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Mechanisches Room-Tuning Dieses Forum beschäftigt sich mit mechanischen Room-Tuning-Maßnahmen

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  #31  
Alt 03.02.2014, 20:04
Ted Ted ist offline
 
Registriert seit: 30.10.2013
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Zitat:
Zitat von Hifi-Tom Beitrag anzeigen
Dann befindet sich Dein Hörplatz zieml. in der Mitte des Raumes und da gibt es leider Auslöschungen sprich ein Bassloch. Ich würde versuchen den Hörplatz etwa weiter nach hinten zu verlegen, dann hast Du auch mehr Bass.
Habe gerade nochmal gemessen: Der Hörplatz ist nur 1,9m von der hinteren Wand weg, nicht 2,2m (weiß der Geier, was ich da beim letzten Mal gemessen habe). Die Raummitte ist also circa 1m vor mir.

Ich muss mir mal mein Messmikro zurück holen und dann mal den Frequenzgang messen.

LG
Jörg
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  #32  
Alt 03.02.2014, 20:07
rook rook ist gerade online
 
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Ted sag mal, hast du Rigipsplatten an der Decke bzw. einen Hohlraum da?
Sieht beinahe so aus.
Das ist unter Umständen ein massiver Basschlucker und eine ganz unangenehme Resonanzfläche.
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  #33  
Alt 03.02.2014, 21:51
Ted Ted ist offline
 
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Zitat:
Zitat von rook Beitrag anzeigen
Ted sag mal, hast du Rigipsplatten an der Decke bzw. einen Hohlraum da?
Sieht beinahe so aus.
Das ist unter Umständen ein massiver Basschlucker und eine ganz unangenehme Resonanzfläche.
Ja, Decke und auch die Schräge sind mit Rigipsplatten.
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  #34  
Alt 03.02.2014, 22:46
rook rook ist gerade online
 
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Du kannst ja mal den Klopftest machen.
Je mehr die Fläche hohl klingt und schwingt umso diffuser wird die gesamte Basswiedergabe.
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  #35  
Alt 03.02.2014, 23:00
Ted Ted ist offline
 
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Zitat:
Zitat von rook Beitrag anzeigen
Du kannst ja mal den Klopftest machen.
Je mehr die Fläche hohl klingt und schwingt umso diffuser wird die gesamte Basswiedergabe.
Da wird wohl alles hohl klingen. Hinter den Rigipsplatten ist ja nur etwas Dämmmaterial. Beim Bau hat sicher niemand an einen High-End-Spinner gedacht. ;-)

Man hört auch deutlich, wenn oben jemand läuft. Ist halt eine Masionettewohnung und oben sind nur Schlaf- und Badezimmer - also kein Grund, das beim Bau groß zu bedämpfen.

LG
Jörg
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  #36  
Alt 03.02.2014, 23:14
rook rook ist gerade online
 
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Du kannst allerdings durch eine einfache Unterkonstruktion die Deckenvibrationen deutlich reduzieren.
Kostet wenig und sieht dazu noch toll aus.
Suche mal nach abgehängte Decke/indirekte Beleuchtung.
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  #37  
Alt 03.02.2014, 23:23
Ted Ted ist offline
 
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Zitat:
Zitat von rook Beitrag anzeigen
Du kannst allerdings durch eine einfache Unterkonstruktion die Deckenvibrationen deutlich reduzieren.
Kostet wenig und sieht dazu noch toll aus.
Suche mal nach abgehängte Decke/indirekte Beleuchtung.
Sieht klasse aus, aber bei einer Deckenhöhe von circa 240cm?

Ich werde es wohl erstmal mit einem Teppich probieren. Wenn die Mitten und Höhen bedämpft werden, hört man den Bass auch stärker.

Bassabsorber auf einer Wand dürften auch helfen, nur sind die immer so groß und hässlich.

LG
Jörg
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  #38  
Alt 03.02.2014, 23:44
rook rook ist gerade online
 
Registriert seit: 09.02.2012
Beiträge: 251
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Die Decke braucht nur 3-4 cm dick sein.
Du brauchst ja nichts zu verstecken sondern es geht nur um zusätzliche Versteifung der Rigipsplatten.
Bassabsorber plaziert man am besten in den Raumecken bzw. zwischen Decke/Wand. Da stören sie am wenigsten und sind am effektivsten.
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  #39  
Alt 26.03.2016, 01:55
Ted Ted ist offline
 
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Es hat sich einiges getan seit diesem Thread. Zum einen natürlich der Tausch der originalen Manger Zerobox 107 gegen die SETA-AUDIO Soulitare. Der dünne Bass lag tatsächlich an den Lautsprechern, aber die stellt man ja eher selten in Frage (allerdings hat die Soulitare auch den Manger deutlich verbessert). Zwei größere Teppiche brachten etwas mehr "Ruhe" ins Klangbild. Von Vorteil war auch eine eigene Leitung vom Sicherungskasten zur Anlage.

