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BACKES & MÜLLER und KS DIGITAL Dieses Forum gehört den Produkten von BACKES & MÜLLER
und KS DIGITAL

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  #1  
Alt 10.01.2014, 18:50
Replace @ Replace @ ist offline
 
Registriert seit: 19.11.2010
Beiträge: 2.828
Standard Hörbericht KS Digital ADM 30

Hallo, ich werde in Kürze meine Höreindrücke zu dem kleinen Überzwerg hier einstellen. Unglaublich das ein kleines Zweiwege-Teil so rockt.
http://www.ksdigital.de/de2/adm30.php
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  #2  
Alt 10.01.2014, 19:55
wgh52 wgh52 ist offline
Aktiv-LS Fan
 
Registriert seit: 16.12.2007
Beiträge: 936
Standard

M@rc,

als altgedienter und unverbesserlicher B&M u. Aktiv Lautsprecherfan bin ich schon sehr gespannt auf Deinen Bericht!


Gruß,
Winfried
__________________
Perception is Reality!
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  #3  
Alt 10.01.2014, 20:16
Wonneproppen Wonneproppen ist offline
Missetäter
 
Registriert seit: 19.12.2013
Beiträge: 3.534
Standard

Kostet?

Ich hoffe, dass die Beschreibung des Herstellers allein dem Marketing geschuldet ist:

"Kraftprotz ... einen beachtlichen Schalldruck"

Es gibt Wichtigeres.
__________________
"Wer herausgeht, muß auch wieder hereinkommen."
Herbert Wehner
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  #4  
Alt 10.01.2014, 22:21
Replace @ Replace @ ist offline
 
Registriert seit: 19.11.2010
Beiträge: 2.828
Standard

Hallo, hier ein kleiner Eindruck von einem Freund der heut zu Besuch war.

Fazit Überzweg bei der Arbeit., Klein, aber Oho !

Die Kette bestand aus einem Bryton BHA1 Kopfhörerverstärker mit symmetrischen Ausgängen zu den Lautsprechern.
Symmetrisches Schulzkabel verbanden den Verstärker mit den Lautsprechern..

Zunächst standen die LS auf kleine Podesten c(ca 63 cm hoch) und strahlten direkt nach vorne. Das war aber ganz offensichtlich zu tief.
Die Musikwiedergabe ist sehr dynamisch und genau. allerdings fehlte mir als Confidence 5 Hörer etwas Luft oben herum.

Deshalb neigten wir die Box um 3 cm nach hinten, indem wir Gummifüße ganz vorne unterstellten.
Dadurch klappte das relativ flache Klangbild nach oben. Als würde man ein Bild, welches flach auf dem Boden liegt, vertikal aufstellen.

Plötzlich war alles da, was ich zum Hören benötige. Ein extrem knackiger Bass, der bis in den Keller reicht,
eine Staffelung rechts/links UND GANZ wichtig, eine Tiefenstaffelung. Das vermag die Box auch in problematischen Höhrräumen zu zaubern.

