht "will ich andere Anwendungen schliessen?", zB Filme am Mac, Netflix usw...
Naja, unser Hobby ist nicht einfach
Oder einfach einen eigenen MacMini oder kleines MacBook dafür anschaffen, das nichts anderes tut! Bei sonstig sauteuren Komponenten darf es um das auch nicht mehr ankommen.
__________________
Fritz
KH: AKG K812, K872, K712, Q701, K701, K501, K550, K271 MKII, Denon AH-D7000 / HA: "Green" SOLO, WNA MK II mod. / CD/SACD Players: Marantz SA7001 KI, Philips CD650 mod. / Phono: Revox B790 + Goldring G1042 MM / PhonoPre: Graham Slee "Green" Reflex / Verkauft: Sennheiser HD600, Stax SR44
Waren zu Gast: AKG K1000, K702, Beyer T90, MYSPHERE 3.2
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  #1259  
Alt 28.12.2017, 10:05
DACFun DACFun ist offline
 
Registriert seit: 24.04.2017
Beiträge: 160
Standard

Zitat:
Zitat von FritzS Beitrag anzeigen
Das wäre ein sehr gute Option!

Oder einfach einen eigenen MacMini oder kleines MacBook dafür anschaffen, das nichts anderes tut! Bei sonstig sauteuren Komponenten darf es um das auch nicht mehr ankommen.
..ich habe gerade nochmal nachgelesen. Anscheinend liefert ein Rechner nicht zwangsläufig eine "saubere" Musikdatei. Da wird nicht durchgereicht, sondern muss quasi erzeugt werden, damit man sich die "musik" am Ende auch anhören kann.
All das ist jedoch auch nur "Hörensagen".
Ich würde zu gerne mal wissen wie ein "unbearbeitetes" File klingt.
Dann würde ich vielleicht besser begreifen, warum so stark am Sound eingegriffen werden muss...

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  #1260  
Alt 28.12.2017, 10:10
FlachZange FlachZange ist offline
 
Registriert seit: 23.04.2017
Beiträge: 341
Standard

Ich selbst bin kein Mac-Fan, sehe einfach nicht ein diese überteuerte Preispolitik zu unterstützen. Da ich mich mit PC´s ein wenig auskenne, kann ich mit meinem knapp 2.000 € teuren Windows-PC (Preis ohne Monitor oder Eingabegeräte) wirklich Grenzen ausloten.

Meine Überlegung "Hifi-PC":
Habe mir schon öfter überlegt, mir ein schönes Gehäuse zu kaufen und ihn dann "durchschnittlich" bis "günstig" zu bestücken. Wichtig ist, ein vernünftiges Netzteil, ggf. Netzfilter davor.

In das Rack / zur Anlage passen diese tollen Gehäuse optisch sehr gut:

Hier zwei Beispiele:
https://www.alternate.de/Cooltek/G3-...oduct/1106974?
oder
https://www.alternate.de/Cooltek/Coo...oduct/1082839?

Die ganze Software für die Umgehung der EQ / Mixer in Windows, ist fast jedem D/A-Wandler bereits beigelegt (als Download). Player der eigenen Wahl drauf... fertig.

Wie allen bekannt ist, ist der Preis nicht immer das Ziel. Es geht in unserem Hobby auch darum, dass man super Ergebnisse mit weniger Geld erzielen kann.... nicht immer aber bei vielen Dingen.

Ich werde mal einen Rechner nach meinen Vorstellungen zusammenstellen und hier posten.

Gruß Christian
__________________
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