open-end-music-professional  

Zurück   open-end-music-professional > Audiotechnik und Hörkultur > Quellgeräte analog und digital > Analog
Startseite Registrieren Hilfe Benutzerliste Kalender Alle Foren als gelesen markieren

Analog Analoge Quellen

Antwort
 
Themen-Optionen Ansicht
  #1  
Alt 24.07.2015, 10:14
mannitheear mannitheear ist offline
 
Registriert seit: 23.10.2011
Beiträge: 1.281
Standard Anti-Lenco Heaven

Seit der Ankunft des tollen Brutus tube only MC-Phonpre von Joaquim Pinto (PT) im Jahr 2013 hörte ich wieder mehr Vinyl und hatte auch begonnen nach einer längeren Pause wieder neue und gebrauchte Schallplatten zu kaufen.
Mein Mythology Zeus mit Mission Mechanic Tonarm und Lyra Lydian Beta klangen jedenfalls so gut wie noch nie über den Brutus MC – bis ein Defekt der Motorelektronik das Laufwerk vorübergehend stillegte. Und das ausgerechnet an dem Tag, an dem ich mir ausnahmsweise mal ein Reissue auf 45/min zugelegt hatte. Nun konnte ich zwar den Zeus durch die passive Standard-Beschaltung des Airpax Motors mit Widerstand und Kondensator wieder zum Leben erwecken, aber eben nur auf 33/min.
Jedenfalls war klar, daß wieder ein zweiter Plattenspieler her musste und ich hielt mal die Augen und Ohren offen. Mittlerweile gab es ja eine seit einigen Jahren anhaltende Renaissance für alte Reibrad-Laufwerke wie Garrard 301, 401, Thorens TD124 aber auch die günstigeren Modelle wie Lenco L75 und Dual 1019 und 1229 waren wieder gefragt.
Die Reibrad Laufwerke haben zwar konstruktionsbedingt höhere Rumpelwerte, sollten aber dem Hörensagen nach den üblichen Riementreiblern in Dynamik, Drive und Spielfreude überlegen sein.
Also besorgte ich mir einen Dual 1229 und konnte mich davon überzeugen, daß an beidem was dran war. Unterm Strich blieb aber der Dual dennoch klar hinter dem Zeus zurück und musste wieder gehen, da ich vor den tiefen Eingriffen, die nötig gewesen wären um da wirklich weiterzukommen zurückscheute. Außerdem war mir die Mechanik einfach zu kompliziert.
Etwa zur gleichen Zeit schrieb ein User mit dem Nick „TD124“ im portugiesischen AAP Forum einige spannende Artikel über seine Vorliebe für Reibradlaufwerke - und MM Systeme, die er klar den der High End Szene ja üblichen MC Systemen vorzog. Als sein absolutes Lieblingssystem nannte er das Shure M75-6S. Das ist überraschenderweise weder selten noch teuer und immer noch relativ leicht zu einen überschaubaren Preis gebraucht oder NOS erhältlich. Auch wird es üblicherweise nicht als besonderer Geheimtipp gehandelt.
Jedenfalls ist einiges zu beachten um das System optimal zu betreiben, worüber TD124 auch ausführlich im AAP schrieb, von der Nadel- und Tonarmwahl bis zur kapazitiven Anpassung an den Phonopre.
Ich besorgte mir also ein M75 und diverse günstige Nadeln und begann, eigene Erfahrungen zu sammeln. Die mir zur Verfügung stehenden Tonarme (Mission Mechanic, Dual 1229 und der Arm eines Pioneer PL-630) erwiesen sich jedoch als wenig geeignete Spielpartner, da sie allesamt eine zu hohe effektive Masse (zwischen 12 und 16 g) aufweisen, das M75 harmoniert jedoch am besten mit sehr leichten Armen mit einer effektive Masse von deutlich unter 10 g.
Der Klang des M75 war jedenfalls mit einigen Platten durchaus in manchen Aspekten faszinierend, ja sogar besser als mit meinem MC-System, jedoch bekam ich Zischlaute bzw. Abtastverzerrungen je nach Nadel nicht wirklich in den Griff. Kein Wunder also, daß das M75 zwar durchaus beliebt ist als griffig und körperlich spielendes Standard-MM für Vintage-Plattenspieler, aber eben meist nicht herausragend gut spielt.
Mittlerweile hatte ich mit Paulo Marcelo, der Mann hinter den Nick „TD124“ regen Kontakt im Forum und auch per E-Mail und es stellte sich heraus daß der gebürtige Portugiese seit vielen Jahren in Frankreich im schönen südfranzösischen Montpellier wohnt, also in einer Region in der wir häufig unseren Sommerurlaub verbringen. Paulo lud mich spontan ein, doch währen der Ferien einfach mal zum Hören und Quatschen vorbeizukommen. Diese Einladung nahm ich natürlich gerne an und war Mega gespannt.
An dieser Stelle ist als Hintergrund ein kleiner Exkurs notwendig: Paulo Marcelo ist freiberuflicher Audio-Designer, der die Grundlagen der Röhrentechnik während seines Studiums in Russland erlernte und später dann in Frankreich Jean Hiraga kennenlernte, der sein Freund und Lehrer für Audiotechnik wurde. Paulo entwarf im Auftrag für Hifi-Firmen Verstärkerkonzepte, baute alle möglichen Arten von Verstärkern als Einzelanfertigung und hatte zwischenzeitlich auch viele lang Jahre ein High-End-Geschäft. Künftig will er sich ganz auf eigene Entwicklungen konzentrieren und hat dafür das Label anTiTon kreiert. Im Vordergrund stehen Vor- und Endstufen, Vollverstärker, Phonoverstärker und als Spezialität Kopfhörerverstärker, die auf Kundenwunsch konzipiert und gebaut werden. Später sollen günstigere Standardmodelle dazukommen. Paulo liebt es Dogmen zu zerstören, die verwendete Technologie ist daher nie festgelegt sondern allein von den Anforderungen des Kunden abhängig. Röhren in verschiedenen Topologien (SE, PP, Triode) aber auch Transistorschaltungen kommen zum Einsatz, häufig jedoch entstehen mittlerweile Hybrid Verstärker bei denen an jeder Stelle die am besten geeignete Technologie eingesetzt wird. Des erklärte Ziel von Paulo Marcelo ist es, daß seine Konstruktionen die Musikaufnahme so unverfälscht, genau und neutral wie möglich wiederzugeben um so den bestmöglichen Zugang zur Musik zu ermöglichen.

