open-end-music-professional  

Zurück   open-end-music-professional > Audiotechnik und Hörkultur > Blindtests und "Verblindete Tests"
Startseite Registrieren Hilfe Benutzerliste Kalender Alle Foren als gelesen markieren

Blindtests und "Verblindete Tests" Dieses Forum beschäftigt sich mit den Möglichkeiten und Unmöglichkeiten von "Verblindeten Hörtests"

Antwort
 
Themen-Optionen Ansicht
  #21  
Alt 19.08.2016, 17:45
Janus525 Janus525 ist offline
 
Registriert seit: 14.08.2015
Beiträge: 636
Standard

Zitat:
Zitat von Franz Beitrag anzeigen
10 sollten genügen, 9 richtige Nennungen müssen es sein.
Hallo Franz,

bevor Du Dich auf einen solchen verblindeten Test einlässt, empfehle ich Dir dringen aufmerksam das zu lesen, was Du unter dem jeweiligen Link vorfindest:

http://qas-audio.de/html/bt_ergebnisse1.html

http://qas-audio.de/html/bt_ergebnisse.html

http://qas-audio.de/html/warum_so____.html

Viele Grüße: Janus...
.
Mit Zitat antworten
  #22  
Alt 19.08.2016, 17:49
Franz Franz ist gerade online
 
Registriert seit: 28.11.2007
Beiträge: 6.999
Standard

Hallo Janus,

ich habe vor Jahren auch mal eine sehr hochwertig gebaute passive Vorstufe besessen, weil ich auch mal dachte, daß die beste Verstärkung keine Verstärkung sei. Rein technisch betrachtet ist das ja auch nicht von der Hand zu weisen. Es war wie gesagt ein hochprofessionelles Teil, eine Dusch Selector DU 111: http://www.emt-profi.de/index-a.htm

Ende vom Lied war eine herbe Enttäuschung. Damit machte Musik hören gar keinen Spaß. Das gleiche mal mit einem Acuphase E 303x erlebt. Den konnte man hinten auftrennen und so nur die Vorstufe nutzen. Damit tönte das dann ebenso erbärmlich, anders kann ich das nicht sagen.

Nach meinen Erfahrungen klingen Quellgeräte über eine richtig gute aktive Vorstufe betrieben viel besser als wenn sie direkt oder über eine passive Vorstufe betrieben werden. Aber die kosten auch was, Qualität gibt`s nichts zum Nulltarif.
Mit Zitat antworten
  #23  
Alt 19.08.2016, 17:52
Franz Franz ist gerade online
 
Registriert seit: 28.11.2007
Beiträge: 6.999
Standard

Zitat:
bevor Du Dich auf einen solchen verblindeten Test einlässt, empfehle ich Dir dringen aufmerksam das zu lesen, was Du unter dem jeweiligen Link vorfindest:
Keine Sorge, ich mache das nicht zum ersten Mal. Ich weiß, was ich da mache und wie ich es mache.
Mit Zitat antworten
  #24  
Alt 19.08.2016, 20:23
Janus525 Janus525 ist offline
 
Registriert seit: 14.08.2015
Beiträge: 636
Standard

Zitat:
Zitat von Franz Beitrag anzeigen
Ende vom Lied war eine herbe Enttäuschung.
Ja Franz, so ist es mir auch ergangen. Viel Zeit investiert, viel Geld verbrannt..., und am Ende stand die Erkenntnis, dass an einem erstklassigen Vorverstärker letztlich kein Weg vorbeigeht, will man das Machbare wirklich ausreizen... :-)

Und was den verblindeten Test anbelangt, da bin ich auf das Ergebnis sehr gespannt...
Mit Zitat antworten
  #25  
Alt 19.08.2016, 21:10
Wolli_Cologne Wolli_Cologne ist gerade online
 
Registriert seit: 21.01.2015
Beiträge: 659
Standard

Mal ganz blöd gesagt. Wenn man eine (seine) Komponente nicht heraushört (also alle gleich klingen), hätte man sich den Kauf dieser Komponente doch sparen können und irgendwas beliebiges (günstigeres) kaufen können. Jegliche Klangbeschreibungen wären sinnlos (und bereits geschriebene unglaubwürdig). Oder sehe ich das falsch? Irgendwas wird einen doch dazu bewogen haben, gerade dieses Gerät gekauft zu haben. Wenn man die Haptik und Ausstattung mal außen vor lässt, strebt doch jeder von uns nach gutem Klang. Was wäre, wenn diejenigen Recht hätten, die der Meinung sind, dass alles (an Elektronik, keine Lautsprecher) gleich klingt, weil messtechnisch das Gleiche raus kommt. Sind die anderen denn alle verblendet und sehen ihre Kette durch eine rosa Brille? Alle Träume zerplatzen, wir gehen nur noch mit einem Messgerät in den Laden und wenn Input = Output ist nehmen wir das Gerät mit. Da wird ja dann nichts verfälscht oder gesoundet ...
__________________
Streamer: Bluesound Node 2
Kopfhörerverstärker: Lehmann-Audio Linear
Kopfhörer: Audeze LCD-X mit Carbon Kopfband und Toxic Cables Silver Widow
Sonstiges: SolidCore Cinchkabel, Streaming-Dienst Qobuz (Sublime) + Fritz NAS
Mit Zitat antworten
  #26  
Alt 19.08.2016, 23:52
Franz Franz ist gerade online
 
