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Was emotionale Hörer bewegt Hier gehört alles hin, was empfunden und nicht gemessen wird

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  #11  
Alt 07.08.2017, 00:27
mr.dave mr.dave ist offline
 
Registriert seit: 15.01.2009
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Grüße,
D.
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  #12  
Alt 13.08.2017, 11:32
Skuddy54 Skuddy54 ist gerade online
 
Registriert seit: 19.07.2016
Beiträge: 1.024
Standard Karl Jenkins - Stabat Mater

Moin liebe Hörer,

gestern mal etwas abseits der Klassik gewesen und das 2008 erschienene "Stabat Mater" vom Waliser Karl Jenkins gehört.

https://open.spotify.com/album/7vLWabRRXqqI7gbdZKyj92

Kurz zu Jenkins:
In den 1980er und 1990er Jahren verfasste er überwiegend Werbemusik.
Danach entwickelte er seinen Kompositionststil in Richtung von breit und konzertant angelegten Chor-Arrangements, die von Pop über Symphonik und geistliche Chormusik bis hin zu ethnischer Musik reichen, weiter.
Er erfand hierfür sogar eine bedeutungslose Sprache, die, speziell für Gesang geeignet, nicht mit Inhalten von der Stimmung ablenken sollte.

Leicht zugänglich, meditativ und emotional sind die Schlagworte, welche mir bei Jenkins einfallen.

beste Grüße
Skuddy
__________________
Die Musik hat eine wunderbare Kraft, in einer unbestimmten Art und Weise die starken Gemütserregungen in uns wieder wach zu rufen, welche vor längst vergangenen Zeiten gefühlt wurden. - Charles Darwin (1809 - 1882)
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  #13  
Alt 28.02.2019, 13:53
Skuddy54 Skuddy54 ist gerade online
 
Registriert seit: 19.07.2016
Beiträge: 1.024
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Moin liebe Hörer,

anbei habe ich einen Vorschlag aus der „Nische“ sinfonisches Blasorchester.

Sinfonische Blasorchester weisen in Abgrenzung zu anderen Blasorchestern eine erweiterte Besetzung auf (Doppelrohrblattinstrumente, Bassinstrumente einiger Instrumentenfamilien, Pauken und Percussion, gelegentlich Klavier, Harfe und Kontrabass) und sind klanglich, sowie größentechnisch angelegt an die Besetzungsgröße des Sinfonieorchesters der Romantik.

Sinfonische Blasorchester setzen in ihrem Repertoire einen Schwerpunkt auf Originalkompositionen, also auf Kompositionen sinfonischen Charakters, die speziell für diese Besetzungsform komponiert wurden.

Solch eine (neue) Originalkomposition ist:
the Island of Light von José Alberto Pina Picazo.

Auf der Innenseite der Partitur steht:

Das symphonische Gedicht 'La Isla de la Luz' (die Insel des Lichts) illustriert Legenden und Plätze von der Insel Menorca. In 'Cova d'en Xeroi' kann der Zuhörer die Legende eines Mohren, mit dem Beinamen Xoroi, sich anhören. Er wird nach einem Piratenüberfall zurück gelassen, ohne wieder an Bord zu können. In 'sobre las Tubes' (auf den Wolken) lässt der Komponist in seiner Version auf die Insel aus der Vogelperspektive, einen Teil mit einem großen emotionalen Inhalt hören. Das Werk beschliesst mit 'Los Gigantes' (die Riesen).

Nunja, programmatisch doch sehr weit und phantasievoll gefasst.
Nichts destro trotz schafft es (m.M) Pina gerade im 2.ten sehr tolle Klangfarben und Melodiebögen entstehen zu lassen.
Der 3.te Satz hingegen strotz vor Energie und Drive. Die hier zur Komposition zugehörige CD bringt eine interessante neue Ebene in die Aufführungspraxis.

https://youtu.be/7mE35N68TeU

Eine tolle Aufnahme, in der der junge Komponist selbst dirgiert.

viele Grüße
Thomas
__________________
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  #14  
Alt 04.03.2019, 19:44
Skuddy54 Skuddy54 ist gerade online
 
Registriert seit: 19.07.2016
Beiträge: 1.024
Standard

Moin wertes Forum,

heute läuft das Requiem von Andrew Lloyd Webber.

https://open.spotify.com/track/7uB5A...RkCbLiMs6Mj9oA

aus Wikipedia:
„Das Requiem von Andrew Lloyd Webber wurde als Totenmesse im Gedächtnis an den Vater des Komponisten, William Lloyd Webber, welcher im Jahre 1982 verstarb, im Jahr 1984 geschrieben.

Im Jahr 1986 gewann das Werk den Grammy Award für die beste klassische zeitgenössische Komposition.

Das Werk ist für Chor, drei Solisten und Kammerorchester mit Orgel, und Synthesizer gesetzt.“

Das Requiem ist nichts für schwache Nerven/Ohren, gerade harmonisch sollte man hierauf vorbereitet sein.
Bewegt er sich oft in äußersten dissonanten Gefilden.

Schmerz, Trauer, Verzweiflung, aber auch ganz viel Kraft wohnen seiner Komposition inne.

Webber wird vielen bekannt sein als Musical-Komponist:
Cats, Phantom der Oper, Jesus Christ Superstar, etc......
umso interessanter ist das Ergebnis seines musikalischen Schaffens im Requiem.

Ich kann jedem raten, wer die Chance hat das live zu hören es unbedingt zu tun.
Gerade das „Libera Me“ am Ende hat eine „unheimliche“ Wirkung.

viele Grüße
Thomas
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