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Ungesichertes Audio-Wissen Hier versuchen wir, Wissen zu schaffen

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  #111  
Alt 16.04.2018, 11:50
patrykb patrykb ist offline
 
Registriert seit: 12.12.2013
Beiträge: 1.001
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Es bringt nichts die Geräte zu verbessern (es ist oft nur eine VERÄNDERUNG), wenn der Raum nicht passt. Oft wird optimistisch NEU-gekauft und sehr schnell wieder enttäuscht, sehr enttäuscht wieder verkauft.
Es bringt nichts seine Geräte zu verbessern, den wie das erste tolle Foto der ersten Seite hier zeigt, was wollt ihr verbessern?

Investiert das Geld in die Akustik, Aufstellung, Sitzposition.
Es bringt einfach viel mehr und es funktioniert. Es braucht dafür Jahre es zu erkennen und jeder macht Fehler am Anfang. Diese habe ich auch gemacht bi sich wusste, wo anzusetzen ist. Es gibt viele Punkte, die anzusprechen wären und mann könnte hier sehr viel schreiben.

Zusammen gefasst: "Raum und Aufstellung"! Das bringt viel!

Geräte verändern, "optimieren", verschlimmern; nein, das geht oft nach hinten und bringt wirklich nicht viel. Mehr "Musikhören" und "freien Kopf" zu haben der gefüllt ist mit Ideen für Tunningmassnahmen zu haben: DAS BRINGT viel!
__________________
Final Audio "Sonorous X" an "Naim Headline" KHV.
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  #112  
Alt 16.04.2018, 12:20
Franz Franz ist offline
 
Registriert seit: 28.11.2007
Beiträge: 9.103
Standard

Zitat:
Es bringt nichts seine Geräte zu verbessern, den wie das erste tolle Foto der ersten Seite hier zeigt, was wollt ihr verbessern?

Investiert das Geld in die Akustik, Aufstellung, Sitzposition.
Ich sehe keinen Grund, warum man beides nicht tun sollte. Also, meine überarbeitete La Rostia Pi-R ist klar besser als das erste Modell, gleiches gilt für meinen Oppo 105D. Bei mir waren alle Geräte nach einem tuning für mich immer besser. Daß man seine Hausaufgaben in Sachen Raumakustik, Aufstellung der Lautsprecher und Geräte, Wahl des Hörplatzes u.ä. machen sollte, ist für mich eh eine Selbstverständlichkeit. Sonst kann man Stereo sowieso vergessen.
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  #113  
Alt 16.04.2018, 12:56
keinkombigerät keinkombigerät ist offline
 
Registriert seit: 09.04.2018
Beiträge: 329
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Zitat:
Zitat von Franz Beitrag anzeigen
Ich sehe keinen Grund, warum man beides nicht tun sollte.
Hallo Franz,

weil es für den Laien imo praktisch unmöglich ist, eventuelle gerätetuningbasierenden Veränderungen nach objektiven Maßstäben in Kategorien wie "besser" oder "schlechter" einzuordnen.

Natürlich kann eine derartige mögliche "Veränderung" subjektiv gefallen, mir persönlich ist es aber allemal lieber zu wissen, was da genau passiert. Eine gezielte Korrektur des Frequenzverlaufes (z.B. via DSP) erscheint mir diesbezüglich der deutlich transparentere und risikolosere Weg zu sein. Da habe ich es selbst in der Hand, was ich konkret verändern möchte und es ist ggf. auch jederzeit wieder reversibel.
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  #114  
Alt 16.04.2018, 13:17
Franz Franz ist offline
 
Registriert seit: 28.11.2007
Beiträge: 9.103
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Es genügt eigentlich, wenn du die Tuning-Leute kennst, mit deren Geräten weitgehend vertraut bist und Leute kennst, die diese Tuning-Arbeiten vorher schon gehört haben. Du mußt also Vertrauen in deren Arbeit haben. Ohne Vertrauen bzw. Zutrauen geht gar nichts.Bin jedenfalls bis heute nicht enttäuscht worden, wenn ich Geräte für Tuningmaßnahmen in Auftrag gegeben habe. Nach vielen Jahren Beschäftigung mit HiFi und auch über die vielen Jahre in den unterschiedlichsten Foren über HiFi kennt man mit der Zeit seine Pappenheimer. Die richtig Guten wie die Schwätzer.

