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  #1  
Alt 16.04.2019, 03:11
Killkill Killkill ist offline
Mag Musik
 
Registriert seit: 17.05.2014
Beiträge: 122
Standard Digitale Eingänge für DACs: Sp/DIF vs. AES/EBU vs. USB

Liebe Kollegen

bei mir steht der Ausbau der Hifianlage nochmal an: Ich leiste mir nochmal einen grrösseren DAC, und gehe von dem eh schon guten Moon 380D auf dern Grossen PS Audio DSD Perfect Wave Wandler, den ich letzte Woche gebraucht „geschossen“ habe. Freue mich sehr, herauszufinden, was da „noch so geht“.

Iin dem Zuge möchte ich die Kabelage zwischen Streamer erneuern, und würde gerne hochweetige Verbindungskabel ausprobieren. Aber für welchen Eingang des DAC lohnt sich das wohl am ehesten? SPDIF? AES/EBU, Usb oder gar Toslink?

Wer hat da welche Erfahrungen gemacht, und gibt es inder Preisklasse jenseits der 500€ wirklich noch Unterschiede?

Würde mich über Tipps von eurer Seite her freuen.

Stefan
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"Guns Dont kill People! - Death kills People!"
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  #2  
Alt 16.04.2019, 13:31
sincos sincos ist offline
Gewerblicher Teilnehmer
 
Registriert seit: 27.04.2014
Beiträge: 1.351
Standard

Hallo Stefan,


mein Tipp: Einen externen Reclocker mit USB-Eingang und I2S über HDMI-Ausgang zwischen Streamer und DAC schalten. Nach langen Versuchen hat sich dafür der Matrix Audio X-SPDIF 2 als bester Reclocker herausgestellt, aber nur unter der Voraussetzung, dass er intern bzl. der Spannungsstalilisierung und -siebung modifiziert wird und über ein hochwertiges 5V-Linearnetzteil betrieben wird. Ich sage das jetzt nicht, weil ich einen Reclocker und ein Linearnetzteil verkaufen will, sondern weil es wirklich die beste Lösung ist.

Gruß, Stefan
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  #3  
Alt 17.04.2019, 10:19
wgh52 wgh52 ist offline
Aktiv-LS Fan
 
Registriert seit: 16.12.2007
Beiträge: 1.065
Rotes Gesicht

Hallo Stefan (sincos),

Welche Gesamtinvestition in Euro ist für Deinen Reclocking-Vorschlag inkl. Modifikationen, Netzteil ggf. Kabel(n) zu veranschlagen?

Danke,
Winfried
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Perception is Reality!
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  #4  
Alt 17.04.2019, 14:37
Killkill Killkill ist offline
Mag Musik
 
Registriert seit: 17.05.2014
Beiträge: 122
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Das mit der Gesamtinvestition täte mich jetzt auch interessieren.

Stefan
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  #5  
Alt 17.04.2019, 14:45
Killkill Killkill ist offline
Mag Musik
 
Registriert seit: 17.05.2014
Beiträge: 122
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Und nur nochmal zum Verständnis: ich hänge die Clock and den I2S ausgang des M50 und gehe dann weiter mit UsB in den Wandler, ja?
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  #6  
Alt 17.04.2019, 19:56
SolidCore SolidCore ist offline
 
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Beiträge: 1.265
Standard Reclocker

Hallo zusammen

Die Frage ist nicht leicht zu beantworten.
Dreh- und Angelpunkt ist die Quelle, die du nicht genannt hast.

Ich mach einfach mal ein Beispiel:
Streamt man von einem Aries Femto, ist der Digitalausgang Cinch oder AES-EBU kein schlechter. Das Kabel selbst kann jedoch schon entscheiden, welcher Ausgang bevorzugt wird. Auch DACs haben, je nach Aufbau, mal den Cinch, mal den XLR als input lieb.
Schaltet man nun einen Singxer SU-1 zwischen Aries und DAC, der im Originalzustand ist, erlebt man keine großartige Verbesserung. Da entscheidet dann auch wieder das USB Kabel mit. Baut man den Singxer jedoch mehr oder weniger aufwendig um, hebt er den Femto auf ein neues Niveau. Einige dieser Umbauten habe ich hier mal angeboten, die Ergebnisse waren durchweg positiv. Ich baute den Singxer anfangs um, um endlich mal vom PC ein ebenbürtiges Signal geliefert zu bekommen, wie es Top-CD-Laufwerke ausgeben, wie Theta, Malvalve usw. Einen Denon Digitalausgang gleichzuziehen erreicht man jedoch sehr einfach. Den erwähnten Matrix kenne ich leider nicht, doch auch bei ihm schreibt Stefan, ohne gutes Netzteil geht gar nix im Sinne von Verbesserung. Beim Matrix stört mich die fehlende galvanische Trennung, die wohl wegen der maximalen Bitrate nicht umgesetzt werden konnte. Was nicht bedeutet, er könne keinen guten Auftritt abliefern.
Interessant wäre noch der neue Gustard U-16, der aber auch im Originalzustand keine Verbesserung des Femto darstellt.

Abseits von den ganzen USB DDCs kann auch ein AES-XLR Reclocker, aber auch ein Jitterkiller ebenso gewinnbringend sein.