Tja, und was erwartete mich nun bei Paulo? Nun, zuallererst ein herzlicher Empfang und ein erstes einstimmendes Gespräch über allgeimeine Themen bei typisch südfranzösischem Sommerwetter.
Dann geht’s zu Paulos Anlage, die mich durch ihre scheinbare Normalität überrascht: anstelle der erwarteten riesige Röhrenendstufen und exotischen Hornlautsprecher stehen dort große ProAc Response D80. Der Verstärker ist eine Eigenentwicklung welcher vor einigen Jahren in Kleinserie hergestellt wurde und einige ungewöhnliche Merkmale hat. Es handelt sich nämlich um einen Röhrenvollverstärker mit integriertem MM Phonovorverstärker, integriertem DAC sowie einer prozessorgesteuerten Fernbedienung für Eingangswahl und Lautstärke. Digitale Musik kommt von einem Popcorn Hour Media Server, an diesem Tag hören wir aber nur Platten, und zwar von einem ebenfalls sehr ungewöhnlichem Plattenspieler.
Ein Lenco L75 Chassis ist eingebaut in eine von Paulo entwickelte „Techno-Plinth“ gennannte Zarge die bei aller optischen Zurückhaltung ein cleveres Innenleben hat, welches die Aufgabe hat, alle unerwünschten parasitären Schwingungen zu unterdrücken. In der Tat höre ich auch direkt neben dem laufenden Plattenspieler stehend keinerlei mechanische Geräusche. Der Lenco Tonarm musste einem heftig modifizierten Thorens TP 11 weichen, dessen Tonarmrohr durch ein sehr leichtes und filigran wirkendes aber stabiles Pendant aus Carbon mit integrierter Headshell ersetzt wurde. Die Armaufnahme ist verstärkt und das Gegengewicht wurde bedämpft. Abtaster ist natürlich ein Shure M75-6S zunächst mit Ed Saunders Nadel, die Paulo später gegen eine Jico SAS tauscht um mir die Unterschiede zu demonstriereren. Daneben stehen noch ein wunderschöner Garrard 301 und Thorens TD 124, Paulo bevorzugt aber zum Hören ganz klar „seinen“ Lenco. Das Laufwerk ist übrigens fast serienmässig, neben der obligatotischen Wartung wurde nach meinem Wissen nur der Ausleger an dem das Reibrad befestigt ist durch ein speziell angefertigtes Karbonrohr ersetzt.
Wir hören relativ leise, um so überraschender ist, daß bereits bei dieser Lautstärke eine Lebendigkeit zu hören ist, die sich bei meiner Anlage erst bei viel höherer Lautstärke einstellt. Bei der Liveaufnahme „Waltz for Debby“ von Bill Evans wird schnell klar, daß das System zudem über ein immenses Auflösungsvermögen verfügt, denn die Publikumsgeräusche (Stimmen, Gläserklirren) lösen sich räumlich völlig von der Musik. Durch eine Aufnahme mit Musik von Purcell bestätigt sich mein Eindruck: ich kann mich nicht daran erinnern, jemals die Violingruppe so realistisch differenziert gehört zu haben, daß man förmlich die einzelnen Instrumente heraushören kann. Ella Fitzgeralds Stimme steht absolut felsenfest in der Mitte und klingt doch wie schwebend, gleichzeitig kräftig und überaus fein nuanciert. Obwohl ich schon beeindruckt bin wird der Klang nach dem Wechsel auf eine Jico SAS Nadel nochmal deutlich klarer im Ton und mit noch differenzierterer Räumlichkeit sowie klar schwärzerem Hintergrund.
Das Hörerlebnis war nicht vordergründig spektakulär sondern nachhaltig beeindruckend mit durchaus angenehmen Nebenwirkungen. Insbesondere hat Paulos Anlage für mich den Begriff der Feindynamik und Natürlichkeit komplett neu defniert.

