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B.M.C Audio Dieses Forum gehört den Produkten von B.M.C

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  #1  
Alt 29.05.2009, 00:35
OpenEnd OpenEnd ist gerade online
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Beiträge: 7.815
Standard B.M.C. CD-Laufwerk / Player mit Riemen-Antrieb



B.M.C. setzt in seinen Geräten und Bausätzen ungewöhnliche Konzepte um, die technische Innovation und Perfektion in den Dienst Musik-gerechter Übertragung stellt.

Einer der ungewöhnlichen Ansätze ist sicherlich das CD-Laufwerk mit Riemenantrieb. Warum Riemenantrieb, wenn doch die allermeisten Anbieter auf Direkt-Antrieb setzen?
Rein messtechnische Werte bieten keine Entscheidungshilfe, aber das war schon vor dem Digital-Zeitalter nicht anders: So sahen Plattenspieler mit Direkt-Antrieb vom Gleichlauf und Rumpel-Abstand eher besser aus als Plattenspieler mit Riemenantrieb. Dennoch war und ist der klangliche Unterschied zwischen Riementrieblern und Direkttrieblern der gehobeneren Preisklassen geradezu erschreckend deutlich.

Prinzipiell sind CD-Laufwerke in der Hinsicht nicht viel anders als Plattenspieler-Laufwerke. Ein wichtiger Unterschied: Plattenspieler haben eine konstante Drehzahl, während sich beim CD-Laufwerk die Drehzahl über den abgespielten Durchmesser der CD ändert, um einen konstanten Datenstrom zu liefern. Dies wird manchmal als Argument gegen den CD-Riemenantrieb angeführt. Jedoch ist die Änderung der Umdrehungsgeschwindigkeit beim Abspielen einer CD so langsam und kontinuierlich, daß diese Anpassung für einen Riemenantrieb technisch sehr wohl beherrschbar ist. Schnellere Änderungen der Drehzahl sind nur bei Skip / Titelsprüngen notwendig. Hier reagiert der Riemenantrieb naturgemäß etwas träger. Aber deshalb auf die deutlich höhere musikalische Qualität verzichten? Das wäre doch ein sehr großes Opfer.

Riemenantrieb ist mehr als Riemen:

1. Riemenantrieb mit dem Vorteil der Entkopplung des Motor-Pol Ruckens von der CD.
2. Die CD dreht sich auf einem Präzisions-Lager, das einem hochwertigen Plattenspieler-Lager entspricht, auch vom Durchmesser.
3. Ein Stabiliser stabilisiert die CD, minimiert deren Höhenschlag, bedämpft oder verhindert gar Vibrationen und Resonanzen, und sorgt darüber hinaus mit seiner hohen Rotationsmasse für einen erheblich gleichmäßigeren und ruhigeren Lauf.
4. Ruhigere Servo-Elektronik, die nicht mehr ständig kleine, nervöse Schwankungen korrigieren muß, sondern nur die Drehzahl langsam dem konstanten Datenstrom anpaßt.

Mit dieser Beschreibung sollte sich leicht nachvollziehen lassen, dass auf diese Art hoch und mittelfrequenter Laufwerks-Jitter gar nicht erst entstehen kann!

Dieser Komposition von Riemenantrieb, Präzisions-Lager, Stabiliser und angepaßter Servo-Elektronik ist die konstruktive Nähe zu den besten High-End-Plattenspielern eindrucksvoll anzuhören.
Für die Übertragung des Digital-Audio-Signals steht neben den Standard-SPDIF-Anschlüssen AES/EBU (Profi-Standard, 110 Ohm symmetrisch), COAX (75 Ohm unsymmetrisch) und TOSLINK (optisch) der aussergewöhnliche und konsequente SUPERLINK zur Vefügung. Anders als bei den SPDIF-Verbindungen, werden die unterschiedlichen Clock-Signale und die Digital-Audio-Daten nicht erst zu einem einzigen Signal codiert, übertragen und anschliessend wieder decodiert – ein Vorgang, der unter dem Gesichtspunkt einfacher Digital-Audio-Verbindungen sicher für Consumer-Geräte Sinn macht, aber letztendlich doch ein kommerzieller Kompromiss auf Kosten musikalischer Qualität ist.

