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  #11  
Alt 07.05.2019, 18:45
audio_virus audio_virus ist offline
 
Registriert seit: 01.06.2010
Beiträge: 142
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Zitat:
Zitat von most.knut Beitrag anzeigen
Ganze Alben durchzuhören, ohne zu zappen? Kein Problem.
Ganz ehrlich? Wenn das vorher nicht funktioniert hat, dann ist bei dir ganz schön was im Argen! Dann stimmt irgendwas grundsätzlich.
Aber wenn es jetzt für dich passt, Glückwunsch und weiterhin viel Spaß beim Hören!

VG
Chris
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  #12  
Alt 07.05.2019, 21:52
remue remue ist offline
 
Registriert seit: 05.10.2010
Beiträge: 707
Standard

Zitat:
Zitat von most.knut Beitrag anzeigen
Nach diesem Klangbericht hier, habe ich natürlich Kontakt mit Markus aufgenommen, um seine Kabel zu testen. 2 Wochen später lages sie dann auch schon in der Post.
Nach dem ersten Anschluß der Kabel war erst einmal der Bass geringer als sonst, dann setzte die Stimme ein und ich war überrascht, denn diese befindet sich nun deutlich weiter hinten als mit den ViaBlue-Kabeln. Ich schätze mal so 0,5m bis 1 m weiter hinten als sonst.
Dies ist nun bei fast jedem Titel so.
Durch meine aktiven Subwoofer habe ich sowohl die Frequenz als auch den Pegel angehoben. Heute, also 2 Tage später habe ich den Pegel wieder um eine Stufe reduziert, die Trennfrequenz aber beibehalten. Die Bässe kommen im Vergleich zu vorher deutlich straffer, impulsiver, knackiger und differenzierter. Mit den alten Kabeln konnte ich nicht höher gehen, sonst war der Bass zu wuchtig und aufgeblasen.

Mit dieser kleinen Änderung macht sich ein Klangbild auf, die ich meinen Avantgarde Acoustics niemals zugetraut hätte. Es geht hier um Raumabbildung und Abgrenzung der einzelnen Instrumente bzw. Musiker untereinander. Alles ist punktueller und viel besser voneinander wahrnehmbar. Dazu auch bestens in der Tiefe gestaffelt. Ich erlebe, die richtige Musik vorausgesetzt, wirklich einen realen Raumeindruck. Fantastisch…
Dazu kommt, dass Stimmen und Instrumente nun scheinbar anders untereinander gewichtet sind. Spielen diese auf unterschiedlichen Ebenen, so sind sie nun klar und deutlich voneinander zu unterscheiden und wahrnehmbar. Vorher war alles irgendwie schwammig dagegen. Auch gibt es jetzt andere Lautstärkeunterschiede zwischen den Musikern und Instrumenten als vorher.
Ich erlebe auf einmal eine Dynamik beim Einsetzen der Musik, der Bässe oder von Stimmen, die einem manchmal sogar etwas erschreckt. Meine Valvet A4e sind wahre Dynamikwunder. Durch Deine Kabel hat sich die Explosivität noch einmal gesteigert.

Wie konnte ich nur 2 Jahre mit den ViaBlue-Kabeln Musik hören? Solch eine Klangsteigerung hatte ich nicht erwartet. Was habe ich getauscht? Wirklich nur die Lautsprecherkabel? Ein zurück auf die alten Kabel ist völlig undenkbar.

Höre ich nun Musik, kann ich mir noch unbekannte Details wahrnehmen, neue Räume entdecken, ja die Musik auf einmal völlig neu genießen. Ganze Alben durchzuhören, ohne zu zappen? Kein Problem. Ich kann meine ganze Sammlung durchstöbern und entdecke immer wieder Neues. Emotionen tun sich auf und die Musik wird neu erlebbar. Stimmen übermitteln auf einmal Gefühle. Hoffentlich hält dieser Genuß noch lange an. Ich kenne mich und gewöhne mich sehr schnell an das Bessere und der Maßstab wird wieder nach oben verschoben.
Kurz gesagt: Die Kabel sind ein wahrer Genuß und ein deutlicher Klangfortschritt in meiner Anlage.
Ich hatte mal vor einigen Jahren Viablue Cinch-und LS Kabel zum Test hier als der Hype um diese Kabel sehr groß war. Das Fazit dieser Kabel war für mich erschreckend schwach, da sie die Bässe sehr aufdickten und die Höhen, sowie Auflösung, räumliche Tiefe sehr beschnitten.