Was blieb, war eine leichte Unterbetonung des Kickbass und des Grundtons. Hier halfen drei Dinge: Zum einen eine bessere Aufstellung der Speaker und zum anderen ein vernünftiges Rack, zudem die Verwendung einer Sun-Leiste für die Stromversorgung.

So lässt sich schon auf recht hohem Niveau hören. Die nächste Idee ist, hinter den Speakern (die nun auch weiter von der Wand wegstehen) an den Stellen der ersten Reflexionen Absorber anzubringen.

Dazu habe ich mir im Baumarkt zwei Pressspanplatten zu je 100x50cm besorgt und bereits vorhandene Basotect-Absorber (10cm dick) draufgeklebt. Bild eines der beiden "Prototypen" anbei.

Die müssen nun nur noch "in schön" bezogen werden. Da die Spanplatte oben etwa 1cm übersteht, sollte man die Dinger auch recht einfach an die Wand kriegen. Wo genau die Dinger hinkommen, muss natürlich noch gehört werden - ich habe die gestern erst zusammengeklebt.

Ich werde weiter berichten.

LG
Jörg
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  #40  
Alt 26.03.2016, 10:13
Jupiter Jupiter ist offline
 
Registriert seit: 28.11.2014
Beiträge: 13
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Hallo Jörg,
Du arbeitest genau am gleichen Projekt wie ich.
Mein Hörzimmer besteht ebenfalls aus Schrägen sowie einer Gipskartondecke.

Zur Zeit ist meine Unterkonstruktion aus Holzlatten fertig.
Aktuell habe ich alles als Provisorium angebracht.
An diese Unterkonstruktion wird eine Sperrholzplatte gehängt deren Unterseite aus Birkenfurnier besteht die eine Lackierung erhalten wird.
Ich habe ganz bewusst die Aufhängung umgekehrt wie du gewählt.

" Das Dilemma beim Deckensegel mit der Ansichtsseite oder wie wird das ganze WAV tauglich"

Durch die Ansichtseite Holz von unten habe ich zwischen Decke und Basotectrückseite noch jede Menge Luft die akustisch ebenfalls wirkt.
Auch entkomme ich damit den unschönen Kanten wenn das Basotect mit Stoff umwickelt wird.

Dazu solltest du unbedingt einen Absorberrechner bemühen du wirst dich wundern wie sich die Werte mit dem falschen Stoff verändern können.
Akustikstoff könnte eine Wahl für dich sein.
Bei den "Falschen Stoffen" bekommst du eventuell ungewünschte Reflektionen.

Die Sperholzplatten kannst du beim Schreiner kaufen.

Es gibt diese in den Maßen bis zu 150 cm * 300 cm.
Meine werden 75 cm x 300 cm als Maß haben.
Bei diesem Element werden 4 Felder a 30 x 125 cm ausgeschnitten.
Optisch sieht das so aus ( umlaufender Rahmen mit einem Holzkreuz in der Mitte )
Diese 4 Felder werden auf der Nichtsichtseite mit Akustikstoff
( siehe Akustikstoff. Com) belegt darauf kann das Basotect lose aufgelegt werden.
Je nachdem wie groß du die Elemente anfertigen lässt kannst du die Aufhängung an der Decke wählen.

Ich habe das ganze Vorhaben mit Messungen mittels Acourate begleitet.

Mit Acourate habe ich gezielt versucht die Auslöschungen zu minimieren da die Überhöhungen von Acourat bei der Filtererstellung ja weggebügelt werden.
Entsprechend war Boxenrücken angesagt.
Wie Rook bereits bemerkt hat verschiebt man damit lediglich das Problem.

Bei meinen Geithain konnte ich nun je nachdem wie sich die Bassüberhöungen verschoben haben gegenregeln.

Ich rede hier von einem Bereich von 3-5 dB Absenkung , also keine Welten.

Wenn man daher Auslöschungen bei zum Beispiel bei 80 -100 Hz reduzieren kann ist das hörbar.

Falls du mehr dazu wissen möchtest bitte PN sonst wird das hier noch zum Roman.

Ich habe das ganze im Nachbarforum Aktives Hören dokumentiert.

Dort kannst du auch sehen wie sich der Frequenzgang mit und ohne Basotect verhält.

Gruß Harald
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