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Was emotionale Hörer bewegt Hier gehört alles hin, was empfunden und nicht gemessen wird

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  #111  
Alt 19.09.2019, 01:31
HearTheTruth HearTheTruth ist offline
 
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Beiträge: 4.365
Standard




Zitat:
Das Powertrio um Robin Trower hat mit dieser Platte einen zeitlosen Klassiker geschaffen; die hier entwickelten Sounds, Themen und Grundideen dienten auch als Vorlage für die sehr erfolgreiche nächste Scheibe "Bridge of Sighs". Es stimmt, Trower kann sein Vorbild Jimi Hendrix kaum leugnen, aber man täte diesem Ausnahmegitarristen sehr unrecht, wenn man ihn darauf reduzieren würde, Hendrix nachzuahmen, denn er hat einen sehr eigenständigen, unverwechselbaren Stil. Und der ist einfach nur genial! Im übrigen auch genial gesanglich umgesetzt von Basser James Delwar! Hervorragede Scheibe - absoluter Kauftipp für Bluesrock-Fans. Und auch wer vertäumte, psychedelilsche Sounds á la Pink Floyd mag, dürfte hier auf seine Kosten kommen.

Ich bin hier nur noch am Headbängen,der Sound ist zu geil!!

https://open.spotify.com/album/4xR6P...RkK6uIlipFuH4Q
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AKG 701; AKG 712Pro, AKG 812PRO; Grado GH-4;
Sonarworks True Fi; SPOTIFY; ACER Aspire E17; Lehmann Audio Linear ; Rega DAC, Stein Clear ; Kenwood KD 990;
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  #112  
Alt 19.09.2019, 03:15
HearTheTruth HearTheTruth ist offline
 
Registriert seit: 04.09.2008
Beiträge: 4.365
Standard Humble Pie






Zitat:
Dieses wirkliche Power-Album zeigt Humble Pie live am 6. Mai 1973 im Winterland" von San Francisco noch einmal von ihrer besten Seite. Das Album wurde in den letzten rd. 15 Jahren unter vielen Namen und teilweise verschiedenen Titelfolgen veröffentlicht, obwohl es sich immer um das gleiche Konzert handelte:

-Extendet Versions
-Up Your Sleeve
-In Concert
-Live 1973
-Live In Concert
-Rockin` The Winterland
-Live At Winterland
-Live On The King Buiscuit Flower Hour

Die Band hatte das sehr erfolgreiche Album Smokin' (1972) sowie das gute Doppel-Album Eat It (Remastered Edition) (Remastered Edition) (Remastered Edition) (Remastered Edition) (1973) mit dem neuen Gitarristen Dave Clem Clempson veröffentlicht, den sie nach dem Ausstieg von Peter Frampton von der Jazz-Rock-Band Collosseum abwarben. Marriot und Clempson hatten die Band in eine noch härtere und rauchigere Richtung getrieben. Harter Rock'n Roll mit Blues- und vor allem Gospelelementen war nun angesagt, was durch die Verstärkung mit den Blackberries, einem Gospel-Choir bestehend aus Clyde King, Billie Barnum und Vanetta Fields noch mehr deutlich wurde. Auch der Gesang von Steve Marriot wurde noch lauter und ausdrucksstärker als schon zu Zeiten von Performance - Rockin' the Fillmore und Marriot verstand sich in seiner Rolle als brillianter Frontmann, Gitarrist und alleiniger Chef der Band, der wusste, wie man eine Konzerthalle zum Überkochen bringt.

