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Diverses Dieses und jenes

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  #91  
Alt 15.06.2017, 21:10
Janus525 Janus525 ist offline
 
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Das Schöne bei sinnvollem, den Klang verändernden Zubehör ist doch, dass man vieles selber herstellen kann, selbst ohne dafür aufwändige Maschinen benutzen zu müssen. Hier mal ein kleines Beispiel für wirklich erstklassige Unterstellfüße für Geräte. Wer seine Stellfläche in Frage stellt (Glas, Schrankwand, Regal) könnte einmal dieses hier ausprobieren:

Man benötigt dafür eine dünne Carbonplatte in der Stärke von ungefähr 0,2-0,3mm..., ein Reststück aus der Bucht, selbst mit oberflächlichen Kratzern, reicht völlig aus.

Dann braucht man noch ein Päckchen Trinkhalme, am besten die etwas dickeren aus Plastik. Aus der Carbonfolie werden runde Scheibchen von etwa 30-40mm Durchmesser ausgeschnitten. Die Trinkhalme werden gleichmäßig auf eine Länge von etwa 30mm geschnitten. Nun werden diese Halmstücke zu kleinen Bündeln zusammengefasst, die gerade noch - auf den Schnittflächen stehend - auf die Carbonscheiben passen. Am besten umwickelt man sie provisorisch mit Tesafilm das man später wieder abnehmen kann.

Nun wird eine der Carbonscheiben bis fast zum Rand mit 2-K-Kleber eingestrichen und das Halmbündel mit den Schnittflächen in den Kleber eingedrückt. Wenn das alles durchgehärtet ist, verfährt man mit der anderen Seite genauso. Das faszinierende an diesen Unterstellfüßen ist: Sie sind leicht herzustellen, man kann sie mit den Kindern (so vorhanden) gemeinsam bauen, sie kosten fast nichts, sind extrem leicht (wichtig!), sind dabei in höchstem Maße druckfest (man kann sich problemlos gerade draufstellen), ihre Überleitungsgeschwindigkeit ist vertikal (bei Ankopplung sehr wichtig!) sehr, sehr hoch, noch höher als die meiner Bronze-Coupler. Und wen das Aussehen stört, passenden Ring überstülpen der die Geräteunterseite und das Element jedoch nicht berühren sollte. Fertig...

Viel Spaß den Tüftlern beim Ausprobieren...!

Viele Grüße: Janus...
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  #92  
Alt 15.06.2017, 21:12
shovelxl shovelxl ist offline
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Sorry Joachim, war dann bei mir falsch angekommen.
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  #93  
Alt 15.06.2017, 21:16
Janus525 Janus525 ist offline
 
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Zitat:
Zitat von shovelxl Beitrag anzeigen
Vor kurzem auch reichlich besprochen, habe ich danach auch getestet und für günstig und super befunden: Entmagnetisierungs-CD...()...Versuch lohnt allemal!
Ganz Deiner Meinung...
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  #94  
Alt 15.06.2017, 21:24
Janus525 Janus525 ist offline
 
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Zitat:
Zitat von Holon Beitrag anzeigen
Für einige stehe ich damit sicher knietief im "Voodoo"-Sumpf. Wurscht die Wirkung ist da, fast wie ein Röhrentausch. Ich freu mich, fertig.
Ach wo, Andreas. Eine wirklich gute Entmagnetisierungs-CD ist m.E. unverzichtbar. Die besten die ich kenne (leider nicht gerade billig) sind die CDs von Purist Audio. Zwar weiss ich nicht wie diese komplexen Signale funktionieren aber das ist auch nicht so wichtig. Entscheidend ist für mich DASS sie funktionieren.
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  #95  
Alt 16.06.2017, 01:10
St. Martin
 
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Ich bin ein Fan von Optimierung der Raumakustik. So richtige Musikräume die aussehen wie ein Studio ist schon irgendwie cool
Aber es muss ja immer noch ein Wohnzimmer sein. Zumindest bei uns....
Und es soll gut klingen. Punkt.