Als Beispiel sei hier die CD Amarok von M. Oldfield genannt. Aus Wut über den Vertrieb von ihm in Form eines einzigen Titels abgemischt, aber mit Witz und einer BRACHIALEN Dynamik. Oldfield hatte den kompletten Dynamikumfang der CD genutzt. Alles von ihm allein gespielt und in einen beeindruckenden Raum gestellt. Die Box arbeitete auch feinste Details heraus und platzierte sie punktgenau dorthin, wo sie hingehören. Auch wenn Oldfield sie ins Kellergeschoß schickt, behält die Box ihren Biss. Bassreflex-Systeme neigen hier einen einheitlichen Bass in den Raum zu schleudern. Das ist falsch. Der Bass behält eine Art Rauigkeit. Jede einzelne Schwingung ist hörbar. Etwas, das mein JBL 4350 nicht machte und mich so zur Confidence 5 führte. Die kann das. Kaum zu glauben, aber diese Aktivmonitor schafft das auch.
Geht sie ganz runter ? Nein, ihr sind schon Grenzen gesetzt. Bei F&BBs Big Notes, sehr gewöhnungsbedürftiger Titel Nr 4 geht es vom Tiefstbass aus nochmal eine Etage tiefer. Das bringt sie nicht. Das ist aber einer der ganz wenigen stellen, wo ein Sub nötig wäre. Selbst Trendemöller kommt staubtrocken daher. Viel wichtiger ist aber der Raum zwischen den Instrumenten.
Das fiel mit bei Masekelas Hope-CD auf. Der Sänger/Trompeter steht vorne und der Chor im hinteren Bereich der Bühne. alle nebeneinander. Das wird ganz präzise abgebildet. Jede einzelne Stimme ist als Punkt vorhanden, auf den man mit dem Finger zeigen könnte. Bemerkenswert ist die Tatsache, dass man im ganzen Zimmer immer beide Lautsprecher hören konnte. Die Monitore haben also einen sehr breiten Abstrahlwinkel. Man kann den Kopf also durchaus einige cm nach kinks oder rechts bewegen, ohne das ein Kanal wegkippt. Es gibt also einen sehr breiten Hörbereich, in dem man die Musik genießen kann.
Kommen wir zu Stanley Clark. Glaubt jemand, der Monitor sei bassschwach wegen Flim & the BBs ? FALSCH !
Stanly Cklark kommt mit richtig Wucht. Wenn es sein muss auch richtig laut.
Kommen wir zu Talking Horn, CD Fisch im Wasser. Die ist mit 2 Mikros aufgenommen. Ich hatte die früher live gehört und mir sofort die CD gekauft. Bläser sind scharf. Auch das schafft der Monitor. Schärfe, wo Schärfe gefordert ist. Bläser stehen mit einer Energie im Zimmer, wie man es eigentlich von einem Horn erwartet. Jeder Bläser hat seine genau definierte Position
Kurzer Sprung zum Pugh Taylor Projekt. Dort spielt man die Posaune (gewöhnungsbedürftig) bis auf 30 Hz runter. Das Schmettern der Bläser macht bei mir der Tieftöner, der bis 1050 Hz geht. Eine 18 cm Chassis mit einer 10 !! cm Schwingspule ist extrem flott und absolviert die aberwitzigen Dynamiksprünge.
Dieser geregelte 8" Tieftöner macht es genauso. Der zuckt noch nicht einmal mit der Wimper, wenn es richtig zu Sache geht.
Kurzer Besuch von American Beauty bzw. ihrer Filmmusik. Wenn sie wollen, dass beim übernächsten Nachbarn die Tassen aus dem Schrank fallen, ist dort der nötige Bass drauf. Da sind wir wieder bei den Extremanforderungen, die so eine kleine Box einfach nicht erfüllen kann. Das, was sie bringt, ist aber extrem sauber und sie liefert es wirklich in 3D.
Viel besser, als das jammervolle Gewummere eines Helmholzresonators.

Zum Schluss noch eine Dosis Art of Noise. Alle Effekte sind klar definiert und man hört, wie der Ton Ing. die Kanäle wechselt.
Box hat richtig Biss. Sie folgt praktisch jedem Pegel. Das macht sie auch geeignet zum leise hören.

Sehr gut sind die Anpassungsmöglichkeiten an den Raum und den persönlichen Geschmack des Hörers.
Zu hell, zu dunkel, zu viel Bass.. alles nur eine Frage der Schalterstellung.

Fazit: Klein, aber Oho !!

Geändert von Replace @ (10.01.2014 um 22:26 Uhr).
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  #5  
Alt 11.01.2014, 01:13
Truesound Truesound ist offline
 
Registriert seit: 29.07.2011
Beiträge: 3.684
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Hallo Mark!

Du beschreibst das Leistungsvermögen der KS ADM 30 sowie ich die Lautsprecher von KS Digital kenne...Es kommt das zu Gehör was wie auf der Tonkonserve angelegt ist.... oder in einem schlechteren Fall wo das Quellengerät an sich limitiert...

