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  #91  
Alt 27.10.2017, 14:26
swsport swsport ist offline
 
Registriert seit: 15.03.2017
Beiträge: 11
Standard

Da ich hier schon viele interessante Hörhinweise von euch gefunden habe, hatte ich auch schon immer mal überlegt ein Tipp loszuwerden.

Heute bin ich nun auf dieses Album in high res gestoßen.



In den ersten Song mit dem HE-560 reingehört und da dachte ich mir, oh die Aufnahme hat Potential! Also Lambda Signature an der Röhre kurz warmlaufen lassen und dann konnte ich nur noch durchhören...

Bin gespannt wie der ein oder andere dies erlebt.

Gruß
Holger
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  #92  
Alt 12.11.2017, 13:32
tom539 tom539 ist offline
 
Registriert seit: 26.09.2013
Beiträge: 650
Standard Paul Berner Band

Hallo zusammen,

es gibt ein zweites Album der Paul Berner Band:



Der Titel „The Bird has flown“ wird vielleicht dem ein oder anderen Beatles-Fan bekannt vorkommen - es ist der Beiname des Tracks Norwegian Wood aus dem Album „Rubber Soul“ von 1965.
So ist auch Norwegian Wood der Opener des Album und macht klar, dass sich um Coversongs der Fab-Four aus besagtem Album handelt. Wobei sich mit It´s only love ein Song aus „Help!“ eingeschlichen hat.

Die Paul Berner Band besteht aus:
  • Paul Berner - acoustic bass
  • Michael Moore - clarinet and alto sax
  • Ed Verhoeff - electric and acoustic guitar (left speaker)
  • Peter Tiehuis - electric and acoustic guitar (right speaker)
Es sind also Instrumental-Versionen - welche teilweise komplett neu arrangiert wurden. Aufgenommen wurde das Album am 18.12.2016 im „Muziek Centrum van de Omroep“, Hilversum, Niederlande - veröffentlicht seit Freitag auf soundliason.com.

Da der Musikgeschmack bekanntlich sehr verschieden ist, soll sich jeder sein eigenes Urteil bilden. Auf der Webseite kann man jeden Song zwei Minuten anhören. Für mich ist „The Bird has Flown“ definitiv in der Top Ten der „Alben von 2017“ dabei!

Absolut unstrittig ist allerdings (mal wieder) die klangliche Qualität des Albums. Man sitzt quasi fassungslos vor der Anlage und wundert sich, was diese Live-Aufnahme! an klanglichen Feinsinn und Raffinesse bietet.
Ich habe mir die DSD64-Version zum „Spotpreis“ von 10€ heute Morgen gekauft, mittlerweile läuft der zweite Durchgang.
Ein direkter Vergleich zum Debut „Road to Memphis“ - eine Homage an/mit Songs von Elvis Presley - ist nur bedingt machbar, da ich diese „nur“ in 96/24 vorliegen habe.

Aufgenommen wurde übrigens in DXD 352,8 kHz - Premium, alle anderen Formate sind entsprechend umgewandelt.

Wie bei soundliason üblich gibt es auf der Webseite umfangreiche (technische) Infos, als Mixing Speakers wurde übrigens die bisher eingesetzte Grimm LS1 von der TAD Compact Evolution One abgelöst...
__________________
Gruß, Tom
... enjoy your music
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  #93  
Alt 12.11.2017, 15:10
tom539 tom539 ist offline
 
Registriert seit: 26.09.2013
Beiträge: 650
Standard

Zitat:
Zitat von swsport Beitrag anzeigen
Da ich hier schon viele interessante Hörhinweise von euch gefunden habe, hatte ich auch schon immer mal überlegt ein Tipp loszuwerden.

Heute bin ich nun auf dieses Album in high res gestoßen.



In den ersten Song mit dem HE-560 reingehört und da dachte ich mir, oh die Aufnahme hat Potential! Also Lambda Signature an der Röhre kurz warmlaufen lassen und dann konnte ich nur noch durchhören...

Bin gespannt wie der ein oder andere dies erlebt.

Gruß
Holger
Hallo Holger,

danke für´s Erinnern dieser tollen Aufnahme - lange nicht mehr gehört...

