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  #131  
Alt 07.12.2018, 21:29
Fledermaus Fledermaus ist offline
 
Registriert seit: 12.08.2014
Beiträge: 238
Standard

[quote=HighFidel;285892]
Zitat:
Zitat von Dynavit Beitrag anzeigen
Für mich bleibt ein kritischer Punkt noch die Spannung, mit der Mallach hier arbeitet. 2000-2400V sind absolute Hochspannung! Da wird mir schon mulmig bei dem Gedanken, so ein Gerät zu Hause zu haben.

QUOTE]

Das sehe ich allerdings genauso! Da hätte ich definitiv auch Bedenken.

Zumal ich schon mit dem Headamp Three unter technischen Aspekten alles andere als gute Erfahrungen machen musste...Zuverlässigkeit geht anders...

Aber vielleicht ähnelt sein KH-Prototyp deswegen ja irgendwie den Teilen, den die Delinquenten auf einem "elektrischen Stuhl" auf den Schädel geschnallt bekommen?

Grusel, grusel
Thomas



HalloThomas,


bezüglich der elektrischen Sicherheit hätte ich bei der Solidität der Mallach'schen Verstärker nun keine Bedenken. Aber ich möchte bei dem sensiblen Thema nicht spekulieren und möchte versuchen Herrn Mallach in diese Frage selbst einzubinden und werde Ihn bitten hier eine Antwort zu geben.
Das Du mit der Zuverlässigkeit schlechte Erfahrung gemacht hast, ist natürlich bedauerlich. Aber es gibt auch andere Erfahrungen.
Die Zeitschrift "Stereo" berichtet im Heft 12/2018 über den Malvalve Headamp 3MK IV. Die Zeitschrift verwendet den Headmp 3 seit Jahren in Ihrem Testgerätepark zu Vergleichen und schreibt : "Der Headamp III kam mit so ziemlich jedem Hörer auf klanglich höchstem Niveau klar. Seine insgesamt 10 Röhren waren in dem massiven Alu-Gehäuse so sicher wie in Abrahams Schoß untergebracht und machten während der gesamten Zeit einen makellosen störungsfreien Job. Von der Röhrengeräten nachgesagten latenten Anfälligkeit war in unserem Testalltag nie auch nur ein Hauch zu spüren."
Wer noch näheres erfahren möchte, sollte sich diesen Test unbedingt besorgen,er ist wirklich lesenswert.


viel Grüße Hans

Geändert von Fledermaus (07.12.2018 um 22:08 Uhr).
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  #132  
Alt 09.12.2018, 15:13
HighFidel HighFidel ist offline
 
Registriert seit: 07.02.2017
Beiträge: 424
Standard

Hallo Hans,

das mag durchaus sein, ich will das auch nicht verallgemeinern, aber meine persönlichen Erfahrungen waren alles andere als begeisternd und das betraf eben gerade die Hochspannung führenden Teile. Und ich kenne da schon auch noch den ein oder anderen Leidtragenden...
Dass das Teil bei der Stereo schon so lange hält, kann ja vielleicht auch daran liegen, dass KH dort ja eher ein Schattendasein führen und der Amp nicht allzu oft in Betrieb ist.

Und in Sachen Klangqualität sind mittlerweile schon diverse KHV am "Dreier" vorbeigezogen.

Dennoch wäre in der Tat eine Aussage vom Entwickler interessant, wie er den Umgang mit diesen hohen Spannungen bewertet.

Viele Grüße
Thomas
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  #133  
Alt 09.12.2018, 21:10
Fledermaus Fledermaus ist offline
 
Registriert seit: 12.08.2014
Beiträge: 238
Standard

Zitat:
Zitat von HighFidel Beitrag anzeigen
Hallo Hans,

das mag durchaus sein, ich will das auch nicht verallgemeinern, aber meine persönlichen Erfahrungen waren alles andere als begeisternd und das betraf eben gerade die Hochspannung führenden Teile. Und ich kenne da schon auch noch den ein oder anderen Leidtragenden...
Dass das Teil bei der Stereo schon so lange hält, kann ja vielleicht auch daran liegen, dass KH dort ja eher ein Schattendasein führen und der Amp nicht allzu oft in Betrieb ist.

Und in Sachen Klangqualität sind mittlerweile schon diverse KHV am "Dreier" vorbeigezogen.

Dennoch wäre in der Tat eine Aussage vom Entwickler interessant, wie er den Umgang mit diesen hohen Spannungen bewertet.