Einen Vorgeschmack, wie die Band 1973 live agierte, hatte man ja schon mit LP-Seite 4 von Eat It" bekommen, die, aufgenommen im Greens Playhouse von Glasgow/Scotland, Ausschnitte eines dortigen Konzertes enthielt (Up Our Sleeves, Honky Tonk Women, Roadrunner).
Und diese Power setzt sich hier auf dem Winterland-Set vor, dass - so Drummer Jerry Shirley in seinem Buch Best Seat in the House: Drumming in the '70s with Marriott, Frampton, and Humble Pie - so atemraubend ist, dass das Zuhören allein schon anstrengend wäre. Diese beiden Konzerte würden eine schier unglaubliche Kraft und Spielfreude ausstrahlen und die Band auf dem absoluten Peak zeigen.
Und nach "Eat It" ging es ja denn leider auch recht schnell wieder bergab, wie die nachfolgenden Alben zeigten. 1975 nach einer Farewell-Tour durch die USA löste sich die Band ja auch auf.

Aus meiner persönlichen Sicht ist für mich immer noch "Performance - Rockin' The Fillmore", aufgenommen in den letzten Wochen vor Schließung im Fillmore East, NY, das Maß aller Dinge, wenn man von Live-Rock-Alben generell sowie von Humble Pie spricht. Besonders in der 4-CD-Box Rockin' the Fillmore the Complete Recordings, die einfach nur Pflicht ist, wenn man das Album - wie ich - seit Erscheinen 1971 liebt.

Aber die Humble Pie-Besetzung mit Clem Clempson hatte schon etwas, was die Alben "Smokin", "Eat It" und das "Winterland"-Konzert angeht. Das Konzert ist wohl auch nicht vollständig, da wohl einige King Biscuit-Reels of 16-Track 2 inch tape nicht gefunden werden konnten. Die Band spielte an zwei Abenden hintereinander dort, wobei beide Konzerte aufgenommen wurden.
Der Sound der CD ist sehr gut, wie bei fast allen King-Biscuit-Aufnahmen, deswegen von mir gerne **** für dieses Kraftpaket aus Rock'n Roll mit einem kräftigen Schuss Blues, Soul und Gospel!

https://open.spotify.com/album/6nTXf...SKuIDYbyxUcnnQ
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  #113  
Alt 26.09.2019, 11:47
HearTheTruth HearTheTruth ist offline
 
