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  #41  
Alt 29.03.2017, 16:44
Skuddy54 Skuddy54 ist gerade online
 
Registriert seit: 19.07.2016
Beiträge: 1.021
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Herzlichen Dank Jürgen für die Einblicke an deinem Workshop -das machr richtig Spass beim Lesen - und RESPEKT vor deiner Leidenschaft und deinem Einsatz!

Beste Grüße
Skuddy
__________________
Die Musik hat eine wunderbare Kraft, in einer unbestimmten Art und Weise die starken Gemütserregungen in uns wieder wach zu rufen, welche vor längst vergangenen Zeiten gefühlt wurden. - Charles Darwin (1809 - 1882)
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  #42  
Alt 29.03.2017, 21:13
shovelxl shovelxl ist offline
Rechts ist Gas
 
Registriert seit: 29.10.2016
Beiträge: 2.426
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Moin Jürgen
LEIDER hatte ich es ja zeitlich nur am Sonntag geschafft (hatte ich auch brav vorab erwähnt!) und von daher "nur" die Vorführung der DAC`s geschafft.
Der Tobian T7 war mir in Preis/Leistung auch aufgefallen.
Hier bin ich mir absolut sicher, wenn die Standard Röhren gegen hochwertigere getauscht würden wäre das Ergebnis noch verblüffender ausgefallen.

Die Sonics konnten den Workshop nicht ganz so deutlich rüber bringen, wie es sicherlich geplant war, das ist mir mit den ersten Tönen aufgefallen.
Tatsächlich ein Supergau, der mir für Euch mit dem riesen Aufwand total leid tat.
Dennoch waren die Unterschiede schon hör- und nachvollziehbar.
Wer sich ein bisschen mit den Geräten und anderen LS auskennt konnte sich auch ein eigenes Bild vorstellen, wie gravierend die Unterschiede bei anderen "Spielgefährten" ausgefallen wären.

Im Kinoraum zumindest eine schöne Vorstellung, tolle Geräte und mit viel Mühe präsentiert und vor allem aufgebaut/zusammen getragen.

Das analoge Zentrum hatte ich nicht wirklich geschafft, wollte mich aber auch nicht mehr dazwischen quetschen, am Sonntag war der Bereich mehr als gut besucht.
Was man aber vor Ort mitbekam von den anderen Teilnehmern war eine durchgängige Zufriedenheit.
Dies war bei dem aufgefahrenen Equipment auch zu erwarten!
Vielen Dank auch an Deine Holde für die Bewirtung (lieben Gruß! und Danke für den Tee...).

Sehr schön fand ich auch den Austausch einiger im Biergarten.
Ein sehr schönes Ambiente in Ruhe und ohne jede Hektik.
Nächstes Thema dann "Outdoor-Lautsprecher!!!
Und nicht nur HiFi war Thema, auch Benzin wurde draußen gequatscht.

Danach konnte ich mit dem Moped noch eine sonnige Heimreise genießen.
Jürgen, vielen Dank für Deine Gastfreundschaft.

Gruß
Guido
__________________
...mehr Senf...
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  #43  
Alt 30.03.2017, 21:59
shakti shakti ist offline
 
Registriert seit: 21.02.2010
Beiträge: 1.595
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ich teile hier einfach mal noch ein paar sehr persönliche Eindruecke eines workshop Teilnehmers :

Servus zusammen,

tja, wie fängt man an, einen Workshop der Superlative (und das war es in meinen Ohren auf jeden Fall) angemessen zu beschreiben.

Fange ich mal bei unserem Gastgeber an. Einen solchen Aufwand über Wochen vorweg in Kauf zu nehmen, gerade bei analogen Laufwerken, wo penible Justage das A und O ist. Nach dem Abrauchen einer Frequenzweiche am Vorabend noch schnell ein paar Ersatz Lautsprecher organisieren.
Das zeugt von wahrer Leidenschaft und auch Leidensfähigkeit. Also mein allerbester Dank an Jürgen. Da habe ich die 650 km von meinem Wohnort am Samstag gerne auf einer Hinterbacke abgesessen.

Nun, ich werde nicht alles wiedergeben können, was ich in 2 Tagen hören durfte. Es zeigt sich nur wieder mal, dass rein technisch überlegene Komponenten nicht unbedingt auch automatisch zum zufriedensstellenden Hörempfinden bei mir führen.