Viele Grüße
Thomas



Hallo Thomas,


danke für Deine Informationen. Ich habe, weil das Thema Hochspannungen sensibel ist, Dieter Mallach angeschrieben und ihn gebeten hier ein paar klärende Worte an uns zu geben, am liebsten natürlich hier im Forum. Sollte er jedoch die Antwort an mich senden, werde ich sie in seinem Namen hier ans Forum weitergeben, damit dieses Thema nicht im Schwebezustand bleibt. Warten wir also ab, was nächste Woche kommt.


viele Grüße Hans
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  #134  
Alt 09.12.2018, 22:55
Fledermaus Fledermaus ist offline
 
Registriert seit: 12.08.2014
Beiträge: 238
Standard Meine Eindrücke von der Audiovista Teil 5

Hallo liebe Kopfhörerfreunde,


Jetzt möchte ich euch wie versprochen noch den Pionier der Transistorverstärker vorstellen. Einige werden es schon erraten haben, ja es ist Fried Reim der CEO von Lake People, der sich seit über 32 Jahren der Transistorverstärkertechnik verschrieben hat.
Vor dieser langen Zeit begann es in Konstanz am Bodensee mit Verstärkern und Geräetn der Studiotechnik und das war schon eine harte Schule, denn in der Studiotechnik gelten andere Maßstäbe als in der HiFi-Technik. Da ist absolute Zuverlässigkeit gefragt und kostengünstig müssen die Geräte auch sein. Traumtänzersche Preisfindungen sind da nicht möglich. Dafür müssen die Geräte auch nicht ganz so chic aussehen. Nach dem das Unternehmen hier ganz erfolgreich war, wagte man sich dann 2009 auch in den HiFi-Bereich und baute dann unter der neuen Marke Violectric Verstärker und andere Geräte, jetzt noch etwas anspruchsvoller im Klang und auch im Aussehen etwas attraktiver aber nicht abgehoben ond ohne Bling Bling. Dafür war die Preisgestaltung auch an die der Studiogeräte angelehnt. Die Geräte boten also eine sehr gute Preis/leistung. Und im Frühjahr wollte Fried Reim dann nach den Sternen greifen und pLatzierte auf der HighEnd in München seine neue Marke "Nimbus" mit den Kopfhörerverstärkern Modell US 4 und US 4+ . Damit wollte er die besten Verstärker der Welt bauen. Ein hoher Anspruch, aber mit 32 Jahren Erfahrung und viel Ehrgeiz habe ich das Fried Reim schon zugetraut. Denn in diesen Geräten steckten 3 Jahre entwicklungszeit und jede Menge feinster Bauteile der Elektrotechnik, die aber auch den Preis auf ein jetzt doch ambitioniertes Niveau anhoben. Aufgerufen sind jetzt 4000,- und 5000,-€. Aber die anderen Verstärker der Weltklasse sind da auch nicht zurückhaltend im Preis. Wenn man das Beste haben will, dan muß man eben doch tief in die Tasche greifen.
Ich habe dann auch drei Verstärker angefangen vom einfacheren Lake People, über den Violectric bis zum Nimbus ausführlich angehört.
Über meine Höreindrücke berichte ich nachher.


viele Grüße Hans

Geändert von Fledermaus (09.12.2018 um 22:59 Uhr).
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  #135  
Alt 10.12.2018, 00:43
Fledermaus Fledermaus ist offline
 
Registriert seit: 12.08.2014
Beiträge: 238
Standard Meine Eindrücke von der Audiovista Teil 5a

Hallo liebe Kopfhörerfreunde,


da bin ich wieder und möchte euch von meinen Höreindrücken berichten.
Der Fried Reim gab mir den Audeze LCD 4 um seine Verstärker zu testen.
Ein Hörer, der schon etwas anspruchsvoll bezüglich der verstärker ist, aber der kleine Lake People HPA RS 08 meisterte seine Aufgabe vorzüglich und hatte den Audeze gut im Griff. Ja ich war sehr zufrieden, es war alles da. transparente Höhen, ansprechend in den Stimmlagen und auch mit dem Bass war ich zufrieden und der kostet nur 850,-€. Ja nicht umsonst hatte der HPA RS 08 im Audio-Test 12/2018 die 118 punkte bekommen.
Aber als ich dann auf den Violectric HPA V280 umgesteckt hatte, kam ich aus dem Staunen garnicht mehr heraus. Der konnte ja alles noch deutlich besser. Einen Schritt nach oben auf der Qualitätsleiter hatte ich erwartet, aber das es ein richtiger Sprung wurde, das hatte mich doch verblüfft.
Nun ja, er kostet ja auch schon 1500,-€, aber ich finde er ist jeden Euro wert. Insbesondere die Basswiedergabe war wirklich überzeugend, da spürte man förmlich, daß dieses dort verbaute Netzteil noch ganz anders bei Impulsen Strom nachschieben konnte. Übrigens machte der Verstärker auch im Innern einen blitzsauberen Eindruck. Er war nämlich mit einer Plexiglasplatte abgedeckt, so daß man hineinsehen konnte. Ein Aufbau so sauber ,ähnlich wie bei Accuphase. Das kann man wirklich zeigen.
Solch eine Plexiglasplatte wäre vielleicht sogar eine zusätzliche Option gegen Aufpreis für die Serie ,wenn es nicht zu teuer wird.
Jetzt weiter zum Nimbus US 4+ ich konnte mir nicht vorstellen, daß hier noch über Nuancen hinausgehende Klangunterschiede möglich sein sollten.
Aber es war tatsächlich so, der Klangzauberer vom Bodensee hat es tatsächlich geschafft, die Grenzen nochmals nach oben zu verschieben, so daß es nicht nur um so kleine Nuancen ging, sondern Qualitätssteigerung war in allen Bereichen jenseits der Verwechselungsbreite erhörbar.
allerdings war die Steigerung jetzt nicht mehr so deutlich wie zwischen dem HPA RS 08 und demHPA V 280.

