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Kurvendiskussion Dieses Forum ist dazu gedacht, eigene Messungen zu veröffentlichen und mit geneigten Usern zu diskutieren

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  #1  
Alt 26.12.2015, 16:12
Wonneproppen Wonneproppen ist offline
Missetäter
 
Registriert seit: 19.12.2013
Beiträge: 3.087
Standard ...messen, darstellen, erläutern und rumzicken (...)

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"Wer herausgeht, muß auch wieder hereinkommen."
Herbert Wehner
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  #2  
Alt 26.12.2015, 18:23
Truesound Truesound ist offline
 
Registriert seit: 29.07.2011
Beiträge: 3.201
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Im Anhang VDT 98 PDF Seite 4 steht noch interessantes zum Thema Zeitverhalten. ...

Grüße Truesound
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Wer in Zukunft nur noch mit der Maus wild herumklickt und irgend etwas erzeugt, von dem er garnicht wissen will, wie es zu Stande kommt, ist leider nur ein Anfänger in einer Welt, in der alles schon einmal da war -auch Fachleute. (Karl-Hermann von Behren)
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  #3  
Alt 26.12.2015, 19:25
Wonneproppen Wonneproppen ist offline
Missetäter
 
Registriert seit: 19.12.2013
Beiträge: 3.087
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Ja, ja... die übliche Unhörbarkeitspredigt, die dankbar von jedem aufgegriffen wird, der sich seinen teuren, aber talentlos zusammengenagelten Murks schönreden will.

Peinlich nur, dass die Theorie von Oberwellen, Gruppenlaufzeiten und Signalformen einfach nicht dazu passen will. Sie will einfach nicht... sie ist störrisch....
Und komisch, dass Chassis mit impulsrichtigen Filtern immer am besten klingen.
Wenn man es nicht geschissen kriegt, soll man doch nicht mit Psychoakustik als letztem Notausgang kommen.

Ach ja: Interessanterweise werden digitale Lautsprecher per DSP allzu gern - und zwar fast immer - laufzeitkompensiert. Und diese Arbeit machen sich die Entwickler alle bestimmt darum, weil es alles unhörbar ist, gell?
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Herbert Wehner
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  #4  
Alt 26.12.2015, 19:48
Thelemonk
 
Beiträge: n/a
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( Rituale fördern den Zusammenhalt )
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  #5  
Alt 26.12.2015, 20:54
Wonneproppen Wonneproppen ist offline
Missetäter
 
Registriert seit: 19.12.2013
Beiträge: 3.087
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Zitat:
Zitat von Thelemonk Beitrag anzeigen
( Rituale fördern den Zusammenhalt )
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Herbert Wehner
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  #6  
Alt 26.12.2015, 22:38
Truesound Truesound ist offline
 
Registriert seit: 29.07.2011
Beiträge: 3.201
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Besser klingen, schlechter klingen.....
Es geht dort erstmal um möglichst korrekte Reproduktion....und das kann je nach Beschaffenheit des verwendeten Signal/Musik besser oder schlechter klingen..... je nachdem wie es aufgenommen wurde.....

Die Reproduktionsqualität eines Lautsprechers wird nicht nur über die Sprungantwort allein definiert.

Grüße Truesound
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  #7  
Alt 27.12.2015, 00:14
Wonneproppen Wonneproppen ist offline
Missetäter
 
Registriert seit: 19.12.2013
Beiträge: 3.087
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Zitat:
Zitat von Truesound Beitrag anzeigen
Besser klingen, schlechter klingen.....
Es geht dort erstmal um möglichst korrekte Reproduktion....
Ja. Und die kann man messen, im Gegensatz zum Klang.

Zitat:
Zitat von Truesound Beitrag anzeigen
Die Reproduktionsqualität eines Lautsprechers wird nicht nur über die Sprungantwort allein definiert.
Nein, aber ohne saubere Sprungantwort kann von korrekter Reproduktion nicht mehr die Rede sein. Musik besteht nicht aus eingeschwungenen Zuständen, sondern aus ständigen Impulsen, d.h. einer Änderung des Schwingungsverhaltens einer Membran. Das übermittelt die Musikinformation, nicht der eingeschwungene Zustand. Darum können Messwerte, die den eingeschwungenen Zustand beschreiben, keine Aussage über das dynamische Verhalten und die Wiedergabe treffen.