Zitat:
mir persönlich ist es aber allemal lieber zu wissen, was da genau passiert.
Das wird von den richtig Guten immer auch gezeigt.

Die ursprüngliche Frage war ja, ob Tuning immer einer Verbesserung entspricht. Da kann ich nur sagen: Natürlich nicht. Man muß wissen, wer was warum und wie macht.
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  #115  
Alt 16.04.2018, 13:25
maasi maasi ist gerade online
 
Registriert seit: 28.12.2008
Beiträge: 1.250
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Zitat:
Zitat von patrykb Beitrag anzeigen

Investiert das Geld in die Akustik, Aufstellung, Sitzposition.
Es bringt einfach viel mehr und es funktioniert. Es braucht dafür Jahre es zu erkennen und jeder macht Fehler am Anfang. Diese habe ich auch gemacht bi sich wusste, wo anzusetzen ist. Es gibt viele Punkte, die anzusprechen wären und mann könnte hier sehr viel schreiben.
Hallo Patryk,

mit Geräteaufstellung und insbesondere mit der Optimierung der Raumakustik läufst Du bei mir offene Türen ein. Ich gebe Dir insofern recht, dass es ohne eine halbwegs vernünftige Raumakustik bei der Wiedergabe über LS wenig Sinn macht, viel Geld in die Optimierung der Geräte zu investieren.

Aber das sollte selbstverständlich sein und darum geht es in diesem Thread ja gar nicht. Sondern darum, ob Gerätetuning zu einer klanglichen Verbesserung führt (führen kann).

Und dazu muss ich Dir ganz klar sagen, ja - wenn es richtig gemacht wird.

Hast Du überhaupt schon mal Geräte gehört, die von Dr. Gerd Volk, von Stephan Ho(e)rwege oder von Swoboda Audio Essen mit viel Fachwissen optimiert wurden (oftmals ansetzend bei einer verbesserten Netzstromversorgung)? Oder hast Du hier im Forum nicht von den Verbesserungen gelesen, die Stephan (Solidcore) bei dem Singxer SU-1 vorgenommen hat?

"Jeder macht Fehler am Anfang." Meinst Du, hier wären alle Anfänger (bis auf Dich selbstverständlich)?

VG Uli
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  #116  
Alt 16.04.2018, 14:32
oncle_tom oncle_tom ist gerade online
 
Registriert seit: 11.06.2009
Beiträge: 1.047
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Vielleicht müßte erstmal definiert werden was unter Tuning zu verstehen ist.

Sind tiefgehende Eingriffe von Gert Volk oder Dan Beliti (Franz, ist der Name richtig?) gemeint oder fällt der Tausch eines Wima MKP gegen einen MKP des gleichen Werts von ROE schon darunter?

P.
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  #117  
Alt 16.04.2018, 14:37
Franz Franz ist offline
 
Registriert seit: 28.11.2007
Beiträge: 9.103
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Zitat:
Dan Beliti (Franz, ist der Name richtig?)
Er schreibt sich Dan Bellity.

Unter Tuning verstehe ich mehr als nur den Austausch eines Bauteiles....

Wie Uli schon andeutete, ist es meist die komplette Änderung einer Stromversorgung, die den größten Unterschied ausmacht. Auch die analogen Ausgangsstufen sind da mit betroffen.
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  #118  
Alt 16.04.2018, 15:04
esay esay ist offline
 
Registriert seit: 05.03.2014
Beiträge: 60
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Hallo zusammen,
da hier gerade Dr. Gert Volk genannt wird, will ich auch mal meinen Senf dazu geben.Wie viele hier wissen , besitze ich schon seit Jahren einen von Gert in der höchsten Ausbaustufen getunten Linn Akurate . Vor längerer Zeit kam mal ein Besucher mit dem originalen Linn Akurate vorbei und da er auch Interesse am dem Tuning hatte , wollte er den Vergleich hören.
Fazit war nach dem Hörtest , das der arme Kerl mit seinem originalen Linn keine Musik mehr damit hören wollte und das Gerät schon am folgenden Tag nach Stuttgart zum tunen geschickt hat.
Ich glaube , das sagt wohl alles.