Kompromisslos dagegen der SUPERLINK, der zwar den 4-fachen Kabel-Aufwand für die Verbindung von CD-Laufwerk und D/A-Wandler erfordert, jedoch konsequent auf einen Kodierungs- / Dekodierungs-Vorgang verzichtet. Die SUPERLINK-Digital-Audio-Verbindung setzt auf den getrennten Transport der Bit-Clock, der Left/Right-Clock, der Digital-Audio-Daten und der im DAC erzeugten Master-Clock. Die Übertragung erfolgt über hochwertige 75-Ohm Coax-Kabel mit BNC-Anschlüssen, die auf den gleichen Wellenwiderstand optimiert sind.
Das Ergebnis dieser getrennten Signal-Übertragung ist ein noch mal gesteigertes Eintauchen in die Musik, tiefere, weitere und geschlossenere Bühnen-Abbildung mit gleichzeitig mehr Details, opulente Klangfarbpracht kombiniert mit liebevoller, feiner Auflösung.



Spannungsversorgung:

Da die beste Digital- oder Analog-Schaltung ihr Potential nicht ausspielt, wenn die Energie-Versorgung nicht stimmt, verwendet das BMC CD-Laufwerk ein fortschrittliches Schaltnetzteil mit aktiver Primär-Stabilisierung, zwei getrennten Trafos für Display, Motor und Logik einerseits, Digital-Audio- und Analog-Teil andererseits, sowie eine aufwändige Spannungs-Stabilisierung unmittelbar vor jeder Schaltungsgruppe.



Optional: Ausbau zum CD-Spieler durch DAC-PCB:

Optional kann das CD-Laufwerk durch eine DAC-Platine zum kompletten CD-Spieler ausgebaut werden.
Die digitale Signal-Präzision wird auf der DAC-PCB unterstützt durch die Clock-Synchronisations-Schaltung unmittelbar vor den DAC-Chips: Bit-Clock, Left/Right-Clock und die Digital-Audio-Daten werden durch die präzise Master-Clock zeitlich synchron in die DAC-Chips eingespeist – eine Voraussetzung für eine dynamische und packende Wiedergabe.
Die eigentliche Wandlung erfolgt durch zwei kanalgetrennte 24Bit/192kHz-fähige TI-BurrBrown-DAC PCM1792 mit Strom-Ausgang.
Deren Ausgangs-Strom wird durch spezielle, diskret aufgebaute Stom/Spannungs-Wandler-Module in eine symmetrische Ausgangsspannung übersetzt. Die Besonderheit dieser extrem kurzen Schaltung ist, daß sie ohne Spannungsverstärker und ohne Gegenkopplungsschleife auskommt. Durch den Current-Injection-Eingang wird das Maximum an Musikalität und Farbpracht aus dem DAC herausgeholt und durch die LEF-Ausgangs-Stufe in allen Details weitergegeben.
War das Grundprinzip dieser Schaltung ursprünglich darauf ausgelegt, den Klang über technische Daten zu stellen, so ist deren aktueller Entwicklungsstand inzwischen so hoch, daß es keine Frage mehr nach Klang versus Messwerten gibt: Beides ist auf allerhöchstem Niveau – der Klang eine Klasse für sich.
Durch die Kombination des Riemen-getriebenen CD-Laufwerks (Riemenantrieb, Präzisions-Lager, CD-Stabiliser und ruhiger Servo) mit konsequenter Signal-Weiterleitung und anschliessender D/A-Wandlung in eine Verstärkungs- und Feedback-freie Analog-Schaltung führt zu einer Musik-Wiedergabe, die nicht einmal ansatzweise ihre digitale Herkunft erkennen lässt.
Angehängte Dateien
Dateityp: pdf BDCD-online.pdf (2,12 MB, 531x aufgerufen)
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Bin überzeugter Agnostiker
Wohnort: Obertraubling bei Regensburg

Geändert von OpenEnd (25.06.2009 um 22:43 Uhr).
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  #2  
Alt 24.06.2009, 02:16
lotusblüte lotusblüte ist offline
Moderator
 
Registriert seit: 10.07.2008
Beiträge: 5.675
Standard AW: B.M.C. CD-Laufwerk / Player mit Riemen-Antrieb

Hallo,

Nun, das Laufwerk bzw. auch der CDP ist eine Hausnummer für sich. Meinen Rega müßte ich eigentlich einmotten, genau genommen, da in jeder Hinsicht ohne Chance. Mit ausführlicher Beschreibung wirds noch dauern.