Bleibe ich zunächst in der digitalen Ecke – über die Sonic Allegra – ok, über den LS kann man durchaus diskutieren. Seine Höhen sind schon sehr ausgeprägt und es fehlt nicht viel damit diese nerven. Insofern haben etwas schlank abgestimmte, höhenbetonte DACs schnell etwas nervöses und dünnes an sich.
Der Lab12 war da auf der dunkleren, sehr gefälligen Seite, zum nebenbei hören angenehm. Nichts nervt, aber es plätschert halt auch ein wenig. Wir hatten dann noch einen Hilo DAC am Samstag , der ganz das Gegenteil war und mit seiner flachen , dünnen Wiedergabe (leider noch mit einem Zirpen versehen) sich sehr schnell über diese Kette ins Abseits spielte. (Kann an einer Fehlanpassung gelegen haben). Also meines war es definitiv nicht.
Wie dem auch sei, interessant war dann der Didit, sozusagen das state of the art DAC– Sabre Chips, Oversampling, aller technischer High Tec Schnick Schnak – lies mich nur seltsam unbeteiligt. Alles glatt, alles irgendwie da, aber ich lauschte zu jeder Zeit hörbar einer Konserve.
Die Lapies, waren da schon anders, der kleinere unterschlug schon das ein oder andere, aber zuhören musste man da schon, wenn die Aufnahme gut war. Dann war da der Schweizer Tobian – interessant – sehr aufgeräumt, sehr viel Information und trotzdessen weder nervig noch einlullend. Und das noch nicht ganz aufgetaut. Also für mich ein hörenswerter DAC.
Ich hätte ihn gerne noch länger in der großen Kette gehört, nicht nur im Kino. Denn die Lautsprecher, ..., aber das sagte ich ja schon.

Nun der Wechsel – Zingali, AirTight, dann 6 Laufwerke – Enttäuschend für den Preis sicherlich die Clearaudio Kombination – ob da jetzt noch ein Tangential oder ein Radial Arm dran hängt – ja, man hört die Unterschiede – aber, ich kenn die Laufwerke schon aus anderen Hörsessions – hat mich zuvor nie begeistert und hat es hier auch nicht, weder mit dem einen noch mit dem anderen Arm.

MicroSeiki – da emfpand ich das Laufwerk auch sicherlich nicht als überragend trotzdessen konnte es die Unterschiede verschiedener Plattentellerauflagen sehr gut rüberbringen. Also mir hat die Ringmat im 10 Zoll Format schon den Kopf etwas verdreht (werde ich bei mir sicher testen). Und das Laufwerk muss sich nicht wirklich hinter der Clearaudio verstecken (man beachte den Preisunterschied von Faktor 9 / 10)

Wirklich interessant wurde es dann im Vergleich von VPI, dem Vidocq und dem Seismograph. Jetzt muss ich mich dann doch auch outen. Ich kam mit dem Vidocq nicht gut klar. Egal ob der Phantom oder der Kuzma Arm zum Zuge kam. Einfach zu statisch, - ok, alles da, Fundament, Transparenz, Information – aber gerade bei Jazz – da war das so eine Sache – und die war nicht die meinige. Mir war da trotz weniger Information der VPI lieber (hätte da gerne noch länger mit dem gehört).
Der Seismo ist zwar als Masselaufwerk angegeben, hat aber eben nicht diesen statischen Charakter, sehr ungewöhnlich – von der Performance her agierte er eher als Subchassis Laufwerk mit harter Aufhängung. Aber das alles ist Erbsenzählerei auf allerhöchstem Niveau.
Egal was aufgelegt wurde , es klang einfach sehr Livehaftig, musikalisch Dicht, hörbare, manchmal greifbare Textur der Instrumente, gerade bei Mono Aufnahmen – aber das kenne ich ja von meinen eigenen Mono Platten (juups, nicht in dieser Intensität, ist bei mir halt einfach ein modernes Stereo Pick Up aber durchaus auch bei mir ist diese klangliche Dichte und Beherztheit hörbar).

Fazit: Jedem der vorhatte hin zu gehen und es dann bleiben liess – selber schuld – in dieser Form war das einmalig – das wird es so nicht wieder geben und auch nicht auf einer High End XXXXL .

Ich muss mir überlegen ob ich nicht doch bei Phono Pres (davon hatte ich noch gar nichts geschrieben) mal eine russische Natural Balanced zulege. Wow, das war ganz grosse Klasse – Überhaupt, wieder einmal zeigt sich, dass auch auf allerhöchstem Niveau es deutliche Unterschiede gibt. Und ja ich werde ev doch noch Röhrenfan.

Jürgen, nochmals vielen Dank für 2 Tage aussergewöhnliche Einblicke

Funky
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