Hab sie direkt mal wieder in die Favoriten genommen.
__________________
Gruß, Tom
... enjoy your music
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  #94  
Alt 16.11.2017, 20:27
icarni icarni ist offline
 
Registriert seit: 14.01.2015
Beiträge: 338
Standard

Zitat:
Zitat von tom539 Beitrag anzeigen
Hallo zusammen,

es gibt ein zweites Album der Paul Berner Band:

Ganz wunderbarer CD-Tipp, danke!!
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  #95  
Alt 21.11.2017, 03:35
HearTheTruth HearTheTruth ist offline
 
Registriert seit: 04.09.2008
Beiträge: 3.147
Standard

Zitat:
Zitat von musikverein Beitrag anzeigen
Es ist Herbst und die Flüsse schwellen an
So hört es sich also an, wenn Spitzenjazzer "Pop" Musik vertonen und in und miteinander verweben.
Im weiteren Verlauf entwickelt sich ein großartiges "Aufeinander-Eingehen", wobei jeder Einzelne im richtigen Moment seine typischen Licks und Tricks zum Besten gibt. Hervorzuheben sind das rhythmische Zusammenspiel von Drums und Bass (ein Wahnsinns-Grund-Groove!) wie auch von Scofield und Medeski, die sich permanent Spielbälle zuwerfen und auffangen.. So muss freie Musik sein, und nach dem ersten Hören war ich leicht enttäuscht, dass die Scheibe nicht in diesem Stil fortgesetzt wird, was ich mittlerweile zugunsten der Abwechslung/ Bandbreite revidieren muss. Scofield trägt tolle Eigenkompositionen bei (Super: "El Swing" und "Tony then Jack" als Hommage an Tony Williams' Lifetime), ebenso DeJohnette mit seinem "Song for world forgiveness" und dem Closer "Great spirit peace chant", seiner Inspiration der amerikanischen Ureinwohner, in der die Beteiligten singen und Flöte spielen. Desweiteren werden Songs von Bob Dylan, Joni Mitchell ("Woodstock" versteht sich..), Jimi Hendrix, Bruce Hornsby wie Robbie Robertson eingefügt, bei deren Interpretation allen Gefahren (z.B. Kitsch oder Langeweile) getrotzt wird; alles klingt sehr natürlich-interessant und enthält unerwartete Überraschungen.
Wobei mich natürlich Joni Mitchells Woodstock besonders fasziniert ,weil dieses Stück diesmal aus einer ganz anderen Perspektive beleuchtet wird.
__________________
AKG 701; AKG 712Pro, AKG 812PRO;
Sonarworks True Fi; SPOTIFY; ACER Aspire E17; Lehmann Audio Linear ; Rega DAC, Stein Clear ; Kenwood KD 990;
LS Sonus Natura Monitor Aktiv; Basen "The Rest" Creaktiv; Groneberg Netzleisten und Verkabelung

Geändert von HearTheTruth (21.11.2017 um 03:42 Uhr).
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  #96  
Alt 21.11.2017, 04:56
HearTheTruth HearTheTruth ist offline
 
Registriert seit: 04.09.2008
Beiträge: 3.147
Standard Studnitzky



„KY: Do Mar“ ist eine gnadenlos romantische Hommage an das Meer. Komponiert und aufgenommen in einem Haus auf einer Atlantikklippe in Portugal, in einem kleinen Ort, in dem die Alten des Dorfes vom frühen Morgen an auf der Bank vor der Kirche sitzen und auf’s Meer schauen. Kein aufdringliches Kalkül steht hinter dieser faszinierenden, weichen, sparsam in sich ruhenden Musik voller suggestiver Magie. Es geht um einen besonderen Moment, der musikalisch eingefangen wurde.
„KY: Do Mar“ ist in Portugal und Island entstanden. Stilistisch kann man diese absolut Roadmovie-taugliche Musik zwischen Miles Davis und Neil Young einordnen.
Studnitzky ist bekannt dafür, mit seinem Trompetensound und seinen Songs Gefühle pur zu transportieren und das ohne Kitsch. Diese Gratwanderung beherrscht er wie wenige andere mit unaufgeregter Finesse. Sein eindrucksvoll emotionales Spiel hat ihn zu einem der international gefragtesten Instrumentalisten Deutschlands gemacht. Mit Jazzanova, Nils Landgrens Funk Unit, Mezzoforte und Wolfgang Haffner ist er seit Jahren weltweit unterwegs und spielt auf den großen internationalen Festivals. Gerade wegen der Aufgeregtheit seines kosmopolitischen Lebens zwischen Flughäfen, Hotels und Bühne sind es die Stille und die erhabene Schönheit der Natur, die Studnitzky am meisten inspirieren, die ihn immer wieder erden und ihn selbstgewiss und konzentriert an seinem eigenen Klangkosmos arbeiten lassen.
https://open.spotify.com/track/5Cqdxf1adB0aspVXdAnYVy
__________________
AKG 701; AKG 712Pro, AKG 812PRO;
Sonarworks True Fi; SPOTIFY; ACER Aspire E17; Lehmann Audio Linear ; Rega DAC, Stein Clear ; Kenwood KD 990;
LS Sonus Natura Monitor Aktiv; Basen "The Rest" Creaktiv; Groneberg Netzleisten und Verkabelung
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  #97  
Alt 22.12.2017, 14:01
toledo toledo ist offline
 
Registriert seit: 17.04.2017
Beiträge: 141
Standard

Hallo liebe Jazzfreunde,

dieses tolle Album habe ich heute bei Deezer entdeckt

Iiro Rantala, Michael Wollny & Leszek Możdżer
Jazz At Berlin Philharmonic VII - Piano Night





»Drei Männer, drei Flügel, ein Gefühl – Jazz«: So fasste das ZDF heute journal den Pianogipfel im ausverkauften großen Saal der Berliner Philharmonie zusammen. Und ging hymnisch ins Detail: »Iiro Rantala, Leszek Możdżer, Michael Wollny – jeder Einzelne eine Klasse für sich. Spielen sie zusammen, wird es magisch.«

Sehr schön um den Tag ausklingen zu lassen.