Gruß,
Otwin
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  #3  
Alt 24.06.2009, 03:20
bigman13
 
Beiträge: n/a
Standard AW: B.M.C. CD-Laufwerk / Player mit Riemen-Antrieb

Gibt es hier auch schon eine Preisvorstellung?
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  #4  
Alt 24.06.2009, 03:46
lotusblüte lotusblüte ist offline
Moderator
 
Registriert seit: 10.07.2008
Beiträge: 5.675
Standard AW: B.M.C. CD-Laufwerk / Player mit Riemen-Antrieb

Hallo,

Ja, die gibt es. Das Laufwerk liegt bei 2298€, der separate Wandler liegt bei voller Modulbestückung bei 2798€ und der CDP liegt ebenfalls bei 2698€. Der Preis des Laufwerkes beispielsweise erweitert sich um exakt den Preis des DAC-Moduls, wenn daraus der Kompakt-Player wird.

Gleichsam würde sich der Preis des separaten Wandlers um exakt den Preis des variablen Out-Moduls verringern, wenn man dieses optionale Modul nicht möchte. Damit dürfte der Wandler dann auch um die 2298€ liegen.

Mußte meine Preisangaben korrigieren, weil da noch ein Fehler vorlag. Nun stimmts aber.

Gruß,
Otwin

Geändert von lotusblüte (26.06.2009 um 12:44 Uhr).
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  #5  
Alt 24.06.2009, 04:01
lotusblüte lotusblüte ist offline
Moderator
 
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Beiträge: 5.675
Standard AW: B.M.C. CD-Laufwerk / Player mit Riemen-Antrieb

Hallo,

Ich konnte mich ja bereits in ein gutes Bild setzen, bezüglich der BMC Umsetzung. Die haben eine mehr als faire Kalkulation, darfst du mir glauben. Die Gehäuse stellen preislich einen starken Posten dar, sind aber auch edel. Hier hergestellt, möchte ich nicht wissen, wie der Preis läge. Das ganze Konzept, da modular aufgebaut, läßt sich per Gerät sehr genau einsehen, errechnet sich aus den Einzelpositionen: Gehäuse, Acrylfront, Kabelsatz, einzelne Module, Laufwerkseinheit, Potentiometer samt Prozessormodul beim DAC und CD-Stabiliser beim Laufwerk bzw. CDP.

Gruß,
Otwin

Geändert von lotusblüte (24.06.2009 um 11:30 Uhr).
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  #6  
Alt 24.06.2009, 12:50
bigman13
 
Beiträge: n/a
Standard AW: B.M.C. CD-Laufwerk / Player mit Riemen-Antrieb

Danke! Für den DAC habe ich mich schon für's Probehören "angemeldet".
Jetzt heißt es bis Ende Juli warten...
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  #7  
Alt 11.10.2009, 11:30
lotusblüte lotusblüte ist offline
Moderator
 
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Beiträge: 5.675
Standard AW: B.M.C. CD-Laufwerk / Player mit Riemen-Antrieb

Hallo,

Kurze Aktualisierung bezüglich dem BMC Laufwerk bzw. CDP. Ursprünglich, so jedenfalls noch auf der diesjährigen Highend zu sehen, war die Laufwerkseinheit mit einer 3mm starken Achse geplant. Das hat man geändert, da hier noch Potential gegeben war. Ausgeliefert werden die Laufwerke nun mit einer 10mm starken Achse im Durchmesser, was für mehr Gleichlauf sorgt und damit einer besseren Abtastung dient.



Hier noch der ursprüngliche Zustand mit schmälerer Achse. Wenn ich ein Photo mit aktueller stärkerer Achse habe, stelle ich es ein.

Gruß,
Otwin
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  #8  
Alt 17.12.2009, 16:55
lotusblüte lotusblüte ist offline
Moderator
 
Registriert seit: 10.07.2008
Beiträge: 5.675
Standard AW: B.M.C. CD-Laufwerk / Player mit Riemen-Antrieb

Hallo,

So, gestern traf dann mein BMC BDCD1 ein und verrichtet ab da seine Arbeit. Ich fahre ihn im Moment noch per RCA am KHV CEC HD53N und mein lieber Specht, das geht ab von den leisesten Tönen bis zu lauten Tönen. Da ich ja meinen HD53N Netzteilmäßig aufgerüstet hatte, kommt dies nun verstärkt im Lautsprecherbetrieb der Dynaudio zu gute. Mehr Kontrolle und definiertes Fundament untenrum, einfach mehr Schwärze.