Registriert seit: 28.11.2007
Beiträge: 6.999
Standard

So isses, Wolli.
Mit Zitat antworten
  #27  
Alt 20.08.2016, 00:06
boxworld boxworld ist offline
 
Registriert seit: 23.06.2010
Beiträge: 3.849
Standard

Zitat:
Zitat von KSTR Beitrag anzeigen
Das ist der Schlüsselpunkt, aus dem man (zB ich) als Techniker sofort und zwangsläufig schlussfolgern muss dass die Tessi im psychoakustisch positiven Sinne "gesoundet" ist, im Gegensatz zu zB einer Funk, die das mit allen gebotenen Mitteln versucht zu verhindern und sich als neutrale "Durchreiche" versteht.
Ich würde denken, würdest du eine Funk nach der Tessi schalten und damit die LS ansteuern, wird die Klangänderung der Tessi eben durchgereicht, mit keinen oder nur minimalen Änderungen (ggf muss man auf die Einhaltung der Polarität achten, manchmal ein Grund warum Vorstufen sich klanglich resultierend unterscheiden, obwohl sie technisch gleich sind -- schön zu demonstrieren mit einem Polaritätsschalter an einer Vorstufe).

Auf diesem Ansatz basiert und praktiziert ja auch die heutige Studio-Technik, wo Geräte mit markantem, psychoakustisch positiv bewertetem Eigensound zum "Anreichern" völlig normal sind und sehr oft im Mastering eingesetzt werden, vieles davon Röhrengeräte.
Hallo Klaus,

wer glaubt denn noch das Märchen der neutralen Geräte?
Wenn die Tessi und die Funk unterschiedlich klingen (mal angenommen) wer würde dann sicher beurteilen können welche der beiden neutraler spielt?
Die Tonkonserve ist so weit vom Original entfernt das man nicht mal annäherungsweise von Neutral sprechen darf.
Es ist doch lediglich streitbar wer die bessere Illusion schaffen kann, oder?

Gruss Marc

P.S. unterschiedliche Vorstufen Raushören ist Sekundensache, da lohnt der Versuchsaufbau kaum
__________________
Windspiel-Audio
Mit Zitat antworten
  #28  
Alt 20.08.2016, 07:23
Janus525 Janus525 ist offline
 
Registriert seit: 14.08.2015
Beiträge: 636
Standard

Zitat:
Zitat von Wolli_Cologne Beitrag anzeigen
Mal ganz blöd gesagt. Wenn man eine (seine) Komponente nicht heraushört (also alle gleich klingen), hätte man sich den Kauf dieser Komponente doch sparen können und irgendwas beliebiges (günstigeres) kaufen können. Jegliche Klangbeschreibungen wären sinnlos (und bereits geschriebene unglaubwürdig). Oder sehe ich das falsch?
Eine zutreffende Antwort kann Dir nur dann jemand geben, wenn er weiß ob Du die Frage im Bezug auf verblindetes oder im Bezug auf unverblindetes Hören stellst. Was unverblindet problemlos möglich ist, die Unterscheidung klanglicher Feinheiten, kann verblindet enorme Schwierigkeiten bereiten. Wenn Du genau wissen möchtest warum das so ist, empfehle ich Dir dieselben drei Links die ich Franz bereits geschickt hatte. Zugegeben, es ist etwas müsam das alles zu lesen, aber es beantwortet Deine Frage im Detail. Hier sind die drei noch einmal:

http://qas-audio.de/html/bt_ergebnisse1.html

http://qas-audio.de/html/bt_ergebnisse.html

http://qas-audio.de/html/warum_so____.html

Falls Dir das zu aufwendig erscheinen sollte, empfehle ich zumindest die Auseinandersetzung mit dem Punkt 10 des unteren Links (Versuch einer Erklärung). Wenn die Zusammenhänge klar geworden sind, dann wird auch verständlich warum praktisch alle seriös durchgeführten Blindtests - also solche, die diese Bezeichnung aufgrund ihrer strengen Durchführungsmodalitäten auch verdienen - gescheitert sind, ja geradezu scheitern mussten.

Viele Grüße. Janus...
.

Geändert von Janus525 (20.08.2016 um 07:53 Uhr).
Mit Zitat antworten
  #29  
Alt 20.08.2016, 07:50
tmr tmr ist offline
 
Registriert seit: 02.01.2009
Beiträge: 876
Standard

Hallo,
Zitat:
Zitat von KSTR Beitrag anzeigen
Das ist der Schlüsselpunkt, aus dem man (zB ich) als Techniker sofort und zwangsläufig schlussfolgern muss dass die Tessi im psychoakustisch positiven Sinne "gesoundet" ist, im Gegensatz zu zB einer Funk, die das mit allen gebotenen Mitteln versucht zu verhindern und sich als neutrale "Durchreiche" versteht.
Da Herr Funk selbsterklärtermaßen sich bei der Entwicklung seine Geräte nicht anhört, sondern nur mißt, weiß ich nicht, wie er das veranstalten will.
Ich bin mir 100% sicher, daß die Tessendorf in allen Meßwerten bis weit über die Hörgrenze hinaus ebenso untadelig ist.
Wenns nach den Meßwerten allein geht, sind fast alle Verstärker "neutral".