Also: bleibt einem ja nix anderes übrig, als die Aufstellung zu optimieren. Rückwandandabstand, Seitenwandabstand und z.B. AntiSpikes auf Laminat sind für mich ein Muss.
Erst wenn ich da guter Dinge bin und den Raumeinfluss auf den Klang so gut es geht minimiert habe, kann ich mir Gedanken zur Entkopplung von Möbel und Geräten machen.
Wenn da alles passt, kann man auch mal diverse Lautsprecherkabel testen. Da gibt es auch günstiges, was richtig gut klingt - z.B. das Inakustik Atmos Air 309 für 6 Euro pro Meter. Gibt´s schon echt lange, weil es echt genial ist.

Und von den AntiSpikes bin ich nach wie vor begeistert.

Ja, die beiden Lösungen haben für mich das beste Preis- / Leistungsverhältnis und dürfen bei mir nicht mehr fehlen. Zu oft schon hat sich mir immer wieder gezeigt, dass ich mit AntiSpikes meistens besser fahre als mit Spikes auf Laminat.

Und das Atmos Air 309 schlägt klanglich leider auch Kabel die als Päärchen rund 300 Euro im Fachhandel kosten.

Gibt aber auch Leute die behaupten, eine Klangverbesserung durch AntiSpikes und gescheite Kabel sei reine Einbildung
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  #96  
Alt 16.06.2017, 01:45
Janus525 Janus525 ist offline
 
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Zitat:
Zitat von St. Martin Beitrag anzeigen
Also: bleibt einem ja nix anderes übrig, als die Aufstellung zu optimieren. Rückwandandabstand, Seitenwandabstand...()... sind für mich ein Muss.
Natürlich stehen ganz am Anfang der Planung der Raum selber und seine akustischen Eigenschaften, ist doch klar. Alles andere kommt erst viel später. Schau mal, seit genau zwei Tagen plane ich schrittweise einen weiteren Hörraum und habe bislang nichts anderes gemacht, als gestern die Maße zu nehmen und die Positionen von Lautsprechern, Sub und Hörplatz ganz grob zu bestimmen.

Die Abmessungen des Raumes sind vorgegeben, die kann ich nicht verändern. Der Boden besteht aus einem Parkett, das mit dem Estrich der Betondecke fest verklebt ist. Die Decke besteht aus Holzkassetten auf einer Latten-Unterkonstruktion die bleiben sollen, hier werde ich mit abgehängten Akustikelementen arbeiten müssen. Ansonsten habe ich völlig freie Hand.

Das wird sich jetzt bestimmt über ein Jahr oder so hinziehen. Die Feinheiten sind dabei frühestens im nächsten Frühjahr dran, vorher muss noch jede Menge "Basisarbeit" geleistet werden. In sofern stimme ich Dir sofort zu. Wenn die "Basics" schon nicht (oder noch nicht) stimmen, braucht man über spezielle Spikes oder über besondere Kabel noch gar nicht nachzudenken.

Viele Grüße: Janus...


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  #97  
Alt 16.06.2017, 08:20
shovelxl shovelxl ist offline
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Selig, wer die Möglichkeiten hat.
Bei uns ist nicht viel möglich.
Weder Akustikelemente, andere Aufstellung etc. sind nicht möglich.
Meine Lady lässt mir schon sehr viel durchgehen, wer hat schon große Hörner im Wohnzimmer, ohne dass einem die Kündigung der Ehe im Briefkasten liegt.
Dafür haben wir keine Kälte Einrichtung sondern ordentlich möbliert incl. großem Teppich im Raum.
An Wänden und Decke kann ich nix machen.
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  #98  
Alt 16.06.2017, 09:07
Diskus_GL Diskus_GL ist offline
 
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...es geht auch anders... und das Wohnzimmer muss auch nicht zum Studio werden.

Nicht erst die Boxen kaufen und dann den Raum den Boxen anpassen, sondern bei gegebenem Raum die dazu passenden Boxen kaufen.

Die in Tests oder anderen Räumen "beste" Box kann ihr Potential nicht entfalten, wenn sie nicht in "optimaler Umgebung" arbeitet. Boxen-Raum-Aufstellung-Hörplatz sind sich gegenseitig beeinflussende Größen einer Formel... (genauso wie Boxen, Kabel und Endstufe). Wo steht denn geschrieben, das man nicht auch den Parameter "Boxen" in der Formel verändern kann...