Hatte grad Sara K mit ihrer Klampfe live abgefeuert und es ist unwahrscheinlich, wie kontrolliert das Ganze abläuft und gleichzeitig wie locker. Selbst bei für meinem Zimmer überhöhter Lautstärke bleibt es ein Hochgenuß fürs Ohr, kein Gramm Stress, obwohl die Gitarrenriffs mit einer Griffigkeit abgezogen werden, daß es nicht mehr feierlich ist. Pure Energie macht sich da im Zimmer breit. Es ist, wie wenn die gute Sara mit ihrer Klampfe im Zimmer zu Werke geht.

Mann, ich mag das so, das hat was von live, von Direktheit, unverblümt und dennoch in sich völlig streßfrei und angenehm. Ich würde sowas als "glaubwürdig stattfindende Aktion" bezeichnen. Und der BDCD1 ist verdammt schnell, rhytmisch präzise - im Hintergrund läuft dieses Schweizer Uhrwerk. Das hatte mich von Anbeginn an fasziniert. Ich weiß nicht, wie Candeias das hinbekommen hat. Dieses Uhrwerk ist genau das, was man vom Standard CD Betrieb so nicht bekommt. Der spielt so locker aus einer irren Ruhe heraus mit absolut stabilem Fundament, daß es mich wieder einmal um so mehr an klasse analoge Dreher erinnert. Dies ist eben auch der Punkt, der richtig gute analoge Dreher vom Standard Laufwerk unterscheidet, die weit mehr Zappelligkeit ins Klangbild bringen.

Kräftige Paukenanschläge bis hin zur großen Trommel zeigen sich mit einer in sich geballten Ladung für den Moment, das explodiert ganz kurz, um im nächsten Moment auch schon wieder weg zu sein.

Ne, ich kann nur sagen, aus jedem Blickwinkel heraus, über das Tonale braucht man gar nicht zu reden, da völlig im Lot, wenn sich jemand für seine CD Wiedergabe etwas gutes tun will, dieses Thema für alle Musik angefangen von dreckigem 60er Jahre Rock, über triefendsten Blues, bis hin zum ganz komplexen Orchesterwerk als erledigt sehen will, dann soll er zu dieser Maschine greifen. Bei den ersten drei Takten ist das Ganze sowas von klar, schlüssig in sich, daß auf Anhieb das Gefühl entsteht, Fragen jedweder Art, die werden niemehr entstehen.

Es ist einfach schlechthin eine Musikmaschine, das trifft das Ganze am besten.

Nun werde ich noch den Player per XLR mit dem HD53N verbandeln und gleichzeitig aus ihm per RCA in den beyerdynamic A1 gehen, da ich auch dort das Frontendsignal für den KH Betrieb am A1 benötige. Man kann mit dem BDCD1 beide Ausgänge gleichzeitig nutzen - bedeutet keinerlei verluste. Mir hilft es super, da ich gleichzeitig zwei Verstärker anzusteuern habe. Ich hatte dieser Sache auch auf den Zahn gefühlt, ob sich durch den betrieb nicht doch ein klanglicher Verlust bieldet. Nichts - der BDCD1 macht das ganz souverän mit seinen Ausgängen.

Gruß,
Otwin
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  #9  
Alt 17.12.2009, 21:05
C36,8
 
Beiträge: n/a
Standard AW: B.M.C. CD-Laufwerk / Player mit Riemen-Antrieb

Hi,

sieht so aus, als wär's der falsche Beitrag im falschen Thread, läuft sofort auf einen Glaubenskrieg und Befindlichkeiten hinaus.

Also weg damit!

No further comment!

Geändert von C36,8 (17.12.2009 um 22:23 Uhr).
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  #10  
Alt 17.12.2009, 21:28
wirbeide wirbeide ist gerade online
it´s only m.a.e.-admin
 
Registriert seit: 29.11.2007
Beiträge: 5.782
Standard AW: B.M.C. CD-Laufwerk / Player mit Riemen-Antrieb

Dass Dinge möglich sind,

Klaus, steht außer Frage...

Eine Bitte habe ich jedoch an dich > eröffne doch ´nen eigenen Thread, meinetwegen so >
Antriebsvarianten von CD-Playern
, oder so...

Das sieht "besser" aus, stellt nicht die Hersteller und Eigner in Frage, außerdem läuft dieser Thread dann auch noch entspannter.


Gruß

Volkhart
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