Gruß, remue
__________________
Myro Xamboo, Sauermann Doppelmonos, Young DAC (modifiziert), Fidelizer 8,4, Jplay Classic, Foobar, Silberkabel aus eigener Herstellung, Schenker Dock 15 (modifiziert) Biophotone Tuning.
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  #13  
Alt 07.05.2019, 21:57
audio_virus audio_virus ist offline
 
Registriert seit: 01.06.2010
Beiträge: 142
Standard

Aha
Du hast natürlich alle ViaBlue an verschiedenen Anlagen ausprobiert


Chris
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  #14  
Alt 08.05.2019, 07:04
Speedy Speedy ist offline
 
Registriert seit: 21.02.2009
Beiträge: 1.247
Standard

Wenn das vorher wirklich so dramatisch schlechter war, hört sich das fast so an, als wäre ein LS verpolt angeschlossen gewesen.


Kann das sein ?


Beste Grüße
Speedy
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  #15  
Alt 08.05.2019, 07:42
agentlost agentlost ist offline
industriespion h.c.
 
Registriert seit: 06.02.2009
Beiträge: 395
Standard

Hi Speedy,


"aufgedickte Bässe" sprechen eher weniger für eine Verpolung, diese wären dann eher schwächer bzw. das Klangbild eigenartig und wahrnehmbar verphast.


Besten Gruß...

- der Jörch -
__________________
Oberste Prämisse soll sein, den chronisch unreflektierten Abusus ressortspezifischer Terminologien zumindest während einer temporär befristeten Evaluationsphase auf ein Minimum zu reduzieren.
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  #16  
Alt 08.05.2019, 12:17
remue remue ist offline
 
Registriert seit: 05.10.2010
Beiträge: 707
Standard

Zitat:
Zitat von Speedy Beitrag anzeigen
Wenn das vorher wirklich so dramatisch schlechter war, hört sich das fast so an, als wäre ein LS verpolt angeschlossen gewesen.


Kann das sein ?


Beste Grüße
Speedy
Ich hatte vor einigen Jahren ein Aqvox USB Kabel im Einsatz, mit dem gleichen Ergebnis, dass sich die Bässe aufdickten und die Auflösung zurückging. Ähnliches hatte ich auch schon mit diversen XLR-Kabel beobachtet.

Und wenn ich ein XLR Kabel selbst herstelle und es mit verschiedenen Drahtstärken oder mehrfachen Leitern (1x3, 2x3, 3x3) fertige, ergibt dies ein anderes Klangbild. Und das ist meist nicht nur marginal hörbar aus meiner Sicht.

Gruß, remue
__________________
Myro Xamboo, Sauermann Doppelmonos, Young DAC (modifiziert), Fidelizer 8,4, Jplay Classic, Foobar, Silberkabel aus eigener Herstellung, Schenker Dock 15 (modifiziert) Biophotone Tuning.
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  #17  
Alt 11.06.2019, 20:45
Ralf_08 Ralf_08 ist offline
 
Registriert seit: 05.04.2019
Beiträge: 3
Daumen hoch

Hallo, auch ich bin über das Forum auf das UMAMI gestoßen, nachdem ich bereits das XLR-Kabel Gigantica von Beci gekauft habe, was man auch uneingeschränkt empfehlen kann.
Bis vor kurzem verrichtete ein Silentwire LS32 seine Arbeit, mit dem ich absolut zufrieden war, bis jetzt. Besonders das druckvolle, dynamische und natürliche Klangbild entsprach genau meinen Vorstellungen. Dann habe ich Markus angeschrieben und mir sein UMAMI zum testen schicken lassen, ich bekam sein Kabel sogar in der Biwiring Variante, was mir auch sehr entgegen kam.
Daraufhin verglich ich es mit meinem LS32, auch in Biwiring-Ausführung.

Auch ich war zunächst verblüfft, als ich es zum ersten Mal hörte. Es spielt noch feiner und detaillierter auf, ist extrem präzise, ohne dabei analytisch zu wirken. Besonders fiel mir die hohe Abbildungspräzision und Räumlichkeit auf sowie das völlig gelöste und unangestrengte Klangbild. Auch grob- und feindynamisch und vom Timing her stimmte einfach alles und spielt genau auf den Punkt. Tonal klang es sehr natürlich und echt, so wie es sein soll. Die Eigenschaft, wo das Silentwire noch am dichtesten ran kam, war die anmachende, energiegeladene und dynamische Wiedergabe, es klang ebenfalls sehr natürlich. Deshalb wollte ich es auch haben, aber es kostet auch über 2000 Euro.

Das UMAMI hingegen übertrifft es in allen Disziplinen noch, jetzt kommt das ganze Potential meiner Elektronik, auch in Verbindung mit dem XLR-Kabel Gigantica natürlich, erst richtig zur Geltung. Hätte wirklich nicht gedacht, dass gute Verbinder so viel ausmachen und dass man hier so viel Potential guter Geräte verschenken kann.

Habe das Kabel auch behalten und mein Silentwire verkauft, hiermit nochmals vielen Dank an euch für die tollen Entwicklungen!
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