Mit Raumakustik, Aufstellung, Reflexionsverhalten, Abstrahleigenschaften etc. kann man sich doch im Vorfeld beschäftigen, nicht erst wenn man merkt das eine schon gekaufte Box aufgrund ihrer Abstrahleigenschaften am gewünschten Aufstellplatz z. B. zuviel und zu ungleichmäßige Erstreflecionen am Hörplatz erzeugt ...usw...

Grüsse Joachim

PS.: Nicht unterschätzen sollte man auch die Möglochkeiten digitaler Raumkorrektur - so manche "nicht-optimale" Aufstellung und Raumakustik lässt sich damit sehr gut "verbessern"...

Geändert von Diskus_GL (16.06.2017 um 09:11 Uhr).
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  #99  
Alt 16.06.2017, 10:02
shovelxl shovelxl ist offline
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Stimmt, der LS sollte nicht auf Messen oder beim Händler überzeugen, sondern in den eigenen 4 Wänden.
Denn dort wird er seine Arbeit aufnehmen und dort muss er klingen.

Ich bin kein Freund vom hin und her rechnen.
Jeder "Eingriff" bietet auch wieder Fehlerquellen.
Für mich käme es auch nicht in Frage, da ich von Computern keine Ahnung habe und es nur schief gehen kann.
Dort, wo ich bis jetzt diese digitalen "Helferlein" gehört habe kam mir wurde laufend daran rum hantiert und der Klang hatte diesen moderne digitale Touch, der mir nicht gefällt (Burmester-Touch, leicht grell).
Ich weiß, die Raumkorrekturjünger schreien jetzt wieder auf, gebe aber nur meine Erfahrung preis.
(Bitte keine Diskussion hier darüber!)
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  #100  
Alt 16.06.2017, 10:42
Diskus_GL Diskus_GL ist offline
 
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Hallo,

es gibt ja sehr gute DRC-Lösungen ohne Computer (Hardware wie ein Vorverstärker)...und auch mit Computer gibt es einfache und intuitiv bedienbare Lösungen.
So wie es ja z. B. auch DA-Wandler verschiedenster Ausprägung gibt (von "kalt-digital" über "Burmester-Grell" bis "Warm und Röhrenähnlich" kann man auch bei DRC-Lösungen jede Menge an Variationen "generieren" (je nach DRC-Lösung kann man all dies aber jederzeit selbst "generieren" ohne Hardware austauschen zu müssen..).
Eine DRC-Lösung muss schon in die Anlage integriert sein - wie ja jedes "Gerät", dann ergibt sich auch der gewünschte Klangeindruck.

Für mich ist eine (gute und einfach zu handhabende) DRC-Lösung eines der effektiefsten und flexibelsten "hörbaren HiFi-Zubehöre".
Man hat viel mehr Freiheiten bei der Aufstellung der Boxen und der Hörplätze (bis hin zu aussermittigen Hörplätzen oder unsymmetrischer Boxenaufstellung.. und davon mehrere und jederzeit umschaltbar!).
Eine oft unterschätzte Möglichkeit ist die Egalisierung von Unzulänglichkeiten der Anlage - was ja mehr Freiheiten z. B. bei der Auswahl von Boxen zulässt.
Ein Bsp: Der Manger-Schallwandler hat klanglich gesehen einige Vorteile, die aber konstruktionsbedingt auch ein paar Nachteile mit sich bringen. So ist z. B. der Frequenzgang alles andere als linear (Mangerlöcher). Diese können mit einer geeigneten DRC-Lösung wiederum sehr gut linearisiert werden.
Man muss also bei der Wahl der Boxen nicht mehr jeden Kompromiss eingehen - manche lassen sich per DRC gut korrigieren (es gibt ja ohnehin wenig Boxen, die bez. der Frequenzgangs, des Zeitverhaltens oder der Symmetrie völlig perfekt sind... und am Hörplatz ohnehin meist nicht mehr).

Grüsse Joachim
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