Was interessiert mich der Klirrfaktor im eingeschwungenen Zustand - wenn der eingeschwungene Zustand gar nicht statftindet? Wäre nicht das dynamische Verzerrungsverhalten interessanter?
Was nützen mir Frequenzgänge, die weder eine Information übertragen, noch im Wohnraum des Hörers so erhalten bleiben, sondern Verzerrungen von +/- 6 dB erfahren? Welche Aussage kann ich aus diesem Messwert also ziehen? Solche Prospektkurven aus der Marketingabteilung taugen nur als Klopapier, werden aber regelmäßig als Goldenes Kalb gefeiert.
Wäre nicht ein Impuls, der von der Raumakustik stets unbeeinflusst bleibt, relevanter?
Die Darstellung mancher Parameter ist leider viel einfacher als deren korrekte Interpretation. Das führt schnell zu Fehlannahmen und zu einer falschen Gewichtung dieser Aussagen.
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Herbert Wehner
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  #8  
Alt 27.12.2015, 04:38
Truesound Truesound ist offline
 
Registriert seit: 29.07.2011
Beiträge: 3.201
Standard

Für den FG am Hörplatz ist der Hörplatz Besitzer verantwortlich.Der Hersteller nur für den FG im Freifeld.Alle Räume sind nunmal unterschiedlich.

Nicht so viel herumtheoretisieren mit eingeschwungenden Zuständen oder Nebelkerzen, sondern erstmal die gleichen Messungen wie bei der KH 420 hier gezeigt werden an den eigenen Lautsprechern durchführen und im Forum einstellen und nicht nur eine Sprungantwort.....und dann kann richtig diskutiert werden und dann kommt in die Sache die notwendige Transparenz.Andernfalls könnte beim Leser eher der Verdacht aufkommen das da klangrelevantes versteckt werden soll.....

Grüße Truesound
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Geändert von Truesound (27.12.2015 um 04:57 Uhr).
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  #9  
Alt 27.12.2015, 10:12
tmr tmr ist offline
 
Registriert seit: 02.01.2009
Beiträge: 1.073
Standard

Hallo,
Zitat:
Zitat von Wonneproppen Beitrag anzeigen
Darum können Messwerte, die den eingeschwungenen Zustand beschreiben, keine Aussage über das dynamische Verhalten und die Wiedergabe treffen.
Das gilt natürlich auch für die Sprung-Funktion, die ja ebenfalls aus "eingeschwungenen" Daten berechnet wird (zeitliche Integration der Impulsantwort).

Viel wichtiger finde ich allerdings, daß man tatsächlich vergleichbare Daten auch miteinander vergleicht.
Gibt es irgendwo "unabhängige" Messungen der Myro-Lautsprecher zu finden?
Ich möchte niemanden zu nahe treten, aber jeder mit ein wenig Erfahrung in Meßtechnik weiß, wie man "Kundenkurven" produziert.

Gruss

Thomas
__________________
http://www.highfidelity-aus.berlin/
Gewerblicher Teilnehmer
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  #10  
Alt 27.12.2015, 10:23
AIR AIR ist offline
-
 
Registriert seit: 01.12.2008
Beiträge: 2.077
Standard Nebelkerzen

.
"die notwendige Transparenz"

Die Sache mit der Übertragung von "Informationen" ist anscheinend nicht so einfach zu verstehen.

Ich versuche das Thema Messtechnik mal an einem anschaulichen Beispiel darzustellen.


Der Obstbaum

Messungen, die nicht die Signalstruktur, also die tatsächliche Klanginformation zeigen, geben nur Hinweise darauf,
  • wieviel Früchte auf dem Baum sind
  • wie groß sie sind
  • und wieviele an welchem Ast hängen

Messungen, die die Signalstruktur aufzeigen geben Hinweise darauf,
  • ob Äpfel, Birnen, Zitronen oder Mangos an dem Baum hängen
  • ob sie verfault, angefressen oder prall und reif sind

Wenn man nun auch noch wissen will, wie die Früchte schmecken,
  • sollte man reinbeißen und schmecken


Daraus folgt!

Frequenzgang:
  • Größe und Anzahl
Abstrahlverhalten:
  • wo sie hängen

Sprungantwort/Messungen mit diversen Signalformen oder mit Musikpassagen:
  • ob Äpfel, Birnen, Zitronen oder Mangos an dem Baum hängen
  • ob sie verfault, angefressen oder prall und reif sind

Hören:
  • wie schmecken die Früchte?


Wird Licht?



AIR


__________________
gewerblicher Teilnehmer
www.weidlich-audio.de
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