Wochenlang ging mir das Erlebte nicht aus dem Kopf und wieder zuhause war ich mit meiner Anlage nicht mehr so recht glücklich. Also kontaktierte ich Paulo und bat ihn, mir auch so einen Plattenspieler zu bauen. Inzwischen gab es ein neues Design für den nun „Anti-Lenco“ genannten Plattenspieler, welches von einem befreundeten Designer entworfen wurde. Paulo verkürzte die Wartezeit mit Bildern vom Baufortschritt und seit Mitte Juni steht der Anti-Lenco nun also bei mir.
Wer bis hier her durchgehalten hat, möchte nun vermutlich endlich wissen, wie er denn nun klingt.

Kurz zusammengefasst: das ist ganz einfach der beste Plattenspieler den ich je hatte!

Der Klang ist souverän - und subtil. Bei lauten und komplexen Passagen bleibt die räumliche Abbildung felsenfest, gleichzeitig gespielte leisere Instrumente werden dabei nicht in den Hintergrund gedrängt sondern werden klar und mit allen Feinheiten wiedergegeben.
Impulse kommen druckvoller als gewohnt, der Bass ist kräftig, dabei immer sehr klar konturiert und mit ausgeprägten Klangfarben. Bassläufe sind so klar durchhörbar wie noch nie, selbst die unvermeidlichen Auswirkungen der Raummoden scheinen minimiert. Die räumliche Darstellung in allen 3 Dimensionen ist schlicht eine Klasse für sich.
Noch wichtiger ist jedoch, daß der Anti-Lenco näher an der Musik ist als alles bisher Gewohnte. Mein persönlicher Härtetest dafür ist die weiter oben schon erwähnte Scheibe „Waltz for Debby“. Von dieser Aufnahme besitze ich 2 Pressungen, eine von Analogue Productions, die eigentlich immer und überall gut klingt und eine billige „Mikulski“ Nachpressung, die nicht nur wesentlich flacher und schlechter klingt, sondern auf allen anderen Plattenspielern auf denen ich sie hörte, den Bezug zur Musik nicht vermitteln kann. Die Musiker scheinen bei dieser Pressung eher zusammenhangslos nebeneinander her zu spielen, während das Publikum irgendwie uninteressiert scheint. Mir fällt es schwer, bei dieser Pressung der eigentlich genialen Musik aufmerksam zuzuhören. Mit dem Anti-Lenco ändert sich das dramatisch. Der Klang ist nach wie vor nicht wirklich berauschend, dabei aber irgendwie schon o.k. Aber: mit dem Anti-Lenco hört man nicht nur Instrumente spielen sondern nimmt die Interaktion der Musiker und die innere Struktur des Gespielten wahr, aus Tönen wird jetzt erstmals richtige Musik!
Möglich ist das nur durch die in akribischer Kleinarbeit entwickelten Verbesserungen an Laufwerk, Zarge, Arm und Abtaster sowie der exakten Abstimmung der einzelnen Bestandteile.
Allein in die Entwicklung der Techno-Plinth Zarge sind über Monate viele Arbeitsstunden geflossen, die sich offenbar gelohnt haben. Sie funktioniert hervorragend, ansonsten wäre in derart fein aufgelöstes und räumlich exaktes Klangbild gar nicht möglich. Aus den Lautsprechern sind keine Geräusche vom Antrieb hörbar und der Klopftest auf die Zarge zeigt bei aufgesetzter Nadel nur ein relativ leises und gut gedämpftes Plopp aus den Boxen.