Es ist eben die Kunst des guten Technikers, aus der Fülle der Möglichkeiten, ein Gerät landläufig meßtechnisch perfekt zu machen, diejenigen herauszu finden, die ohne große klangliche Kollateralschäden machbar sind.

Ansonsten bin ich der Ansicht, daß "Neutralität" und Emotionalität kein Widerspruch sein muß.
Meine Ansicht zu diesem Thema findet man hier.

Weitgehende Neutralität sind dann gegeben, wenn alle Musikrichtungen unbevorzugt wiedergegeben können und wenn sich kein klanglicher "roter Faden" durch alle Musikstücke hindurchsieht. Das ist durchaus machbar.

Zum Thema "Vorverstärker" könnte man anmerken, daß heutzutage eine Vorverstärkung nicht nötig ist, da alle (digitalen) Quellen am Ausgang genug Pegel liefern können, so daß mehr von "Vorabschwächern" die Rede sein muß.

Bleiben also die Impedanzwandler.
Die sind absolut nötig, wie die vielen, meist vergeblichen Versuche mit passiven Vorstufen aufzeigen.
Ein passiver Vorverstärker mit jeweils nach Stellung des Lautstärkestellers wechselnder hoher Ausgangsimpedanz ist technisch unakzeptabel (und klanglich, wie man hört, ebenfalls).

Wenn das Quellgerät allerdings über einen niederohmigen und strompotenten Ausgang verfügt, sollte allerdings das Weglassen des Vorverstärkers in der Kette keine Rolle mehr spielen, wenn irgendwo anders eine eventuell nötige Eingangsquellenwahl geregelt wird.

Gruss

Thomas
__________________
http://www.highfidelity-aus.berlin/
Gewerblicher Teilnehmer

Geändert von tmr (20.08.2016 um 08:00 Uhr).
Mit Zitat antworten
  #30  
Alt 20.08.2016, 08:45
wirbeide wirbeide ist offline
it´s only m.a.e.-admin
 
Registriert seit: 29.11.2007
Beiträge: 5.031
Standard

Zitat:
Zitat von tmr Beitrag anzeigen
Hallo,

1- Ansonsten bin ich der Ansicht, daß "Neutralität" und Emotionalität kein Widerspruch sein muß.
Meine Ansicht zu diesem Thema findet man hier.

2- Weitgehende Neutralität sind dann gegeben, wenn alle Musikrichtungen unbevorzugt wiedergegeben können und wenn sich kein klanglicher "roter Faden" durch alle Musikstücke hindurchsieht. Das ist durchaus machbar.





Punkt 1...sehe ich genauso

Punkt 2... widerspricht sich allerdings; da wird nämlich die Ur-Aufnahmequalität, also sozusagen das fertige Rohmaterial überhaupt nicht mehr berücksichtigt. Wieso kann man denn nicht sagen, dass die gegebene Aufnahme so neutral wiedergegeben wird, wie sie sich aufgenommen darstellt? - das ist vielleicht die "neue" Erklärung zu neutral...



m.A.E. - Stop People Killing Whales And Dolphins
Mit Zitat antworten
Antwort


Themen-Optionen
Ansicht

Forumregeln
Es ist Ihnen nicht erlaubt, neue Themen zu verfassen.
Es ist Ihnen nicht erlaubt, auf Beiträge zu antworten.
Es ist Ihnen nicht erlaubt, Anhänge anzufügen.
Es ist Ihnen nicht erlaubt, Ihre Beiträge zu bearbeiten.

vB Code ist An.
Smileys sind An.
[IMG] Code ist An.
HTML-Code ist Aus.
Gehe zu

Ähnliche Themen
Thema Autor Forum Antworten Letzter Beitrag
Blindtest mit unerwartetem Ergebnis Speedy Blindtests und "Verblindete Tests" 11 04.07.2016 19:07
Test, Blindtest für und wider boxworld Blindtests und "Verblindete Tests" 321 02.01.2016 16:06
CD Player Blindtest Astrokerl HiFi Allgemein 20 26.07.2011 14:26
Blindtest- die ewige Leier replace_03 Hörempfindung 302 22.09.2009 10:26
Der Blindtest der PPP Replace_01 Diverses 20 04.12.2007 14:42



Alle Zeitangaben in WEZ +2. Es ist jetzt 09:48 Uhr.


Powered by vBulletin® Version 3.6.8 (Deutsch)
Copyright ©2000 - 2017, Jelsoft Enterprises Ltd.
Powered by vBCMS® 1.2.1 ©2002 - 2017 vbdesigns.de