Das sagte mir auch Fried Reim hinterher, daß es sehr schwer ist einen sehr guten Verstärker wie den HPA V 280 nochmals zu verbessern.
Aber wenn man den besten Verstärker der Welt bauen will, dann muß man schon sehr große Anstrengungen unternehmen und billig ist das dann auch nicht mehr.
Hier sind jetzt 4000,- und 5000,-€ aufgerufen.
Ob es nun wirklich gelungen ist, kann ich natürlich aufgrund des kurzen Tests und ohne Vergleich zu anderen Spitzenverstärkern nicht sagen.
Jedoch haben wir uns Abends in der Hotellounge noch über das Thema unterhalten und Fried Reim zeigte mir dann auch einen amerikanischen Test mit einem Vergleich zu anderen 12 herausragenden Verstärkern.
Darüber berichte ich dann morgen. Lasst Euch überraschen.


viele Grüße Hans
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  #136  
Alt 11.12.2018, 02:01
Fledermaus Fledermaus ist offline
 
Registriert seit: 12.08.2014
Beiträge: 238
Standard Meine Eindrücke von der Audiovista Teil 5b

Hallo liebe Kopfhörerfreunde,


als wir dann Abends noch mit einer kleinen Gruppe in der Hotellounge noch zu einem Bier zusammensaßen, mit dabei natürlich auch Fried Reim, fragte ich ihn, ob es denn auch schon einen Test über den Nimbus US 4+ gibt?
Da strahlte er und sagte mir: Ja den gibt es, sogar in Amerika auf head-fi.org ,da nickte ich anerkennend und sagte, das ist ja geradezu in der Höhle des Löwen, denn die Amerikaner lieben ja ihre Elektronik über alles, daran kommt kaum ein ausländisches Produkt vorbei.
Aber er hatte schon sein Smartphone gezückt und den Test aufgerufen, um ihn mir zu zeigen. Da waren viele große Namen beim durchscrollen zu erkennen. Da sah ich plötzlich den Verstärker von Nelson Pass, den Pass Labs HPA-1 und fragte natürlich sofort, wohlwissend, das Pass geradezu eine amerikanische Verstärkerlegende ist, ob denn dieser Verstärker die Nummer 1 im Test ist. Da strahlte er noch mehr und antwortete mir voller Stolz: Jetzt nicht mehr, jetzt ist es meiner , der Nimbus US 4+.
Da habe ich ihm natürlich zu diesem großartigen Erfolg gratuliert und mich mit ihm gefreut. Zumal eben in diesem Test auch noch andere hochklassige Verstärker vertreten waren z.B.: Eleven XI Audio Formula S (5.500,-$) ; SimAudio 430HA (4.300,-$) oder auch Röhrenverstärker wie:
WooAudio WA5LE (4.900,-$), ALO Studio Six (4.100,-$), TTVJ 307A (6.000,-$), Balanceakt von Eddie Current (3.950,-$) und noch einige andere. Das war schon ein sehr hochkarätiges Testfeld, aber alle mussten sie sich hinter dem Nimbus einordnen. Der eine oder andere war mit einem speziellen Kopfhörer sogar besser, aber in der Summe aller Eigenschaften und in der universelleren Verwndungsmöglichkeit war der Nimbus US 4+ der Testsieger. Das ist wirklich ein großartiger Erfolg für Fried Reim und seine Mannschaft. Mit dieser erfreulichen Nachricht konnte ich einen schönen erlebnisreichen Tag ausklingen lassen.
Übrigens wer sich näher dafür interessiert sollte es auf head-fi.org selbst nachlesen und wer im englischen nicht mehr ganz fit ist kann ja den Google Übersetzer bemühen, der macht das erstaunlich gut.


viele Grüße Hans
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  #137  
Alt 12.12.2018, 01:22
Fledermaus Fledermaus ist offline
 
Registriert seit: 12.08.2014
Beiträge: 238
Standard Ergänzung zu: Meine Eindrücke von der Audiovista Teil 5b

Hallo liebe Kopfhörerfreunde,


etwas wollte ich noch zu meinem gestrigen Bericht ergänzen.
In dem groß angelegten Test bei head-fi-org wurde nämlich auch der Violectric V281 getestet und der hat auch ganz ordentlich abgeschnitten.
Ein kleiner Auszug aus dem Testbericht: "Darüberhinaus bleibt der Violectric V281 eine sehr relevante Option. Ja, der Nimbus ist in einigen wichtigen Bereichen besser, aber der Preisunterschied kann größer sein als das Leistungsdelta. Sofern der Benutzer keine absolut erstklassige Quelle besitzt (oder beabsichtigt in naher Zukunft eine zu erwerben), ich würde zögern, den V281 abzuschreiben."
Das ist schon eine Empfehlung für den V281, wenn jeman nicht in die höchste Klasse einsteigen will oder kann.


viele Grüße Hans
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