Registriert seit: 04.09.2008
Beiträge: 4.365
Standard Derek and the Dominos

Zitat:
Eigentlich bin ich der Auffassung, dass Eric Clapton als Gitarrist immer dann am besten gewesen ist, wenn andere Klampfer an seiner Seite ihn herausgefordert haben. Erwähnt seien nur Duane Allman, George Terry oder Albert Lee. Doch es gibt zwei Ausnahmen. Einmal natürlich Slowhands grandiose Leistungen bei Cream. Und dann seine Performance auf der Derek and the Dominoes-Scheibe "Live at the Fillmore", im Original 1973 als Doppel-LP erschienen. Die remasterte und um sieben Tracks erweiterte Version des Albums dokumentiert einen gitarristischen Kraftakt des Meisters, der in dieser Form seinesgleichen sucht. Slowhand spielt sich in den zum Teil ellenlangen Songs in einen wahren Rausch. Wer auf ausufernde Gitarrensoli steht, bekommt mit dem Fillmore-Set die absolute Vollbedienung. Zudem agiert Eric als Sänger stimmlich voll auf der Höhe. Der Saitenzauberer selbst, ein toller Bobby Whitlock an den Keyboards und als Backup-Vokalist sowie die routinierte Rhythmusgruppe mit Jim Gordon (dr) und Carl Radle (bg) präsentieren sich als bestens harmonierende Einheit. Seine drei Musikerkollegen geben Clapton die Rückendeckung, die er braucht, um sich voll auf seine inspirierte Gitarrenarbeit zu konzentrieren. Die an zwei Abenden im Oktober 1970 eingespielten Songs haben des öfteren Jamsession-Charakter. Slowhand improvisiert auf seiner Stratocaster locker vor sich hin. Ein wahres Wunder, dass seine Kumpels ihm bei seinen spontanen Solo-Eruptionen stets folgen konnten. Die Setlist besteht aus Titeln von Claptons selbstbenanntem ersten Solo-Album, Nummern vom "Layla"-Album inklusive der dort vertretenen Blues-Klassiker sowie mit "Presence of the Lord" einem Blind Faith-Song. Alle Nummern sind unheimlich mitreißend und dicht interpretiert. Es ist so gut wie kein Ausfall im Konzertprogramm zu verzeichnen. Als Anspieltips empfohlen seien gleichwohl einmal das mit Wah-Wah-Soli gespickte "Why does love got to be so sad". In der zweiten Hälfte driftet dieser Song in Southernrock-Gefilde ab und lässt dabei - was Wunder - Allman Brothers-Einflüsse erkennen. Auch bei der stampfenden Version des Clapton-Klassikers "Blues power" läuft einem ein wohliger Schauer über den Rücken. Besonders beseelt kommt zudem das bereits angesprochene "Presence of the lord" rüber. Und wer auf Drum-Solos steht, gerät wohl bei dem über 18minütigen "Let it rain" in Verzückung. Bei den Nummern vom "Layla"-Album vermisse ich etwas die wunderbaren Slide-Gitarren-Attacken vom leider viel zu früh verstorbenen Duane Allman. Aber Clapton macht dies durch seine eigenen Gitarrenbeiträge fast wett. Noch ein Wort zum gelungenen Remastering des Doppelalbums. Welten trennen das Vinyl-Album von damals mit seinem eher dumpfen Klangbild und pappigen Drum-Sound von der technisch überarbeiteten Fassung von 1994. Allen Clapton-Fans sei "Derek and the Dominoes. Live at the Fillmore" somit wärmstens ans Herz gelegt. Die beiden CDs dokumentieren eine Sternstunde im jahrzehntelangen Schaffen des vielgepriesenen Gitarristen und Sängers.
https://open.spotify.com/playlist/20...SQCJXdS0KONXoQ

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  #114  
Alt 27.09.2019, 03:39
HearTheTruth HearTheTruth ist offline
 
Registriert seit: 04.09.2008
Beiträge: 4.365
Standard Peter Framton comes Alive!






Zitat:
In jungen Jahren war Peter Frampton um 1967 bei der britischen Pop-Band The Herd ("From The Underworld") ein Teenie-Schwarm, zuletzt tauchte der feine Gitarrist 1998 in Ringo Starrs All Star Band auf deutschen Bühnen auf. Dazwischen liegen als Stationen die fetzigen Blues-Rock-Abräumer Humble Pie, seine eigene, mäßig erfolgreiche Band Frampton's Camel, 1976 dann der gigantische Soloerfolg Frampton Comes Alive und fast zwei Jahrzehnte später der Versuch, 1995 mit Comes Alive II den einstigen Superstar-Glanz neu aufzu-polieren. Doch Geschichte läßt sich nicht wiederholen. Damals tourte Frampton ständig; von der Reputation als mitreißender Live-Act profitierte Frampton Comes Alive einst ebenso wie von den Single-Zugnummern "Show Me The Way", "Baby, I Love Your Way" und "Do You Feel Like We Do".
https://open.spotify.com/album/3719jlsd ... Q6hUU0qLsw
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  #115  
Alt 07.11.2019, 16:08
HearTheTruth HearTheTruth ist offline
 
Registriert seit: 04.09.2008
Beiträge: 4.365
Standard Shakti

Hallo


Aus dem Jahre 1977 möchte ich eine weitere Klangperle für die
"Zeitreisen"

vorstellen, die damals die europäische Jazzmusik sehr berreichert hat.

Alles weitere an Infos hier:

https://www.discogs.com/Shakti-2-Wit...elease/1013863


https://www.youtube.com/watch?v=s6O-...JTarmgw6uHMeI-
https://open.spotify.com/album/05RPG...SryLiaQebMtkCw







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Geändert von HearTheTruth (07.11.2019 um 16:26 Uhr).
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