Auch die anderen Alben dieser Reihe sind empfehlenswert.

Besinnliche Weihnachtstage wünscht Euch

Micha
__________________
Sennheiser HD540 Ref II/HD800-CH800S/Grado GH2/Stax SR 404 Signature-SR Lambda Pro+SRM-006t/1More H1707/1More E1001/1More E1010
Violectric V850
/Spl Phonitor X/Audiovalve Luminare/C3g Twin Tube Amp/Marantz HD-DAC1/Xonar Essence STX
Marantz HD-CD1/NAD C-516 BEE
__________________________________________________
Die Musik spricht für sich allein. Vorausgesetzt, wir geben ihr eine Chance
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  #98  
Alt 31.12.2017, 12:00
musikverein musikverein ist offline
 
Registriert seit: 19.03.2017
Beiträge: 256
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Meine
Wiederentdeckung 2017

Egberto Gismonti: Sol Do Meio Dia https://tidal.com/album/13416355



Andreas
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Closed headphones will always make compromises based on the physics of stored energy.
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  #99  
Alt 31.12.2017, 23:11
musikverein musikverein ist offline
 
Registriert seit: 19.03.2017
Beiträge: 256
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Zitat:
Zitat von HearTheTruth Beitrag anzeigen
So hört es sich also an, wenn Spitzenjazzer "Pop" Musik vertonen und in und miteinander verweben.
Im weiteren Verlauf entwickelt sich ein großartiges "Aufeinander-Eingehen", wobei jeder Einzelne im richtigen Moment seine typischen Licks und Tricks zum Besten gibt. Hervorzuheben sind das rhythmische Zusammenspiel von Drums und Bass (ein Wahnsinns-Grund-Groove!) wie auch von Scofield und Medeski, die sich permanent Spielbälle zuwerfen und auffangen.. So muss freie Musik sein, und nach dem ersten Hören war ich leicht enttäuscht, dass die Scheibe nicht in diesem Stil fortgesetzt wird, was ich mittlerweile zugunsten der Abwechslung/ Bandbreite revidieren muss. Scofield trägt tolle Eigenkompositionen bei (Super: "El Swing" und "Tony then Jack" als Hommage an Tony Williams' Lifetime), ebenso DeJohnette mit seinem "Song for world forgiveness" und dem Closer "Great spirit peace chant", seiner Inspiration der amerikanischen Ureinwohner, in der die Beteiligten singen und Flöte spielen. Desweiteren werden Songs von Bob Dylan, Joni Mitchell ("Woodstock" versteht sich..), Jimi Hendrix, Bruce Hornsby wie Robbie Robertson eingefügt, bei deren Interpretation allen Gefahren (z.B. Kitsch oder Langeweile) getrotzt wird; alles klingt sehr natürlich-interessant und enthält unerwartete Überraschungen.
Wobei mich natürlich Joni Mitchells Woodstock besonders fasziniert ,weil dieses Stück diesmal aus einer ganz anderen Perspektive beleuchtet wird.
Hab ich erst jetzt gesehen, Mea culpa

Erhält die Auszeichnung 2017 für die beste Kurzkritik hier :

Die Scheibe hat auch wirklich die dafür geeignete Fülle und Niveau

Prosit 2018
__________________
Closed headphones will always make compromises based on the physics of stored energy.

Geändert von musikverein (31.12.2017 um 23:15 Uhr).
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  #100  
Alt 01.01.2018, 19:03
Holon Holon ist offline
 
Registriert seit: 12.11.2013
Beiträge: 142
Standard E. Gismonti

@musikverein,
sitze arglos auf meinem Sofa, höre per KH eine alte ECM Platte und beschließe ein wenig im openend Forum zu stöbern.... und was lese ich? Deinen famosen Hinweis auf "Sol do Meio Dia"! Wie unwahrscheinlich ist das denn!?!
Genau die höre ich gerade!
Tolle Platte ohne jede Spur von Zeitlichkeit weder musikalisch noch klanglich (obwohl 1977 aufgenommen)
Habe alle Musiker irgendwann mal auch live erlebt und erinnere immer gern u.a. die Auftritte von N. Vasconcelos in unterschiedlichen Konstellationen.
War Ausnahmetalent, wie alle auf dieser Platte, aber auch ein witziger Typ den man nicht vergisst.

Schön zu lesen das diese Musik gehört wird.

LG

Andreas
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