Grüße Truesound
__________________
Wer in Zukunft nur noch mit der Maus wild herumklickt und irgend etwas erzeugt, von dem er garnicht wissen will, wie es zu Stande kommt, ist leider nur ein Anfänger in einer Welt, in der alles schon einmal da war -auch Fachleute. (Karl-Hermann von Behren)
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  #6  
Alt 11.01.2014, 10:22
Replace @ Replace @ ist offline
 
Registriert seit: 19.11.2010
Beiträge: 2.828
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Guten Morgen, es geht in der Frühe schon wieder weiter. Der Entwickler der Monitor 1 Herr Roman Grewenig von Schanks Audio, wird gleich hier auflaufen. Er hatte einen kleinen Monitor entwickelt der in der aktiven Hifi Börse schon mehrfach für große Augen gesorgt hat. Bilder kommen später.
http://www.aktives-hoeren.de/viewtopic.php?f=37&t=3850
Gruß Marc
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  #7  
Alt 11.01.2014, 15:51
Replace @ Replace @ ist offline
 
Registriert seit: 19.11.2010
Beiträge: 2.828
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Hallo, tja auf einmal ist alles anders. Die Monitor1 klingt im direkten Vergleich etwas wärmer und nicht so dynamisch anspringend wie die KS. Diese Feststellung schreckte mich im ersten Moment etwas ab aber hört man länger mit ihr merkt man das sie erstens tonal richtiger ist und gelassener tönt. Das merkt man gerade bei Klassik. Wir hörten den 2L Sampler u.a. Haydn und Britten.
Die unterste Oktave im Tiefbass die gestern fehlte hat die Monitor mit leichtigkeit gespiet. Man geht die tief runter, das muss man gehört haben. Die KS ist da etwas knackiger aber eben nicht so tief. Ich würde mir von der Monitor ein etwas anspringenderes Klangbild wünschen. Das wäre aber auch alles. Bei dem Stück "Tot zu sein ist komisch" von Tanz der Vampire schaffte sie auch die größere Bühne und das größere Fundament. Sie spielt insgesamt erwachsener. Die KS klingt etwas kompakter aber spielt etwas mehr auf den Punkt und hat einen gewissen Drive der direkt den Fuß wippen lässt.
Richtiger und musikalischer finde ich unterm Strich die Monitor1. Wenn man bedenkt das dies ein Erstlingswerk von einem jungen Entwickler ist dann kann man nur sagen: Alles richtig gemacht und Hut ab.

Gruß Marc

Geändert von Replace @ (11.01.2014 um 15:57 Uhr).
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  #8  
Alt 11.01.2014, 18:45
cay-uwe cay-uwe ist offline
Sonus Natura
 
Registriert seit: 03.12.2008
Beiträge: 2.574
Standard

Genau was Du von der Monitor 1 sagst ist was mir gefällt. Sie nervt nicht, lädt zum langen Hören ein und persönlich muss ich sagen, dass ich nichts vermisse, es ist halt anders, für mich realistischer ...

Aber so ist es mit den subjektiven Beurteilungen, mal ist es Ok, mal nicht
__________________
Happy listening, Cay-Uwe

http://www.sonus-natura.com/
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  #9  
Alt 11.01.2014, 20:59
Replace @ Replace @ ist offline
 
Registriert seit: 19.11.2010
Beiträge: 2.828
Standard

Hallo Cay Uwe, schön das du dich hier meldest. Ich kann dein Posting unterstreichen. Gerade wenn man Klassik hört! Nebenbei ist der Roman ein ganz lieber Kerl!

Gruß Marc
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  #10  
Alt 11.01.2014, 21:31
Zwodoppelvier Zwodoppelvier ist offline
teilaktiv
 
Registriert seit: 08.12.2010
Beiträge: 1.004
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Hallo Marc,

sehr interessant, Dein Vergleich!
Habe zwar den Lautsprecher auch gehört, aber nicht hinreichend lange mit mir bekanntem Material - von einem optimalen Hörplatz mal abgesehen...

Einziges Problem ist jetzt nur, daß Romans Monitor 1 noch nicht als Serienmodell verfügbar ist - oder hast Du schon etwas bzl. einer ersten Kleinserie in Erfahrung bringen können?

Ich sehe bei Roman auf jeden Fall das Potential, noch eine Reihe hervorragender Wandler zu konzipieren. Er ist tief in die Regelungstechnik eingedrungen und hat ein gutes Händchen bewiesen.

Grüße
Eberhard

edit: Ergänzung und Rechtschreibung

Geändert von Zwodoppelvier (11.01.2014 um 21:35 Uhr).
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