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Blindtests und "Verblindete Tests" Dieses Forum beschäftigt sich mit den Möglichkeiten und Unmöglichkeiten von "Verblindeten Hörtests"

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  #1  
Alt 19.08.2016, 00:24
bugatti66 bugatti66 ist offline
 
Registriert seit: 24.12.2014
Beiträge: 267
Standard Vorverstärker Blindtest

@Franz
Hab ich das richtig verstanden, du bist bereit, deinen Tessendorf Vorverstärker in einem Blindtest heraus hören zu können?
Leider habe ich keinen Vorverstärker, sondern nur den auftrennbaren ReVox B250E, geht der auch?
Eigentlich müßte deine Anlage auch ganz ohne Vorverstärker funktionieren?
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  #2  
Alt 19.08.2016, 10:06
Franz Franz ist gerade online
 
Registriert seit: 28.11.2007
Beiträge: 7.727
Standard

Das hast du völlig richtig verstanden.

Zitat:
Leider habe ich keinen Vorverstärker, sondern nur den auftrennbaren ReVox B250E, geht der auch?
Sicher geht das. Bring ihn mal mit, falls du den Test bei mir machen willst, kein Problem.

Zitat:
Eigentlich müßte deine Anlage auch ganz ohne Vorverstärker funktionieren?
Selbstverständlich tut sie das. Ich könnte alle meine Quellgeräte auch direkt an meine Aktivlautsprecher anschließen, was ich auch schon längst mal getan habe um herauszufinden, wie das damit klingt. Die Ausgangsspannung ist hoch genug, um meine Endstufen auszusteueren. Das ist aber klanglich viel schlechter - obwohl es objektiv immer noch ganz gut klingt - als mit meiner Vorstufe. Das ist aber Leuten wie dir, die nur an technische Daten glauben, nicht vermittelbar. Es sei denn , du hörst und bemerkst es selbst. Dazu geb ich dir die Gelegenheit, falls du Interesse hast, das herauszufinden. Für mich ist das Heraushören der Unterschiede mit Vorstufen im Vergleich kein Problem. Und das demonstrier ich dir auch gerne.
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  #3  
Alt 19.08.2016, 10:44
KSTR KSTR ist offline
 
Registriert seit: 02.12.2007
Beiträge: 1.508
Standard

Zitat:
Zitat von Franz Beitrag anzeigen
Ich könnte alle meine Quellgeräte auch direkt an meine Aktivlautsprecher anschließen, was ich auch schon längst mal getan habe um herauszufinden, wie das damit klingt. Die Ausgangsspannung ist hoch genug, um meine Endstufen auszusteueren. Das ist aber klanglich viel schlechter - obwohl es objektiv immer noch ganz gut klingt - als mit meiner Vorstufe.
Das ist der Schlüsselpunkt, aus dem man (zB ich) als Techniker sofort und zwangsläufig schlussfolgern muss dass die Tessi im psychoakustisch positiven Sinne "gesoundet" ist, im Gegensatz zu zB einer Funk, die das mit allen gebotenen Mitteln versucht zu verhindern und sich als neutrale "Durchreiche" versteht.
Ich würde denken, würdest du eine Funk nach der Tessi schalten und damit die LS ansteuern, wird die Klangänderung der Tessi eben durchgereicht, mit keinen oder nur minimalen Änderungen (ggf muss man auf die Einhaltung der Polarität achten, manchmal ein Grund warum Vorstufen sich klanglich resultierend unterscheiden, obwohl sie technisch gleich sind -- schön zu demonstrieren mit einem Polaritätsschalter an einer Vorstufe).

Auf diesem Ansatz basiert und praktiziert ja auch die heutige Studio-Technik, wo Geräte mit markantem, psychoakustisch positiv bewertetem Eigensound zum "Anreichern" völlig normal sind und sehr oft im Mastering eingesetzt werden, vieles davon Röhrengeräte.
__________________
"Der Metatarsus IV ist mehr als nur im apikalen Viertel skopuliert."
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  #4  
Alt 19.08.2016, 11:05
Franz Franz ist gerade online
 
Registriert seit: 28.11.2007
Beiträge: 7.727
Standard

Hallo Klaus,

Zitat:
Das ist der Schlüsselpunkt, aus dem man (zB ich) als Techniker sofort und zwangsläufig schlussfolgern muss dass die Tessi im psychoakustisch positiven Sinne "gesoundet" ist, im Gegensatz zu zB einer Funk, die das mit allen gebotenen Mitteln versucht zu verhindern und sich als neutrale "Durchreiche" versteht.
Gut möglich, daß es so ist., obwohl Herr Tessendorf selbst seine Vorstufe eher als das Ideal eines verstärkenden Drahtes versteht. Eine Funk MTX-Vorstufe habe ich vor Jahren auch mal gegengehört. Die hat mir klanglich gar nicht zugesagt, egal, wie super die Messwerte auch von Technikern bewertet werden. Im Zusammenspiel mit meinen Lautsprechern wirkte Musik auf mich leblos, ohne emotionale Ansprache. Ich bin recht altmodisch. Bei mir muß Musik mich auch emotional packen. Tut sie das nicht, ist das Gerät in meiner Wahl ausgeschieden. Das kann bei anderen ganz anders sein. Aber ich bin nunmal ein Mensch und keine Maschine. Jeder hört anders und hat andere Hörpräferenzen. Für mich ist das eine Binsenweisheit.