Im Endergebnis ist es Paulo jedenfalls gelungen, auf Basis eines eigentlich recht simplen Reibradchassis einen großartigen und einzigartigen Plattenspieler zu entwickeln, der nicht nur ganz hervorragend klingt sondern mir die Musik in einer völlig neuen Qualität nahebringt.

Für mich ist der Anti-Lenco ein ganz wesentlicher Schritt zu meiner Traumanlage, die ganz einfach nur Musik wiedergeben soll ohne ständig Fragen und den Wunsch nach Verbesserungen aufzuwerfen.
Einen Verstärker habe ich bei Paulo bereits geordert und mein Traum ist es, als nächsten Schritt auch den digitalen Zweig auf das musikalische Niveau des Anti-Lenco zu bringen.

Hier noch in paar Bilder:












Bild ©anTiTon


Bild ©anTiTon


Bild ©anTiTon


Bild ©Pierre Faissat / anTiTon

LG
Manfred

Mit dieser Kette wurde gehört: Anti-Lenco by Paulo Marcelo - Brutus MM Phonopre by Joaquim Pinto - Reussenzehn Tube Slave S / StSt Agmen + ICEAmp 3 - ProAc Tablette 8 Reference Signature
Mit Zitat antworten
  #2  
Alt 24.07.2015, 13:39
FritzS FritzS ist gerade online
 
Registriert seit: 02.12.2009
Beiträge: 1.223
Standard

Einen Lenco L75 besaß ich auch einmal, leider vor langer Zeit verkauft
__________________
Fritz
KH: AKG K812, K872 (new), K712, Q701, K701, K501, K550, K271 MKII, Denon AH-D7000 / HA: "Green" SOLO, WNA MK II mod. / CD/SACD Players: Marantz SA7001 KI, Philips CD650 mod. / Phono: Revox B790 + Goldring G1042 MM / PhonoPre: Graham Slee "Green" Reflex / Verkauft: Sennheiser HD600, Stax SR44
Waren zu Gast: AKG K1000, K702, Beyer T90
Mit Zitat antworten
  #3  
Alt 24.07.2015, 16:40
Revolutioner Revolutioner ist offline
 
Registriert seit: 14.10.2012
Beiträge: 134
Standard

Hallo Manfred,

schöner Bericht, vielen Dank dafür. Schallplatte + Röhre steht auch bei mir mittlerweile wieder an erster Stelle.

Wünsche Dir noch viel Freude mit dem "Anti-Lenco".

Analoge Grüße aus Hannover

Frank
Mit Zitat antworten
  #4  
Alt 25.07.2015, 10:21
Revival Revival ist offline
Gewerblicher Teilnehmer
 
Registriert seit: 20.12.2010
Beiträge: 721
Standard

Hallo Manfred,

Sehr schöner Bericht.Ich habe hier auch noch zwei alte Dual 1229 stehen.Beide wurden von einem Fachmann gesäubert und gewartet.Verschleißteile wurden erneuert.
Mit dem Lenco habe ich auch schon geliebäugelt.
Auf denDuals höre ich gerne alte Rock.-u.Popscheiben.Das kommt irgendwie authentischer rüber als gewohnt.
Zuerst dachte ich, dass ich mir das nur einbilde.Inzwischen bin ich überzeugt das es so ist.
An dem Reibradkonzept scheint was zu sein.Mehr Drive, Dynamik und Schmackes.