Dieses ganze Spiel kann man nun beliebig mit anderen Geräten durchspielen.

Gruss
Stephan
__________________
Meridian 508 20Bit (modifiziert) / PC mit Singxer SU-1 (modifiziert) / DAC Meitner MA-1 / Vorstufe Threshold T-2 / Endstufe Threshold T200 / Dynaudio Contour S 3.4 / Verkabelung: Eigenentwicklung. Heimkino: Lexicon MC-8 THX
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  #7  
Alt 17.04.2019, 23:11
sincos sincos ist offline
Gewerblicher Teilnehmer
 
Registriert seit: 27.04.2014
Beiträge: 1.351
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Der Matrix Audio X-SPDIF 2 kostet im Original 499 €; die von mir modifizierte Version kostet 799 €. Die Modifikation erfordert keinen besonderen Aufwand an Material, ist aber recht zeitaufwendig und kniffelig, da unter anderem mehrere Leiterbahnen auf der Platine durchgefräst werden müssen. Der modifizierte X-SPDIF 2 ist am SPDIF-Ausgang so gut wie der Afis von Artistic Fidelity, und wird die Verbindung zum DAC über den I2S-Ausgang hergestellt, ist er besser als der Afis. Der Singxer SU-1 erreicht mit allen Modifikationen (die noch über die in diesem Forum vorgestellten hinausgehen) nicht dieses Niveau, und der Gustard U-16 kommt nicht einmal an den unmodifizierten X-SPDIF 2 heran. Vorteilhaft ist weiterhin, dass der von mir modifizierte X-SPDIF 2 auch mit einem 2-adrigen USB-Kabel an jeder Digitalquelle funktioniert und von dieser als Reclocker erkannt wird. Das 5V-Linearnetzteil für den modifizierten X-SPDIF 2 kostet 300 €.

Wird der modifizierte X-SPDIF 2 zusammen mit dem NOS-DAC 2 betrieben, ist kein zusätzliches 5V-Linearnetzteil erforderlich, da der NOS-DAC 2 über einen stabilisierten und gesiebten 5V-Ausgang verfügt.
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  #8  
Alt 18.04.2019, 00:01
remue remue ist offline
 
Registriert seit: 05.10.2010
Beiträge: 709
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Zitat:
Zitat von Killkill Beitrag anzeigen
Liebe Kollegen

bei mir steht der Ausbau der Hifianlage nochmal an: Ich leiste mir nochmal einen grrösseren DAC, und gehe von dem eh schon guten Moon 380D auf dern Grossen PS Audio DSD Perfect Wave Wandler, den ich letzte Woche gebraucht „geschossen“ habe. Freue mich sehr, herauszufinden, was da „noch so geht“.

Iin dem Zuge möchte ich die Kabelage zwischen Streamer erneuern, und würde gerne hochweetige Verbindungskabel ausprobieren. Aber für welchen Eingang des DAC lohnt sich das wohl am ehesten? SPDIF? AES/EBU, Usb oder gar Toslink?

Wer hat da welche Erfahrungen gemacht, und gibt es inder Preisklasse jenseits der 500€ wirklich noch Unterschiede?

Würde mich über Tipps von eurer Seite her freuen.

Stefan
Ich hatte den PS Audio DSD Perfect Wave vor einigen Jahren im USB Betrieb zum Laptop über ein selbstgefertigtes USB-Kabel, sowie über die XLR-Ausgänge an meine Doppelmonos.

Klanglich war das gegen meinen modifizierten M2 Tech Young im gleichen Betrieb, einfach chancenlos. Beim PS Audio DSD Perfect Wave Wandler fehlte es auf allen Ebenen. Es kann jedoch sein, dass bei anderen Eingängen das Gerät vorteilhafter spielen könnte.

Gruß, remue
__________________
Myro Xamboo, Sauermann Doppelmonos, Young DAC (modifiziert), Fidelizer 8,4, Jplay Classic, Foobar, Silberkabel aus eigener Herstellung, Schenker Dock 15 (modifiziert) Biophotone Tuning.
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  #9  
Alt 19.04.2019, 07:38
Killkill Killkill ist offline
Mag Musik
 
Registriert seit: 17.05.2014
Beiträge: 122
Standard

Wow, das muss ja eine Hammer-Modifikation sein, wenn dann einD/A Wandler in der Preisklasse von 1200 € einen D/A Wandler mit referenzstatus „Chancenlos“ zurücklässt. Hast du noch so einen modifizierten M2Tech, den du mir zum Test überlassen kannst?

Würde ich dann wohl kaufen, wenn ich das ebenso sehe.

Stefan

P.S. Niemand was zur eigentlichen Frage der Digitaleingänge?
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"Guns Dont kill People! - Death kills People!"
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  #10  
Alt 19.04.2019, 11:21
sincos sincos ist offline
Gewerblicher Teilnehmer
 
Registriert seit: 27.04.2014
Beiträge: 1.351
Standard

Der PS Audio DSD Perfect Wave Wandler hat zwei I2S über HDMI Eingänge. Einen davon sollte man nutzen; es ist die definitiv beste Signalverbindung zwischen einem Reclocker und einem DAC.
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