Ich sage nur: Ich höre meine Vorstufe im Vergleich zu einer anderen heraus. Und das auch verblindet.

Ich sage darüber hinaus auch: Es gibt keine Neutralität. Das ist eine Mär von Technikern.
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  #5  
Alt 19.08.2016, 11:16
OpenEnd OpenEnd ist gerade online
OpenEnd Admin
 
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Beiträge: 6.950
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Hallo Franz,

es gibt schon Techniker, die mehr oder weniger bewusst in Richtung neutral sounden.

Uns geht es aber darum, unsere Emotionen zu wecken.

Grüssle vom Charly
__________________
Andersdenkende denken oftmals anders als man denkt
Wohnort: Obertraubling bei Regensburg
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  #6  
Alt 19.08.2016, 11:20
wirbeide wirbeide ist offline
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Registriert seit: 29.11.2007
Beiträge: 5.333
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Zitat:
Zitat von Franz Beitrag anzeigen


Ich sage darüber hinaus auch: Es gibt keine Neutralität. Das ist eine Mär von Technikern.


...möglicherweise, ist das ja "die" Mär

Franz, es wurden doch schon Messungen, bezüglich 1:1-Wiedergabe dargestellt, daran gibt´s nun mal nix zu rütteln.



m.A.E. - Alle Freiheit Der Satire
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  #7  
Alt 19.08.2016, 11:22
Franz Franz ist gerade online
 
Registriert seit: 28.11.2007
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Hallo Charly,

ich bin mir ziemlich sicher, daß Herr Tessendorf seine Verstärker auch als möglichst neutral darstellen und beschreiben würde. Mir kommt es einzig darauf an, daß die Musik, die ich damit hören kann, mir gefällt und so tönt, wie ich mir das vorstelle.

Zitat:
Uns geht es aber darum, unsere Emotionen zu wecken.
Genau, sonst brauch ich ja auch nicht Musik hören. Es gibt für mich nunmal Gerätschaften, da gelingt es eben besser und überzeugender als mit anderen. Kann und darf ja jeder das für ihn Passende wählen, gibt doch genug davon auf dem Markt.
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  #8  
Alt 19.08.2016, 11:24
wirbeide wirbeide ist offline
it´s only m.a.e.-admin
 
Registriert seit: 29.11.2007
Beiträge: 5.333
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Zitat:
Zitat von OpenEnd Beitrag anzeigen

Uns geht es aber darum, unsere Emotionen zu wecken.

Grüssle vom Charly

...kann man nicht pauschalieren, Charly, denn nicht ist unschöner, als gesoundetete Instrumente zu hören.


m.A.E. - Alle Freiheit Der Satire
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  #9  
Alt 19.08.2016, 11:26
Franz Franz ist gerade online
 
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Beiträge: 7.727
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Wieder so ein Messfritze, mich regt das langsam echt auf. Immer dasselbe Kasperletheater hier und anderswo. Darauf nur eine Antwort, aber echt die letzte jetzt:

Zitat:
Franz, es wurden doch schon Messungen, bezüglich 1:1-Wiedergabe dargestellt, daran gibt´s nun mal nix zu rütteln.
Wenn ich ein Signal von A nach B tranportiere, dann kommt es bei B nie so an, wie es bei A noch ist. Das ist für jeden Laien auch völlig klar, nur den Technikern nicht. Es gibt keine ideale 1:1 Übertragung. Was es gibt ist, daß man an das Ideal messtechnisch - by the way: was genau soll man messen, was ist es wert, gemessen zu werden, was weniger, was nicht? - mehr oder weniger nah herankommen kann. Jedes Kabel, jedes Gerät, jede Konfiguration nimmt Einfluß auf das Eingangsssignal und verändert es. Die Frage ist nur, in welchem Ausmaß das am Ende ankommt und sich wie auswirkt.
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  #10  
Alt 19.08.2016, 11:28
bugatti66 bugatti66 ist offline
 
Registriert seit: 24.12.2014
Beiträge: 267
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Ja, die Polarität kann ich beim ReVox kontrollieren. Das ist ein guter Hinweis.
Außerdem habe ich noch einen, jetzt total billigen, Yamaha DSP, den man aber auch auftrennen kann, den könnte ich auch mitbringen, bzw. schon zuhause versuchen Unterschiede zwischen den beiden zu erkennen.
Weiterhin gibt es ja generelle Einwände gegen Blindttests, daher möchte ich es mir einfacher machen. Damit ich auch die Unterschiede sicher erkennen kann, brauche ich 3 Geräte. Eins ist die Referenz, z.B. der ReVox, der wird immer zuerst gehört, und danach wird umgestöpselt, entweder auf den Tessendorf oder den Yamaha, und das müßte dann erkannt werden.
Das müßte doch denn noch einfacher zu erkennen sein?
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