LG Hagen
__________________
Gewerblicher Teilnehmer
HiFi im Pfarrhof
www.hifi-im-Pfarrhof.de
Mit Zitat antworten
  #5  
Alt 25.07.2015, 17:40
mannitheear mannitheear ist offline
 
Registriert seit: 23.10.2011
Beiträge: 1.281
Standard

Hallo zusammen,

danke für die Rückmeldungen.

Ein Bild ist leider etwas groß geraten was die Lesefreundlichkeit etwas einschränkt. Leider kann ich nun den Beitrag nun nicht mehr editieren.

Ich möchte nochmal betonen, daß der Antli-Lenco mit einem Serien Lenco nicht mehr viel zu tun hat. Der Drive des Treibrads ist geblieben und die Auflösung und Finesse eines High End Spielers sind dazugekommen.

Hier hat Paulo Marcelo noch was zu der technoplinth Zarge geschrieben:

Zitat:
ANTI-T escreveu:

Yes, in fact we can see the technoplinth as the heart of the Anti-Lenco concept and also as the most original part of the TT...

A plinth for an idler or other broadcast TT have two goals essencially. The first one is to permit the placement of the TT on a normal audio shelf and the other is to reduce the rumble and/or improve the sound. There are a lot of theory's about the plinth construction, but one emerges and represents the mainstream: A plinth should be rigid to avoid mechanical torsion,... and should have a high mass to absorb the rumble and all the micromechanical vibrations or resonances...

The tecnoplinth doesn't follow these rules and have a completely different approach. His first goal is to highly rigidify the Lenco's chassis thanks to an opposite force up/down between the central axis and the four chassis bolts. The second one is to vibrate/resonate at the same level of the TT but in a negative swing. Thank's to an opposite (but equal on level) swing, the rumble is (almost) totally eliminated and not absorbed as in the other plinth's. Thanks to the pression geometry screws, the user can tune the system for the sound of his preference like dynamical, neutral, seductive, mellow etc... in a subtle but precise way. This plinth is opened like an ark and not boxclosed like the others... cos the big synchronous motors create a very low resonance amplified by the box which rises rumble, an open box doesn't absorb this unheard but harmful sound. Last but not least, a second tonearm can be placed to create an opposite or complementary sound by the choice of different cartridges/tonearm couples...

So, the tecnoplinth, is really a different way to solve old problems... and when coupled, with all the Lenco/tonearm/cartridge modifications, it forms something that acts as a single and in a very reactive way !...
LG
Manfred
Mit Zitat antworten
Antwort


Themen-Optionen
Ansicht

Forumregeln
Es ist Ihnen nicht erlaubt, neue Themen zu verfassen.
Es ist Ihnen nicht erlaubt, auf Beiträge zu antworten.
Es ist Ihnen nicht erlaubt, Anhänge anzufügen.
Es ist Ihnen nicht erlaubt, Ihre Beiträge zu bearbeiten.

vB Code ist An.
Smileys sind An.
[IMG] Code ist An.
HTML-Code ist Aus.
Gehe zu

Ähnliche Themen
Thema Autor Forum Antworten Letzter Beitrag
DS Peaker Anti Mode 2,0 Dual Core Naimitter Audiogeräte und Zubehör 3 04.04.2016 18:06
Lenco-Clean-Ersatzteil Winfried Dunkel Audiogeräte und Zubehör 2 10.01.2016 19:52
Nordost Blue heaven Cinch jkorn Audiogeräte und Zubehör 1 19.10.2014 17:56
Für alle Faschings-ANTI-Nasen Replace_PS Mal eine Mitteilung machen 1 07.02.2013 09:50



Alle Zeitangaben in WEZ +2. Es ist jetzt 05:29 Uhr.


Powered by vBulletin® Version 3.6.8 (Deutsch)
Copyright ©2000 - 2017, Jelsoft Enterprises Ltd.
Powered by vBCMS® 1.2.1 ©2002 - 2017 vbdesigns.de