Gruß
Reiner
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  #119  
Alt 16.04.2018, 16:46
patrykb patrykb ist offline
 
Registriert seit: 12.12.2013
Beiträge: 1.001
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Zitat:
Zitat von maasi Beitrag anzeigen
Hallo Patryk,

mit Geräteaufstellung und insbesondere mit der Optimierung der Raumakustik läufst Du bei mir offene Türen ein. Ich gebe Dir insofern recht, dass es ohne eine halbwegs vernünftige Raumakustik bei der Wiedergabe über LS wenig Sinn macht, viel Geld in die Optimierung der Geräte zu investieren.

Aber das sollte selbstverständlich sein und darum geht es in diesem Thread ja gar nicht. Sondern darum, ob Gerätetuning zu einer klanglichen Verbesserung führt (führen kann).

Und dazu muss ich Dir ganz klar sagen, ja - wenn es richtig gemacht wird.

Hast Du überhaupt schon mal Geräte gehört, die von Dr. Gerd Volk, von Stephan Ho(e)rwege oder von Swoboda Audio Essen mit viel Fachwissen optimiert wurden (oftmals ansetzend bei einer verbesserten Netzstromversorgung)? Oder hast Du hier im Forum nicht von den Verbesserungen gelesen, die Stephan (Solidcore) bei dem Singxer SU-1 vorgenommen hat?

"Jeder macht Fehler am Anfang." Meinst Du, hier wären alle Anfänger (bis auf Dich selbstverständlich)?

VG Uli
Was ich sagen wollte ist, dass man in einem Raum mit schlechter Akustik und Aufstellung die teuerste Anlage stellen kann und diese nach "Sch...." klingt. So einfach ist das. Dagegen kann eine Anlage 5000-9000€ in einem guten Raum und guter Aufstellung traumhaft gut klingen.
Hier gibt es viele, die sehr viel Ahnung haben und leider auch viele, die meinen Ahnung zu haben und alles besser wissen.
Schade, den es war ein tolles Forum anfangs.

Tuning? Macht Sinn, aber bei welcher Anlage und bei welchem gerät? ....und wozu sollte ich z.B eine Naim 282 tunen?? Sie klingt magisch und gehört zu den besten Vorstufen. Am Supercap sowieso eine der besten.
__________________
Final Audio "Sonorous X" an "Naim Headline" KHV.
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  #120  
Alt 16.04.2018, 18:46
ninioskl ninioskl ist offline
 
Registriert seit: 23.01.2016
Beiträge: 109
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Hallo,
Tuning entspringt nicht immer eine Klangverbesserung.
Aber sehr sehr oft.
Das liegt einfach in unserem Wirtschaftssystem begründet.
Wurde hier ja schon ausführlich erläutert.

Ich gebe mal ein Beispiel... Endstufe Sony TAN77ES...und TAN80ES
auf der Treiberstufe sind von 6 Filterelkoplätzen 2 schonmal garnicht bestückt.
Die restlichen wurden mit "kleineren" als vom Durchmesser des Layouts vorgesehenen Kondensatoren bestückt.

Die Hauptpufferelkos der Sonys befinden sich in dem rechteckigem vergossenem Gehäuse in der Mitte der Endstufe.
Dort sind in der TAN80 4 große Elkos verbaut, in der TAN77 nur 2!
Der Rest des Gehäuses ist leer - es ist also ein Blender

Obwohl die Schaltungen der beiden Amps ansonsten gleich sind, arbeitet die 77er mit 0,47 Ohm Emitterwiderständen - die 80er mit 0,33 Ohm

In diesem Beispiel der Sony Endstufen, können - allein durch vollständige Bestückung offensichtlich irgendwann mal vorgesehener Bauteile -Verstärker so optimiert werden, dass sie ihr volles Potential erstmals entfalten können.

Dieses Beispiel ist natürlich extrem...aber es zeigt deutlich, wo und warum Tuningwünsche aufkommen..

Grüße Frank
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